SW 9: Integrierte Informationsverarbeitung at ZHAW - Zürcher Hochschule Für Angewandte Wissenschaften | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für SW 9: Integrierte Informationsverarbeitung an der ZHAW - Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

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ERP-Systeme

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ERP = Enterprise-Resource-Planning

stellen ein Anwendungssystem für die unternehmensweite Koordination und Integration wichtiger Geschäftsprozesse bereit


  • In Unternehmenssoftware sind viele Geschäftsprozesse abgebildet, z.B. die Auftragsbearbeitung oder Planung
    Ziel
    • Informationen unternehmensweit zu integrieren und komplexe, teure Schnittstellen zwischen Computersystemen verschiedener Geschäftsbereiche zu beseitigen
    • Informationen können reibungslos innerhalb der Unternehmung ausgetauscht werden
  • Eine unternehmensweite technische Plattform unterstützt sämtliche Prozesse und Ebenen.
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Wozu wurden ERP-Systeme konzipiert?

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  • Sie wurden primär darauf ausgerichtet, Unternehmen bei der Verwaltung ihrer internen Produktions-, Finanz- und Personalführungsprozesse zu unterstützen
  • Sie wurden ursprünglich nicht überbetrieblich konzipiert. 


→ Die Hersteller von ERP-Systemen begannen jedoch, ihre Produkte so weit zu verbessern, dass Unternehmen ihre ERP-Systeme mit den Systemen von Lieferanten, Herstellern, Distributoren und Einzelhändlern oder mit Systemen für Supply Chain Management (SCM) und Management der Kundenbeziehungen (CRM) verbinden können.

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Funktionalität von ERP-Systemen 

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Integration von Informations- und Geschäftsprozessen 

→ von Nutzen für ein Unternehmen

→ es besteht aber eine hohe Implementierungskomplexität


Die Funktionalität von ERP-Systemen wird in voneinander abhängigen Softwaremodulen angeboten. 

Diese Module gliedern sich nach den grundlegenden internen Geschäftsprozessen, die sie unterstützen

Bsp.: 

  • in Finanzen und Buchhaltung
  • Personal,
  • Produktion und Logistik etc.
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Funktionalität von ERP-Systemen: Implementierungskomplexität 

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  • ERP-Systeme sind um Tausende vordefinierter Geschäftsprozesse herum aufgebaut
  • Unternehmen, die diese Systeme implementieren, müssen zuerst die Funktionen des Systems auswählen, die sie nutzen wollen, und dann ihre Geschäftsprozesse auf die in der Software vordefinierten Geschäftsprozesse abbilden.
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Funktionalität von ERP-Systemen: Best Practices

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Bewährte Verfahrensweisen («Best Practices») sind Lösungen oder Problemlösungsmethoden für die konsistente und effektive Realisierung eines Geschäftsziels, die sich in der Praxis bei anderen Unternehmen bereits als erfolgreichste Lösungen bewiesen haben.


→ Die von den Anbietern von ERP-Software bereitgestellten Prozesse, basieren auf ihrem Wissen über Geschäftsprozesse und gut bewährten, bekannten Verfahrensweisen. 

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Funktionalität von ERP-Systemen: Customizing

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Unternehmen könnten von der Software bereitgestellte Konfigurationstabellen verwenden, um einen bestimmten Aspekt des Systems genau darauf zuzuschneiden, wie sie ihre Geschäfte führen.


Nachteile:

  • sehr zeitaufwändig
  • Grössere Anpassungen können die Systemleistung verschlechtern und die Informations- und Prozessintegration beeinträchtigen (der eigentliche Vorteil des Systems)

→ Wenn Unternehmen die maximalen Vorteile aus ihrer ERP-Software schöpfen wollen, müssen sie ihre Arbeitsweise ändern, sodass sie den in der Software vorgegebenen Geschäftsprozessen entspricht.

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Vorteile von ERP-Systemen (Übersicht)

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ERP Systeme können vier Dimensionen eines Unternehmens wesentlich verbessern: 

  • Unternehmensstruktur
  • Managementprozess
  • Datenstruktur 
  • Wettbewerbsfähigkeit
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Vorteile von ERP-Systemen: Unternehmensstruktur

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Einheitliche Organisation:

  • Unternehmen können unternehmensweite Anwendungssysteme nutzen, um Organisationsstrukturen zu unterstützen, die zuvor nicht möglich waren, oder 
  • um eine disziplinierte Organisationskultur zu schaffen. 


Beispiel

Ein ERP-System kann eingesetzt werden, um das Unternehmen über die Grenzen geografischer Einheiten oder Geschäftseinheiten hinweg zu integrieren oder eine einheitlichere Organisationskultur zu bilden, worin
alle Beteiligten ähnliche Prozesse und Informationen verwenden. Ein auf unternehmensweit integrierte Anwendungen eingestelltes Unternehmen erledigt alle Geschäftsprozesse weltweit auf dieselbe Weise,


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Vorteile von ERP-Systemen: unternehmensweite wissensbasierte Managementprozesse

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ERP-Systeme können auch die Berichtserstellung für das Management und die Entscheidungsfindung verbessern. 

Die von einem ERP-System bereitgestellte Information ist funktionsübergreifend über Geschäftsprozesse angeordnet und kann schnell aggregiert werden, um Unternehmensaktivitäten zu beobachten und strategische Leistungsmessungen durchzuführen.

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Vorteile von ERP-Systemen: Datenstruktur

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Einheitliche informationstechnische Plattform

  • ERP-Systeme bringen eine integrierte Datenbank mit sich, in welcher Daten zu allen wichtigen Geschäftsprozessen gespeichert werden. 
  • Diese Daten haben gemeinsame, standardisierte Definitionen und Formate, die im gesamten Unternehmen gleich sind und daher von Anwendungen in allen Bereichen genutzt und übergreifend verarbeitet werden können. 
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Vorteile von ERP-Systemen: Wettbewerbsfähigkeit

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Effiziente und kundenorientierte Geschäftsprozesse

  • das gesamte Unternehmen kann effizient auf Kundenanforderungen für Produkte oder Informationen reagieren
  • neue Produkte vorausplanen und sie entsprechend der Nachfrage erstellen und ausliefern.
  • Herstellung ist besser darüber informiert, was die Kunden bestellt haben
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Unternehmensweite Anwendungssysteme

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= sollen die unternehmensweite Prozesskoordination und -integration unterstützen


umfassen

  • ERP-Systeme
  • Supply-Chain-Management-Systeme
  • Systeme zum Management von Kundenbeziehungen (CRM-Systeme) 
  • Wissensmanagementsysteme 
  • Systeme für die (Gruppen-)Zusammenarbeit.


→ Jedes dieser Systeme integriert eine Gruppe verwandter Funktionen und Geschäftsprozesse, um die Leistung des Unternehmens als Ganzes zu verbessern.

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Q:

ERP-Systeme

A:

ERP = Enterprise-Resource-Planning

stellen ein Anwendungssystem für die unternehmensweite Koordination und Integration wichtiger Geschäftsprozesse bereit


  • In Unternehmenssoftware sind viele Geschäftsprozesse abgebildet, z.B. die Auftragsbearbeitung oder Planung
    Ziel
    • Informationen unternehmensweit zu integrieren und komplexe, teure Schnittstellen zwischen Computersystemen verschiedener Geschäftsbereiche zu beseitigen
    • Informationen können reibungslos innerhalb der Unternehmung ausgetauscht werden
  • Eine unternehmensweite technische Plattform unterstützt sämtliche Prozesse und Ebenen.
Q:

Wozu wurden ERP-Systeme konzipiert?

A:
  • Sie wurden primär darauf ausgerichtet, Unternehmen bei der Verwaltung ihrer internen Produktions-, Finanz- und Personalführungsprozesse zu unterstützen
  • Sie wurden ursprünglich nicht überbetrieblich konzipiert. 


→ Die Hersteller von ERP-Systemen begannen jedoch, ihre Produkte so weit zu verbessern, dass Unternehmen ihre ERP-Systeme mit den Systemen von Lieferanten, Herstellern, Distributoren und Einzelhändlern oder mit Systemen für Supply Chain Management (SCM) und Management der Kundenbeziehungen (CRM) verbinden können.

Q:

Funktionalität von ERP-Systemen 

A:

Integration von Informations- und Geschäftsprozessen 

→ von Nutzen für ein Unternehmen

→ es besteht aber eine hohe Implementierungskomplexität


Die Funktionalität von ERP-Systemen wird in voneinander abhängigen Softwaremodulen angeboten. 

Diese Module gliedern sich nach den grundlegenden internen Geschäftsprozessen, die sie unterstützen

Bsp.: 

  • in Finanzen und Buchhaltung
  • Personal,
  • Produktion und Logistik etc.
Q:

Funktionalität von ERP-Systemen: Implementierungskomplexität 

A:
  • ERP-Systeme sind um Tausende vordefinierter Geschäftsprozesse herum aufgebaut
  • Unternehmen, die diese Systeme implementieren, müssen zuerst die Funktionen des Systems auswählen, die sie nutzen wollen, und dann ihre Geschäftsprozesse auf die in der Software vordefinierten Geschäftsprozesse abbilden.
Q:

Funktionalität von ERP-Systemen: Best Practices

A:

Bewährte Verfahrensweisen («Best Practices») sind Lösungen oder Problemlösungsmethoden für die konsistente und effektive Realisierung eines Geschäftsziels, die sich in der Praxis bei anderen Unternehmen bereits als erfolgreichste Lösungen bewiesen haben.


→ Die von den Anbietern von ERP-Software bereitgestellten Prozesse, basieren auf ihrem Wissen über Geschäftsprozesse und gut bewährten, bekannten Verfahrensweisen. 

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Q:

Funktionalität von ERP-Systemen: Customizing

A:

Unternehmen könnten von der Software bereitgestellte Konfigurationstabellen verwenden, um einen bestimmten Aspekt des Systems genau darauf zuzuschneiden, wie sie ihre Geschäfte führen.


Nachteile:

  • sehr zeitaufwändig
  • Grössere Anpassungen können die Systemleistung verschlechtern und die Informations- und Prozessintegration beeinträchtigen (der eigentliche Vorteil des Systems)

→ Wenn Unternehmen die maximalen Vorteile aus ihrer ERP-Software schöpfen wollen, müssen sie ihre Arbeitsweise ändern, sodass sie den in der Software vorgegebenen Geschäftsprozessen entspricht.

Q:

Vorteile von ERP-Systemen (Übersicht)

A:

ERP Systeme können vier Dimensionen eines Unternehmens wesentlich verbessern: 

  • Unternehmensstruktur
  • Managementprozess
  • Datenstruktur 
  • Wettbewerbsfähigkeit
Q:

Vorteile von ERP-Systemen: Unternehmensstruktur

A:

Einheitliche Organisation:

  • Unternehmen können unternehmensweite Anwendungssysteme nutzen, um Organisationsstrukturen zu unterstützen, die zuvor nicht möglich waren, oder 
  • um eine disziplinierte Organisationskultur zu schaffen. 


Beispiel

Ein ERP-System kann eingesetzt werden, um das Unternehmen über die Grenzen geografischer Einheiten oder Geschäftseinheiten hinweg zu integrieren oder eine einheitlichere Organisationskultur zu bilden, worin
alle Beteiligten ähnliche Prozesse und Informationen verwenden. Ein auf unternehmensweit integrierte Anwendungen eingestelltes Unternehmen erledigt alle Geschäftsprozesse weltweit auf dieselbe Weise,


Q:

Vorteile von ERP-Systemen: unternehmensweite wissensbasierte Managementprozesse

A:

ERP-Systeme können auch die Berichtserstellung für das Management und die Entscheidungsfindung verbessern. 

Die von einem ERP-System bereitgestellte Information ist funktionsübergreifend über Geschäftsprozesse angeordnet und kann schnell aggregiert werden, um Unternehmensaktivitäten zu beobachten und strategische Leistungsmessungen durchzuführen.

Q:

Vorteile von ERP-Systemen: Datenstruktur

A:

Einheitliche informationstechnische Plattform

  • ERP-Systeme bringen eine integrierte Datenbank mit sich, in welcher Daten zu allen wichtigen Geschäftsprozessen gespeichert werden. 
  • Diese Daten haben gemeinsame, standardisierte Definitionen und Formate, die im gesamten Unternehmen gleich sind und daher von Anwendungen in allen Bereichen genutzt und übergreifend verarbeitet werden können. 
Q:

Vorteile von ERP-Systemen: Wettbewerbsfähigkeit

A:

Effiziente und kundenorientierte Geschäftsprozesse

  • das gesamte Unternehmen kann effizient auf Kundenanforderungen für Produkte oder Informationen reagieren
  • neue Produkte vorausplanen und sie entsprechend der Nachfrage erstellen und ausliefern.
  • Herstellung ist besser darüber informiert, was die Kunden bestellt haben
Q:

Unternehmensweite Anwendungssysteme

A:

= sollen die unternehmensweite Prozesskoordination und -integration unterstützen


umfassen

  • ERP-Systeme
  • Supply-Chain-Management-Systeme
  • Systeme zum Management von Kundenbeziehungen (CRM-Systeme) 
  • Wissensmanagementsysteme 
  • Systeme für die (Gruppen-)Zusammenarbeit.


→ Jedes dieser Systeme integriert eine Gruppe verwandter Funktionen und Geschäftsprozesse, um die Leistung des Unternehmens als Ganzes zu verbessern.

SW 9: Integrierte Informationsverarbeitung

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