Rechts- & Staatsphilo at Wirtschaftsuniversität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Rechts- & Staatsphilo an der Wirtschaftsuniversität Wien

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Fragen werden in der Rechtsphilosophie aufgeworfen?
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TESTE DEIN WISSEN
Welches Wesen hat das recht?
Was ist Recht?
In welchem Verhältnis stehen Recht und Gerechtigkeit zueinander?
Welchen Geltungsgrund hat das Recht?
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TESTE DEIN WISSEN
Naturrechtslehre
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TESTE DEIN WISSEN
= Meinung, dass es allg., gültige Grundsätze der Gerechtigkeit & der Moral gibt

• „Verbindungsthese“: Recht & Moral miteinander verbunden
• Anthropologisches Naturrecht: leitet Grundsätze aus Natur d. Menschen her
• Religiöses Naturrecht: gewinnt aus Willen Gottes ein höheres Recht
• Rationales Naturrecht: begründet diese Grundsätze aus der Vernunft („Vernunftrecht“)
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TESTE DEIN WISSEN
Mittelalter
Verhältnis von weltlicher und geistlicher Herrschaft
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TESTE DEIN WISSEN
In Europa etabliert sich „Feudalstaat“: monarchische Struktur, Gesellschaftsordnung im christl. Glauben verwurzelt, Frage nach Verhältnis zw. Staat & Kirche
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TESTE DEIN WISSEN
Antike
1. Platon: Herrschaft der Philosophenkönige oder des Gesetzes (Schüler d. Sokrates)
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TESTE DEIN WISSEN
Hauptwerk Politeia: Entstehung d. Idealmodells eines Staates, wo Gerechtigkeit im Zentrum

• Polis besteht aus 3 Ständen: Handwerker & Bauern, Wächter, Herrscher (zufrieden & in Kooperation lebend) Ausgangspunkt seiner Überlegungen: Schweinestaat

• Idealform: Mischung aus Autokratie & Demokratie

Werk Politikos: Philosophenkönig könnte Staat lenken, unrealistisch deswegen: Gesetzesherrschaft
Werk Nomoi: Prinzipien d. Freiheit, Einheit, Weisheit, erarbeitete musterartiges Gesetzeswerk, Philosophenkönig ist doch besserer Herrscher
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TESTE DEIN WISSEN
Antike
2. Aristoteles: Theorie der Staatsformenlehre (Schüler d. Platon)

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TESTE DEIN WISSEN
• knüpft an bestehendes System an, will „Gutes für d. Menschen“ begreifen & tugendhaftes Leben
in Bürger hervorbringen; Gute Polis: die, in d. sich tugendh.Leben verwirklicht = Ziel der Polis;
Demokratie dient den Eigennutz d. Herrschenden, Natur d. Menschen = zoon politikón

Schrift Politik: Untersuchung d. Natur d. Polis, Entwicklung einer Theorie d. Staatsformenlehre ->
kategorisiert nach 2 Gesichtspunkten: nach Ziel d. Polis (jene Staatsform, die gemeinsamen
Nutzen aller Bürger verfolgt), nach Person/Zahl d. Herrschenden

Katalog von Staatsformen: 3 „richtige“: Monarchie, Aristokratie, Politie, 3 „verfehlte“: Tyrannis,
Oligarchie, Demokratie, erkennt Mischformen an, sieht wie Platon Aristokratie am besten
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Antike
3. Cicero: Die römische Republik als ideale Staatsform
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TESTE DEIN WISSEN
Werk De re publica: ideale Staatsf. = die nach Gerechtigkeit strebt, zur Selbsterhaltung fähig;
Monarchie, Aristokratie, Demokratie zu unvollkommen -> Mischverfassung: Anwendung auf röm. Republik

Werk De legibus: ideale Gesetze -> naturrechtl. Ansatz; stellt fest, dass im realen Staatswesen auch Gesetze sind, die nicht im Einklang mit NR sind -> „Radbruch’sche Formel
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Antike
die Frage nach der idealen Staatsform
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TESTE DEIN WISSEN
Beginn in Stadtstaaten (Polis), Frage: In welchem Staatsgefüge am ehesten Gerechtigkeit & wie richtige Ordnung der Polis aussieht
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TESTE DEIN WISSEN
Mittelalter
1. Augustinus: Trennung von Religion und weltlichem Staat
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TESTE DEIN WISSEN
Hauptwerk De civitate Dei: behandelt Trennung -> irdischer Staat ggü Gottesstaat unvollkommen
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TESTE DEIN WISSEN
Mittelalter
2. Thomas von Aquin: Hierarchisierung der normativen Ordnung
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TESTE DEIN WISSEN
Bedeutendster Vertreter d. Scholastik, führte in Schriften Lehren v. Augustin/Platon/Aristoteles zsm.

Gott: grundlegende Bedingung v. Politik, weil menschl./pol. Handeln nur unter Voraussetzung
der Existenz Gottes rational sein kann -> daher soll gesamte weltliche Ordnung v. Gott ausgehen

Hierarchisierung d. normativen Ordnung: Lex aeterna (ewiges Gesetz) -> Lex naturalis
(Naturgesetz) -> Les humana (menschliches Gesetz)

• Erkennt beste Staatsform: Monarchie, König ist Vertreter Gottes im Staat; seine Idealform:
konstitutionelle Züge, weil Volk König wählen kann, Kirche beherrscht Staat nicht, sondern kann nur Gewalt über ihn ausüben
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Mittelalter
3. Dante Alighieri: Trennung von weltlicher und geistlicher Herrschaft
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TESTE DEIN WISSEN
erkennt auch „ewiges Gesetz“ an, in der Monarchia untersucht er den Staattypus d. weltlichen Monarchie, sieht Kaiser allein für Ausübung d. weltlichen Herrschaft vor, Papst beschränkt er auf das Geistliche, Kaiser & Papst gleichberechtigt & voneinander unabhängig
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TESTE DEIN WISSEN
Mittelalter
4. Marsilius von Padua: Souveränität des Volkes
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TESTE DEIN WISSEN
Werk Defensor Pacis: lehnt Herrschaftsanspruch v. Papst ab, ist für Souveränität d. Volkes
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Rechtspositivismus
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TESTE DEIN WISSEN
= Recht als normative Zwangsordnung, Identifikation nach formell. Eigenschaften

• „Reine Rechtslehre“ von Hans Kelsen: Die Geltung jeder Norm beruht auf einer anderen Norm,
die Höchste ist die Grundnorm (ermächtigt zur Erzeugung aller anderen Normen)

• „Trennungsthese“: Recht & Moral werden strikt getrennt (Moral wird nie berücksichtigt)

• „Radbruch’sche Formel“: = Beschränkung d. obigen These; nur in Fällen, in denen Maß an
Unrecht unerträglich wird -> nicht als Recht anerkannt
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Q:
Welche Fragen werden in der Rechtsphilosophie aufgeworfen?
A:
Welches Wesen hat das recht?
Was ist Recht?
In welchem Verhältnis stehen Recht und Gerechtigkeit zueinander?
Welchen Geltungsgrund hat das Recht?
Q:
Naturrechtslehre
A:
= Meinung, dass es allg., gültige Grundsätze der Gerechtigkeit & der Moral gibt

• „Verbindungsthese“: Recht & Moral miteinander verbunden
• Anthropologisches Naturrecht: leitet Grundsätze aus Natur d. Menschen her
• Religiöses Naturrecht: gewinnt aus Willen Gottes ein höheres Recht
• Rationales Naturrecht: begründet diese Grundsätze aus der Vernunft („Vernunftrecht“)
Q:
Mittelalter
Verhältnis von weltlicher und geistlicher Herrschaft
A:
In Europa etabliert sich „Feudalstaat“: monarchische Struktur, Gesellschaftsordnung im christl. Glauben verwurzelt, Frage nach Verhältnis zw. Staat & Kirche
Q:
Antike
1. Platon: Herrschaft der Philosophenkönige oder des Gesetzes (Schüler d. Sokrates)
A:
Hauptwerk Politeia: Entstehung d. Idealmodells eines Staates, wo Gerechtigkeit im Zentrum

• Polis besteht aus 3 Ständen: Handwerker & Bauern, Wächter, Herrscher (zufrieden & in Kooperation lebend) Ausgangspunkt seiner Überlegungen: Schweinestaat

• Idealform: Mischung aus Autokratie & Demokratie

Werk Politikos: Philosophenkönig könnte Staat lenken, unrealistisch deswegen: Gesetzesherrschaft
Werk Nomoi: Prinzipien d. Freiheit, Einheit, Weisheit, erarbeitete musterartiges Gesetzeswerk, Philosophenkönig ist doch besserer Herrscher
Q:
Antike
2. Aristoteles: Theorie der Staatsformenlehre (Schüler d. Platon)

A:
• knüpft an bestehendes System an, will „Gutes für d. Menschen“ begreifen & tugendhaftes Leben
in Bürger hervorbringen; Gute Polis: die, in d. sich tugendh.Leben verwirklicht = Ziel der Polis;
Demokratie dient den Eigennutz d. Herrschenden, Natur d. Menschen = zoon politikón

Schrift Politik: Untersuchung d. Natur d. Polis, Entwicklung einer Theorie d. Staatsformenlehre ->
kategorisiert nach 2 Gesichtspunkten: nach Ziel d. Polis (jene Staatsform, die gemeinsamen
Nutzen aller Bürger verfolgt), nach Person/Zahl d. Herrschenden

Katalog von Staatsformen: 3 „richtige“: Monarchie, Aristokratie, Politie, 3 „verfehlte“: Tyrannis,
Oligarchie, Demokratie, erkennt Mischformen an, sieht wie Platon Aristokratie am besten
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Q:
Antike
3. Cicero: Die römische Republik als ideale Staatsform
A:
Werk De re publica: ideale Staatsf. = die nach Gerechtigkeit strebt, zur Selbsterhaltung fähig;
Monarchie, Aristokratie, Demokratie zu unvollkommen -> Mischverfassung: Anwendung auf röm. Republik

Werk De legibus: ideale Gesetze -> naturrechtl. Ansatz; stellt fest, dass im realen Staatswesen auch Gesetze sind, die nicht im Einklang mit NR sind -> „Radbruch’sche Formel
Q:
Antike
die Frage nach der idealen Staatsform
A:
Beginn in Stadtstaaten (Polis), Frage: In welchem Staatsgefüge am ehesten Gerechtigkeit & wie richtige Ordnung der Polis aussieht
Q:
Mittelalter
1. Augustinus: Trennung von Religion und weltlichem Staat
A:
Hauptwerk De civitate Dei: behandelt Trennung -> irdischer Staat ggü Gottesstaat unvollkommen
Q:
Mittelalter
2. Thomas von Aquin: Hierarchisierung der normativen Ordnung
A:
Bedeutendster Vertreter d. Scholastik, führte in Schriften Lehren v. Augustin/Platon/Aristoteles zsm.

Gott: grundlegende Bedingung v. Politik, weil menschl./pol. Handeln nur unter Voraussetzung
der Existenz Gottes rational sein kann -> daher soll gesamte weltliche Ordnung v. Gott ausgehen

Hierarchisierung d. normativen Ordnung: Lex aeterna (ewiges Gesetz) -> Lex naturalis
(Naturgesetz) -> Les humana (menschliches Gesetz)

• Erkennt beste Staatsform: Monarchie, König ist Vertreter Gottes im Staat; seine Idealform:
konstitutionelle Züge, weil Volk König wählen kann, Kirche beherrscht Staat nicht, sondern kann nur Gewalt über ihn ausüben
Q:
Mittelalter
3. Dante Alighieri: Trennung von weltlicher und geistlicher Herrschaft
A:
erkennt auch „ewiges Gesetz“ an, in der Monarchia untersucht er den Staattypus d. weltlichen Monarchie, sieht Kaiser allein für Ausübung d. weltlichen Herrschaft vor, Papst beschränkt er auf das Geistliche, Kaiser & Papst gleichberechtigt & voneinander unabhängig
Q:
Mittelalter
4. Marsilius von Padua: Souveränität des Volkes
A:
Werk Defensor Pacis: lehnt Herrschaftsanspruch v. Papst ab, ist für Souveränität d. Volkes
Q:
Rechtspositivismus
A:
= Recht als normative Zwangsordnung, Identifikation nach formell. Eigenschaften

• „Reine Rechtslehre“ von Hans Kelsen: Die Geltung jeder Norm beruht auf einer anderen Norm,
die Höchste ist die Grundnorm (ermächtigt zur Erzeugung aller anderen Normen)

• „Trennungsthese“: Recht & Moral werden strikt getrennt (Moral wird nie berücksichtigt)

• „Radbruch’sche Formel“: = Beschränkung d. obigen These; nur in Fällen, in denen Maß an
Unrecht unerträglich wird -> nicht als Recht anerkannt
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