Evolution Und Biodiversität at Westfälische Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Evolution und Biodiversität an der Westfälische Hochschule

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Evolution und Biodiversität Kurs an der Westfälische Hochschule zu.

TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter Aristoteles Zoologie ? 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Er untersuchte mehr als > 500 Tierarten 
  • Teilte sie aufgrund von Morphologsicher Ähnlichkeit in 2 Hauptgruppen, sowie mehrere Hauptgruppe 

Blutführende Tiere = Vertebraten (=Wirbeltiere) 
  • Vögel 
  • Fische
  • eierlegende Fußlose
  • Menschen 
  • etc. 

Blutlose Tiere = Invertebraten (=Wirbellose Tiere) 
  • Weichtiere 
  • Krustentiere
  • Schaltiere
  • Kerbtiere 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist das Linnesche taxOnomastik System? 
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TESTE DEIN WISSEN
Es beschreibt die Binäre Nomenklatur 

z.B. Homo Sapiens L. 
  • Homo = Gattung 
  • Sapiens = Artname 
  • L. = Erstbeschreiber 

Linné ging aus von der Unveränderlichkeit der Arten, d.h. Sein System sollte keine Abstammung (=Deszendenz) widerspiegeln! Aber dennoch: ein natürliches System 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Stratigraphie ? 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Steno = Schichtung der Fossilien in Sedimentgesteinen liefert Hinweis auf deren Entstehungsgeschichte 

  • Superpositionsprinzip: unten alt; oben neu 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist bzw. War der Pariser Akademiestreit? 
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TESTE DEIN WISSEN
Katastrophismus VS. Gradualismus 

1. Es gibt vier verschiedene (konstante) Grundbaupläne im Tierreich. Die Tiere sind verschiedene Repräsentationen dieser unveränderlichen Baupläne 
  • Evolutionstheorie wird abgelehnt 
  • Georges Cuvier 

2. Die Natur folgt einem einheitlichen, veränderbarem Bauplan, Arten sind nicht konstant! Rudimente und Übergänge sind Belege dafür 
  • Deszendez und Evolution 
  • Etienne Geoffroy Saint-Hilaire 
  • Arten sind veränderlich, es gibt Übergänge 
1784: Geothe beschreibt den Zwischenkieferknochen beim Menschen; er ist embryonal angelegt, beim Menschen nur noch als feine Naht zu erkennen 
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TESTE DEIN WISSEN
Was war Darwins Grundidee bzw. Evolutionstheorie ? 
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TESTE DEIN WISSEN
Entstehung der Artenvielfalt durch natürliche Zuchtwahl (= Vergleichbar mit künstlicher Zuchtwahl) 

Darwins Evolutionstheorie - Teil 1 
— Beobachten 
  • Hohes Fortpflanzungspotenzial der Individuen 
  • Populationsgrößen bleiben stabil 
  • Ressourcen sind begrenzt 

Folgerung 
  • Struggle for life (= Kampf ums Dasein); stammt ursprünglich nicht von Darwin, sondern von Herbert Spencer 


Darwins Evolutionstheorie - Teil 2 
— Beobachtungen 
  • Individuen einer Art variieren 
  • Variation ist z.T. Erblich 
  • Überleben und Reproduktion (= Fitness) sind nicht zufällig, sondern hängen von der (erblichen) Umweltanpassung ab 

Folgerung
  • Natürliche Selektion (Zuchtwahl oder Auslese führt zu einem graduellen Wandel in der Population und zur Entstehung neuer Arten 



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TESTE DEIN WISSEN
Welche Wirkungsweisen der Selektion gibt es ? 
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TESTE DEIN WISSEN
Eine ursprüngliche Population 

1. gerichtete Selektion 

2. disruptive Selektion (zwei Höhepunkte) 

3. stabilisierende Selektion 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Artbildung (Speziation) ? 
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TESTE DEIN WISSEN
Art (Spezies) 
  • Mitglieder einer Gruppe von Populationen, die sich unter natürlichen Bedingungen untereinander fortpflanzen oder potenziell fortpflanzen könnten 

Artaufspaltung 
  • Evolution einer reproduktiven Isolation innerhalb einer Stammart, was schließlich zu zwei Folge-Arten führt 
  • Entscheidend ist also die Auftrennung des Genpools der Stammart 
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Artbildungen gibt es? 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Allopatrische Artbildung
  • Findet in geographisch getrennten Populationen statt 

Sympatrische Artbildung (ist seltener als allopatrische Artbildung)
  • Erfolgt in geographisch überlappenden Populationen 

Nicht nur die Selektion, sondern auch der Zufall kann bei der Artbildung eine Rolle spielen 

Flaschenhals-Effekt
  • Verlust von (insbesondere Seltenen) Allelen durch Zufallseffesten v.a. In kleinen Populationen führt zu Divergenz von Populationen 

Gründereffekt
  • Einige wenige Individuen überwinden eine (geographische) Barriere; zufällige genetische Unterschiede zur Ausgangspopulationen werden so manifestiert 
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TESTE DEIN WISSEN
Wie erfolgt die Artbildung durch sexuelle Selektion? 
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TESTE DEIN WISSEN
Es kommt zur präzygotischen Isolation

  • Sexuelle Selektion kann zu reproduktiver Isolation führen und ist somit ein wichtiger Prozess der Artbildung
  • möglicherweise auch sympatrische Artbildung 
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Isolationsmechanismen gibt es ? 
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TESTE DEIN WISSEN
Präzygotisch 
  • Räumliche Isolation 
  • zeitliche Isolation 
  • mechanische Isolation 
  • Gametische Isolation 
  • Verhaltens-Isolation 

Postzygotisch
  • Anomalie der Hybridzygoten 
  • Unfruchtbarkeit der Hybriden 
  • Verringerte Lebensfähigkeit der Hybriden 
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind Homologe Gene ? 
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TESTE DEIN WISSEN
Orthologe = homologe Gene in verschiedenen Arten 
  • Geeignet für Rekonstruktion von Stammbaum von Arten 

Paraloge = homologe Gene in derselben Art 
  • nicht geeignet für Rekonstruktion von Stammbaum von Arten 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Parsimonie ? 
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TESTE DEIN WISSEN
Versuch die einfachste Erklärung zu finden, d.h. Diejenige, die mit möglichst wenigen Evolution Schritten (Merkmals-Veränderungen) auskommt 

Problem 
  • Die sparsamste Erklärung ist nicht immer die richtige 
  • Lösung — Merkmale genau anschauen (ob es sich um Homoligien handelt) und/ oder viele Merkmale einbeziehen 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Evolution und Biodiversität Kurs an der Westfälische Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was versteht man unter Aristoteles Zoologie ? 
A:
Er untersuchte mehr als > 500 Tierarten 
  • Teilte sie aufgrund von Morphologsicher Ähnlichkeit in 2 Hauptgruppen, sowie mehrere Hauptgruppe 

Blutführende Tiere = Vertebraten (=Wirbeltiere) 
  • Vögel 
  • Fische
  • eierlegende Fußlose
  • Menschen 
  • etc. 

Blutlose Tiere = Invertebraten (=Wirbellose Tiere) 
  • Weichtiere 
  • Krustentiere
  • Schaltiere
  • Kerbtiere 
Q:
Was ist das Linnesche taxOnomastik System? 
A:
Es beschreibt die Binäre Nomenklatur 

z.B. Homo Sapiens L. 
  • Homo = Gattung 
  • Sapiens = Artname 
  • L. = Erstbeschreiber 

Linné ging aus von der Unveränderlichkeit der Arten, d.h. Sein System sollte keine Abstammung (=Deszendenz) widerspiegeln! Aber dennoch: ein natürliches System 
Q:
Was ist die Stratigraphie ? 
A:
Steno = Schichtung der Fossilien in Sedimentgesteinen liefert Hinweis auf deren Entstehungsgeschichte 

  • Superpositionsprinzip: unten alt; oben neu 
Q:
Was ist bzw. War der Pariser Akademiestreit? 
A:
Katastrophismus VS. Gradualismus 

1. Es gibt vier verschiedene (konstante) Grundbaupläne im Tierreich. Die Tiere sind verschiedene Repräsentationen dieser unveränderlichen Baupläne 
  • Evolutionstheorie wird abgelehnt 
  • Georges Cuvier 

2. Die Natur folgt einem einheitlichen, veränderbarem Bauplan, Arten sind nicht konstant! Rudimente und Übergänge sind Belege dafür 
  • Deszendez und Evolution 
  • Etienne Geoffroy Saint-Hilaire 
  • Arten sind veränderlich, es gibt Übergänge 
1784: Geothe beschreibt den Zwischenkieferknochen beim Menschen; er ist embryonal angelegt, beim Menschen nur noch als feine Naht zu erkennen 
Q:
Was war Darwins Grundidee bzw. Evolutionstheorie ? 
A:
Entstehung der Artenvielfalt durch natürliche Zuchtwahl (= Vergleichbar mit künstlicher Zuchtwahl) 

Darwins Evolutionstheorie - Teil 1 
— Beobachten 
  • Hohes Fortpflanzungspotenzial der Individuen 
  • Populationsgrößen bleiben stabil 
  • Ressourcen sind begrenzt 

Folgerung 
  • Struggle for life (= Kampf ums Dasein); stammt ursprünglich nicht von Darwin, sondern von Herbert Spencer 


Darwins Evolutionstheorie - Teil 2 
— Beobachtungen 
  • Individuen einer Art variieren 
  • Variation ist z.T. Erblich 
  • Überleben und Reproduktion (= Fitness) sind nicht zufällig, sondern hängen von der (erblichen) Umweltanpassung ab 

Folgerung
  • Natürliche Selektion (Zuchtwahl oder Auslese führt zu einem graduellen Wandel in der Population und zur Entstehung neuer Arten 



Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Welche Wirkungsweisen der Selektion gibt es ? 
A:
Eine ursprüngliche Population 

1. gerichtete Selektion 

2. disruptive Selektion (zwei Höhepunkte) 

3. stabilisierende Selektion 
Q:
Was ist die Artbildung (Speziation) ? 
A:
Art (Spezies) 
  • Mitglieder einer Gruppe von Populationen, die sich unter natürlichen Bedingungen untereinander fortpflanzen oder potenziell fortpflanzen könnten 

Artaufspaltung 
  • Evolution einer reproduktiven Isolation innerhalb einer Stammart, was schließlich zu zwei Folge-Arten führt 
  • Entscheidend ist also die Auftrennung des Genpools der Stammart 
Q:
Welche Artbildungen gibt es? 
A:
Allopatrische Artbildung
  • Findet in geographisch getrennten Populationen statt 

Sympatrische Artbildung (ist seltener als allopatrische Artbildung)
  • Erfolgt in geographisch überlappenden Populationen 

Nicht nur die Selektion, sondern auch der Zufall kann bei der Artbildung eine Rolle spielen 

Flaschenhals-Effekt
  • Verlust von (insbesondere Seltenen) Allelen durch Zufallseffesten v.a. In kleinen Populationen führt zu Divergenz von Populationen 

Gründereffekt
  • Einige wenige Individuen überwinden eine (geographische) Barriere; zufällige genetische Unterschiede zur Ausgangspopulationen werden so manifestiert 
Q:
Wie erfolgt die Artbildung durch sexuelle Selektion? 
A:
Es kommt zur präzygotischen Isolation

  • Sexuelle Selektion kann zu reproduktiver Isolation führen und ist somit ein wichtiger Prozess der Artbildung
  • möglicherweise auch sympatrische Artbildung 
Q:
Welche Isolationsmechanismen gibt es ? 
A:
Präzygotisch 
  • Räumliche Isolation 
  • zeitliche Isolation 
  • mechanische Isolation 
  • Gametische Isolation 
  • Verhaltens-Isolation 

Postzygotisch
  • Anomalie der Hybridzygoten 
  • Unfruchtbarkeit der Hybriden 
  • Verringerte Lebensfähigkeit der Hybriden 
Q:
Was sind Homologe Gene ? 
A:
Orthologe = homologe Gene in verschiedenen Arten 
  • Geeignet für Rekonstruktion von Stammbaum von Arten 

Paraloge = homologe Gene in derselben Art 
  • nicht geeignet für Rekonstruktion von Stammbaum von Arten 
Q:
Was ist die Parsimonie ? 
A:
Versuch die einfachste Erklärung zu finden, d.h. Diejenige, die mit möglichst wenigen Evolution Schritten (Merkmals-Veränderungen) auskommt 

Problem 
  • Die sparsamste Erklärung ist nicht immer die richtige 
  • Lösung — Merkmale genau anschauen (ob es sich um Homoligien handelt) und/ oder viele Merkmale einbeziehen 
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