Humid vs. Arid | Lernen mit der StudySmarter App
StudySmarter - Die all-in-one Lernapp.
4.8 • +11k Ratings
Mehr als 5 Millionen Downloads
Free

Humid Arid

Save Speichern
Print Drucken
Edit Bearbeiten
Melde dich an und nutze alle Funktionen. Jetzt anmelden
X
Du hast bereits eine Erklärung angesehen Melde dich kostenfrei an und greife auf diese und tausende Erklärungen zu
Geographie

In diesem Artikel geht es um das Thema Humid oder Arid. Es gehört zu dem Fach Geographie und ist daher ein wesentlicher Aspekt der Physischen Geographie. Hier gehört es genauer zu dem Themengebiet Wetter. Du lernst hier was genau Humid und Arid sind und worin sich diese beiden unterscheiden..


Grundsätzliche bezeichnet der Begriff Humid ein Klima, bei welchem die Niederschlagsmenge in mehr als zehn Monaten im Jahr oberhalb der potentiellen Verdunstung liegt. 


Arides Klima bedeutet, dass über drei Jahrzehnte im Durchschnitt der Niederschlag in über zehn Monaten im Jahr unterhalb der potentiellen Verdunstung gelegen hat. 



Humid und Arid einfach erklärt 



Humides Klima


Humides Klima bezeichnet feuchte und nasse Klimate, in denen die jährlichen Niederschläge größer sind als die mögliche Verdunstung. Dies hat eine hohe Luftfeuchtigkeit zur Folge. Das Gegenteil ist das Aride Klima. Zudem richtet sich die Einteilung in Humidität und Aridität nach dem Ariditätsindex. Ist der Zahlenwert des Monatsniederschlags mehr als zweimal so groß wie die Monatsmitteltemperatur, ist der Wasserhaushalt humid.



Arides Klima


Arides Klima, auch Wüstenklima, bezeichnet trockene Klimate, in denen die jährlichen Niederschläge im 30-jährigen Mittel geringer sind als die mögliche Verdunstung. Es ist das Gegenteil von humidem Klima. Extrem aride Gebiete sind meist Wüsten. Die Grenze zur Trockenheit definiert sich durch das Verhältnis zwischen Niederschlag und potentieller Evapotranspiration.


Dabei wird unterschieden zwischen:


  • vollarides Klima: Niederschlag < Verdunstung gilt für zehn bis zwölf Monate im Jahr
  • semiarides Klima: Niederschlag < Verdunstung gilt für sechs bis neun Monate im Jahr.


Ein typisches Kennzeichen für ein arides Gebiet ist seine Abflusslosigkeit. Flüsse verdunsten in ihrem Verlauf vollständig oder enden in abflusslosen Seen oder Salzpfannen.  


Zwar liegen die meisten Trockengebiete im subtropischen Wüstengürtel, weil die Passatwinde nur bis zu den sogenannten Rossbreiten gelangen, doch gibt es aride Klimate ebenso in anderen Regionen, zum Beispiel in vielen Hochgebirgen oder den Polargebieten. Ein weiteres Kennzeichen ist der Niederschlag, mit weniger als 100 mm pro Jahr. 




Abb. 1: Weltkarte
Quelle via wikipedia 


Diese Karte stellt die Klimate der Erde nach ihrer Humidität dar:


  •  grün = Humides Klima
  •  beige = Teilarides Klima
  •  gelb = Arides Klima



Klima in Deutschland


In Deutschland kommt es an durchschnittlich rund 150 Tagen im Jahr zu Niederschlag (Regen, Schnee, Hagel). Dieser summiert sich im Jahresmittel auf eine Niederschlagshöhe von etwa 800 mm. Allerdings verteilt sich dieser Niederschlag nicht gleichmäßig über das Land. Das heißt, es gibt auch trockene Regionen in Deutschland.


Arid, semiarid, semihumid, humid sind meteorologische Begriffe, die das Verhältnis zwischen den Niederschlagsmengen und der potentiellen Verdunstung in einer Region beschreiben. 


  • Arides Klima bedeutet, dass über drei Jahrzehnte im Durchschnitt der Niederschlag in über zehn Monaten im Jahr unterhalb der potentiellen Verdunstung gelegen hat. 
  • Bei humidem Klima liegt die Niederschlagsmenge in mehr als zehn Monaten im Jahr oberhalb der potentiellen Verdunstung. 
  • In Gebieten mit semiaridem Klima übersteigt in sechs bis neun Monaten pro Jahr die potentielle Verdunstung den Niederschlag.
  • Bei semihumid überwiegen die Niederschläge in sechs bis neun Monaten die potentielle Verdunstung.


Weil die Regionen in Deutschland so unterschiedlich von Regen und Trockenheit betroffen sind, lässt sich das Land keinem eindeutigen Klima zuordnen, sondern ist je nach Region eine Mischung der vielen verschiedenen Klimatypen.



Abb. 2: verschiedene Klimatypen
Quelle via deutscher-wetterdienst


Humid oder Arid alles Wichtige auf einen Blick! 


  • Humid ist ein Klima, bei welchem die Niederschlagsmenge in mehr als zehn Monaten im Jahr oberhalb der potentiellen Verdunstung liegt. 
  • Arides Klima bedeutet, dass über drei Jahrzehnte im Durchschnitt der Niederschlag in über zehn Monaten im Jahr unterhalb der potentiellen Verdunstung gelegen hat. 
  • Deutschland lässt sich nicht eindeutig auf eines der beiden Klimatypen zuordnen.
  • Humid ist ein Klima, bei welchem die Niederschlagsmenge in mehr als zehn Monaten im Jahr oberhalb der potentiellen Verdunstung liegt. 
  • Arides Klima bedeutet, dass über drei Jahrzehnte im Durchschnitt der Niederschlag in über zehn Monaten im Jahr unterhalb der potentiellen Verdunstung gelegen hat. 
  • Deutschland lässt sich nicht eindeutig auf eines der beiden Klimatypen zuordnen.


Finales Humid Arid Quiz

Frage

Die Corioliskraft ist eine ...

Antwort anzeigen

Antwort

Scheinkraft

Frage anzeigen

Frage

Charakterisiere in Stichpunkten das Ökosystem Wattenmeer. Nenne hierbei wichtige Eigenschaften und Einflüsse, welche für dieses Ökosystem typisch sind.

Antwort anzeigen

Antwort

Einflüsse: Ebbe und Flut (Gezeiten), Salzgehalt, Wasserstand, Klimawandel, Meeresspiegel, Temperaturschwankungen, (Massen-)Tourismus, Fischerei.  


Eigenschaften: Salzwiesen, niedrige Wassertiefe, anpassungsfähige Flora und Fauna( an die stark unterschiedlichen Landschaftsformen), Dünen, Ästuare, Weltnaturerbe, FFH Gebiete, Natura 2000 Gebiet, Strände, Geestkliffe, schwankender Salzgehalt vor allem im Brackwasserbereich, starke Produktion von pflanzlichen und tierischen Plankton, Rast- und Brutplatz von vielen Tieren. Große Ansammlung von Muschelbänken (schützen vor Erosion). 

Frage anzeigen

Frage

Definiere (in eigenen Worten) den Begriff Ökosystem.  

Antwort anzeigen

Antwort

Definition Ökosystem: Diese Begriffe sollten so oder so ähnlich in Deiner Definition vorhanden sein: 

naturräumliche Lebensgemeinschaft, Beziehungsgefüge in einem Lebensraum. 

Beispielantwort:
Ökosysteme stellen den Lebensraum diverser biotischer (Tiere und Pflanzen) und abiotischer (Gestein, Mineralboden, Luft und Klima) Komponenten dar, die als Lebensgemeinschaft einen natürlichen Raum besiedeln und prägen.

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter dem Begriff naturnahe Ökosysteme?

Antwort anzeigen

Antwort

Naturnahe Ökosysteme sind Biotope, die dem jeweils ursprünglichen Landschaftsbild nachempfunden wurden. 

Frage anzeigen

Frage

Erläutere (in eigenen Worten) den Unterschied zwischen natürlichen und naturnahen Ökosystemen. 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Antwort sollte enthalten:

naturnahe Ökosysteme: vom Menschen wenig bis selten genutzte Ökosysteme. Beispiel naturnaher Feldrain, Feldhecken, Streuobstwiesen. 

natürliche Ökosysteme: vom Menschen unberührte Ökosysteme, in denen natürliche Kreisläufe ohne direkte Eingriffe ablaufen. Beispiel: unberührte Habitate wie kleine Inseln, unberührter Regenwald.

Frage anzeigen

Frage

Welche direkte Gefährdung von Ökosystemen geht mit dem anhaltenden Insektensterben einher?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch den Verlust der Artenvielfalt und insbesondere dem Insektensterben ist die Bestäubung von Kultur- und Nutzpflanzen gefährdet. Darüber hinaus spielen Insekten als Aas-Beseitiger eine zentrale Rolle in der Verwertung von Stoffen und der damit verbundenen Nährstoffbereitstellung innerhalb von Ökosystemen. Sie sind ebenfalls eine wichtige Nahrungsquelle für viele Kleintiere (z.B. Singvögel, Fledermäuse)

Frage anzeigen

Frage

Welche grundsätzlichen Gefährdungen für die Funktionalität von Ökosystemen sind Dir bekannt? Nenne mindestens fünf Beispiele.

Antwort anzeigen

Antwort

Verlust an Biodiversität, direkte Folgen des Klimawandels, Luftverschmutzung, Schadstoffeintrag in die Umwelt, Infrastruktur- und Siedlungsbau, Nitrat- und Phosphatbelastung von Gewässern und Böden, fehlende Biotopvernetzung.

Frage anzeigen

Frage

In wie weit sind weitgehend isolierte Ökosysteme (z.B. auf Inseln) besonders gefährdet?

Antwort anzeigen

Antwort

Isolierte Ökosysteme haben in der Regel nicht die nötige Resilienz gegenüber äußeren Einflüssen (z.B. Neobiota) sodass jede Schädigung/Exposition (Einbringen von Tieren oder Saatgut) dauerhafte Schäden/Veränderungen am lokalen Ökosystem verursachen kann. 

Frage anzeigen

Frage

Wie lautet die Abfolge des Etagenbaus im Ökosystem Wald? Beginne ganz unten mit der Wurzelschicht.

Antwort anzeigen

Antwort

Wurzelschicht --> Moosschicht --> Krautschicht --> Strauchschicht --> Baumschicht (mit Kronenschicht)

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe (in eigenen Worten) den Prozess der Eutrophierung. Wo findet er statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Eutrophierung ist ein Prozess der in nährstoffreichen Binnengewässern zu beobachten ist. Er beschreibt das die Abfolge von übermäßigem unkontrollierten Wachstum von Wasserpflanzen (Algen!) und einer darauffolgenden Zersetzung von Bakterien. Dabei wird dem Ökosystem See wichtiger Sauerstoff entzogen, und ein zunehmend lebensfeindliches Milieu entsteht. Umgangssprachlich "kippt" der See. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne die verschiedenen Schichten und Zonen des Ökosystems See / Stillgewässer.

Antwort anzeigen

Antwort

Die verschiedenen Zonen werden wie folgt benannt: Uferzone (Litoral), Bodenzone (Benthal), Freiwasserzone (Pelagial) und Tiefenzone (Profundal). Darüber hinaus werden die einzelnen Wasserschichten in Nährschicht (Epilimnion), Sprungschicht (Metalimnion) und Abbauzone (tropholythische Zone) unterteilt. 

Frage anzeigen

Frage

Was besagen die "Bergmannsche" und "Allensche" Regel? Erläutere in eigenen Worten. 

Antwort anzeigen

Antwort

Bergmannsche Regel:
Tiere in kälteren Klimazonen haben in der Regel ein besseres Verhältnis zwischen Körperoberfläche und Körpervolumen. Das bedeutet, sie sind schwerer bei einer geringeren Oberfläche, und haben so eine geringere Wärmeabgabe. 

Allensche Regel:Tiere in kälteren Regionen haben i.d.R. kürzere Gliedmaßen bzw. Fortsätze (Schwanz, Beine) als ihre direkten Verwandten in wärmeren Gebieten.

Frage anzeigen

Frage

In der Marianenrinne (Marianengraben) des Westpazifik liegen mit dem Witjastief und Challengertief auf teilweise über 11.000m (11km!) die tiefsten gemessenen Punkte der Erde. Wie sind sie entstanden? 

Antwort anzeigen

Antwort

Tiefseerinnen wie die Marianenrinne sind dort entstanden, wo zwei tektonische Platten zusammenstoßen. In solchen Subduktionszonen taucht eine Platte ab, während sich die andere darüber schiebt (der eigentliche Subduktionsprozess). Von diesen Rinnen gibt es mehrere auf der Welt, welche sich entlang der tektonisch aktiven Plattengrenzen befinden. Die Marianenrinne wächst auch heute noch um mehrere Zentimeter im Jahr in die Tiefe. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Namen von jeweils zwei schweren Stürmen, welche Nordamerika und Europa im 21. Jahrhundert heimgesucht haben.

Antwort anzeigen

Antwort

Die mitunter stärksten Hurrikans im 21. Jahrhundert waren für die USA:
Ivan (2004), Katrina (2005) und Irma (2017). 

In Europa: Der Orkan Kyrill (2008), Xaver (2013) und Niklas (2015)

Frage anzeigen

Frage

Erkläre (in eigenen Worten) was mit dem Begriff Monsun gemeint ist. Gehe in Deiner Antwort auf räumliche und zeitliche Faktoren ein.

Antwort anzeigen

Antwort

Monsun bezeichnet im (süd/südost) asiatischen Raum einen beständigen Wind, der im halbjährlichen Wechsel, von den Passatwinden beeinflusst, besonders die (sub-)tropischen Gebiete einschließt. Vor allem im sommerlichen Halbjahr ist er entscheidend an der Wetterentstehung beteiligt, und sorgt in den betroffenen Gebieten (bspw. Indien) für hohe Luftfeuchtigkeit und Niederschläge.  

Frage anzeigen

Frage

Nenne vier (sub-)tropische Länder Asiens, welche stark vom jahreszeitlichen Monsun beeinflusst werden. 

Antwort anzeigen

Antwort

Klassische Länder die ein vom Monsun geprägtes Klima aufweisen sind Thailand, Kambodscha, die Philippinen aber auch Indonesien und Teile Indiens. 

Frage anzeigen

Frage

Für viele Länder in Südostasien ist die Zeit des Südwestmonsuns als eigene Jahreszeit, oder Regenzeit bekannt. Welche Monate des Jahres sind hiervon betroffen und warum?

Antwort anzeigen

Antwort

Aufgrund der geographischen Lage in Äquatornähe (ITC) ist die Regenzeit bzw. Zeit des Südwestmonsuns auf die Monate Mai - Oktober zu verorten. Dabei spielen insbesondere die Passatwinde, Corioliskraft und die Nähe zur ITC eine große Rolle. In diesem Zeitfenster kommt es in der Regel zu örtlich variierenden, hohen und regelmäßigen Niederschlägen.

Frage anzeigen

Frage

Hurrikans der Stärke 5 erreichen Windgeschwindigkeiten von 300 km/h und mehr. Wie wird das Innere eines Hurrikans bezeichnet, und welche Bedingungen herrschen dort?  

Antwort anzeigen

Antwort

Das Auge (innerster Bereich in Bodennähe) eines jeden Hurrikans ist nahezu windstill. Dieser Bereich hat bei größeren Hurrikanen einen Durchmesser von ca. 50km, und wird umgeben vom Augenwall, dem Wolken- und Windring mit den höchsten Windgeschwindigkeiten.

Frage anzeigen

Frage

Die Hurrikans Irma und Katrina gehören zu den stärksten Hurrikanen der vergangenen zwei Jahrzehnte. Welche Stärke hatten sie zeitweilig bei ihrem Auftreffen an Land entwickelt?





Antwort anzeigen

Antwort

Beide Hurrikane sind mit Geschwindigkeiten von bis zu 285 km/h gemessen worden, und entsprechen damit der Stärke 5 (verwüstend).

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Unterschied zwischen einem Hurrikan und einem Orkan?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt keinen nennenswerten Unterschied, beide namentlichen  Bezeichnungen haben wahrscheinlich sogar den gleichen etymologischen Ursprung. In den USA (Hurrikan) wie auch in Europa (Orkan) werden Stürme ab der Stärke 12 (Beaufort) mit diesen Namen benannt. 

Frage anzeigen

Frage

Mit welcher Einheit und Skala wird Wind gemessen?

Antwort anzeigen

Antwort

Wind wird in km/h (Kilometern pro Stunde) gemessen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Plattenbewegung ist für die erhöhte Erdbebengefahr in Kalifornien verantwortlich?

Antwort anzeigen

Antwort

Die sogenannte Andreas-Verwerfung ist eine Transformationsstörung. Die Pazifische Platte driftet rechtssinnig (dextral) an der Nordamerikanischen Platte entlang. Verkanten sich die Platten bei dieser Bewegung, kommt es durch die so entstandene Spannung bei einer plötzlichen Lösung zu einer ruckartigen Bewegung. Ein Erdbeben ist die Folge.

Frage anzeigen

Frage

In welche Richtung werden Winde durch die Corioliskraft auf der Nordhalbkugel abgelenkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Nach Osten (also rechts)

Frage anzeigen

Frage

Warum werden Winde durch die Corioliskraft abgelenkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Wenn Luftmassen sich vom Äquator aus Richtung Norden (oder Süden) bewegen

werden sie durch die Corioliskraft abgelenkt und bewegen sich dann schneller als die Erdoberfläche.

Frage anzeigen

Frage

In welche Richtung werden Luftmassen auf der Südhalbkugel abgelenkt, wenn sie vom Äquator Richtung Südpol wandern?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie werden nach Osten (also links) abgelenkt.

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige diesen Satz:

Die Corioliskraft führt auf der Nordhalbkugel zu einer ___-Ablenkung und auf der Südhalbkugel zu einer ___-Ablenkung. Sie wirkt umso ___ je näher man zu den Polen kommt.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Corioliskraft führt auf der Nordhalbkugel zu einer Rechts-Ablenkung und auf der Südhalbkugel zu einer Links-Ablenkung. Sie wirkt umso stärker je näher man zu den Polen kommt.

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern beeinflusst die Corioliskraft den Golfstrom?

Antwort anzeigen

Antwort

Wie bei den Lüftströmen auch beeinflusst die Corioliskraft die Laufrichtung des Golfstroms und lenkt die Meeresströmung Richtung Norden nach rechts ab. Im Norden Europas kommt so der Warme Golfstrom an und erwärmt dort die Küstenregionen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Wind-Zirkulation (Höhenwinde) wird mitunter am stärksten von der Corioliskraft beeinflusst?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Jetstreams - sie fließen an der Grenze zur polaren Zelle und sind Höhenwinde, die  auf der Nordhalbkugel durch die Corioliskraft nach Osten abgelenkt werden.

Frage anzeigen

Frage

Welche Rolle spielt die Corioliskraft bei der Entstehung von Hurrikans?

Antwort anzeigen

Antwort

Hurrikans werden durch warmes, verdunstendes Wasser und feuchte, warme Luft begünstigt. Letzter steigt hoch auf und begünstigt den Abfall kalter Luft. Die Corioliskraft dreht diese beiden gegenteiligen Luftmassen umeinander was eine Sogwirkung verursacht. Immer mehr feuchte Meeresluft wird angesogen. Der Hurrikan wächst.


Frage anzeigen

Frage

Warum entstehen Wirbelstürme hauptsächlich in den Tropen?

Antwort anzeigen

Antwort

An den Polen ist das Wasser zu kalt.

Am Äquator ist die Corioliskraft zu gering.

Frage anzeigen

Frage

Welche Naturkatastrophen werden durch die Plattentektonik hervorgerufen?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Vulkanausbrüche
  • Flutwellen
  • Erdbeben
Frage anzeigen

Frage

Nenne mindestens 3 tektonische Platten.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Australische Platte
  • Antarktische Platte
  • Eurasische Platte
  • Nordamerikanische Platte
  • Südamerikanische Platte
  • Afrikanische Platte
  • Pazifische Platte
Frage anzeigen

Frage

Welche beiden Kontinente umfasst die Eurasische Platte?

Antwort anzeigen

Antwort

Europa und Asien

Frage anzeigen

Frage

Erläutere wie sich tektonische Platten bewegen können.

Antwort anzeigen

Antwort

Konvektionsstrom: Magma (zähflüssiges, geschmolzenes Gestein) wirbelt unterhalb der Platten in horizontaler Richtung. Durch diese Rotationsbewegung wird die Erdplatte in die immergleiche Richtung weiter befördert.

Ein Resultat dessen ist der Kontinentaldrift.

Frage anzeigen

Frage

Wie heißt der Kontinent, dem alle uns heute bekannten Kontinente entstammen?

Antwort anzeigen

Antwort

Pangäa

Frage anzeigen

Frage

Wie entsteht ein durch die Plattentektonik hervorgerufenes Erdbeben?

Antwort anzeigen

Antwort

An Riftzonen und mittelozeanischen Rücken driften die Platten auseinander, wodurch Spalten entstehen aus denen Magma austritt. Neben den untermeerischen Vulkanen entstehen auch Erdbeben. 

Dort wo Platten aneinander reiben und so Spannung entsteht, kann sich diese schlagartig entladen und ein Erdbeben hervorrufen.


Frage anzeigen

Frage

 Benenne die verschiedenen Formen der Plattengrenzen?

Antwort anzeigen

Antwort

Divergente Plattengrenz

Konvergente Plattengrenze

konservative Plattengrenze

Passive Plattengrenze

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe was passiert, wenn konvergente Platten aufeinanderstoßen.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Abschiebung: die erdplatten gleiten aneinander vorbei
  • Kollision zweier Erdplatten -> Gebirgsbildung durch Faltung des Gesteins beider Ränder
  • Subduktion: Eine Erdplatte (meist Kontinentalmasse) schiebt sich unter die andere (leichtere, meist Meeresboden). Während die untere Platte absinkt, wird die obere aufgeschoben
Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter einem Plattenzug?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Plattenzug entsteht an Subduktionszonen, wo eine schwerere Platte unter einer leichteren absinkt. Diese zieht die Litosphärenplatte hinter sich her und verursacht so einen Plattenzug.

Frage anzeigen

Frage

In Indien ist das Monsunphänomen regional betrachtet am stärksten ausgeprägt. Erläutere in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Himalaya im Norden und Nordosten des Landes.


Antwort anzeigen

Antwort

Das Himalaya Gebirge, welches im Nord- Nordosten den Indischen Subkontinent prägt, hat im Hinblick auf das wechselnde Monsunklima in Indien die Funktion einer Wetterscheide. Aufgrund der limitierenden Topographie (z.B. der Höhenunterschiede) herrscht jenseits dieser Gebirgskette in der Regel ein anderes Klima. 

Frage anzeigen

Frage

Die Monsunzeit prägt insbesondere die Nordostbereiche Indiens. Erläutere, warum dies annähernd sämtliche Einwohner (>150.000.000) im über 500km entfernten küstennahen Bangladesh regelmäßig bedroht. 

Antwort anzeigen

Antwort

Das Monsunphänomen ist insbesondere im Nordosten Indiens stark ausgeprägt. Dort fallen regelmäßig Rekordmassen an Niederschlag (>10.000), welche über den Hauptstrom Brahmaputra in die südlichen Gebiete fließen. Aufgrund der Topographie, Verästelung und Deltabildung in Bangladesh bedrohen diese Hochwasser und Überschwemmungen regelmäßig Millionen Einwohner. 

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe (in eigenen Worten) die typischen Charakteristika von tropischen Monsunregen.

Antwort anzeigen

Antwort

Monsunregen sind in der Regel wiederkehrende, intensive Regenschauer (Wolkenbrüche), in welchen innerhalb weniger Stunden hohe Niederschlagsmengen an Regen fallen. Als kurzphasiges Starkregenereignis sorgt er bei entsprechender Bodenstruktur (z.B. stark verdichtet, überprägt etc.) oft für Überschwemmungen. 

Frage anzeigen

Frage

Welchen Einfluss können Regenzeiten (wie ein Monsunklima) auf die Vegetation haben? Nenne zwei Beispiele mit unterschiedlichen  Ausprägungen.

Antwort anzeigen

Antwort

Abseits des gemäßigten Klimas in Europa sind wiederkehrende Starkregenereignisse wie der Monsun elementar für die Entwicklung der Vegetation. Vormals savannenähnliches Landschaftsbild wie in den Westghats (Indien) wird aufgrund der saisonalen Wasserverfügbarkeit während und nach der Monsunzeit grundlegend verändert.

Die saisonale Entstehung und Besiedelung von Mangrovenwäldern im Brackwasserbereich von großen Strömen sind eine weitere Ausprägung, vom Einfluss des Monsuns auf räumlich begrenzte Vegetationen. 

Frage anzeigen

Frage

Erläutere (in eigenen Worten) die Bedeutung der Monsunwinde für den kulturellen, historischen Austausch der Völker.

Antwort anzeigen

Antwort

Für die historische Seefahrt, welche sich insbesondere durch den Austausch von Waren und Handelsbeziehungen ausprägte, spielte das Monsunklima eine entscheidende Rolle. Die Monsunwinde haben die Seefahrt vor allem entlang der afrikanischen Küste, bis nach Indien im Zeitalter der Segelschifffahrt über viele Jahrhunderte geprägt. Der dadurch entstandene kulturelle (z.B. Religion) Austausch hatte dabei einen ähnlich hohen und prägenden Stellenwert. 

Frage anzeigen

Frage

Was beschreibt die Monsundrift?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Monsundrift beschreibt den Einfluss der Monsunwinde auf Wasseroberflächen- und deren Strömungen. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne zwei Beispiele für kleinräumige Starkwindereignisse in Deutschland.  

Antwort anzeigen

Antwort

Kleinthromben oder auch Staubteufel sind ein klassisches Beispiel von kleinräumigen Windereignissen in Mitteleuropa. Diese entstehen oft bei hohen Temperaturen (hoher solarer Einstrahlung) auf Äckern oder Sandböden.

Die Windhose oder Tornados sind auch in Deutschland anzutreffen, jedoch in ihrer Ausprägung in der Regel deutlich kleiner als jene in den USA. 

Frage anzeigen

Frage

Erläutere (in eigenen Worten) den Unterschied zwischen einem Zyklon, einem Taifun und einem Hurrikan.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Bezeichnungen Hurrikan, Taifun und Zyklon beschreiben die selben Starkwindereignisse, jedoch in unterschiedlicher regionaler Ausprägung. Als Hurrikans werden im Allgemeinen nur tropische Stürme bezeichnet, welche im Pazifik bzw. Atlantik auf den amerikanischen Kontinent treffen. Der Taifun beschreibt Stürme im südostasiatischen Bereich, während der Begriff des Zyklons vor allem die Stürme im arabischen und indischen Raum bezeichnen. 

Frage anzeigen

Frage

Was beschreibt der meterologische Begriff Medicane?

Antwort anzeigen

Antwort

Medicane ist eine Wortschöpfung aus den Wörtern Hurrikan und mediterraner Raum. Er beschreibt ein Hurrikan-ähnliches Starkwindereignis im Mittelmeerraum, welches in der Regel annuell vorkommt. 

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe (in eigenen Worten) die Entstehung von klassischen Hurrikanen.

Antwort anzeigen

Antwort

Hurrikane, wie sie alljährlich über dem Antlantik entstehen speisen ihre Energie aus dem Aufsteigen warmer Luftmassen über dem Atlantik. Der Temperaturunterschied zwischen kalter Höhenluft und warmen Oberflächenwasser begünstigt eine rasche Konvektion. Dabei verdunstet ab einer Wassertemperatur von über 26° soviel Wasser, dass es zu einer extremen Wolkenbildung kommt. Die latente Wärme, welche dabei produziert wird, sorgt für einen Aufstrom an feuchter, warmer Luft, welche wiederum einen Unterdruck an der Wasseroberfläche erzeugt. Hurrikane benötigen für ihre Drehbewegung die Corioliskraft, welche erst auf hoher See, ab einer gewissen Distanz (mehrere Breitengrade) von Landflächen, ihre volle Kraft entfaltet. Während der Entstehung und Route auf dem Ozean sammelt der Hurrikan Energie und Kraft, und wächst weiter an. Wenn er auf Land trifft (Landgang), und dort mit trockener Luft in Berührung kommt schwächt er normalerweise nach Stunden und Tagen ab zu einem tropischen Sturm (siehe Hurrikanskala).

Frage anzeigen

Frage

In welchen Gebieten treten Hurrikans auf?

Antwort anzeigen

Antwort

Hurrikans treten im Gebiet des Nordatlantiks, des Nordpazifiks sowie des Südpazifiks auf.

Frage anzeigen
60%

der Nutzer schaffen das Humid Arid Quiz nicht! Kannst du es schaffen?

Quiz starten

Über 2 Millionen Menschen lernen besser mit StudySmarter

  • Tausende Karteikarten & Zusammenfassungen
  • Individueller Lernplan mit Smart Reminders
  • Übungsaufgaben mit Tipps, Lösungen & Cheat Sheets

Finde passende Lernmaterialien für deine Fächer

Hol dir jetzt die Mobile App

Die StudySmarter Mobile App wird von Apple & Google empfohlen.

Humid Arid
Lerne mit der Web App

Alle Lernunterlagen an einem Ort mit unserer neuen Web App.

JETZT ANMELDEN Humid Arid