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Industriekaufmann / Industriekauffrau

Du bist ein Organisationstalent und kommunizierst gerne? In der Schule ist es Dir immer leicht gefallen, Prüfungen, Präsentationen und Projekte unter einen Hut zu bringen? Vielleicht warst Du auch Klassensprecher:in und hast gerne mit Lehrer:innen über bestimmte Themen im Interesse Deiner Mitschüler und Mitschülerinnen gesprochen? Hast Du schon einmal über eine Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau nachgedacht? 

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Industriekaufmann / Industriekauffrau

Du bist ein Organisationstalent und kommunizierst gerne? In der Schule ist es Dir immer leicht gefallen, Prüfungen, Präsentationen und Projekte unter einen Hut zu bringen? Vielleicht warst Du auch Klassensprecher:in und hast gerne mit Lehrer:innen über bestimmte Themen im Interesse Deiner Mitschüler und Mitschülerinnen gesprochen? Hast Du schon einmal über eine Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau nachgedacht?

Termine vereinbaren, Personal einteilen, Qualitätsmanagement – das gehört zu den Aufgaben von Industriekaufleuten. Das klingt nach einem Job für Dich? Dann könnte genau diese Ausbildung zu Dir passen.

Industriekauffrau / Industriekaufmann – Aufgaben

Du fragst Dich, wie der Berufsalltag nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau aussieht? Genauer gesagt, welchen Aufgaben erfüllt werden müssen? Wie Du Dir vermutlich schon vorstellen kannst, sind die Tätigkeiten als ausgelernte Industriekaufleute vielfältig. Sie verfügen nämlich über ein breites Wissen und können in einigen unterschiedlichen Abteilungen, je nach Bedarf, eingesetzt werden, wie:

  • in der Buchhaltung: In der Buchhaltung bist Du für die Rechnungserstellung zuständig und kontrollierst Lieferscheine. Du behältst die Einnahmen sowie die Ausgaben im Überblick und versuchst letzteres so gering wie möglich zu halten. Außerdem erstellst Du Jahresabschlüsse.
  • im Personalmanagement: Du verwaltest Personaldaten und bist zuständig für die Personalbeschaffung. Du führst nicht nur Vorstellungsgespräche, sondern erstellst auch Dienstverträge. Du analysierst, wann und wo welches Personal gebraucht wird und organisiert die Umsetzung.
  • im Marketing: Im Marketing wirst Du Dich beispielsweise um die Organisation von Werbekampagnen und um die Betreuung von Social-Media Kanälen kümmern.
  • im Vertrieb: Hier geht es hauptsächlich um die Betreuung von Kunden und Kundinnen. Du versuchst ebenso Neukunden oder Neukundinnen zu gewinnen und führst Verkaufsgespräche.
  • oder im Einkauf, Logistik, Produktion: Du bist für den Warenbestand verantwortlich und schaust, dass beispielsweise immer genügend Produkte lagern sind. Solltest Du nach einer Prüfung merken, dass weniger Produkte vorrätig sind, als vorgesehen, kümmerst Du Dich um die Beschaffung der Ware. Du bist zudem für die Preisermittlung und die Qualitätsprüfung der Ware zuständig. Die Kommunikation mit Lieferanten gehört ebenfalls zu Deinen Aufgaben. Bei Bedarf optimierst Du auch Abläufe.

Grundsätzlich wirst Du in einem Büro vor dem Computer arbeiten. Natürlich kann es sein, dass Du teilweise auch im Lager gebraucht wirst.

Industriekauffrau / Industriekaufmann – Ausbildung

Die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau dauert drei Jahre. Hierbei handelt es sich um eine duale Ausbildung. Das bedeutet, dass Deine Zeit zwischen der Berufsschule und dem Arbeiten in einem Betrieb aufgeteilt wird. So wirst Du sowohl im theoretischen als auch im praktischen Bereich bestens auf den Berufsalltag vorbereitet.

Die Ausbildungsdauer kann auch variieren. Vielleicht hast Du im Vorfeld schon ein Praktikum oder einen anderen Lehrgang besucht und kannst Dir dadurch Teile der Ausbildung anrechnen lassen. So würde sich die Ausbildungszeit verkürzen.

Vielleicht möchtest Du die Ausbildung lieber in Teilzeit absolvieren? Auch das ist grundsätzlich möglich, solange es im Vertrag geregelt ist. Dadurch verlängert sich aber auch Deine Ausbildungszeit.

Als angehender Industriekaufmann oder angehende Industriekauffrau bist Du während Deiner Ausbildung verpflichtet, ein sogenanntes Berichtsheft zu führen. Darin notierst Du all Deine Tätigkeiten und Aufgaben, die Du in der Berufsschule und im Betrieb zu erfüllen hast. Dein Ausbilder oder Deine Ausbilderin kontrolliert, ob Du diese auch regelmäßig protokollierst. Beachte, dass Du nur mit einem fertig ausgefülltem Berichtsheft zur Abschlussprüfung antreten darfst.

Denke daran, dass alle Informationen, die Du darin festhältst, auch für Dich sehr nützlich sein können. Vor allem, wenn Du für die Abschlussprüfung lernst. Wenn Dein Ausbilder oder Deine Ausbilderin also etwas sagt, was Dir wichtig erscheint oder Tipps gibt, notiere das am besten auch. Mehr Information ist besser als zu wenig. Das Berichtsheft wird, je nach Betrieb, handschriftlich, am PC oder online über eine bestimmte Software geschrieben.

Industriekauffrau / Industriekaufmann Ausbildungsinhalte, Ausbildungsaufbau, Gehalt, Dauer & Inhalte

Wie bereits erwähnt, findet die Ausbildung im Wechsel zwischen Berufsschule und Betrieb statt. Der theoretische Unterricht kann an bestimmten Tagen oder auch geblockt festgelegt werden. Im Folgenden findest Du einen Auszug der wichtigsten Lerninhalte, um einen besseren Einblick in die Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau zu bekommen.

Du fragst Dich, in welchen Betrieben Du Deine Ausbildung überhaupt absolvieren kannst? Keine Sorge, denn das ist fast in allen wirtschaftlichen Bereichen möglich, wie im Handel oder der Bauwirtschaft.

Verlauf der Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur IndustriekauffrauInhalteGehalt im Monat
Erstes und zweites Ausbildungsjahr Berufsschule:
  • Allgemeine Fächer: Deutsch und Wirtschaftskunde
  • Erfassen von Geschäftsprozessen eines Betriebes
  • Management von Personal
  • Beurteilung eines Jahresabschlusses
  • Bewertung von Wertschöpfungssysteme
  • Planung und Prüfung des Einkaufs von Waren

Betrieb:

  • Organisation (z. B. Prozesse im Betrieb)
  • Kommunikation
  • Einkauf (z. B. Service,- und Garantieleistungen)
  • Personalverwaltung
  • Marketing
  • Buchhaltung und Zahlungsverkehr
  • Kostenkontrolle
  • Qualitätsmanagement
1. Lehrjahr: zwischen 700 Euro und 1.050 Euro brutto 2. Lehrjahr: zwischen 770 Euro und 1.100 Euro brutto
Drittes Ausbildungsjahr

Berufsschule:

  • Umsetzung von Projekten
  • Führung von Vertragsverhandlungen
  • Finanzelle Steuerung in einem Unternehmen

Betrieb:

  • Vertiefung der Kenntnisse
  • Spezialisierung auf einen Bereich z. B.:
    • Vertrieb
    • Logistik
    • Produktentwicklung
zwischen 865 Euro und 1.200 Euro brutto

Nach der Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres musst Du eine Zwischenprüfung ablegen.

Eine erfolgreiche Ausbildung schließt nach dem dritten Lehrjahr mit einer Abschlussprüfung ab. Du darfst Dich dann Industriekaufmann oder Industriekauffrau nennen.

Für den Fall, dass Dein Ausbildungsbetrieb nicht alle vorgeschriebenen Inhalte abdecken kann, werden die fehlenden Aufgaben an überbetrieblichen Berufsbildungsstätten verrichtet. Das bedeutet, dass es neben der Berufsschule und dem Betrieb sozusagen noch einen weiteren Lernort gibt.

Gerade für Klein,- oder Mittelbetriebe ist es oft schwierig, den gesamten Lernstoff abzudecken, da oftmals auch die Ausstattung fehlt. Damit diese jedoch trotzdem Auszubildende aufnehmen können, gibt es die sogenannten überbetriebliche Berufsbildungsstätten.

Ausbildung im Ausland

Wolltest Du schon immer einmal im Ausland arbeiten? Auszubildende zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau haben, sofern der Betrieb Standorte in mehreren Ländern hat, die Möglichkeit für eine gewisse Zeit während der Ausbildung auch außerhalb Deutschlands zu arbeiten. Dein Arbeitgeber oder Deine Arbeitgeberin muss dies allerdings genehmigen.

Was sind Deine Vorteile? Zum einen bekommst Du Einblick in Betriebe anderer Länder, zum anderen kannst Du Dir Fremdsprachen aneignen oder auffrischen.

Industriekauffrau / Industriekaufmann Einstiegsgehalt

Hast Du Deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, kannst Du mit einem Einstiegsgehalt von mindestens 1.600 Euro rechnen. Manche Betriebe zahlen auch bis zu 2.400 Euro brutto im Monat für den Anfang. Dein Gehalt wird mit den geleisteten Arbeitsjahren außerdem steigen. Industriekaufleute erhalten in der Regel zusätzlich Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Du erkennst an den Zahlen, dass das Gehalt sehr stark variiert. Ob Du im unteren oder oberen Bereich verdienst, ist bei Industriekaufleuten abhängig von der Branche des Betriebes, aber auch vom Bundesland. Die genannten Gehälter dienen daher als ungefährer Richtwert.

Industriekaufmann / Industriekauffrau Industriekaufmann Gehalt StudySmarterAbb. 1: Gehaltsentwicklung bei Industriekaufleuten

Industriekauffrau / Industriekaufmann Mögliche Ausbildungsbetriebe

Fragst Du Dich, welche Betriebe eigentlich für die Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau in Frage kommen? Da der Beruf der Industriekaufleute sehr breit gefächert ist, gibt es viele Betriebe, bei welchen Du Dich bewerben kannst, z. B.:

  • Bertelsmann
  • Deutsche Bahn
  • Remondis-Gruppe
  • ESO Education Group

Industriekauffrau / Industriekaufmann Bewerbung

Am besten startest Du damit, Dich über die Ausbildung zu informieren. Denn wie in jedem Beruf gilt es: je mehr Du bereits weißt, desto mehr kannst Du punkten. Zu Deiner Bewerbung gehören immer

  • ein Anschreiben,
  • ein Lebenslauf und
  • Dein letztes Zeugnis.

Für Anschreiben und Lebensläufe gibt es Hunderte Vorlagen, an denen Du Dich orientieren kannst, wenn Du Dir ein Layout überlegst. Aber auch hier gilt: ein Personaler oder eine Personalerin erkennt, wenn Du einfach etwas Vorgeschriebenes kopierst, darum ist immer etwas Kreativität gefragt. Trotzdem gibt es einige Informationen, die enthalten sein sollten.

Header und Einleitung

Im Header, oder auch Briefkopf, schreibst Du alle wichtigen Adressdaten. Zum einen die Adresse und Deine Ansprechperson im Betrieb und zum anderen Deine eigene Anschrift. Außerdem gehören das aktuelle Datum und ein Betreff dazu. In diesem schreibst Du, wofür Du Dich bewirbst. Also zum Beispiel:

Bewerbung für eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei "Betrieb XY"

Nach dem Header kommt Dein eigentliches Anschreiben, das Du natürlich mit einer Anrede formulierst. Als Nächstes schreibst Du, wo Du die Stellenanzeige gefunden hast. Zum Beispiel im Internet oder auch in einer Zeitung. Vielleicht hast Du auch durch Freunde oder Bekannte über diesen Betrieb erfahren. Das kannst Du ebenfalls in der Einleitung erwähnen.

Hauptteil

Im nächsten Schritt möchtest Du den Betrieb davon zu überzeugen, dass Du der/die Richtige für den Job bist. Das heißt, Du stellst Dir drei Fragen und beantwortest sie in dieser Reihenfolge:

  1. Warum möchtest Du als Industriekaufmann / Industriekauffrau arbeiten?
  2. Warum bist ausgerechnet Du für diesen Job gemacht?
  3. Warum möchtest Du bei dem Unternehmen / Betrieb arbeiten, bei dem Du Dich bewirbst?
  4. Welcher Bereich interessiert Dich am meisten?

Für die erste und die dritte Frage ist es wieder wichtig, dass Du weißt, welche Aufgaben auf Dich zukommen und warum genau dieser Betrieb heraussticht. Bei der zweiten Frage redest Du über Dich, Deinen Abschluss, Deine Hobbys, Stärken und vielleicht Praktika, die Du in dem Bereich schon absolviert hast.

Schluss

Zum Schluss bittest Du darum, zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden und verabschiedest Dich mit einer Grußformel. Vergiss nicht zu unterschreiben. Mit einem Hinweis auf Deine Anlagen verweist Du schließlich auf Deinen Lebenslauf, Zeugnisse und mögliche Praktikumsberichte.

Du möchtest Dir eine Mustervorlage erstellen, weil demnächst viele verschiedene Bewerbungen geschrieben werden müssen? Dann sieh Dir doch die Erklärung zu "Bewerbungsschreiben" an.

Industriekauffrau / Industriekaufmann Weiterbildung

Als Industriekaufmann oder Industriekauffrau stehen Dir viele, verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Du kannst Dich z. B. als Betriebs- oder Fachwirt:in ausbilden lassen. Beachte, dass Du für die Ausbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt oder zur Betriebswirtin ein Jahr Berufserfahrung vorweisen musst. Wenn Du gerne in einer höheren Position arbeiten möchtest oder sogar eine Führungsposition anstrebst, sind diese weiterführenden Ausbildungen wahrscheinlich sehr interessant für Dich.

Natürlich kannst Du Dich auch in Form eines Studiums weiterbilden. Gängige Studiengänge nach der Lehre zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau sind

  • Business Administration oder
  • Betriebswirtschaftslehre.

In manchen Fällen ist die Aufnahme zum Studium auch ohne Abitur bzw. gleichwertigen Abschluss möglich. Informiere Dich am besten über die Voraussetzungen der einzelnen Bundesländer.

Möchtest Du grundsätzlich nichts Neues dazulernen, aber das Gelernte auf dem aktuellsten Stand halten, gibt es sogenannte Anpassungsweiterbildungen. Hier kannst Du z. B. Dein Wissen im Bereich

  • Personal
  • Bürotechnik
  • Buchhaltung
  • Vertrieb
  • Marketing und
  • Betriebswirtschaft auffrischen.

Industriekauffrau / Industriekaufmann – Voraussetzungen

Da viele Betriebe heutzutage international tätig sind, solltest Du neben Deutsch auch die englische Sprache gut beherrschen. Außerdem sind Personen gefragt, die keine Angst vor Zahlen haben und gerne mit Excel arbeiten. Industriekaufleute sollten auch gut kommunizieren können. Sie sind in der Lage sich sowohl mündlich (persönlich, telefonisch) als auch schriftlich (per E-Mail) auf deutscher und englischer Sprache gut und verständlich auszudrücken. Sprichst Du noch weitere Fremdsprachen, ist dies natürlich gerade in internationalen Betrieben ein Vorteil.

Ein gewisses wirtschaftliches Verständnis, Genauigkeit und Konzentrationsfähigkeit solltest Du für eine Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau ebenfalls mitbringen. Wenn Du gerne im direkten Kontakt mit Kunden oder Kundinnen stehst und Dir Verhandlungen nichts ausmachen, bringst Du bereits einige Fähigkeiten mit, die für den Beruf wichtig sind.

Rechtlich gesehen ist für die Ausbildung kein bestimmter Abschluss notwendig. Wenn Du einen Realschulabschluss (Mittlere Reife) mitbringst, wäre das allerdings von Vorteil, da die meisten Betriebe heutzutage darauf wert legen. Mit einem Hochschulabschluss hast Du noch bessere Chancen eingestellt zu werden. Am besten Du informierst Dich vor Deiner Bewerbung, welche Voraussetzungen es vonseiten des Betriebes gibt, damit es zu keiner Enttäuschung kommt.

Wenn Du Dir einen Job mit geregelten Arbeitszeiten wünschst, bist Du hier genau richtig. Bedenke aber auch, dass Du die meiste Zeit Deiner Arbeit vor dem PC verbringen wirst.

Abschließend findest Du noch einmal alle wichtigen Voraussetzungen für die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau zusammengefasst:

  • gute Deutsch,- und Englischkenntnisse; weitere Fremdsprachen von Vorteil
  • Spaß an der Arbeit mit Zahlen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • wirtschaftliches Verständnis
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Genauigkeit
  • Freude am Kundenkontakt
  • Verhandlungsgeschick
  • Spaß am Arbeiten vor dem PC
  • Freude an geregelten Arbeitszeiten
  • Realabschluss (Mittlere Reife) oder Hochschulabschluss empfehlenswert

Industriekaufmann / Industriekauffrau - Steckbrief

  • Aufgaben von Industriekaufleuten sind:
    • Buchhaltung
    • Personalmanagement
    • Marketing
    • Vertrieb
  • Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.
    • Inhalte: Geschäftsprozesse verstehen, Personalmanagement, Jahresabschlüsse, Planung und Prüfung von Waren, Kostenkontrolle, Qualitätsmanagement, Spezialisierung im dritten Jahr
  • Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 700 Euro brutto im ersten Jahr und bis zu 1.200 Euro brutto im dritten Jahr.
    • Das Gehalt beim Berufseinstieg liegt durchschnittlich zwischen 1.600 und 2.400 Euro brutto im Monat.
  • Weiterbildungen für Industriekaufleute können sein:
    • Betriebs- oder Fachwirt:in
    • Business-Administration-Studium
    • BWL-Studium
  • Voraussetzungen für eine Ausbildung als Industriekaufmann oder Industriekauffrau sind:
    • Umgang mit Schreib und Tabellenprogrammen
    • Kommunikationsfähigkeit
    • Verhandlungsgeschick

Häufig gestellte Fragen zum Thema Industriekaufmann / Industriekauffrau

Die Aufgaben von Industriekaufleuten sind vielfältig. Sie besitzen Wissen in den verschiedensten Bereichen, wie Buchhaltung, Personal, Marketing, Vertrieb und Einkauf und werden, je nach Betrieb und Bedarf, in diesen Abteilungen eingesetzt. 

Rechtlich gesehen ist für die Ausbildung kein bestimmter Abschluss notwendig. Ein Realschulabschluss (Mittlere Reife) wäre allerdings von Vorteil, da die meisten Betriebe heutzutage darauf wert legen. Außerdem sollten Bewerber:innen, sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache gut kommunizieren können, keine Angst vor Zahlen haben und gerne mit Excel arbeiten. Direkter Kundenkontakt und Verhandlungen sollten angehenden Industriekaufleuten nichts ausmachen. 

Wurde die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, kann mit einem Einstiegsgehalt von mindestens €1.800 gerechnet werden. Manche Betriebe zahlen auch bis zu €2.400 brutto im Monat für den Anfang. Das Gehalt wird mit den geleisteten Arbeitsjahren überdies steigen. Das Nettogehalt ist individuell zu berechnen. 

In der Berufsschule wird unter anderem gelehrt, wie Geschäftsprozesse erfasst und Wertschöpfungssysteme bewertet werden. Zur Allgemeinbildung zählen auch in der Berufsschule die Fächer Deutsch und Wirtschaftskunde. Die Umsetzung von Projekten, die Prüfung von Ware, das Management von Personal und Vertragsverhandlungen gehören ebenfalls zum Lehrplan.


Im Betrieb werden Auszubildenden Tätigkeiten aus den Bereichen Marketing, Personal, Einkauf, Kommunikation und Organisation praktisch näher gebracht. 

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