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Gesundes Essverhalten: So bekommst du eine Routine

Wir alle kennen es doch: Da mal schnell Fast Food und kurz mal Süßigkeiten zwischendurch. Das ist auch bis zu einem gewissen Maß völlig okay, denn bei gesundem Essverhalten soll es nicht ums Einschränken gehen. Jedoch kannst dein Körper erst richtig und zu 100 % funktionieren, wenn er auch die richtigen Nährstoffe zum Arbeiten bekommt. Was genau ein gesundes Essverhalten ist und wie du eine neue Sicht auf eine gesunde Essroutine bekommst, möchte ich dir im folgenden Artikel erklären. Denn das Ganze ist einfacher als du denkst. :)

Gesundes Essverhalten: So bekommst du eine Routine

Definition Gesundes Essverhalten

Bei einem gesunden Essverhalten geht es nicht nur drum WAS man isst, sondern auch WIE man isst. Heißt ein gesundes Essverhalten spiegelt sich vor allem auch in der Art wider wie du isst – schlingst du eher große Mengen runter und überforderst dadurch öfter mal deine Verdauung oder bist du eher eine Genießerin oder ein Genießer und hörst auf dein Sättigungsgefühl? Zum gesunden Essverhalten gehört auch auf jeden Fall ausreichend zu trinken! Nur so kann auch wirklich alles gut funktionieren in deinem Körper. Mehr dazu findest du hier.

Gesundes Essverhalten, StudySmarter Magazine

Quelle: https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/1201-rtkl-essverhalten-was-uns-hungrig-und-was-uns-satt-macht

 

Intuitives Essen

Was ist intuitives Essen? Wie man schon rauslesen kann, geht es beim intuitiven Essen darum, auf dein Hungergefühl zu hören. Wieder zu lernen, wann habe ich wirklich Hunger und wann ist es nur ein Verlangen. Gegessen wird nur, wenn der Magen (nicht der Kopf!) danach verlangt. Was verzehrt wird, ist egal: Hauptsache es schmeckt!

Klingt logisch, oder? Anders als bei vielen Diäten steht beim intuitiven Essen die Verbindung von Körper und Geist im Mittelpunkt. Es wird differenziert, ob man wirklich hungrig ist oder es eigentlich einen anderen Grund hat, aus dem wir den Kühlschrank öffnen. Oft sind es nämlich emotionale Zustände wie Wut, Trauer, Langeweile oder die bloße Gewohnheit, die darüber entscheiden, wann wir Essen zu uns nehmen.

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Die Funktionsweise von intuitivem Essen

Unser Körper weiß instinktiv, was gerade guttut und was nicht. Um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, sollte zunächst einmal die eigene Beziehung zum Hungergefühl überdacht werden. Häufig wird dieses als etwas Negatives, gar als Feind, wahrgenommen. Dabei handelt es sich beim Hungergefühl um einen wichtigen Warnmechanismus, der signalisiert: Der Körper braucht demnächst wieder Energiezufuhr, damit er voll funktionsfähig ist. Wer intuitiv isst, richtet seine Mahlzeiten nicht nach Tageszeiten oder Diätplänen, sondern nach Hungersignalen. Diese sind bei allen individuell und reichen vom klassischen Magenknurren über Müdigkeit bis zum vermehrten Denken an Essen.

Mein Tipp: Bevor man zugreift, hilft es, einmal kurz innezuhalten und sich zu fragen: Ist es Appetit? Heißhunger oder einfach nur Langeweile? Oder ist es wirklich Zeit für die nächste Mahlzeit? Am besten findet man dies heraus, indem man sich noch für einen Moment ablenkt. Ändert sich an dem Drang, etwas zu essen, nichts, handelt es sich höchstwahrscheinlich um „richtigen“ Hunger. Mit der Zeit lernt man so, sein Hungergefühl (wieder) besser einzuschätzen und die viel gefürchteten Heißhungerattacken zu überstehen.

 

Essverhalten normalisieren

Hast du in deinem Essverhalten eine Störung entdeckt, die auf deine Psyche zurückzuführen ist oder dir nicht gut tut? Dann solltest du dich auf jeden Fall darum kümmern dein Essverhalten zu normalisieren! Egal ob es hierbei um ständige ungesunde Diäten, zwanghaftes Kalorienzählen oder Heißhungerattacken geht – es ist immer eine Qual, wenn das eigene Essverhalten einen plagt. Doch wie geht das sich darüber nicht mehr den Kopf zu zerbrechen? Dazu möchte ich dir ein paar Fakten mitgeben:

  • Iss abwechslungsreich – Gemüse und Obst solltest du wegen den Nährstoffen immer inkludieren
  • Diäten bringen vielleicht auf kurze Zeit was, doch langfristig hilft eine Ernährungsumstellung
  • Verbiete dir nichts! In Maßen kannst du alles essen!

 

Gesundes Essverhalten lernen und entwickeln

Vielleicht war dir auch dein Essverhalten immer ziemlich egal, möchtest nun aber mehr drauf achten. Ein gesundes Essverhalten muss man nicht wirklich erlernen, man muss es einfach machen. Wichtig dabei ist, dass du beim Essen mal nichts anderes machst, sondern dich nur auf dich und dein Essen fokussierst. Vielleicht findest du ja auch im Kochen ein neues Hobby, denn es kann richtig Spaß machen was Tolles für deinen Magen und auch für andere zu zaubern. Sei einfach bewusster dabei und achte drauf, dass dein Körper alles Nötige zum Funktionieren hat.

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Gesundes Essverhalten – Bring eine Routine rein

Auch in deinem Essverhalten kannst du deinem Körper eine gewisse Routine antrainieren. Als erstes würde ich schauen, zu welchen Uhrzeiten du über den Tag Hunger bekommst. Je nachdem wird sich dein Körper auf eine gewisse Uhrzeit mehr oder weniger einspielen. Jedoch wirst du schnell merken, dass das von Tag zu Tag unterschiedlich sein kann. Mal hast du übermäßig viel Hunger und am nächsten eher weniger. Das weiß dein Körper selbst eigentlich gut genug. Vor allem bei uns Frauen spielt der Zyklus noch eine Rolle. Auch unsere Gefühle können Einfluss auf unser Hungergefühl nehmen. Eine Routine kannst du dir aber insoweit antrainieren, dass zum Beispiel schaust, dass du morgens schon eine Menge an Nährstoffen zu dir zu nehmen, um über den Tag richtig zu funktionieren. Abends könntest du darauf achten nicht all zu schwer zu essen, da dein Körper sonst die Nacht über mit der Verdauung zu kämpfen hat und wenn es kurz vor dem Schlafengehen ist, kann das zu Schlafstörungen führen.

Es gibt keine perfekte Routine oder perfekten Plan für alle. Das ist individuell – jede und jeder sollte selbst darauf schauen, was einem am Besten tut!

 

Einflussfaktoren Essverhalten

Neben Kultur und genetische Präferenzen sind die größten Einflussfaktoren auf dein Essverhalten vor allem deine eigenen Gefühle und Gedanken, sowie äußere Einflüsse von Freunden, Familie und natürlich das Internet. Das Internet bietet uns eine Menge an Möglichkeiten, aber beeinflusst uns dadurch sowohl in positive, als auch negative Richtung. Vielleicht triggern dich gewisse Dinge und durch den schnellen Zugriff auf das Internet kann das sehr schnell ausarten.

Versuche dich davon unabhängig zu machen. Lass deine Emotionen keine Überhand nehmen. Das hat auch viel mit Selbstliebe und Selbstvertrauen zu tun, denn wenn du deinen eigenen Wert kennst, lässt du dich auch nicht so schnell von äußeren Umständen beeinflussen. Du bist gut so wie du bist und niemand hat dir zu sagen, wie du zu leben hast. Wenn du selbst aber unzufrieden bist, dann ändere was – mache es für dich und nicht für andere. Denn das ist die größte Motivation!

 

Affirmationen für ein gesundes Essverhalten

Denk dir immer dein Körper ist dein Tempel! Du wirst dein ganzes Leben in ihm verbringen, also wird er für die richtige Ernährung dankbar sein, denn nur dann kann er auch wirklich einwandfrei funktionieren. Mit der richtigen Ernährung, kannst du auch Erkrankungen vorbeugen und dein Herz-Kreislaufsystem, sowie deine Verdauung fördern. Zum Schluss noch ein paar Affirmationen, um zu sehen, wie du dich fühlen wirst, wenn du ein gesundes Essverhalten an den Tag legst:

  • Ich fühle mich energiegeladen und vital!
  • Ich lasse meine negativen Gedanken los!
  • Ich fühle mich glücklich!
  • Meine Intuition kann erst dann frei fließen, wenn ich im Frieden mit meinen Gefühlen bist.
  • Ich vergebe mir selbst!
  • Ich sorge gut für mich!

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Gesundes Essverhalten: Häufige Fragen und Antworten

Wie sieht eine gesunde Ernährung am Tag aus?

Eine gesunde Ernährung ist abwechslungsreich und nährstoffreich. Sprich, wenn man eine Hand voll Obst in den Tag integriert und Gemüse als Beilage benutzt, ist man schon gut dabei.

Wie kann man lernen sich gesund zu ernähren?

Das ist alles eine Frage der Gewohnheit und Routine. Versuche mehr selbst zu kochen und schau dich mal im Supermarkt nach Sachen um, die du eventuell normal nicht kaufst. Wenn du in kleinen Schritten anfängst, zum Beispiel bei jeder Hauptmahlzeit ein wenig Gemüse zu essen, wirst du merken, dass das gar nicht so schwer ist. Auch kannst du Süßigkeiten teilweise durch Obst zu ersetzen. Merk dir einfach: In Maßen kannst du natürlich alles essen, versuch nur darauf zu schauen, dass dein Körper alles an Nährstoffen bekommt um gescheit zu arbeiten.

Was ist ein gestörtes Essverhalten?

Von einer Essstörung im engeren Sinne spricht man dann, wenn übermässige Beschäftigung mit Nahrung und dem eigenen Körper dazu führt, dass die emotionale, die soziale und die körperliche Integrität verletzt wird.