Sharing Economy

Im Zeitalter der Digitalisierung gewinnt ein neues wirtschaftliches System an Bedeutung - die Sharing Economy. Eine umfangreiche Betrachtung dieses Prinzips, dessen Definition, Anwendung in der Betriebswirtschaftslehre (BWL), Entstehung und Verbindung mit der Nachhaltigkeit, dient dem Verständnis und der kritischen Auseinandersetzung mit dieser modernen ökonomischen Struktur. Darüber hinaus beleuchtet eine Vertiefung in die Details der Sharing Economy die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen dieses innovativen Konzepts.

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Sharing Economy

Sharing Economy

Im Zeitalter der Digitalisierung gewinnt ein neues wirtschaftliches System an Bedeutung - die Sharing Economy. Eine umfangreiche Betrachtung dieses Prinzips, dessen Definition, Anwendung in der Betriebswirtschaftslehre (BWL), Entstehung und Verbindung mit der Nachhaltigkeit, dient dem Verständnis und der kritischen Auseinandersetzung mit dieser modernen ökonomischen Struktur. Darüber hinaus beleuchtet eine Vertiefung in die Details der Sharing Economy die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen dieses innovativen Konzepts.

Definition der Sharing Economy

In der modernen Wirtschaftswelt stößt du möglicherweise auf den Begriff Sharing Economy. Im Grund bedeutet dies nichts anderes als "Teilwirtschaft" oder "Teilen statt Besitzen".

Die Sharing Economy ist ein wirtschaftliches System, in dem Vermögenswerte oder Dienstleistungen zwischen Privatpersonen über das Internet geteilt oder ausgetauscht werden, meist gegen eine Gebühr oder durch einen Prozess, der als Peer-to-Peer-Verleih bekannt ist.

Sharing Economy einfach erklärt

Die Sharing Economy beruht auf der Prämisse, dass Menschen Ressourcen teilen können, was ökonomische Vorteile bietet. Ein einfaches Beispiel könnte das Teilen eines Autos sein, anstatt jedes einzelne ein eigenes zu besitzen.

Lass uns ein Beispiel nehmen: Stell dir vor, du hast ein Auto. Aber du benutzt es nur für ein paar Stunden am Tag. Anstatt es ungenutzt rumstehen zu lassen, könntest du es in den Stunden, in denen du es nicht nutzt, anderen zur Verfügung stellen und dafür eine Gebühr verlangen. Dies ist die Basisidee der Sharing Economy.

System der Sharing Economy

In der Sharing Economy gibt es zwei Parteien: Die Anbieter, die ihr Eigentum oder ihre Dienstleistungen teilen, und die Verbraucher, die Zugang dazu wünschen. Dieser Austausch findet oft über eine digitale Plattform statt.
AnbieterVerbraucher
Teilen von Eigentum/DienstleistungenZugang zu geteilten Ressourcen
Diese digitalen Plattformen sind meist Apps oder Websites, die es erleichtern, Anbieter und Verbraucher zusammenzuführen. Beispiele hierfür sind Airbnb, Uber und Lyft.

Im wirtschaftlichen Sinne kann die Sharing Economy zu einer effizienteren Nutzung von Ressourcen führen. Durch das Teilen von Produkten oder Dienstleistungen, die nicht ständig genutzt werden, können diese Ressourcen effizienter genutzt und somit Kosten gespart werden.

Um das vollständige Potenzial der Sharing Economy auszuschöpfen, ist jedoch eine bestimmte Infrastruktur erforderlich, beispielsweise eine stabile Internetverbindung und eine Zahlungsinfrastruktur. Eine mathematische Darstellung des Wertes der Sharing Economy könnte von der Gleichung \(V = P \times Q\) repräsentiert werden, wobei \(V\) der Wert ist, \(P\) der Preis pro Nutzung und \(Q\) die Menge oder Häufigkeit der Nutzung. Die Steigerung von \(Q\) durch gemeinsame Nutzung erhöht den Gesamtwert \(V\).

Sharing Economy in der BWL

In der Betriebswirtschaftslehre (BWL) ist die Sharing Economy ein aufkommendes Phänomen, das traditionelle Geschäftsmodelle in vielen Branchen grundlegend verändert. Mit Hilfe von modernen Technologien und digitalen Plattformen ermöglicht die Sharing Economy das Teilen und Nutzen von Ressourcen auf effizientere und flexiblere Weise.

Beispiele für Sharing Economy in der BWL

Es gibt zahlreiche Beispiele für die Anwendung der Sharing Economy in der BWL. Einige davon sind:
  • Airbnb: Diese Plattform ermöglicht es Haus- und Wohnungsbesitzern, ihre Unterkunft an Reisende zu vermieten, wenn sie nicht genutzt wird.
  • Uber: Eine der bekanntesten Plattformen in der Sharing Economy. Uber erlaubt Autoeigentümern, ihr Fahrzeug als Taxi für andere zu verwenden.
  • TaskRabbit: Hier können Benutzer kleine Aufgaben oder Jobs posten, die sie selbst nicht erledigen können oder wollen. Andere Benutzer, die Zeit und Fähigkeiten haben, können diese Aufgaben gegen Bezahlung erledigen.
Das grundlegende Prinzip dieser Geschäftsmodelle besteht darin, vorhandene Ressourcen effizienter zu nutzen und somit eine Win-Win-Situation für Anbieter und Benutzer zu schaffen.

Vorteile und Nachteile der Sharing Economy in der BWL

Die Sharing Economy hat erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen und die Wirtschaftslandschaft als Ganzes. Wie jedes Modell hat auch die Sharing Economy ihre Vor- und Nachteile.

Vorteile

Zu den Vorteilen der Sharing Economy gehören unter anderem:
  • Ressourceneffizienz: Durch das Teilen von nicht genutzten Ressourcen kann eine effizientere Nutzung gewährleistet werden. Das ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern trägt auch zur Nachhaltigkeit bei.
  • Zusätzliches Einkommen für Anbieter: Personen, die ihre Ressourcen teilen, können zusätzliches Einkommen erzielen.
  • Kosteneinsparungen für Verbraucher: Verbraucher können sich den Kauf teurer Ressourcen sparen, indem sie stattdessen Zugang zu diesen Ressourcen erhalten.

Nachteile

Jedoch weist die Sharing Economy auch Nachteile auf. Einige davon umfassen:
  • Regulierungsfragen: Da die Sharing Economy oft in rechtlichen Grauzonen operiert, kann dies zu Konflikten und rechtlichen Herausforderungen führen.
  • Arbeitsrechtliche Bedenken: In einigen Fällen wird die Sharing Economy kritisiert, weil sie traditionelle Beschäftigungsverhältnisse untergräbt und prekäre Arbeitsbedingungen fördert.
  • Risiken für Verbraucher und Anbieter: Die Nutzung von Sharing-Economy-Diensten kann für beide Parteien Risiken mit sich bringen, wie z.B. Versicherungsfragen oder unsichere Qualitätsstandards.
Im BWL-Kontext ist es wichtig, beide Seiten zu betrachten und das Potential sowie die Risiken der Sharing Economy abzuwägen.

Auch wenn die Sharing Economy einige Herausforderungen und Kritikpunkte aufweist, ist sie doch ein wichtiger Bestandteil der modernen Wirtschaft und hat das Potenzial, viele Branchen grundlegend zu verändern. Deshalb sollten BWL-Studenten und -Profis die Thematik genau verstehen und beobachten.

Entstehung der Sharing Economy

Die Sharing Economy ist kein neues Phänomen. Bereits in der Vergangenheit gab es Formen des gemeinsamen Nutzens oder Leihens von Ressourcen. Dennoch hat die moderne Sharing Economy ihre besondere Prägung durch die Möglichkeiten des Internets und digitaler Technologien erhalten. Vereinfacht ausgedrückt hat die Digitalisierung den Prozess des Teilens effizienter, einfacher und globaler gemacht.

Entwicklung und Bedeutung der Sharing Economy

Der Begriff "Sharing Economy" wurde erstmals Mitte der 2000er Jahre geprägt, als Unternehmen wie Zipcar und eBay immer beliebter wurden. Die rasante Entwicklung und Popularität der Sharing Economy ist jedoch hauptsächlich auf zwei Faktoren zurückzuführen: die Weiterentwicklung der Internet-Technologie und die globale Finanzkrise 2008. Die fortschrittliche Internet-Technologie und die Allgegenwärtigkeit von Smartphones haben die Kommunikation und Transaktion zwischen Menschen erheblich vereinfacht. Plattformen, die auf diesen Technologien basieren, ermöglichen es, Angebot und Nachfrage nahezu in Echtzeit zusammenzubringen. Beispiele hierfür sind Uber und Airbnb, die ohne das Internet nicht denkbar wären. Auch soziale Netzwerke und Online-Bewertungen tragen ihren Teil dazu bei, indem sie Vertrauen zwischen den Nutzern schaffen. In diesem Rahmen ist es wichtig, den Begriff Plattformzu definieren.

Eine Plattform ist im Kontext der Sharing Economy eine digitale Drehscheibe, die Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Plattformen stellen dabei die technische Infrastruktur bereit und übernehmen oft auch die Abwicklung der Zahlungen.

Die globale Finanzkrise 2008 hat ebenfalls einen großen Einfluss auf das Wachstum der Sharing Economy gehabt. Viele Menschen begannen, nach alternativen Möglichkeiten zu suchen, um ihr Einkommen zu erhöhen oder ihre Ausgaben zu senken. Die Sharing Economy bot hier eine willkommene Gelegenheit. Aber warum ist die Sharing Economy so wichtig? Sie bietet nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern auch soziale und ökologische. Zum Beispiel:
  • Die Sharing Economy kann zur Nachhaltigkeit beitragen, indem sie dazu beiträgt, den Konsum von Gütern zu reduzieren und deren Lebensdauer zu verlängern.
  • Sie ermöglicht auch soziale Interaktionen und trägt zur Vernetzung und zum sozialen Zusammenhalt bei.
  • Auf individueller Ebene ermöglicht die Sharing Economy den Menschen, Zugang zu Ressourcen zu haben, die sie sich sonst möglicherweise nicht leisten könnten.

Es ist daher nicht überraschend, dass immer mehr Menschen und Unternehmen sich der Sharing Economy zuwenden. Eine Studie von PwC prognostiziert, dass der globale Umsatz der Sharing Economy bis 2025 auf \(335\) Milliarden US-Dollar ansteigen wird. Diese Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung und das Potenzial der Sharing Economy. Trotz des hohen Wachstums und der zahlreichen Vorteile bleibt die Entwicklung der Sharing Economy ein komplexes und dynamisches Feld, das ständig überwacht und analysiert werden muss. Wie in jedem Wirtschaftsfeld gibt es auch hier Herausforderungen und Risiken, wie zum Beispiel rechtliche Fragen, Datenschutzbedenken und Arbeitsbedingungen. Es ist daher wichtig, dass du als BWL-Student oder -Fachmann das Konzept der Sharing Economy und seine Implikationen gründlich verstehst.

Sharing Economy und Nachhaltigkeit

Die Sharing Economy kann ein wichtiger Treiber für Nachhaltigkeit sein. Sie nutzt digitale Plattformen, um den Zugang zu Waren und Dienstleistungen zu teilen und ermöglicht es dadurch, Ressourcen effizienter zu nutzen. Dies kann zur Verringerung von Materialverschwendung und zum Schutz der Umwelt beitragen.

Beitrag der Sharing Economy zur Nachhaltigkeit

Wenn du an die Sharing Economy denkst, kommen dir wahrscheinlich zunächst die wirtschaftlichen Vorteile in den Sinn. In letzter Zeit hat die Sharing Economy jedoch auch als Modell für Nachhaltigkeit an Bedeutung gewonnen. Das liegt daran, dass sie den effizienten Gebrauch von Ressourcen fördert, indem sie Menschen dazu ermutigt, Güter zu teilen statt zu besitzen. Dies kann helfen, die Menge an Ressourcen zu reduzieren, die für die Produktion von Waren benötigt werden und gleichzeitig die Menge an Abfall verringern. Wenn wir darüber nachdenken, wie viele Gegenstände wir besitzen, die wir nur selten nutzen, wird deutlich, wie ineffizient unser Konsum oft ist. Indem wir diese Gegenstände teilen, anstatt sie zu besitzen, könnten wir diese Ineffizienz deutlich reduzieren.

Unter Nachhaltigkeit versteht man allgemein die Nutzung von Ressourcen auf eine Weise, die die Bedürfnisse der aktuellen Generation erfüllt, ohne die Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen.

Angenommen, du besitzt einen Rasenmäher, den du nur einmal pro Woche benutzt. Der Rest der Zeit steht das Gerät ungenutzt herum. Durch eine Sharing Economy Plattform könntest du diesen Rasenmäher mit anderen teilen. So wird das Gerät effizienter genutzt und es müssen insgesamt weniger Rasenmäher produziert werden.

Doch die Sharing Economy trägt nicht nur zur ökologischen Nachhaltigkeit bei, sie kann auch zur sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit beitragen. Sie kann Menschen zusätzliche Einkommensmöglichkeiten bieten und so zur Verringerung von Armut beitragen. Sie kann auch den Zugang zu Ressourcen für Menschen verbessern, die sich diese sonst nicht leisten könnten.

Soziale Aspekte der Sharing Economy

Neben der Verbesserung der Ressourceneffizienz geht es in der Sharing Economy auch um den sozialen Austausch. Es geht darum, Gemeinschaften aufzubauen und Menschen zusammenzubringen. Dies kann dazu beitragen, ein Gefühl der Zugehörigkeit und Gemeinschaft zu fördern.

Stell dir eine lokale Online-Community vor, in der Menschen Werkzeuge, Fahrräder oder sogar ihre Zeit teilen. Jeder kann etwas beitragen und im Gegenzug Zugang zu den Ressourcen der gesamten Community erhalten. Dies fördert nicht nur die effiziente Nutzung von Ressourcen, sondern kann auch dazu beitragen, Beziehungen zwischen den Menschen in der Gemeinschaft aufzubauen und das Gefühl der Zugehörigkeit zu stärken.

Natürlich gibt es auch Herausforderungen und Kritikpunkte, wenn es um die sozialen Aspekte der Sharing Economy geht. Einige Kritiker argumentieren, dass die Sharing Economy zu einer "Gig Economy" führt, in der Menschen nur zeitweise und oft unter schlechten Bedingungen arbeiten. Auch der Aspekt des Gemeinschaftsgefühls kann in Frage gestellt werden, da viele Geschäftsmodelle der Sharing Economy tatsächlich wenig sozialen Austausch beinhalten. Um die positiven sozialen Aspekte der Sharing Economy zu maximieren, ist es daher wichtig, Modelle zu fördern, die wirklich auf Gemeinschaft und Zusammenarbeit basieren und faire Arbeitsbedingungen bieten. Obwohl die Sharing Economy ein hohes Potenzial für Nachhaltigkeit und sozialen Austausch hat, gibt es auch Herausforderungen und Risiken. Aber mit der richtigen Regulierung und Förderung könnten die positiven Aspekte der Sharing Economy maximiert werden, um eine nachhaltigere und sozialere Wirtschaft zu schaffen.

Vertiefung in die Details der Sharing Economy

Eine tiefergehende Betrachtung der Sharing Economy ermöglicht es uns, einen genaueren Blick auf die verschiedenen Facetten dieses Wirtschaftsmodells zu werfen. Dabei analysieren wir sowohl Beispiele für erfolgreiche Geschäftsmodelle, die auf dem Konzept der Sharing Economy basieren, als auch die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die damit verbunden sind.

Beispiele in der Sharing Economy

Die Anwendungsbereiche der Sharing Economy sind vielfältig. Von Transport bis Unterkunft, von Kleidung bis Werkzeug – es gibt kaum eine Branche, die nicht schon von der Sharing Economy durchdrungen wurde. Hier einige Beispiele: 1. Transport:Unternehmen wie Uber und Lyft haben das traditionelle Taxi-Geschäftsmodell revolutioniert. Sie nutzen digitale Plattformen, um Fahrer und Fahrgäste in Echtzeit zu vernetzen, was zu einer effizienteren Nutzung von Fahrzeugen führt.
UnternehmenBeschreibung
UberEine mobile App, die Passagiere mit Fahrern von Privatfahrzeugen verbindet
LyftEine App, die ebenfalls Fahrdienste vermittelt und auch Fahrgemeinschaften anbietet
2. Unterkunft:Airbnb ist ein Paradebeispiel für die Sharing Economy im Bereich der Unterkunft. Die Plattform ermöglicht es Menschen, ihre ungenutzten Wohnräume mit anderen zu teilen.
UnternehmenBeschreibung
AirbnbEine Online-Community zum Anbieten, Entdecken und Buchen von Unterkünften rund um die Welt

Soziale und wirtschaftliche Auswirkungen der Sharing Economy

Die Sharing Economy hat sowohl soziale als auch wirtschaftliche Auswirkungen. Im Folgenden werden einige davon beleuchtet: 1. Wirtschaftlicher Nutzen: Die Sharing Economy bietet sowohl auf individueller als auch auf unternehmerischer Ebene vielversprechende wirtschaftliche Möglichkeiten. Einzelpersonen können durch das Teilen ihrer Ressourcen und Fähigkeiten zusätzliche Einkommen generieren. Für Unternehmen kann die Sharing Economy signifikante Kosteneinsparungen und neue Einnahmequellen schaffen. 2. Soziale Wirkung: Die Sharing Economy hat das Potenzial, soziale Interaktionen und Gemeinschaftsgefühl zu fördern. Durch das Teilen von Ressourcen und die Zusammenarbeit können Beziehungen gestärkt und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl geschaffen werden. 3. Umweltauswirkungen:Durch eine effizientere Nutzung von Ressourcen kann die Sharing Economy dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Beispielsweise kann das Teilen von Fahrzeugen dazu führen, dass insgesamt weniger Autos gebraucht und somit produziert werden müssen, was zu einer Verringerung der CO2-Emissionen führen kann. Jedoch ist es wichtig zu betonen, dass die Sharing Economy auch Risiken und Herausforderungen mit sich bringt. Zu diesen zählen Daten- und Verbraucherschutz, Arbeitsbedingungen und das Risiko einer verstärkten Kommerzialisierung von privatem Eigentum. Deshalb ist es von großer Bedeutung, Regulierungsmaßnahmen sorgfältig zu prüfen und anzupassen, um die Potenziale der Sharing Economy optimal zu nutzen und gleichzeitig ihre Risiken zu mindern.

Sharing Economy - Das Wichtigste

  • Definition von Sharing Economy: Zwei Parteien, Anbieter teilen Eigentum oder Dienstleistungen und Verbraucher, die Zugang dazu wünschen.
  • Digitale Plattformen verbinden Anbieter und Verbraucher in der Sharing Economy, Beispiele: Airbnb, Uber, Lyft.
  • Effiziente Ressourcennutzung und Kosteneinsparungen sind Schlüsselvorteile der Sharing Economy.
  • Die Sharing Economy erfordert bestimmte Infrastrukturen wie eine stabile Internetverbindung und eine Zahlungsinfrastruktur.
  • Bedeutung der Sharing Economy in der Betriebswirtschaft (BWL): Verändert traditionelle Geschäftsmodelle durch effizientere Nutzung von Ressourcen.
  • Vorteile und Nachteile der Sharing Economy: Verbessert die Ressourceneffizienz und bietet zusätzliches Einkommen, hat aber auch rechtliche Herausforderungen und mögliche Risiken für alle Beteiligten.
  • Entstehung der Sharing Economy: Geprägt durch die Möglichkeiten des Internets und digitaler Technologien, Popularitätssteigerung aufgrund von Internet-Technologie und der globalen Finanzkrise 2008.
  • Rolle der Sharing Economy in der Nachhaltigkeit: Fördert den effizienten Gebrauch von Ressourcen und kann zur Verringerung von Abfall beitragen.
  • Soziale Aspekte der Sharing Economy: Aufbau von Gemeinschaften und Förderung sozialer Interaktionen, aber auch Kritikpunkte und Herausforderungen wie prekäre Arbeitsbedingungen und mangelnder sozialer Austausch.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Sharing Economy

Sharing Economy, auch bekannt als Gemeinschaftskonsum, bezeichnet ein wirtschaftliches Prinzip, bei dem geteilt, gemeinsam genutzt oder vermietet wird anstatt zu besitzen. Es handelt sich um Peer-to-Peer-Aktivitäten, die durch Internetplattformen ermöglicht werden, wie z.B. Airbnb oder Uber.

Sharing Economy, auch bekannt als gemeinschaftlicher Konsum, bezeichnet ein Wirtschaftsmodell, bei dem Güter und Dienstleistungen geteilt, verliehen oder vermietet werden, anstatt diese zu besitzen. Sie nutzt digitale Plattformen zur Vermittlung zwischen Anbietern und Nutzern.

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Was ist die Sharing Economy?

Sharing Economy ist ein wirtschaftliches System, in dem Vermögenswerte oder Dienstleistungen zwischen Privatpersonen über das Internet geteilt oder ausgetauscht werden, oft gegen eine Gebühr oder durch einen Prozess, der als Peer-to-Peer-Verleih bekannt ist.

Wie funktioniert das System der Sharing Economy?

In der Sharing Economy gibt es zwei Parteien: Die Anbieter, die ihr Eigentum oder ihre Dienstleistungen teilen und die Verbraucher, die Zugang dazu wünschen. Dieser Austausch findet oft über eine digitale Plattform wie z.B. Airbnb, Uber oder Lyft statt.

Was ist die Sharing Economy in der BWL?

In der Betriebswirtschaftslehre (BWL) ist die Sharing Economy ein Phänomen, das mit Hilfe von modernen Technologien und digitalen Plattformen das Teilen und Nutzen von Ressourcen auf effizientere und flexiblere Weise ermöglicht. Sie verändert dadurch traditionelle Geschäftsmodelle in vielen Branchen.

Was sind die Vor- und Nachteile der Sharing Economy in der BWL?

Vorteile sind u.a. die effizientere Nutzung von Ressourcen, zusätzliches Einkommen für Anbieter und Kosteneinsparungen für Verbraucher. Nachteile sind Regulierungsfragen, arbeitsrechtliche Bedenken und Risiken für Verbraucher und Anbieter, wie z.B. Versicherungsfragen oder unsichere Qualitätsstandards.

Was ist eine Plattform im Kontext der Sharing Economy?

In der Sharing Economy ist eine Plattform eine digitale Drehscheibe, die Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Sie stellt die technische Infrastruktur bereit und übernimmt oft auch die Abwicklung der Zahlungen.

Welche Rolle spielte die globale Finanzkrise 2008 in der Entwicklung der Sharing Economy?

Die globale Finanzkrise 2008 hat maßgeblich zur Entwicklung der Sharing Economy beigetragen. Viele Menschen suchten infolge der Krise nach alternativen Möglichkeiten, um ihr Einkommen zu erhöhen oder ihre Ausgaben zu senken, was die Sharing Economy attraktiv machte.

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