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Künstliche Befruchtung

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Künstliche Befruchtung

Viele Paare wünschen sich Kinder, doch nicht allen gelingt es auf natürlichem Wege schwanger zu werden. Die künstliche Befruchtung bietet heterosexuellen Paaren, die unter Fertilitätsstörungen leiden, oder auch lesbischen Paaren die Möglichkeit schwanger zu werden. Auf natürliche Art und Weise wäre dies nicht möglich, doch mithilfe einer künstlichen Befruchtung können sich die Paare ihren Kinderwunsch erfüllen.

Künstliche Befruchtung Definition

Die künstliche Befruchtung ist ein medizinischer Eingriff, bei dem eine Schwangerschaft ohne Geschlechtsverkehr herbeigeführt werden kann. Es handelt sich hierbei um eine assistierte Reproduktionstechnik (ART).

Allgemein wird eine künstliche Befruchtung in Betracht gezogen, wenn Paare aufgrund von Unfruchtbarkeit nicht schwanger werden können oder eine Erbkrankheit vorliegt, weshalb eine Schwangerschaft und die damit verbundene Vererbung der Krankheit unvorteilhaft wäre.

Unfruchtbarkeit

In Deutschland wird die Zahl der ungewollt, unfruchtbaren Paare auf mehr als 10 % geschätzt. Allgemein liegt ein Verdacht auf Unfruchtbarkeit vor, wenn nach einem Jahr ungeschützten, regelmäßigem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft herbeigeführt werden kann.

Arten von Unfruchtbarkeit

Es gibt verschiedene Arten von Unfruchtbarkeit, zwischen denen unterschieden werden muss.

  1. Es besteht die Möglichkeit einer primären Sterilität. Diese liegt vor, wenn die Frau nicht die Fähigkeit besitzt, schwanger zu werden.
  2. Die sekundäre Sterilität bezeichnet die Unfähigkeit einer Frau nach vergangenen Schwangerschaften erneut schwanger zu werden.
  3. Die Infertilität bezeichnet den generellen Zustand einer Frau, wenn sie nicht in der Lage ist, bis zum Ende der Schwangerschaft, der Geburt, ein lebensfähiges Kind auszutragen.

Ursachen von Unfruchtbarkeit

Die Ursachen für eine Unfruchtbarkeit können verschiedene sein. Die Ursachen sind größtenteils Geschlechtsabhängig. Somit bestehen bei Frauen die folgenden Möglichkeiten, welche als Ursache einer Unfruchtbarkeit gelten:

  1. hormonellen Ursachen
  2. organischer Fehlbildungen an den Eileitern oder der Gebärmutter, die eine Schwangerschaft verhindern
  3. Akute oder vergangene Infektionen

Bei Männern sind Ursachen für Unfruchtbarkeit andere. Hierzu zählen insbesondere die Merkmale der Spermienqualität:

  1. Der Mann besitzt zu wenig Spermien. Dies nennt man auch Asthenozoospermie.
  2. Bei einer Teratozoospermie handelt es sich um fehlgebildete Spermien. Wenn der Anteil der fehlgebildeten Spermien zu groß ist, kann dies ebenfalls zu Unfruchtbarkeit führen.

Zum Vergleich solltest du wissen, dass sich im Normalfall in jedem Milliliter Spermienflüssigkeit mindestens 15 Millionen Spermien befinden. Bei einem fruchtbaren Mann sollte das Spermiogramm außerdem eine große Anzahl an vitalen und gut beweglichen Spermien aufweisen.

Unfruchtbarkeit kann also verschiedene Ursachen haben. Auf männlicher und weiblicher Seite können ebenfalls genetische Veränderungen oder akute oder vergangene Infektionen ein Grund für die Unfruchtbarkeit des Paares sein. Neben der Ernährung spielt ein gesunder Lebensstil eine wichtige Rolle. Sollte der Verdacht auf Unfruchtbarkeit bestehen, so empfiehlt es sich, eine Fachklinik aufzusuchen. Hierzu gibt es Kinderwunschkliniken, in denen gynäkologische Fachärzte die Ursachen der Kinderlosigkeit erforschen und über eine mögliche Behandlung entscheiden.

Voraussetzungen für eine Künstliche Befruchtung

Um zu einer künstlichen Befruchtung zugelassen zu werden, muss ein Paar zuvor einige Bedingungen erfüllen:

  1. medizinische Indikation; um herauszufinden, ob eine ärztliche Behandlung überhaupt nötig ist
  2. Pflichtberatung bei der über die assistierte Reproduktionstechnik aufgeklärt wird
  3. HIV-Test, Röteln- und Windpockenimpfung sind verpflichtend
  4. Tests auf Toxoplasmose und Chlamydien, sowie Hepatitis werden empfohlen

Doch auch nachdem der Arzt bestätigt hat, dass ein Paar die Voraussetzungen für weitere ärztliche Maßnahmen und eine künstliche Befruchtung erfüllt, sind nicht alle Behandlungsmethoden möglich. Denn in Deutschland gibt es zum Beispiel das Embryonenschutzgesetz, was eine Einschränkung für ärztliche Maßnahmen darstellt. Das Gesetz legt fest, welche Methode der Arzt bei dem Patienten anwenden darf. Außerdem verbietet das Gesetz die Geschlechtsauswahl bei Spermien, sofern keine schwere, genetische Erbkrankheit vorliegt.

Voruntersuchungen

Vor jeder künstlichen Befruchtung findet zunächst ein Zyklusmonitoring statt, bei dem der Arzt genau den Menstruationszyklus der Frau erfasst. Hierbei wird in Ultraschallterminen und Blutabnahmen ausgewertet, worin die Ursache für die Kinderlosigkeit liegen und demnach entschieden, welche Behandlung adäquat ist.

Für die Befruchtung sind Spermien zwingend notwendig. Die Samenakquise fällt heterosexuellen Paaren in der Regel leichter, da sie, sofern keine Erbkrankheiten vorliegen oder die Spermienqualität ausreichend ist, keine Spendersamen hinzuziehen müssen.

Um an Sperma zu gelangen, gibt es drei verschiedene Möglichkeiten. Zum einen die Masturbation. Zum anderen die TESE und MESA, zwei Methoden, die eingesetzt werden, wenn eine deutliche Einschränkung des männlichen Spermiogramms vorliegt. Bei der TESE, der testikuläre Spermienextraktion handelt es sich um eine operative Entnahme von Sperma aus den Hoden. Die MESA (mikrochirugische epididymale Spermienaspiration) beschreibt die operative Entnahme von Sperma aus den Nebenhoden.

Die bei TESE und MESA unter Narkose entnommenen Gewebe werden auf befruchtungsfähige Spermien untersucht und anschließend mithilfe der Kryokonservierung eingefroren. Die Kryokonservierung ist ein Verfahren, bei dem Zellen durch flüssigen Stickstoff eingefroren werden und dessen Vitalität aufrechterhalten wird.

Künstliche Befruchtung Ablauf

Sobald alle Vorkehrungen getroffen worden sind, kann die tatsächliche künstliche Befruchtung beginnen. Hierfür gibt es verschiedene Methoden. Welche dieser Methoden letztendlich angewendet wird, hängt jeweils von der Diagnose des Patienten ab.

Künstliche Befruchtung Methoden

Es gibt insgesamt drei Arten der künstlichen Befruchtung.

  1. Die Samenübertragung oder auch Insemination (intrauterine Insemination, IUI)
  2. In-Vitro-Fertilisation
  3. Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Samenübertragung / Insemination (IUI)

Die IUI stellt die häufigste Methode der künstlichen Befruchtung dar. Hierbei werden die gewonnenen Samen über einen Katheter direkt in die Gebärmutter oder in den Gebärmutterhals platziert. Die Methode der Insemination ist anhand der folgenden Abbildung veranschaulicht:

Künstliche Befruchtung Insemination StudySmarterAbbildung 1: Insemination Quelle: kinderwunschzentrum-an-der-oder.de

Sofern das Sperma des eigenen Partners verwendet wird, spricht man von einer homologen Insemination. Werden jedoch Spendersamen verwendet aufgrund von einer Erbkrankheit, mangelhafter Spermienqualität oder bei der künstlichen Befruchtung von lesbischen Paaren, so spricht man von der heterologen Insemination.

Bei der Insemination werden Ei- und Samenzellen zwar künstlich zusammengebracht, allerdings erfolgt die Befruchtung auf natürlichem Wege. Allgemein kann die IUI auch durch eine Hormonbehandlung unterstützt werden, welche die Eizellbildung anregt.

In Vitro Fertilisation

Die In-Vitro-Fertilisation (IVF) findet in Vitro, also im Labor statt. Die Befruchtung findet also anders als bei der Insemination außerhalb des weiblichen Körpers statt. Dort werden Samen- und Eizelle zusammengeführt, sodass sie verschmelzen.

Die Methode eignet sich bei Eileiterverschluss oder Endometriose der Frau, aber auch wenn Antikörper gegen die Samenzellen des Partners nachgewiesen sind oder dessen Samenqualität schlecht ist.

Insgesamt läuft die Behandlung über mehrere Wochen ab. In der ersten Phase wird die Eizellreifung der Frau durch spezielle Hormone angeregt, um den Eisprung gezielt auszulösen. Der Arzt entnimmt nach etwa zwei Wochen unter Narkose und durch Follikelpunktion bis zu zehn herangereifte Eizellen aus dem Eierstock der Frau.

Unter Follikelpunktion versteht man die Entnahme von Flüssigkeit und Eizellen aus den Eibläschen, bevor der eigentliche Eisprung stattgefunden hat.

Nun findet im nächsten Schritt die Befruchtung der Eizellen im Labor statt. Hierzu wird das Spermium im Labor gereinigt und zentrifugiert. Nachdem die Befruchtung der Eizelle durch das Spermium stattgefunden hat, wird diese in einen warmen Brutschrank gelegt.

Nach einem Tag ist zu erkennen, ob die Befruchtung erfolgreich war. Sofern dies der Fall ist, kann die Eizelle mithilfe eines Katheters zurück in den Körper der Frau transferiert werden. Die befruchtete Eizelle wird in der Gebärmutterhöhle eingenistet.

Wenn Du mehr über diese Methode erfahren willst, dann lies Dir auch den StudySmarter-Artikel zur In-Vitro-Fertilisation durch.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Die ICSI wird gewählt, wenn die Fruchtbarkeit des Mannes eingeschränkt ist oder beide Partner unter Fertilitätsstörungen leiden. Auch die intrazytoplasmatische Spermieninjektion beginnt mit der hormonellen Stimulation der Eizellreifung und der Entnahme von Eizellen.

Bei der Befruchtung der Eizelle im Labor wird ein möglichst reifes Spermium ausgewählt und direkt in das Innere der Eizelle injiziert. Auch hier wird die befruchtete Eizelle anschließend in einen sogenannten Brutschrank gelegt.

Künstliche Befruchtung intrazytoplasmatische Spermieninjektion StudySmarterAbbildung 2: intrazytoplasmatische Spermieninjektion

Im nächsten Schritt werden nach zwei bis drei Tagen maximal zwei Eizellen in die Gebärmutterhöhle der Frau eingesetzt. Die restlichen befruchteten Eizellen werden mithilfe von flüssigem Stickstoff in der Kryokonservierung tiefgefroren und aufbewahrt. Diese können im Fall einer wiederholten Anwendung wiederverwendet werden.

Künstliche Befruchtung Zwillinge

Da bei den meisten Arten der künstlichen Befruchtung gleich mehrere befruchtete Eizellen übertragen werden, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft. Die Wahrscheinlichkeit auf Zwillinge hängt natürlich von der Methode der künstlichen Befruchtung, sowie der Anzahl der übertragenen Eizellen ab. Sie liegt dennoch bei bis zu 15 %. In bis zu 3 % der Fälle kommt es zu einer Geburt von Drillingen.

Bei einer natürlichen Geburt bringt nur jede 85. Mutter Zwillinge und jede 852. Mutter Drillinge zur Welt.

Künstliche Befruchtung Kosten

Damit die Kosten für eine künstliche Befruchtung übernommen werden, müssen alle folgenden Bedingungen erfüllt sein und vom Arzt bestätigt werden:

  1. Künstliche Befruchtung als einzige Aussicht auf eine Schwangerschaft
  2. Eine hinreichende Aussicht auf Erfolg der Schwangerschaft über eine künstliche Befruchtung besteht
  3. Ehepaar (mit Ausnahmen)
  4. Homologe Befruchtung (Verwendung der Ei- und Samenzellen des Ehepartners)
  5. Medizinische und psychosoziale Beratungsbescheinigung des Paares durch einen Arzt, der die Behandlung nicht selbst durchführt
  6. Frau muss mindestens das 25. Lebensjahr vollendet haben und darf noch nicht 40 Jahre alt sein, wobei der Mann ebenfalls das 25. Lebensjahr vollendet haben muss und keine 50 Jahre alt sein darf
  7. Bei Beginn der Behandlung muss der Krankenkasse ein Behandlungsplan vorgelegt werden

Letztendlich hängen die Kosten der künstlichen Befruchtung von der angewendeten Methode ab. Außerdem können sich die Kosten einer Behandlung aufsummieren, da die Erfolgschancen der künstlichen Befruchtung nicht garantiert werden können und somit eine mehrmalige Behandlung notwendig sein kann.

Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung

In der künstlichen Befruchtung liegt die große Chance für unfruchtbare Paare, schwanger zu werden.

Die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung hängen von der jeweils angewendeten Methode ab. Bei einer In-Vitro-Befruchtung werden die Erfolgschancen etwa auf 15-20 % geschätzt. Bei den meisten Frauen sind also etwa 4 Versuche notwendig, damit eine Schwangerschaft zustande kommt. Die Erfolgschancen einer Insemination liegen hingegen bei ca. 10 %.

Allgemein ist daher zu sagen, dass eine künstliche Befruchtung nicht immer anschlägt, das heißt nicht immer zu einer Geburt eines Babys führt. Dennoch besteht auch nach einer fehlgeschlagenen künstlichen Befruchtung weiterhin Hoffnung, denn der Prozess kann wiederholt werden. Die Qualität der Eizellen sinkt bei Frauen mit dem Alter allerdings, weshalb eine künstliche Befruchtung vor 35 Jahren zu empfehlen ist. Eine Schwangerschaft über 35 ist allgemein mit einem erhöhten Risiko für Kind und Mutter behaftet.

Risiken

Es ist zu Bedenken, dass die künstliche Befruchtung auch Risiken mit sich bringt. Die meisten beziehungsweise fast alle Risiken betreffen die gebärende Person. Es kann beispielsweise durch die Hormonbehandlung der Frau zum Überstimulationssyndrom kommen, wenn zu viele Eizellen heranreifen.

Im Falle einer Überstimulation vergrößern sich die Eierstöcke stark und die Eibläschen produzieren zu viele Hormone. Dies kann bei der betroffenen Frau zu Schmerzen und Übelkeit führen. Außerdem kann sich Flüssigkeit im Bauch ansammeln. Des Weiteren sind Atemnot und Störungen der Blutgerinnung möglich. In manchen Fällen kann eine Überstimulation die Ursache für den Tod der Frau sein.

Des Weiteren sind bakterielle Infektionen, sowie Verletzungen an Blase, Darm und Blutgefäßen bei einer künstlichen Befruchtung nicht auszuschließen. Das Paar sollte sich zudem darüber im Klaren sein, dass die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft steigen kann und es bei der Geburt von Mehrlingen oft zu Früh- oder Kaiserschnittgeburten kommt. All diese Risiken gefährden sowohl das Kind als auch die Mutter.

Zuletzt bleibt die psychische Belastung des Paares zu bedenken, denn eine künstliche Befruchtung muss nicht zwingend gelingen. Mit der Hoffnung auf eine Schwangerschaft kommt beim Fehlschlagen der künstlichen Befruchtung ebenfalls eine große Enttäuschung auf, die die Psyche der Paare belasten kann.

Künstliche Befruchtung – Das Wichtigste

  • Die künstliche Befruchtung stellt eine große Chance für unfruchtbare oder in ihrer Fertilität eingeschränkte Paare dar, welche sich ein Kind ersehnen.
  • Mithilfe der assistierte Reproduktionstechnik (ART) kann eine Schwangerschaft durch eine ärztliche Behandlung herbeigeführt werden.
  • Mithilfe der Insemination (intrauterine Insemination, IUI), der In-Vitro-Fertilisation (IVF) oder der intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) können Spermium und Eizelle zusammengeführt werden.
  • Diese Methoden werden oft durch eine Hormonbehandlung unterstützt, welche die Eizellenreifung anregt.
  • Je nach angewendeter Methode liegen Erfolgschancen der künstlichen Befruchtung bei etwa 10-20%.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Künstliche Befruchtung

Eine künstliche Befruchtung läuft je nach angewendeter Methode unterschiedlich ab. Die meisten Behandlungen starten mit einer Hormonbehandlung zur verstärkten Eizellenreifung und der Entnahme von Sperma oder dem Hinzuziehen von Spendersamen. Anschließend können entweder die Insemination, die In-Vitro-Fertilisation oder die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion durchgeführt werden.

Die Kosten einer künstlichen Befruchtung hängen von der angewendeten Methode und der Häufigkeit der Anwendung ab. Unter gewissen Voraussetzungen übernimmt die Krankenkasse jedoch die Kosten der künstlichen Befruchtung.

Die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung sind je nach angewendeter Methode unterschiedlich. Bei einer In-Vitro-Befruchtung werden die Erfolgschancen etwa auf 15-20% geschätzt. Die Erfolgschancen einer Insemination liegen hingegen bei ca. 10%.

An sich kann eine künstliche Befruchtung immer dann stattfinden, wenn diese vom Arzt empfohlen und durchgeführt wird. Allerdings raten die meisten Ärzte von einer Behandlung ab 35 Jahren ab, da die Schwangerschaft der Frau ab diesem Alter mit einem erhöhten Risiko für Mutter und Kind behaftet ist.

Finales Künstliche Befruchtung Quiz

Frage

Was heißt Klonen

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Antwort

Klonen umschreibt die Erstellung einer erbgleichen Zelle (/Gewebe /Organismus) aus der DNA eines anderen Organismus

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Frage

Wer war Dolly?

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Antwort

Dolly war das erste geklonte Säugetier. Es entstand aus einer ausdifferenzierten somatischen Zelle des Euters eines anderen Schafes. 

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Frage

Über welche Wege funktioniert das Klonen in der Gentechnik?

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Antwort

  • Embryonensplitting
  • somatischer Zellkerntransfer
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Frage

Wie funktioniert das reproduktive Klonen?

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Antwort

Der geklonte Embryo (durch Embryonensplitting oder somatischen Zellkerntransfer) wird in eine Leihmutter gesetzt, wo er wachsen kann und später von der Leihmutter geboren wird.

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Frage

Worin liegt der Vorteil des therapeutischen Klonens? 

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Antwort

Das therapeutische Klonen verringert das Risiko, dass das Transplantat vom Körper abgestoßen wird, da das eingesetzte Gewebe erbgleich zum Körper des Spenders ist.

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Frage

Welche Pflanzen vermehren sich asexuell übers natürliche Klonen?

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Antwort

Asexuell vermehren sich z.B.:

  • Erdbeeren
  • Apfelbäume
  • Kartoffeln
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Frage

Welche Organismen vermehren sich asexuell übers natürliche Klonen?

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Antwort

  • Amöben
  • Pantoffeltierchen
  • Bakterien
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Frage

Das Klonen des Menschen ist weltweit ...

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Antwort

weitgehend verboten 

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Frage

Erkläre an einem Beispiel das therapeutische Klonen.

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Antwort

Deine Antwort könnte z.B. sein:


Wenn eine Person einen Herzinfarkt erlitten hat, kann das betroffene Herzmuskelgewebe ersetzt werden, indem der Betroffene über den somatischen Zellkerntransfer einen erbgleichen Embryo erstellt, welcher totipotente Stammzellen enthält. Diese Stammzellen können sich dann zu Herzmuskelgewebe differenzieren und die Schäden des Herzinfarkt beheben.

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Frage

Warum war das Schaf Dolly so ein wichtiger Schritt in der Geschichte der Gentechnik

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Antwort

Weil Dolly das erste geklonte Säugetier war und damit das erste Beispiel des reproduktiven Klonens ist.

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Frage

Wo findet man das natürliche Klonen?

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Antwort

Das natürliche Klonen kommt besonders in der Pflanzenwelt bei der asexuellen Vermehrung vor. Ein weiteres Beispiel des natürlichen Klonens ist die Entstehung eineiiger Zwillinge.

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Frage

Was ist ein Embryo?

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Antwort

Ein Embryo ist ein Lebewesen in einem sehr frühen Entwicklungsstadium und besteht aus einigen erbgleichen noch nicht weiter differenzierten Zellen.

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Frage

Welche Zellen sind fürs Klonen interessant?

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Antwort

totipotente Zellen

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Frage

Wieso wird vom Spender fürs Klonen eine Körperzelle und keine Geschlechtszelle verwendet, die normalerweise für die Vermehrung relevant sind?

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Antwort

Weil für die Bildung eines neuen vollständigen Organismus ein diploider Chromosomensatz benötigt wird und dieser nur in den Körperzellen vorliegt. (In den Geschlechtszellen liegt ein haploider Chromosomensatz vor)

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Frage

Was heißt In-Vitro Fertilisation auf deutsch?

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Antwort

Befruchtung im Glas

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Frage

Für wen eignet sich eine In-Vitro-Fertilisation?

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Antwort

Für z.B. Frauen mit Eileiterverschluss, Endometriose oder Antikörper gegen Samenzellen.

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Frage

Wovon hängt der Erfolg der In-Vitro-Fertilisation ab?

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Antwort

Alter der Frau bei Eizellenentnahme

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Teilschritte der In-Vitro-Fertilisation.

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Antwort

  1. Gewinnung der Eizellen und Samenzellen
    1. Follikelstimulation
    2. Follikelpunktion
    3. Samenaufbereitung
  2. Befruchtung
  3. Kultivierung der Embryonen
  4. Embryonentransfer
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Frage

Was muss vor einer In-Vitro-Fertilisation am Erbgut der Eltern überprüft werden?

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Antwort

Ob bestimmte Krankheiten oder Chromosomenanomalien vorliegen, da sie eine In-Vitro-Fertilisation behindern könnten.

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Frage

Was ist die optimale Menge von Eizellen für eine In-Vitro-Fertilisation?

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Antwort

Etwa 15 Eizellen, wovon nur maximal 3 eingesetzt werden können. Empfohlen wird der Transfer von 2 Eizellen.

Frage anzeigen

Frage

Was sind Follikel?

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Antwort

Als Follikel beschreibt man die Hülle der heranreifenden Eizelle.

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Frage

Wie können die Eizellen nach einem erfolgreich vorangeschrittenen Follikelwachstum entnommen werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Über eine Follikelpunktion; Mithilfe eines ultraschallgesteuerten Schallkopf mit einer Punktionsnadel wird vorsichtig Follikelflüssigkeit mit Eizellen entnommen.

Frage anzeigen

Frage

Worauf werden die Spermien, die für eine In-Vitro-Fertilisation genutzt werden, geprüft?

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Antwort

  • Konzentration (Anzahl)
  • Form
  • Beweglichkeit
  • Infektionen
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Frage

Was passiert bei der Aufbereitung des Spermas für eine In-Vitro-Fertilisation?

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Antwort

Dem Sperma werden einige Sekrete entnommen, die normalerweise über den Gebärmutterhals entfernt werden. Bei einer In-Vitro-Fertilisation müssen diese künstlich herausgefiltert werden, da sie schädlich für die Befruchtung sein können.

Frage anzeigen

Frage

Was sind die typischsten Methoden für eine In-Vitro-Fertilisation?

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Antwort

  • klassische IVF
  • Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
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Frage

Wie findet die Befruchtung über die klassische In-Vitro-Fertilisation statt?

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Antwort

Die Eizellen und das aufbereitete Sperma werden in einem Reagenzglas mit Nährmedium zusammengebracht - es kommt zu einer spontanen Befruchtung

Frage anzeigen

Frage

Wie findet die Befruchtung über die ICSI statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der ICSI wird ein Spermium unter dem Mikroskop in eine vorbereitete Eizelle injiziert.

Frage anzeigen

Frage

Wann ist eine Befruchtung unter dem Mikroskop erforderlich?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei zum Beispiel:

  • gestörte Spermienbeweglichkeit
  • Auftreten von Spermienantikörper bei der Frau
  • zu geringe Konzentration der Spermien im Ejakulat
  • erfolglose klassische IVF
Frage anzeigen

Frage

Welche Art der Befruchtung wird bei Betroffenen von Geschlechtskrankheiten empfohlen?

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Antwort

Es wird die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) empfohlen (Befruchtung unter dem  Mikroskop)

Frage anzeigen

Frage

Wieso wird bei einer In-Vitro-Fertilisation empfohlen nur zwei Embryonen in die Gebärmutter zu transferieren?

Antwort anzeigen

Antwort

Da so die Wahrscheinlichkeit einer gefährlichen Mehrlingsschwangerschaft gesenkt wird.

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Frage

Was geschieht mit überzähligen Zygoten/ Embryonen bei der künstlichen Befruchtung (in Deutschland)?

Antwort anzeigen

Antwort

Überzählige Embryonen werden mit flüssigem Stickstoff tiefgefroren.

Frage anzeigen

Frage

Was stellt das größte Risiko für die Frau bei einer In-Vitro-Fertilisation dar?

Antwort anzeigen

Antwort

Die intensive Hormonbehandlung stellt ein großes Risiko dar. Die Hormone können seelisch und körperlich belastend sein und in Extremfällen zu dem lebensgefährdendem ovariellen Überstimulationssyndrom führen.

Frage anzeigen

Frage

Nenne einige Risiken der In-Vitro-Fertilisation (und der Eizellenentnahme).

Antwort anzeigen

Antwort

  • hormonelle Belastung der Frau
  • vaginale Blutungen und Blutungen im Bauchraum
  • Darmverletzungen
  • Bauchfellentzündungen
  • ovarielles Überstimulationssyndrom
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Frage

Warum ist es verboten Menschen zu klonen?

Antwort anzeigen

Antwort

Aufgrund des hohen Risikos an Fehlbildungen oder Schwangerschaftsabbrüchen wird das reproduktive Klonen mittels somatischem Zellkerntransfer als ethisch nicht vertretbar eingestuft. Dies liegt vor allem an den unzumutbaren gesundheitlichen Risiken die man dem Klon aussetzt.

Frage anzeigen

Frage

Was ist therapeutisches Klonen?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter therapeutischem Klonen versteht man die Züchtung des Erbguts eines Menschen zu medizinischen Zwecken.

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Frage

Was ist reproduktives und therapeutisches Klonen?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Unterschied zwischen reproduktivem und therapeutischem Klonen liegt in der Entwicklung des geklonten Embryos. Während die Entwicklung beim therapeutischen Klonen nach kurzer Zeit abgebrochen wird, wird beim reproduktiven Klonen der Embryo in den Uterus einer Leihmutter eingesetzt. Ziel des reproduktiven Klonens ist es, dass ein überlebensfähiger, gesunder Organismus entsteht, der eine Kopie zu seinem Spender darstellt.

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Frage

Was braucht man zum Klonen?

Antwort anzeigen

Antwort

Um reproduktiv zu Klonen wird am häufigsten die Methode des somatischen Zellkerntransfers gewählt. Hierbei wird eine unbefruchteten Eizelle eines Tiers benötigt, wobei der Zellkern mit dem eines weiteren Tieres ersetzt wird. Letztendlich wird der Embryo in den Uterus eines dritten Tiers eingesetzt.

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter dem Begriff "Klonen"?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter dem Begriff Klonen versteht man die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Ziel des reproduktiven Klonens?

Antwort anzeigen

Antwort

Ziel des reproduktivem Klonens ist die Herstellung eines Organismus, welcher bereits exisitiert oder in der Vergangenheit exisitiert hat.

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Frage

Was versteht man unter dem somatischen Zellkerntransfer?

Antwort anzeigen

Antwort

Der somatischen Zellkerntransfer ist eine Methode des reproduktiven Klonens. Das Verfahren basiert auf der Extraktion einer Spendereizelle. Aus dieser Spendereizelle wird wiederum der Zellkern entfernt und durch einen Zellkern eines anderen Organismus ersetzt. Nun werden Eizelle und Zellkern zusammengeführt. Mithilfe eines leichten elektrischen Schocks oder mithilfe von Chemikalien wird die Zygote zur Teilung angeregt. Dies kreiert einen Embryo. Zuletzt wird der Embryo beim reproduktiven Klonen in den Uterus einer Leihmutter eingesetzt.

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Frage

In welcher Form kommt Klonen auf natürlichem Wege beim Menschen vor?

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Antwort

Beim Menschen kann natürliches Klonen auftreten, wenn eineiige Zwillinge entstehen. Hier teilt sich die Eizelle auf natürlichem Wege und es entsteht ein Duplikat der Eizelle.

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Frage

In welchem Jahr wurde Dolly geboren?

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Antwort

1996

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Frage

Warum ist das reproduktive Klonen besonders in der landwirtschaft von großem Interesse?

Antwort anzeigen

Antwort

Das reproduktive Klonen ist in der Landwirtschaft von großem Interesse, da Tiere mit idealen Merkmalen wie hoher Leistungsfähigkeit oder Krankheitsresistenz geklont werden können. Dazu kann ebenfalls eine beliebige Anzahl an Tieren geklont werden.

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Frage

Was spricht für die Anwendung von reproduktivem Klonen?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Existenz natürlicher Klone wie zum Beispiel Zwillinge
  • Verbesserung in Tierzucht
  • ermöglicht die Wiederansiedlung von bedrohten Tierarten
  • Kreation von Organismen mit neuen Eigenschaften
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Frage

Was spricht gegen die Anwendung von reproduktivem Klonen?

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Antwort

  • Risiken noch zu wenig erforscht, langfristige Folgen
  • irreversible Schäden für das betroffene Subjekt
  • Misachtung der Menschenwürde
  • unnatürlich
  • könnte Ökosysteme gefährden
  • reduziert die genetische Vielfalt im Genpool
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Frage

Welches Gesetz verbietet in Deutschland aktuell das reproduktive Klonen eines menschlichen Organismus?

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Antwort

Das Embryonenschutzgesetz verbietet das reproduktive Klonen von menschlichen Organismen in Deutschland.

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Frage

Wie viele der klonierten Zellen überleben bis zur Geburt?

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Antwort

1-3%

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Frage

Inwiefern tritt Klonen in der Natur auf?

Antwort anzeigen

Antwort

Natürliches Klonen passiert in der Natur vor allem bei Bakterien und Einzellern, die sich asexuell vermehren. Ihre Tochterzellen enthalten also dasselbe Erbgut wie die Mutterzelle. Beispiele hierfür sind unter anderem Amöben oder Pantoffeltierchen. Aber auch Polypen können sich asexuell vermehren. Menschen und anderen Säugetieren können sich nicht auf natürlichem Wege Klonen, dennoch entstehen Klone teilweise durch Zufall in Form von eineiigen Zwillingen.

Frage anzeigen

Frage

Wie kann man Menschen klonen?

Antwort anzeigen

Antwort

Theoretisch kann ein Mensch mithilfe des Verfahrens des somatischen Zellkerntransfers geklont werden. Allerdings gibt es bis dato keinen öffentlichen Fall der über den Erfolg dieses Verfahrens beim Menschen berichtet. Außerdem verbieten Gesetze, wie in Deutschland das Embryonenschutzgesetz, das menschliche Klonen.

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Frage

Wie viele Arten von Klonen gibt es?

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Antwort

Im Labor gibt es zwei verschiedene Arten des Klonens. Zum einen das reproduktive und zum anderen das therapeutische Klonen.

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