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Maßnahmen und Tipps für eine gute Study Work Life Balance

Das Studium ist wohl eine der schönsten Phasen im Leben. Man orientiert sich neu, lernt viele Leute kennen und hat einfach eine gute Zeit. Doch es gibt auch immer wieder sehr stressige Momente während des Uni-Alltags. Optional kommt dann auch noch ein Nebenjob oder Praktikum hinzu. Prokrastination oder Lernen ohne Pause? Es gibt einen Mittelweg. Egal, wie stressig dein Uni-Alltag ist, weil du gerade in den Klausurvorbereitungen steckst oder deine Bachelorarbeit schreibst; du solltest dir immer wieder bewusst Zeit für dich nehmen und für eine gute Study Life Balance sorgen! Wir zeigen dir in diesem Artikel, mit welchen Maßnahmen dir das gelingt.

Study Work Life Balance Tipps StudySmarter Magazine

Study Work Life Balance: Körperliches Wohlbefinden

Ja, gut durch das Semester zu kommen hat für dich vielleicht gerade oberste Priorität. Und vielleicht bist du der Ansicht, dass alle anderen Aktivitäten dich nur unnötig ablenken und du dadurch deinen Fokus verlierst. Du solltest dabei aber nicht dein körperliches Wohlbefinden vergessen. Sonst kann es passieren, dass deine Konzentrationsfähigkeit stark nachlässt, du dich erschöpft fühlst  oder andere Stresssymptome bemerkst.

Study Work Life Balance Tipps StudySmarter Magazine

 

1. Study Work Life Balance: Gesunde Ernährung

Wenn du dich ausgewogen und gesund ernährst, kannst du dem stressigen Uni-Alltag entgegenwirken. Der Hype um Superfood-Porridge, Bowls und veganen Produkten ist durchaus begründet. Sie sind besonders nährstoffreich und stärken dich für den Tag. Achte darauf, deinem Körper Brainfood zuzuführen anstelle durch Zeitstress nach Fertiggerichten zu greifen. Schon mit kleinen Veränderungen kannst du Großes bewirken. Füge deinem nächsten Nudelgericht doch einfach noch ein wenig frisches Gemüse hinzu. Und wenn du dabei auch noch regionale Produkte kaufst, stärkst du ganz nebenbei die Wirtschaft vor Ort.

 

2. Study Work Life Balance: Für ausreichend Bewegung sorgen

Sportliche Betätigung ist ebenfalls etwas, dass du auch während stressigen Phasen im Studium nicht vernachlässigen solltest; und sei es auch nur, eine Runde Joggen zu gehen. Die Bewegung schafft einen Ausgleich zum vielen am Schreibtisch sitzen, macht den Kopf frei und steigert im Nachhinein deine Produktivität. Sport gibt dir zusätzlich Energie fürs anschließende Lernen und das nötige Durchhaltevermögen bei komplexeren Themen und Fragestellungen.

 

3. Study Work Life Balance: Schlaf ist wichtig!

Nein, Schlaf ist keine verschwendete Zeit sondern ganz im Gegenteil sehr wichtig für den Lernprozess. Während wir schlafen werden die erlernten Inhalte mit bereits vorhandenem Wissen verknüpft und im Langzeitgedächtnis abgespeichert. Die Nacht vor der Klausur durch zu lernen kann zwar kurzfristig für Erfolg sorgen. Wenn der darauffolgende Lernstoff aber auf das in der Klausur abgefragte Wissen zurückgreift, eignet sich diese Technik nicht. Mit wenig oder sogar überhaupt keinem Schlaf vor der Prüfung kannst du den gelernten Stoff zwar vielleicht gut wiedergeben, behältst ihn aber nicht für lange Zeit im Kopf und musst ihn dir, sobald er wieder benötigt wird erneut aneignen. Das kostet Zeit, die du eigentlich nutzen solltest, um mit dem aktuellen Lernstoff voranzukommen – du siehst also, das ganze ist ein Teufelskreis. Diesen kannst du nur durchbrechen, indem du deinem Körper genug Schlaf gestattest. Auch ein Power-Nap kann helfen, das gelernte Wissen zu festigen, sodass du danach entspannt und aufnahmefähig in die nächste Lern-Session starten kannst.

 

Study Work Life Balance: Mentale Gesundheit geht vor Unistress

Natürlich ist es nicht unwichtig, dass du gut durchs Studium kommst; aber das Leben bietet mehr als nur zu lernen, die Bachelorarbeit in Rekordzeit zu schreiben oder weiterführende Literatur zu lesen. Auch wenn das Studium gerade der Lebensmittelpunkt ist und dein Studienverlauf Einfluss auf deine weitere Zukunft nehmen kann, ist es wichtig, man selbst zu bleiben und das zu machen, was einem Freude bereitet.

Study Work Life Balance Tipps StudySmarter Magazine

 

1. Study Work Life Balance: Dem Uni-Alltag entfliehen

Warum denn in deiner Lernpause nicht statt der nächsten wissenschaftlichen Lektüre etwas lesen, das so gar nichts mit der Uni zu tun hat? Plane Phasen ein, in denen du gezielt etwas unternimmst, das nicht mit deinem Studium zusammenhängt. Durch das Erlebte kommst du auf andere Gedanken  und schöpfst neue Motivation. Trinke deinen Lieblingstee, während du dir eine Folge deiner Lieblingsserie auf Netflix gönnst oder meditiere eine Runde, um den Stress loslassen zu können. Mach einfach das, was dich erfüllt, um danach nochmal neu durchzustarten.

 

2. Study Work Life Balance: Zeit effektiv nutzen

Wenn man sich die Frage stellt, warum das mit der Study Work Life Balance nicht so recht klappen will, werden die meisten wohl die fehlende Zeit als ausschlaggebendsten Faktor nennen. Mit den richtigen Methoden umgehst du dieses Problem und lernst, die dir zur Verfügung stehende Zeit möglichst optimal zu nutzen.

Auch wenn es nicht gerade verlockend klingt – frühes Aufstehen trägt enorm dazu bei, dass du deine Zeit effektiv nutzen kannst. Nicht zuletzt, weil du am Tag dann mehr Zeit zur Verfügung hast, anstehendes zu erledigen. Auch wenn du dich nicht ganz an den Lernplan gehalten hast – leg dich etwas früher ins Bett und stelle dir für morgen einen Wecker, obwohl deine Vorlesung vielleicht erst Mittags beginnt. So kannst du vor der Uni noch etwas erledigen und fühlst dich super produktiv! Zudem empfehlen wir dir an dieser Stelle die Pomodoro Technik. Was das genau ist und wie dir dieses Vorgehen bei deiner Zeiteinteilung hilft, erfährst du hier.

 

Abschließende Tipps, um deine Study Work Life Balance zu verbessern

Für eine gute Study Work Life Balance ist es wichtig, nicht in Extreme zu verfallen. Stundenlanges Lernen ohne Pause führt dich nicht zum Erfolg – du kannst während dieser Zeit nicht durchgehend die gleiche Leistung erbringen. Andererseits kommst du aber auch nicht durch deine Klausuren, indem du Sport machst, Freunde triffst und das Lernen dabei komplett vernachlässigst. Sorge also für einen Ausgleich. Wenn deine Zeit wirklich knapp ist kannst du auch mehrere Sachen verbinden. Du möchtest heute etwas gesünder Kochen und eigentlich auch noch deine Mädels treffen aber die Zeit reicht nicht? Warum denn nicht beides miteinander kombinieren! Zusammen macht das Kochen sowie das anschließende Genießen viel mehr Spaß!

Ebenfalls wichtig: Nimm den Druck raus! Sich unter Druck zu setzen bringt gar nichts. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft – das wird wohl niemand bestreiten. Trotzdem kannst du deine Einstellung in manchen Dingen nochmal überdenken und möglicherweise Denkmuster ablegen oder ändern. Dein Selbstwert koppelt sich nicht an Noten!