Pedagogie at University Of Luxemburg | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Pedagogie an der University of Luxemburg

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Konstruktivistischer Ansatz?

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Konstruktivistische Erziehung beruht auf der Theorie Jean Piagets 
Hier wird davon ausgegangen, dass Kenntnisse, Werte, Intelligenz, Denken, Autonomie und andere Persönlichkeitscharakteristika nicht von außen vermittelt werden können, sondern vom Kind in seinem Inneren aktiv konstruiert werden müssen. Dies geschieht in Interaktion mit der materiellen und soziokulturellen Umwelt, wobei zwei Prozesse unterschieden werden:
  1. Assimilation: Das Kind nimmt Informationen aus seiner Umwelt auf und interpretiert sie entsprechend seiner Vorkenntnisse.
  2. Akkommodation: Das Kind modifiziert sein Wissen aufgrund von Unzulänglichkeiten und Widersprüchen zu neuen Erfahrungen.
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Welche Formen der Erziehung gibt es?

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Antiautoritäre Erziehung
=Gegenteil zur autoritären Erziehung dar. Es gibt keine Zwänge für das Kind, es hat Entscheidungsfreiheiten und einen gewissen Spielraum für seine Entfaltung. Viele Eltern verstehen diesen Stil falsch und lassen die Grenzen gleich ganz weg. Fehlen diese Grenzen, kann das Kind egoistisch werden.

Laisser-faire-Erziehung
„Laisser-faire“ bedeutet sinngemäß „machen lassen“. Beim Laisser-faire-Erziehungsstil dürfen die Kinder dementsprechend selbst entscheiden, was sie tun und was sie bleiben lassen. Die Eltern übernehmen kaum die Rolle eines Erziehenden, sondern verhalten sich passiv. Es gibt weder Richtlinien noch Erwartungen an das Kind, infolgedessen aber auch wenig Unterstützung und Wertschätzung. Im späteren Leben haben auf diese Weise „erzogene“ Kinder oftmals große Probleme beim Aufbauen und Halten von Beziehungen zu Gleichaltrigen.

Autoritative Erziehung
Beim autoritativen Stil werden autoritäre Erziehungsmethoden mit mehr Emotionalität und Wärme kombiniert. Die Eltern geben dem Kind klare Grenzenvor, unterstützen es jedoch und verteilen viel Lob. Nach Möglichkeit beziehen die Eltern das Kind in den Entscheidungsprozess ein, haben aber stets das letzte Wort. Wichtig hierbei: Die Eltern leben dem Kind ihre eigenen Erwartungen vor.

Autoritäre Erziehung
Der autoritäre Erziehungsstil zeichnet sich durch eine strenge Hierarchie aus. Die Eltern stehen an der Spitze. Sie bestimmen die Regeln, treffen alle Entscheidungen und geben klare Anweisung. Gehorsamkeit wird belohnt, aber wer sich widersetzt, wird bestraft. Familientherapeuten nennen diesen Stil auch „Elterndiktatur“. Der größte Nachteil: Aufgrund der hohen Anforderungen an das Kind und dem Mangel an emotionaler Unterstützung fällt es den so erzogenen Kindern schwer, sich zu entfalten und ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Liebe und Zuneigung sollten demnach nie an Bedingungen geknüpft sein.
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Grundannahmen der Erziehung
Menschenbilder
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Erbtheorie : Nativistische Theorie
SamenkornGene legen die Entwicklung der Persönlichkeit fest, Kind entwickelt sich selbst, Erzieher = Gärtner

Milieutheorie : Behaviorismus
Tabula Rasa - Kind passt sich der Umwelt an, Erziehung vervollständigt das Kind

Selbstbildungstheorie : Konstruktivismus
Kompetent von Anfang anDas Kind wird fähig geboren, Entwickkung und Bildung liegt in der Hand des Kindes

Sozialkonstruktivistische- : Kulturhistorischetheorie
Kompetentes soziales Wesen 
Menschen sind nicht nur allein aktiv und bilden sich, so dern sie brauchen auch einen Austausch und Kooperation anhand von Beziehungen und Bindungen (Erzieher, Beziehungen, Eltern, Erziehungsberechtigte…)
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Geschichte - Jean Amos Comenius
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Überzeugt von der menschlichen Bildungsfähigkeit
 Comenius forderte eine allgemeine Reform des Schulwesens mit einer Schulpflicht für Jungen und Mädchen aller Stände mit einer einheitlichen Schulbildung bis zum 12. Lebensjahr.
Welche Anlagen hat laut Comenius jeder Mensch von Natur aus?
Die Anlagen, alles zu erkunden, sind jedem von Natur aus mitgegeben, dies sind nämlich die menschlichen Sinne: das Gesicht, das Gehör, der Geruch, der Geschmack und der Tastsinn.
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Geschichte - Jean Jacques Rousseau

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Inspiriert von Kant, Rousseau glaubte, dass das Kindesalter eine Sphäre eigenen Werts ist, in der das Kind nur vor sich selbst geschützt werden muss
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Geschichte - Johann Heinrich Pestalozzi
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Ganzheitliche Volksbildung
Anschauungspädagogik
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Geschichte - Freidrich Fröbel
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Spielpädagogik
Erfinder der Spielgaben
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Geschichte - Janusz Korczak
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Gründer des Waisenhauses, starb im KZ
Pädagogik der Achtung
pädagogischen Handeln = den Kindern mit Respekt begegnen  und ihre Sichtweisen und Rechte strikt beachten.
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Geschichte- Célestin Freinet
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Auseinandersetzung mit der Umwelt
freie Entfaltung der Persönlichkeit
Im Gegensatz zum lehrergelenkten Unterricht, zielt die Freinet-Pädagogik auf die Tagesgestaltung durch die Kinder ab. Die Klasse bzw. die Kindergartengruppe agiert in diesem Konzept als Kooperative. Das bedeutet, dass die Kinder weitestgehend selbst bestimmen, was sie an diesem Tag machen möchten.
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Geschichte - Alexander Sutherland Neill
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Im Jahr 1921 gründete der Pädagoge Alexander Sutherland Neill das berühmte Internat Summerhill. Summerhill gilt als eine der weltweit ersten Schulen, die sich auf demokratische Grundsätze des Lernens beruft , Kinder = Erwachsene, Anti-Autoritär

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Geschichte - Wassilios Fthenakis
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„auf den Anfang kommt es an“ 
außerschulische Lernorte
Frühe Bildung
Lernort:
Der Ort sollte aber so organisiert ein, dass das pädagogische Konzept, das man dort umsetzen möchte, unterstützt wird. Das pädagogische Prinzip der Ko-Konstruktion, der gemeinsamen Ausgestaltung von Bildungsprozessen, sieht beispielsweise viel Kommunikation und Interaktion vor. Das ist die Maxime, der die Einrichtung gerecht werden sollte. Dabei soll es keine feste Struktur geben, sondern Möbel und Gegenstände sollen von den Kindern flexibel umgestaltet werden können
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Entwicklungsmodelle / Lern- und Entwicklungstheorien
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Endogenistische Theorien
interner unbewusster Bauplan; Verhalten wird durch die eigene Entwicklung gesteuert

Exogenistische Theorien
externer Bauplan: Verhalten wird durch äußerliche Reize gesteuert

Selbstgestaltungs- / Selbstbildungstheorien
Verhalten wird durch Reflexion und Aufnahme von Reizen (Umwelt) und seine eigene Entwicklung gesteuert

Interaktionistische Theorien/ Sozialkonstruktivistische Theorien
Umwelt und Mensch sind ein Gesamtsystem = Wechselwirkung
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Q:
Konstruktivistischer Ansatz?

A:
Konstruktivistische Erziehung beruht auf der Theorie Jean Piagets 
Hier wird davon ausgegangen, dass Kenntnisse, Werte, Intelligenz, Denken, Autonomie und andere Persönlichkeitscharakteristika nicht von außen vermittelt werden können, sondern vom Kind in seinem Inneren aktiv konstruiert werden müssen. Dies geschieht in Interaktion mit der materiellen und soziokulturellen Umwelt, wobei zwei Prozesse unterschieden werden:
  1. Assimilation: Das Kind nimmt Informationen aus seiner Umwelt auf und interpretiert sie entsprechend seiner Vorkenntnisse.
  2. Akkommodation: Das Kind modifiziert sein Wissen aufgrund von Unzulänglichkeiten und Widersprüchen zu neuen Erfahrungen.
Q:
Welche Formen der Erziehung gibt es?

A:
Antiautoritäre Erziehung
=Gegenteil zur autoritären Erziehung dar. Es gibt keine Zwänge für das Kind, es hat Entscheidungsfreiheiten und einen gewissen Spielraum für seine Entfaltung. Viele Eltern verstehen diesen Stil falsch und lassen die Grenzen gleich ganz weg. Fehlen diese Grenzen, kann das Kind egoistisch werden.

Laisser-faire-Erziehung
„Laisser-faire“ bedeutet sinngemäß „machen lassen“. Beim Laisser-faire-Erziehungsstil dürfen die Kinder dementsprechend selbst entscheiden, was sie tun und was sie bleiben lassen. Die Eltern übernehmen kaum die Rolle eines Erziehenden, sondern verhalten sich passiv. Es gibt weder Richtlinien noch Erwartungen an das Kind, infolgedessen aber auch wenig Unterstützung und Wertschätzung. Im späteren Leben haben auf diese Weise „erzogene“ Kinder oftmals große Probleme beim Aufbauen und Halten von Beziehungen zu Gleichaltrigen.

Autoritative Erziehung
Beim autoritativen Stil werden autoritäre Erziehungsmethoden mit mehr Emotionalität und Wärme kombiniert. Die Eltern geben dem Kind klare Grenzenvor, unterstützen es jedoch und verteilen viel Lob. Nach Möglichkeit beziehen die Eltern das Kind in den Entscheidungsprozess ein, haben aber stets das letzte Wort. Wichtig hierbei: Die Eltern leben dem Kind ihre eigenen Erwartungen vor.

Autoritäre Erziehung
Der autoritäre Erziehungsstil zeichnet sich durch eine strenge Hierarchie aus. Die Eltern stehen an der Spitze. Sie bestimmen die Regeln, treffen alle Entscheidungen und geben klare Anweisung. Gehorsamkeit wird belohnt, aber wer sich widersetzt, wird bestraft. Familientherapeuten nennen diesen Stil auch „Elterndiktatur“. Der größte Nachteil: Aufgrund der hohen Anforderungen an das Kind und dem Mangel an emotionaler Unterstützung fällt es den so erzogenen Kindern schwer, sich zu entfalten und ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Liebe und Zuneigung sollten demnach nie an Bedingungen geknüpft sein.
Q:
Grundannahmen der Erziehung
Menschenbilder
A:
Erbtheorie : Nativistische Theorie
SamenkornGene legen die Entwicklung der Persönlichkeit fest, Kind entwickelt sich selbst, Erzieher = Gärtner

Milieutheorie : Behaviorismus
Tabula Rasa - Kind passt sich der Umwelt an, Erziehung vervollständigt das Kind

Selbstbildungstheorie : Konstruktivismus
Kompetent von Anfang anDas Kind wird fähig geboren, Entwickkung und Bildung liegt in der Hand des Kindes

Sozialkonstruktivistische- : Kulturhistorischetheorie
Kompetentes soziales Wesen 
Menschen sind nicht nur allein aktiv und bilden sich, so dern sie brauchen auch einen Austausch und Kooperation anhand von Beziehungen und Bindungen (Erzieher, Beziehungen, Eltern, Erziehungsberechtigte…)
Q:
Geschichte - Jean Amos Comenius
A:
Überzeugt von der menschlichen Bildungsfähigkeit
 Comenius forderte eine allgemeine Reform des Schulwesens mit einer Schulpflicht für Jungen und Mädchen aller Stände mit einer einheitlichen Schulbildung bis zum 12. Lebensjahr.
Welche Anlagen hat laut Comenius jeder Mensch von Natur aus?
Die Anlagen, alles zu erkunden, sind jedem von Natur aus mitgegeben, dies sind nämlich die menschlichen Sinne: das Gesicht, das Gehör, der Geruch, der Geschmack und der Tastsinn.
Q:
Geschichte - Jean Jacques Rousseau

A:
Inspiriert von Kant, Rousseau glaubte, dass das Kindesalter eine Sphäre eigenen Werts ist, in der das Kind nur vor sich selbst geschützt werden muss
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Q:
Geschichte - Johann Heinrich Pestalozzi
A:
Ganzheitliche Volksbildung
Anschauungspädagogik
Q:
Geschichte - Freidrich Fröbel
A:
Spielpädagogik
Erfinder der Spielgaben
Q:
Geschichte - Janusz Korczak
A:
Gründer des Waisenhauses, starb im KZ
Pädagogik der Achtung
pädagogischen Handeln = den Kindern mit Respekt begegnen  und ihre Sichtweisen und Rechte strikt beachten.
Q:
Geschichte- Célestin Freinet
A:
Auseinandersetzung mit der Umwelt
freie Entfaltung der Persönlichkeit
Im Gegensatz zum lehrergelenkten Unterricht, zielt die Freinet-Pädagogik auf die Tagesgestaltung durch die Kinder ab. Die Klasse bzw. die Kindergartengruppe agiert in diesem Konzept als Kooperative. Das bedeutet, dass die Kinder weitestgehend selbst bestimmen, was sie an diesem Tag machen möchten.
Q:
Geschichte - Alexander Sutherland Neill
A:
Im Jahr 1921 gründete der Pädagoge Alexander Sutherland Neill das berühmte Internat Summerhill. Summerhill gilt als eine der weltweit ersten Schulen, die sich auf demokratische Grundsätze des Lernens beruft , Kinder = Erwachsene, Anti-Autoritär

Q:
Geschichte - Wassilios Fthenakis
A:
„auf den Anfang kommt es an“ 
außerschulische Lernorte
Frühe Bildung
Lernort:
Der Ort sollte aber so organisiert ein, dass das pädagogische Konzept, das man dort umsetzen möchte, unterstützt wird. Das pädagogische Prinzip der Ko-Konstruktion, der gemeinsamen Ausgestaltung von Bildungsprozessen, sieht beispielsweise viel Kommunikation und Interaktion vor. Das ist die Maxime, der die Einrichtung gerecht werden sollte. Dabei soll es keine feste Struktur geben, sondern Möbel und Gegenstände sollen von den Kindern flexibel umgestaltet werden können
Q:
Entwicklungsmodelle / Lern- und Entwicklungstheorien
A:
Endogenistische Theorien
interner unbewusster Bauplan; Verhalten wird durch die eigene Entwicklung gesteuert

Exogenistische Theorien
externer Bauplan: Verhalten wird durch äußerliche Reize gesteuert

Selbstgestaltungs- / Selbstbildungstheorien
Verhalten wird durch Reflexion und Aufnahme von Reizen (Umwelt) und seine eigene Entwicklung gesteuert

Interaktionistische Theorien/ Sozialkonstruktivistische Theorien
Umwelt und Mensch sind ein Gesamtsystem = Wechselwirkung
Pedagogie

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