Nischenstrategie

Hast Du Dich schon einmal gefragt, wieso es für gewisse Alltagssituationen noch kein Produkt oder keine Dienstleistung auf dem Markt gibt, um diese zu lösen? Glückwunsch, Du hast damit eine Marktlücke entdeckt und bist somit einigen Unternehmen meilenweit voraus! Eine solche Marktlücke, auch Marktnische genannt, ist für viele Unternehmen eine beliebte Strategie, um sich am Markt zu positionieren und sich gegen ihre Konkurrenz durchzusetzen. 

Nischenstrategie Nischenstrategie

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Inhaltsangabe

    In dieser Erklärung lernst Du, was die Nischenstrategie ist und was sie mit den Wettbewerbsstrategien zu tun hat. Außerdem erfährst Du, welche Voraussetzungen für eine Nischenstrategie geschaffen werden müssen, welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt und welche Risiken sie birgt.

    Nischenstrategie einfach erklärt

    Um später besser nachvollziehen zu können, weshalb Unternehmen die Nischenstrategie einsetzen sollten, wird der Begriff und seine Besonderheiten zunächst genauer definiert.

    Nischenstrategie Definition

    Die Nischenstrategie ist eine Wettbewerbsstrategie, bei der sich Unternehmen mit ihren Produkten und/oder Dienstleistungen in einem Teilmarkt, also einer Nische, positionieren.

    Diese Nische kann etwa ein besonderes Kundensegment, eine spezielle Produktkategorie oder eine neue geografische Region sein, die Wettbewerber noch nicht bedienen. In Form einer Wettbewerbsstrategie versucht das Unternehmen, diesen Teilmarkt für sich zu gewinnen und sich damit auf dem Markt zu positionieren. Ziel ist es, diese Nische auch in den Marketingaktivitäten des Unternehmens hervorzuheben, sodass die Zielgruppe das Unternehmen sofort mit dieser Nische verbindet.

    Ein besonders erfolgreiches Beispiel für die Nischenstrategie ist Tesla. Durch seinen exklusiven Fokus auf Elektromobilität hat sich das Unternehmen auf dem Teilmarkt der Elektroautos bereits so stark etabliert, dass Tesla Marktführer in dieser Nische ist.

    Nischenstrategie nach Porter

    Neben der Differenzierungs- und der Kostenführerschaftsstrategie gehört die Nischenstrategie zu den sogenannten Wettbewerbsstrategien nach Michael E. Porter. All diese Strategien sind darauf ausgelegt, sich als Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten und sich damit entsprechend auf dem Markt zu positionieren.

    Die Besonderheit der Nischenstrategie ist, dass in ihr prinzipiell alle drei Wettbewerbsstrategien vereint werden können: Nachdem sich das Unternehmen in einer Nische etabliert hat, kann es etwa die Kostenführerschaft anstreben und sich durch niedrige Preisstrukturen gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Andernfalls kann das Unternehmen innerhalb seiner Nische auch die Differenzierungsstrategie verfolgen. Auch wenn die Fokussierung auf eine Nische selbst bereits als Differenzierung von den restlichen Wettbewerbern betrachtet werden kann, kann das Unternehmen bestimmte Qualitäten, etwa seinen Kundenservice, die Produktqualität oder technologische Innovationen so weit ausbauen, dass es sich selbst innerhalb der Nische durch diese Alleinstellungsmerkmale von der Masse abhebt.

    Auffrischung gefällig? Du kannst Dir die Erklärungen zur Differenzierungsstrategie, Kostenführerschaft und zu den Wettbewerbsstrategien nach Porter hier auf StudySmarter noch einmal durchlesen.

    Nischenstrategie Kostenführerschaft

    Aus der Tatsache, dass die Nischenstrategie ebenso Raum für weitere Wettbewerbsstrategien bietet, ergibt sich die Möglichkeit, die Nischenstrategie mit einer Kostenführerschaft zu verbinden.

    Die Kostenführerschaft ist darauf ausgelegt, dass das Unternehmen sich durch geringe Produktions- und Verkaufspreise am Markt positioniert.

    Selbst wenn ein Unternehmen mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung erfolgreich in den Nischenmarkt eintreten kann, bedeutet das nicht, dass dies ohne Konkurrenz geschieht: Auch wenn der Markt nun erheblich kleiner geworden ist - daher die Nische - kann es dennoch sein, dass andere Marktteilnehmer besser positioniert sind.

    In diesem Fall kann es für das Unternehmen hilfreich sein, die Nischenstrategie mit der Kostenführerschaft zu verknüpfen. Dabei strebt das Unternehmen an, durch möglichst geringe Produktions- und Vertriebskosten diesen Preisvorteil an seine Kund*innen weiterzugeben. Dadurch kann sich das Unternehmen besser gegen seine Konkurrenz durchsetzen und sich als günstigster Anbieter auf dem Markt etablieren und so seine Ab- und Umsätze steigern.

    Nischenstrategie Unternehmen

    Du hast bereits gelernt, wie die Nischenstrategie ist und was sie ausmacht. Doch wie kann sie in der Praxis erfolgreich von Unternehmen umgesetzt werden? Im Folgenden erfährst Du, welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.

    Nischenstrategie Voraussetzungen

    Bevor ein Unternehmen eine Nischenstrategie in die Praxis umsetzt, müssen zunächst einige Vorüberlegungen angestellt werden. Diese betreffen insbesondere:

    • Zielgruppengröße
    • Bedürfnisse der Zielgruppe
    • Marktbedingungen
    • Produkteigenschaften

    Mit der wichtigste Faktor für die Nischenstrategie ist die Zielgruppe, auf die das Angebot zugeschnitten sein soll. Bevor ein Unternehmen sich also für eine Nischenstrategie entscheidet, muss es zunächst klären, wie groß seine potenzielle Zielgruppe ist und ob sich aus dieser Menge ein entsprechend ausreichender Gewinn erwirtschaften lässt. Wenn ein Produkt insbesondere eine Zielgruppe ansprechen möchte, die in der ausgewählten Region nur schwach vertreten ist, ist es möglich, dass eine Nischenstrategie für das Unternehmen nicht rentabel ist, da zu wenige potenzielle Kunden vorhanden sind.

    Ebenso sind die Bedürfnisse der Zielgruppe entscheidend. Das Unternehmen sollte daher genau abklären, welche Bedürfnisse erfüllt oder welche Probleme durch das angebotene Produkt oder die Dienstleistung gelöst werden sollen. In anderen Worten soll damit die Frage beantwortet werden, ob innerhalb der Nische überhaupt ausreichend Nachfrage besteht. Dies bedeutet, dass das Produkt seinen potenziellen Kund*innen einen Mehrwert bieten muss, den andere Marktteilnehmer nicht vorweisen können.

    Eine weitere Voraussetzung für die Nischenstrategie betreffen die Marktgegebenheiten. Vor Ausführung der Nischenstrategie sollte das Unternehmen genau analysieren, welche Wettbewerber im angestrebten Teilmarkt agieren und wie diese positioniert sind. Darauf aufbauend sollte sichergestellt werden, dass sich die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens ausreichend von denen seiner Wettbewerber unterscheidet, sodass für die Zielgruppe keine Verwechslungsgefahr mit Produkten aus dem Gesamtmarkt besteht.

    Zuletzt ist das Produkt oder die Dienstleistungen und deren Eigenschaften selbst entscheidend. Das Unternehmen sollte sich im Klaren darüber sein, ob sein Angebot langfristig auf dem Markt erfolgreich sein kann oder lediglich einem Trend folgt. In diesem Fall wäre die Produktlebenszeit nur von kurzer Dauer und es besteht die Gefahr, dass das Unternehmen nicht ausreichend Gewinne erwirtschaften kann. Auch das Preisniveau sollte auf die Zielgruppe angepasst sein, sodass diese auch tatsächlich bereit ist, durch ausreichend Kaufkraft den festgesetzten Preis für das Angebot zu zahlen.

    Die Voraussetzungen für die Nischenstrategie findest Du auch noch einmal zusammengefasst in der unten stehenden Grafik.

    Nischenstrategie Voraussetzungen Wettbewerbsstrategien nach Porter Marketingstrategien StudySmarterAbb. 1: Voraussetzungen für die Nischenstrategie.

    Nimm an, ein Start-up möchte sich mit einer Nischenstrategie auf dem Markt "Rucksäcke für Studierende" positionieren. Wie kann es überprüfen, ob all die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllt werden? Das Stichwort hierbei lautet Marktforschung. Dazu muss das Start-up nicht zwingend selbst Daten erheben, sondern kann auf Daten zugreifen, die bereits verfügbar sind, etwa von Marktforschungsinstituten.

    Um zu prüfen, ob die Zielgruppe in gewünschter Größe und mit entsprechender Nachfrage vorhanden ist, können etwa Statistiken über den Absatz des Produkts bzw. der Inanspruchnahme der Dienstleistung infrage eingesehen werden. Im Beispiel hier kann etwa untersucht werden, wie viele Studenten es in Deutschland insgesamt gibt und wie viele davon einen Rucksack für die Uni tragen.

    Die Frage, ob das Produkt oder die Dienstleistung der Zielgruppe einen Mehrwert bringt und ob es einzigartig genug ist, muss selbst mit aussagekräftigen Argumenten belegt werden. Was bietet der neue Rucksack, was herkömmliche Rucksäcke nicht bieten können?

    Ob die Kaufkraft ausreichend ist, kann geprüft werden, indem sich das Start-up Statistiken dazu ansieht, wie viel Geld Studenten im Schnitt monatlich zur Verfügung haben.

    Zuletzt muss das Start-up auch objektiv bewerten, ob das neue Produkt langfristig auf dem Markt überleben kann: Folgt das Produkt lediglich einem Trend oder ist es auf Dauer nutzbar? Wie oft schaffen sich Studenten einen Rucksack an?

    Nischenstrategie Vorteile und Nachteile

    Sind die zuvor beschriebenen Voraussetzungen geschaffen, kann das Unternehmen eine Nischenstrategie ins Auge fassen. Bevor die tatsächliche Strategie jedoch ausgearbeitet werden kann, sollte sich das Unternehmen über die Vor- und Nachteile bewusst sein, die die Nischenstrategie mit sich bringt. Hier findest Du eine Auflistung von Vor- und Nachteilen, die das Unternehmen dafür in Betracht ziehen sollte.

    Nischenstrategie Vorteile

    Nischenstrategie Nachteile

    • Marketingaktivitäten können zielgerichteter aufgebaut werden

    • Trendprodukte können sich meist nicht lange auf dem Markt halten

    • Spezialisierungen, etwa im technischen Bereich, sind möglich

    • Ist einmal eine Nische gewählt, ist es schwer, die Produktpalette zu erweitern

    • Erleichterte Analyse der Zielgruppe, da eine Nische im Fokus liegt

    • Hohe Investitionskosten zu Beginn

    • Möglichkeit zur Etablierung als Experte, was mehr Spielraum in der Preisgestaltung ermöglicht und stärkere Kundenbindung mit sich bringt

    • Begrenztes Marktvolumen, da kleinere Zielgruppe

    • Durch weniger Konkurrenz kann leichter die Marktführerschaft übernommen werden

    • Durch geringeres Angebot kann schneller auf Marktveränderungen reagiert werden

    Wie Du bereits erkennst, überwiegen die Vorteile der Nischenstrategie: Besonders die Positionierung als Experte im Markt ermöglicht es dem Unternehmen, Vertrauen zu seiner Zielgruppe aufzubauen, wodurch die Kundenbindung langfristig gestärkt werden kann. Zudem bringt dies mit sich, dass das Unternehmen einen größeren Spielraum in der Preisgestaltung erhält und dadurch etwa höhere Preise festsetzen kann, da die Zielgruppe aufgrund der Expertise bereit ist, mehr Geld für das Angebot zu zahlen.

    Bedingt durch die Natur der Nischenstrategie hat das Unternehmen folglich eine geringere Produktpalette zu überwachen, sodass schneller auf Veränderungen im Markt, etwa eine stark ansteigende Nachfrage durch viralen Content auf Social Media oder Preisveränderungen durch Inflation reagiert werden kann.

    Jedoch bringt die Nischenstrategie auch einige Nachteile mit sich, aus denen sich Risiken für das Unternehmen ergeben können. Im folgenden Abschnitt erfährst Du, mit welchen Risiken das Unternehmen konkret zu kämpfen haben kann und wie diese minimiert werden können.

    Nischenstrategie Risiken

    Ausgehend von den zuvor beschriebenen Nachteilen der Nischenstrategie ergeben sich einige Risiken, auf die das Unternehmen vorbereitet sein muss.

    Das erste Risiko besteht im Zusammenhang mit Trendprodukten, also solchen, die im Zuge einer verstärkten Nachfrage angeboten werden. Die Gefahr dabei ist, dass dieser Trend nach einem bestimmten Zeitraum wieder vom Markt verschwindet und dadurch auch die Nachfrage danach abflacht. Somit würde auch die Nische hinfällig werden und die Gewinne des Unternehmens gehen mit der Zeit zurück. Um dies zu verhindern, kann das Unternehmen bereits vor Markteintritt auf Prognosen zugreifen, wie sich dieser Trend auf dem Markt verhalten wird. Zudem kann es beobachten, wie sich Wettbewerber verhalten und davon ausgehend abschätzen, ob es in den Nischenmarkt eintreten sollte oder nicht.

    Vor einigen Jahren waren Popsockets, also Halterungen für das Smartphone, die auf die Rückseite zum besseren Greifen aufgeklebt werden, ein großer Trend unter den Smartphoneacessoires. Einige Monate lang war die Nachfrage danach so groß, dass zahlreiche Hersteller mit ihren eigenen Modellen eines Popsockets in diversen Designs und mit verschiedenen Features in den Markt eingetreten sind. Dieser Trend flachte jedoch nach einer Weile ab und wird heute kaum noch auf dem Markt nachgefragt.

    Ein weiteres Risiko kann sein, dass sich durch die Festlegung auf eine Nische die Möglichkeiten der Produktentwicklung des Unternehmens einschränken. Dieser Sachverhalt lässt sich am besten anhand eines Beispiels erklären:

    Das Unternehmen Nivea ist weltweit bekannt für Pflegeprodukte und hat sich auf diesem Markt stark etabliert. Anfang der 2000er-Jahre versuchte Nivea, seine Produktpalette zu erweitern und produzierte neben Pflegeprodukten auch Kosmetik und Nagellack. Allerdings ist die Marke Nivea in seiner Zielgruppe so stark als Hersteller für Pflegeprodukte verankert, dass sich diese Begeisterung aufgrund der fehlenden Glaubwürdigkeit nicht auf Kosmetik und Nagellack übertragen konnte.

    Dieses Beispiel zeigt, dass Unternehmen in der Regel nach Etablierung in einem Markt nur schwer den Übertritt in einen anderen schaffen. Insbesondere bei kleineren Märkten birgt dies die Gefahr, dass dieser mit der Zeit gesättigt ist, das Unternehmen jedoch keine Ausweichmöglichkeiten auf andere Märkte hat. Dieses Risiko kann minimiert werden, indem sich das Unternehmen auf seine Nische spezialisiert und komplett ausschöpft oder neue Nischen erkundet, die eng mit der Hauptnische verwandt sind. Das Beispiel Nivea zeigt, dass Kosmetik und Nagellack Teilmärkte sind, die zu weit vom eigentlichen Hauptmarkt entfernt sind. Enger verwandtere Teilmärkte wie Haarpflegeprodukte oder Rasierzubehör dagegen sind für Nivea nach wie vor profitabel.

    Damit einher geht die Tatsache, dass Nischenmärkte aufgrund seiner kleineren Zielgruppe von vorneherein beschränkt und damit zwangsläufig eines Tages gesättigt sind. Dies bedeutet, dass auch die Wachstums- und Gewinnspannen des Unternehmens einmal ihr Maximum erreichen.

    Ein von Auszubildenden gegründetes Start-up verkauft Hoodies mit dem Logo ihrer Berufsschule an deren Schüler. Die maximal erreichbare Zielgruppe entspricht also der Anzahl an Schülern dieser Berufsschule und dessen Markt wäre somit gesättigt, sobald alle Schüler einen Hoodie gekauft haben.

    Aus diesem Grund sollte das Unternehmen vor Eintritt in die Nische stets bestimmen, wann das maximale Marktvolumen erreicht ist und gegebenenfalls seine Zielgruppe oder Nische so erweitern, dass mehr Gewinne erzielt werden können.

    Nischenstrategie - Das Wichtigste

    • Die Nischenstrategie ist eine Wettbewerbsstrategie, bei der sich Unternehmen mit ihren Produkten und/oder Dienstleistungen in einem Teilmarkt, also einer Nische positionieren

    • Neben der Kostenführerschaft und der Differenzierungsstrategie gehört die Nischenstrategie zu den Wettbewerbsstrategien nach Porter

    • Voraussetzungen für die Nischenstrategie sind

      • Ausreichend große Zielgruppe und Nachfrage

      • Mehrwert für die Zielgruppe

      • Ausreichende Kaufkraft der Zielgruppe

      • Ausreichende Produktlebenszeit auf dem Teilmarkt

      • Klare Abgrenzung vom Gesamtmarkt

    • Hauptvorteil der Nischenstrategie ist die Möglichkeit zur Profilierung als Experte und dadurch eine freiere Preisgestaltung

    • Hauptrisiko der Nischenstrategie ist, dass der Teilmarkt zu schnell ausgeschöpft wird


    Nachweise

    1. Welt-der-bwl.de: Nischenstrategie. (13.10.2022)
    2. Bwl-lexikon.de: Nischenstrategie. (13.10.2022)
    3. Blog.hubspot.de: Mit Nischenstrategie zur Marktführerschaft. (13.10.2022)
    4. Businessinsider.de: Nischenstrategie. (13.10.2022)
    5. Studienretter.de: Nischenstrategie. (13.10.2022)
    6. Wirtschaftslexikon.gabler.de: Nischenstrategie. (13.10.2022)
    Häufig gestellte Fragen zum Thema Nischenstrategie

    Welche Unternehmen verfolgen die Nischenstrategie?

    Ein besonders erfolgreiches Beispiel für die Nischenstrategie ist Tesla. Durch seinen exklusiven Fokus auf Elektromobilität hat sich das Unternehmen auf dem Teilmarkt der Elektroautos bereits so stark etabliert, dass Tesla Marktführer in dieser Nische ist.

    Was ist Nischenpolitik?

    Die Nischenpolitik oder Nischenstrategie ist eine Wettbewerbsstrategie, bei der sich Unternehmen mit ihren Produkten und/oder Dienstleistungen in einem Teilmarkt, also einer Nische positionieren. Diese Nische kann etwa ein besonderes Kundensegment sein, eine spezielle Produktkategorie oder eine neue geografische Region, die Wettbewerber noch nicht bedienen.

    Was sind Nischen Produkte?

    Nischenprodukte sind jene Produkte, die auf einem Nischenmarkt angeboten werden. Sie zeichnen sich durch eine noch nicht (stark) bediente Marktdimension aus, etwa ein besonderes Kundensegment, eine spezielle Produktkategorie oder eine neue geografische Region, die vom Wettbewerb noch nicht abgedeckt wurde.

    Wie findet man ein Nischenprodukt?

    Die einfachste Methode, Nischenprodukte zu finden, ist, einen Soll-Ist Vergleich der Kundenbedürfnisse und dem bestehenden Marktangebot vorzunehmen. Die Bereiche, in denen Kundenbedürfnisse noch nicht von Produkten oder Dienstleistungen am Markt befriedigt werden, sind Nischenmärkte, welche durch ein entsprechendes Angebot bedient werden können.

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