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Pflanzen Wirkung: Psychologie und Vorteile

Pflanzen verbessern die Luft, sind gut für unsere Psyche und sehen dabei auch noch schön aus. Doch was hat es mit der Wirkung der Pflanzen auf Menschen auf sich und machen uns Zimmerpflanzen wirklich glücklich?

Pflanzen Wirkung Vorteile StudySmarter Magazine

Pflanzen und ihre Wirkung auf den Menschen

Dass Pflanzen schön aussehen und sich einige Zimmerpflanzen positiv auf das Raumklima auswirken, ist bekannt. Doch haben Pflanzen letztlich auch eine Wirkung auf uns Menschen? Forscher*innen sagen „Ja!“. Zimmerpflanzen haben eine positive Wirkung auf unsere Psyche, unsere Gesundheit, die Luft und einiges mehr. Begründen können wir das vor allem durch folgende Aspekte:

  • Pflanzen und ihre Wirkung auf den Raum
  • Pflanzen, die glücklich machen
  • Pflanzen und ihre Auswirkung auf die Psyche
  • Pflanzen und ihre Wirkung laut der Psychologie

 

Pflanzen und ihre Wirkung im Raum

Pflanzen filtern Sauerstoff und reinigen somit unsere Luft. Durch einige Zimmerpflanzen, wie Aloe Vera, das Einblatt, den Bogenhanf oder die Grünlilie verbessert sich unser Raumklima. Durch die frischere Luft sind wir konzentrierter und leistungsfähiger. Bogenhanf und Aloe Vera produzieren sogar nachts Sauerstoff. Außerdem benötigen sie nur sehr wenig Zuwendung durch ihre Besitzer*innen.

Pflanzen und ihre Wirkung auf den Menschen, Bogenhanf als Sauerstofflieferant, StudySmarter Magazine

Quelle: https://www.pflanzenfreude.de/bogenhanf

 

Pflanzen, die glücklich machen

Bei richtiger Pflege wachsen deine Pflanzen.Sie bekommen neue Blätter, bilden Blüten, produzieren Ableger, etc. Ihnen bei diesen Prozessen zuzusehen macht uns glücklich und lässt uns entspannen.

 

Pflanzen und ihre Auswirkung auf die Psyche

Es macht uns jedoch nicht nur glücklich, der Zimmerpflanze beim Wachsen zuzusehen. Auch die Pflege der Pflanzen bringt uns auf andere Gedanken und steigert unsere Stimmung. Deine Zimmerpflanzen müssen gegossen und umgetopft und die Blätter gereinigt und von braunen Stellen befreit werden. Deshalb lohnt es sich, die Pflege der Pflanzen in zeitintensiv und nicht zeitintensiv einzuteilen.

Einige Zimmerpflanzen benötigen viel Zuwendung und Pflege, hierzu zählen:

  • die Monstera
  • die Strelizie
  • alle Sorten der Art „Calathea“
  • die Pilea

Letztere hauptsächlich, weil sie ständig neue Ableger produziert, welche du dann in einen eigenen Topf pflanzen musst.

Pflanzen und ihre Wirkung auf den Menschen, verschiedene Sorten der Art "Calathea", StudySmarter Magazine

Quelle: https://www.pflanzenfreude.de/calathea

 

Alle weiteren Zimmerpflanzen müssen in der Regel nur häufig gegossen werden. Außerdem sammelt sich auf den Blättern der Pflanzen Staub an. Diese können dann aber einfach schnell unter der Dusche abgebraust werden. Die Strelizie zum Beispiel wird allerdings sehr groß und bildet ausladende Blätter. Wenn sie dieses Stadium erreicht hat, hast du keine Chance mehr sie eben schnell abzuduschen. Du musst jedes Blatt einzeln mit einem feuchten Lappen abwischen. Das solltest du alle drei Monate wiederholen. Dann kann deine Pflanze gut wachsen kann und es können sich keine braunen Stellen an den Blättern bilden. Die Mühe lohnt sich aber, denn die Strelizie zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen durch ihre großen, mandelförmigen Blätter.

Zimmerpflanzen, die hingegen nur wenig Pflege und Aufmerksamkeit benötigen sind:

  • Kakteen
  • Palmen
  • Efeututen
  • Geldbäume
Pflanzen und ihre Wirkung auf den Menschen, Efeutute - eine pflegeleichte Pflanze, StudySmarter Magazine

Quelle: https://www.plantura.garden/zimmerpflanzen/efeutute/efeutute-pflegen

 

Viele Kakteen benötigen nahezu gar keine Pflege und wachsen einfach still und heimlich vor sich hin. Andere bilden zusätzlich noch farbenfrohe Blüten. Efeututen müssen nur alle zwei Woche gewässert werden. Dabei wird die Pflanze aus dem Topf genommen und einfach eine halbe Stunde in eine mit Wasser gefüllte Schüssel gestellt. Das gute dabei: die Pflanze sagt dir, wann sie gegossen werden will – sie fängt dann nämlich an, ihre Blätter einzurollen.

 

Pflanzen und ihre Wirkung laut der Psychologie

Zimmerpflanzen lassen unsere Wohnung schöner wirken. Sie bringen Farbe rein, ranken sich an den Wänden hoch, hängen von der Decke oder bilden prächtige Blüten. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass – gerade wenn man bedingt durch Home-Schooling oder Home-Office viel Zeit Zuhause verbringen muss – das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden einen sehr hohen Stellenwert hat. Wer sich nicht wohl fühlt, ist demzufolge auch weniger glücklich und damit einhergehend häufig auch weniger leistungsfähig.

 

Pflanzen im Büro – Vorteile

Wie bereits zu Beginn des Artikels erwähnt, wirken sich Pflanzen durch ihre Produktion von Sauerstoff positiv auf unsere Luft aus, was uns leistungsfähiger macht. Wie im Home-Office hat das natürlich auch im Büro zahlreiche Vorteile. Aber nicht nur dieser Faktor hat eine positive Wirkung auf unseren Büroalltag: So müssen die Zimmerpflanzen dort genauso gegossen oder die Blätter mit einem Lappen abgewischt werden. Diese wenigen Minuten können eine wertvolle Pause für den anstrengenden Büroalltag darstellen. In dieser Zeit kannst du dann auch ein wenig abschalten.

 

Pflanzen und ihre beruhigende Wirkung

Ein langer Arbeitstag oder Stress mit Freunden und dir raucht der Kopf? Dann schnapp dir deine Gießkanne und drehe eine Runde durch die Wohnung: gieße deine Pflanzen, entferne braune Blätter, stelle Ableger ins Wasser oder beobachte einfach deine Pflanzen. Viele Pflanzen drehen ihre Blätter in Richtung Sonne und vollziehen über 24 Stunden verteilt quasi eine 360 Grad Drehung um ihre eigene Achse. Einige Blätter, wie die der Mimose, verschließen sich über Nacht und öffnen sich am nächsten Tag wieder. Bei der Monstera entrollen sich die Blätter meist plötzlich und schon hat man ein schönes großes neues Blatt. Was könnte beruhigender sein?

 

Wie kannst du eine positive Wirkung auf deine Pflanzen haben?

Wir haben so viel über die positive Wirkung von Pflanzen auf den Menschen gesprochen. Kommen wir nun zu der Wirkung, die du auf deine Zimmerpflanzen haben kannst.

Sollte sich der oder die Ein*e oder Andere jetzt Gedanken machen, weil es zeitlich nicht klappt, sich um Pflanzen zu kümmern, haben wir hier noch ein paar Tipps:

  • Informiere dich vorab, was deine Pflanze braucht: In welchem Zimmer sie gerne steht, ob sie Sonne verträgt oder es lieber schattig mag, ob sie gedüngt werden muss, etc. Denn so hast du am längsten etwas von deiner grünen Neuanschaffung.
  • Es gibt zahlreiche Vorkehrungen, damit du deine Zimmerpflanze nicht regelmäßig gießen musst. Dazu zählen sogenannte Bewässerungskugeln. Diese werden mit Wasser gefüllt und in die Erde der Pflanze gesteckt. Diese nimmt sich Stück für Stück das Wasser, das sie benötigt und du musst seltener gießen. Das funktioniert übrigens auch mit einer einfach PET-Flasche, sieht allerdings nicht ganz so schick aus.
  • Die Blätter der Pflanze ständig abzuwischen kann ziemlich mühsam sein. Stelle deine grünen Mitbewohner einfach in die Dusche oder Badewanne, brause sie zwei Minuten ab und lasse sie über Nacht abtropfen.
  • Entdeckst du an deiner Zimmerpflanze braune Blätter, solltest du diese entfernen weil sie von der Pflanze ohnehin nicht mehr mit Nährstoffen versorgt werden. Somit sind sie nur unnötiger Ballast.
  • Es gibt zahlreiche Blogs und Bücher zum Thema Zimmerpflanzen. Ein besonderes Buch ist „Alles über Zimmerpflanzen“ von Fran Bailey und Zia Allaway.
Pflanzen und ihre Wirkung auf den Menschen, Bewässerungskugeln zur Pflege der Pflanzen, StudySmarter Magazine

Quelle: https://www.pearl.de/a-NC5244-3505.shtml

 

Pflanzen Tipps für Studierende

  • Anstatt neue Zimmerpflanzen zu kaufen, kannst du einfach Ableger deiner anderen Pflanzen abschneiden, für ca. drei Wochen in Wasser stellen und einpflanzen. Fertig ist die „neue“ Pflanze.
  • Wenn es doch etwas Neues sein soll, kannst du auch z.B. bei Ebay Kleinanzeigen reingucken. Häufig verschenken Pflanzenliebhaber*innen dort ihre Pflanzen oder verkaufen sie für sehr wenig Geld
  • Bist du etwas länger weg, zum Beispiel über die Semesterferien, kannst du deine Zimmerpflanzen in eine Badewanne mit Wasser stellen. Dazu füllst du die Badewanne ungefähr ein Viertel voll mit Wasser und stellst deine Pflanzen hinein. Denn sie nehmen sich nämlich immer nur so viel Wasser, wie sie benötigen und halten so längere Zeit ohne deine Zuwendung aus. Fährst du allerdings die gesamten drei Monate der Ferien zu deinen Eltern, bedeutet das höchstwahrscheinlich das Ende für deine grünen Mitbewohner

Pflanzen Wirkung: Häufige Fragen und Antworten

Welche Wirkung haben Pflanzen auf Menschen?

Pflanzen wirken sich positiv auf unser Raumklima, unsere Gesundheit, unsere Stimmung und unsere Produktivität aus.

Welche Pflanzen sind gut für die Psyche?

Grundsätzlich können alle Pflanzen der Psyche helfen, da es uns gut tut, uns um sie zu kümmern und ihnen beim wachsen zu zusehen. Besonders "gute" Pflanzen sind dabei der Bogenhanf, das Einblatt, Aloe Vera oder die Pilea, da sie leicht zu pflegen sind und schnell wachsen.

Was bringen Pflanzen in der Wohnung?

Pflanzen in der Wohnung verbessern nicht nur das Raumklima, sondern auch unsere Stimmung. Sie produzieren Sauerstoff und absorbieren Kohlendioxid. Das steigert sowohl unsere Stimmung als auch unsere Leistungsfähigkeit.