KOWI at Westfälische Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für KOWI an der Westfälische Hochschule

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen KOWI Kurs an der Westfälische Hochschule zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Visual Turn?

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TESTE DEIN WISSEN

Nicht mehr Text, sondern Bilder dominieren die menschliche Kommunikation. Die Bilderflut kann zu einem Niedergang des Textverstehens führen.

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Visual Literacy?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Fähigkeit, Bilder zu lesen. Wer weiß, wie Menschen Bilder lesen, ist in der Lage, Bilder zur Kommunikation gezielt einzusetzen. 

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TESTE DEIN WISSEN

Arten visueller Kommunikation

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TESTE DEIN WISSEN

Gestische Kommunikation, Accessoir-Komm., Bildliche Komm.(Fotos, Gemälde, Plakate, Piktogramme), Mikro-/Makrotypografische Komm.(Schrift), die optisch gestaltete Umwelt (Architektur, Inneneinrichtung, Produktdesign..) 

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TESTE DEIN WISSEN

Was unterscheidet Signifikant und Signifikat?

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TESTE DEIN WISSEN

Signifikant ist der Bezeichner, das Zeichen an sich

Signifikat ist das Bezeichnete, die Bedeutung/Inhalt/Begriff


Jedes Zeichen hat einen Doppelcharakter 

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TESTE DEIN WISSEN

Praktische Definition von visuell kommunizieren?

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TESTE DEIN WISSEN

Visuelle Zeichen schöpfen und/oder einsetzen, um ein definiertes Kommunikations-Ziel zu erreichen 

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschied zwischen natürlichem und arbiträren Zeichen? 

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TESTE DEIN WISSEN

Natürliches Zeichen:

- beruht auf Naturgesetzen

- haben keinen Absender (Natur?) 

- benötigen einen Empfänger, um zum Zeichen zu werden (Qualm z.bsp.)


Arbiträres Zeichen:

- willkürlich, menschengemacht

- haben einen Absender mit einer Botschaft

- werden durch den Absender zum Zeichen 


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TESTE DEIN WISSEN

Wie lauten die 4 Disziplinen der Semiotik und was beinhalten sie? 

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TESTE DEIN WISSEN

Sigmatik - Visuelle Referenzlehre - Theorie der formalen (visuellen) Ähnlichkeit von SIgnifikant und Signifikat - Wie änlich sind Bezeichner und Bezeichnetes?


Semantik - Bedeutungslehre - Theorie der Zeichen-Bedeutung; formaler Bedeutungsbezug zwischen Signifikant und Signifikat - Wie steht der Bezeichner zum Bezeichneten? 


Syntaktik - Komponierlehre - Theorie der Zeichen-Beziehung; wie können Einzel-Zeichen sinnvoll miteinander verknüpft sein - Wie kombiniere ich mehrere Zeichen?


Pragmatik - Wirkungslehre - Theorie der Zeichen-Wirkung - Wie bzw unter welchen Umständen wirken Zeichen (oder nicht) - Funktioniert ein Zeichen? Warum eventuell nicht? 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie heißen die drei großen Zeichengattungen und was bedeuten sie? 

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TESTE DEIN WISSEN

Ikon(isches Zeichen): Imitierendes Zeichen - Zeichen leitet seine Gestalt imitierend (analogisch) aus Eigenschaften des Bezeichneten her, ist ihm (visuell) ähnlich

Symbol(isches Zeichen): Willkürliches Zeichen - leitet seine Gestalt nicht aus Eigenheiten des Bezeichneten her, sondern aus historischen oder konstruierten Konventionen - es muss gelernt werden. 

Index(indizierendes Zeichen): Hinweisendes Zeichen - bezeichnet nicht direkt den Signifikanten, sondern liefert eine Spur zu ihm 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie funktioniert Denotation und Konnotation? 

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TESTE DEIN WISSEN

1. Zeichen werde erstmal "notiert" (in die Welt gesetzt)

2. Unbefangene Betrachter denotieren das Zeichen ikonisch

3. Kundige Betrachter konnotieren ("Bedeutungshof") es symbolisch

4. Denotatives Zeichen (Eule) wird zum Signifikanten eines konnotativen Zeichens (Weisheit, Belesenheit) 

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die 6 Ebenen der Zeichendekodierung in der Pragmatik und erläutere sich kurz. 

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TESTE DEIN WISSEN

1. Faktor "Lernen"

- Viele Zeichen müssen schlicht erlernt werden (Icon, Tankstelle, Vorfahrtsstraße)

2. Faktor "Bildung" 

- Das Verwenden vieler Zeichen setzt einen Bildungsstandard voraus, der über das Erlernen des Zeichens hinausragt (Note, Schaltkreis..)

3. Historischer Kontext

- Viele Zeichen ändern ihren Charakter mit der Zeit (evolutionär oder durch Neu-Belegung) (Dollar-Zeichen)

4. Kultureller Kontext 

- Viele Zeichen sind nur innerhalb des Kulturkreises im Sinne des Absender dekodierbar (Hakenkreuz)

5. Situativer Kontext 

- Viele Zeichen ändern ihren Charakter und auch ihre Bedeutungsaufladung je nach Situation/Kontext 

6. Kommunikationskontext

- Viele Zeichen sind nur aus der Warte oder enes laufenden Kommunikationsprozesses zu verstehen 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Wirkungs- und Funktionstiefen können Zeichen haben? 

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TESTE DEIN WISSEN

Informierende Zeichen: berichten nüchtern, ohne Wertung über einen Sachverhalt (Piktogramm, Sonne/Wetter, Flagge)


Imperative Zeichen: fordern zu etwas auf indem sie, gestützt auf eine Autorität, (fast) jede Alternative ausschließen (Ruhezeichen, Rauchen verboten, "nach rechts abbiegen" 


Suggestive Zeichen: legen eine Folgeaktion nahe, ohne diese jedoch imperativ anordnen zu können, indem sie an das Gefühl appellieren, nicht an den Verstand (Werbung, bp) 


Indikative Zeichen: sind Basis der Diagnostik in Wissenschaft und Forschung (Masern, Fingerabdruck) 

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TESTE DEIN WISSEN

Praktische Definition von visueller Kommunikation

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TESTE DEIN WISSEN

Visuelle Kommunikation ist der non-verbale, nicht- auditive, nicht-taktile, nicht-olfaktorische, nicht-gustatorische, intendierte Austausch von arbiträren, sichtbaren Zeichen

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Q:

Was bedeutet Visual Turn?

A:

Nicht mehr Text, sondern Bilder dominieren die menschliche Kommunikation. Die Bilderflut kann zu einem Niedergang des Textverstehens führen.

Q:

Was bedeutet Visual Literacy?

A:

Die Fähigkeit, Bilder zu lesen. Wer weiß, wie Menschen Bilder lesen, ist in der Lage, Bilder zur Kommunikation gezielt einzusetzen. 

Q:

Arten visueller Kommunikation

A:

Gestische Kommunikation, Accessoir-Komm., Bildliche Komm.(Fotos, Gemälde, Plakate, Piktogramme), Mikro-/Makrotypografische Komm.(Schrift), die optisch gestaltete Umwelt (Architektur, Inneneinrichtung, Produktdesign..) 

Q:

Was unterscheidet Signifikant und Signifikat?

A:

Signifikant ist der Bezeichner, das Zeichen an sich

Signifikat ist das Bezeichnete, die Bedeutung/Inhalt/Begriff


Jedes Zeichen hat einen Doppelcharakter 

Q:

Praktische Definition von visuell kommunizieren?

A:

Visuelle Zeichen schöpfen und/oder einsetzen, um ein definiertes Kommunikations-Ziel zu erreichen 

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Q:

Unterschied zwischen natürlichem und arbiträren Zeichen? 

A:

Natürliches Zeichen:

- beruht auf Naturgesetzen

- haben keinen Absender (Natur?) 

- benötigen einen Empfänger, um zum Zeichen zu werden (Qualm z.bsp.)


Arbiträres Zeichen:

- willkürlich, menschengemacht

- haben einen Absender mit einer Botschaft

- werden durch den Absender zum Zeichen 


Q:

Wie lauten die 4 Disziplinen der Semiotik und was beinhalten sie? 

A:

Sigmatik - Visuelle Referenzlehre - Theorie der formalen (visuellen) Ähnlichkeit von SIgnifikant und Signifikat - Wie änlich sind Bezeichner und Bezeichnetes?


Semantik - Bedeutungslehre - Theorie der Zeichen-Bedeutung; formaler Bedeutungsbezug zwischen Signifikant und Signifikat - Wie steht der Bezeichner zum Bezeichneten? 


Syntaktik - Komponierlehre - Theorie der Zeichen-Beziehung; wie können Einzel-Zeichen sinnvoll miteinander verknüpft sein - Wie kombiniere ich mehrere Zeichen?


Pragmatik - Wirkungslehre - Theorie der Zeichen-Wirkung - Wie bzw unter welchen Umständen wirken Zeichen (oder nicht) - Funktioniert ein Zeichen? Warum eventuell nicht? 

Q:

Wie heißen die drei großen Zeichengattungen und was bedeuten sie? 

A:

Ikon(isches Zeichen): Imitierendes Zeichen - Zeichen leitet seine Gestalt imitierend (analogisch) aus Eigenschaften des Bezeichneten her, ist ihm (visuell) ähnlich

Symbol(isches Zeichen): Willkürliches Zeichen - leitet seine Gestalt nicht aus Eigenheiten des Bezeichneten her, sondern aus historischen oder konstruierten Konventionen - es muss gelernt werden. 

Index(indizierendes Zeichen): Hinweisendes Zeichen - bezeichnet nicht direkt den Signifikanten, sondern liefert eine Spur zu ihm 

Q:

Wie funktioniert Denotation und Konnotation? 

A:

1. Zeichen werde erstmal "notiert" (in die Welt gesetzt)

2. Unbefangene Betrachter denotieren das Zeichen ikonisch

3. Kundige Betrachter konnotieren ("Bedeutungshof") es symbolisch

4. Denotatives Zeichen (Eule) wird zum Signifikanten eines konnotativen Zeichens (Weisheit, Belesenheit) 

Q:

Nenne die 6 Ebenen der Zeichendekodierung in der Pragmatik und erläutere sich kurz. 

A:

1. Faktor "Lernen"

- Viele Zeichen müssen schlicht erlernt werden (Icon, Tankstelle, Vorfahrtsstraße)

2. Faktor "Bildung" 

- Das Verwenden vieler Zeichen setzt einen Bildungsstandard voraus, der über das Erlernen des Zeichens hinausragt (Note, Schaltkreis..)

3. Historischer Kontext

- Viele Zeichen ändern ihren Charakter mit der Zeit (evolutionär oder durch Neu-Belegung) (Dollar-Zeichen)

4. Kultureller Kontext 

- Viele Zeichen sind nur innerhalb des Kulturkreises im Sinne des Absender dekodierbar (Hakenkreuz)

5. Situativer Kontext 

- Viele Zeichen ändern ihren Charakter und auch ihre Bedeutungsaufladung je nach Situation/Kontext 

6. Kommunikationskontext

- Viele Zeichen sind nur aus der Warte oder enes laufenden Kommunikationsprozesses zu verstehen 

Q:

Welche Wirkungs- und Funktionstiefen können Zeichen haben? 

A:

Informierende Zeichen: berichten nüchtern, ohne Wertung über einen Sachverhalt (Piktogramm, Sonne/Wetter, Flagge)


Imperative Zeichen: fordern zu etwas auf indem sie, gestützt auf eine Autorität, (fast) jede Alternative ausschließen (Ruhezeichen, Rauchen verboten, "nach rechts abbiegen" 


Suggestive Zeichen: legen eine Folgeaktion nahe, ohne diese jedoch imperativ anordnen zu können, indem sie an das Gefühl appellieren, nicht an den Verstand (Werbung, bp) 


Indikative Zeichen: sind Basis der Diagnostik in Wissenschaft und Forschung (Masern, Fingerabdruck) 

Q:

Praktische Definition von visueller Kommunikation

A:

Visuelle Kommunikation ist der non-verbale, nicht- auditive, nicht-taktile, nicht-olfaktorische, nicht-gustatorische, intendierte Austausch von arbiträren, sichtbaren Zeichen

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