Versuch at University Of Basel | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Versuch 


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TESTE DEIN WISSEN

Ein Versuch liegt vor, wenn der Täter sämtliche subjektiven Tatbestandsmerkmale erfüllt und seine Tatentschlossenheit manifestiert hat, ohne dass alle objektiven Tatbestandsmerkmale verwirklicht wären.

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TESTE DEIN WISSEN

point of no return

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nach der heute herrschenden “Tatplantheorie” lässt sich das nur bruchstückhaft verwirklichte Geschehen nur ausgehend vom Tatplan des Täters begreifen. Deshalb liefert die Vorstellung des Täters von der Tat die Grundlage für die durch einen Dritten – und damit objektiv – vorzunehmende Beurteilung der Frage, ob mit der Ausführungshandlung begonnen wurde. 
  • Trotz der subjektiven Perspektive der Tatplantheorie orientiert sich die Abgrenzung des Versuchs und grundsätzlich strafloser Vorbereitungshandlung an dem äusseren objektiv wahrnehmbaren Handlungsablauf (objektiv) 
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TESTE DEIN WISSEN

Vollendeter Versuch Art. 22 1 Var. 2


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TESTE DEIN WISSEN

Der Täter hat bereits alles getan, was in seiner Vorstellung notwendig ist, damit der Erfolg eintreten kann. Der Erfolg ist trotz all seiner Bemühungen nicht eingetreten. 

«… oder tritt der zur Vollendung der Tat gehörende Erfolg nicht ein»

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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheidung nach Tauglichkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Wenn die Handlung ex ante gefährlich war, spricht man von einem tauglichen Versuch.

Ist die Handlung ex ante nicht gefährlich handelt es sich um einen untauglichen Versuch

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TESTE DEIN WISSEN

Wahndelikt

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TESTE DEIN WISSEN

Täter irrt nicht über den Sachverhalt, sondern glaubt, dass sein in tatsächlicher Hinsicht richtig erkanntes Verhalten rechtswidrig sei, obwohl dies nicht der Fall ist. 


= umgekehrter direkter Verbotsirrtum (Frau betrügt Mann obwohl sie denkt es sei verboten)

= umgekehrter indirekter Verbotsirrtum (meint darf bei Angriff keine Notwehr verüben, obwohl sie darf)

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TESTE DEIN WISSEN

Rechtsfolgen eines strafbaren Versuchs 


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TESTE DEIN WISSEN

-  Grundsätzlich ist nur der Versuch von Verbrechen und Vergehen strafbar (Art. 22 StGB) 

-  Versuch einer Übertretung nur ausnahmsweise strafbar (Art. 105 2, Beispiel Art. 329 StGB) 

-  Fakultative Strafmilderung nach Art. 48a StGB 

 

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TESTE DEIN WISSEN

Schema

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TESTE DEIN WISSEN

Vorprüfung


- Delikt nicht vollendet

- Strafbarkeit des Versuchsdelikts nach Art. 22, 105 Abs. 2 StGB

A Tatbestandsmässigkeit

I Subjektiver Tatbestand - Tatentschluss

  • Vorsatz (dolus eventualis genügt) bezüglich aller objektiven Tatbestandsmerkmale
    • muss um alle objektiven Tatbestandsmerkmale wissen und diese verwirklichen wollen
  • Ev. weitere subj. Tatbestandsmerkmale (Bereicherungsabsicht etc.)

II Objektiver Tatbestand - Beginn der Ausführung

  • Schwellentheorie gem. BGer
  • point of no return    


B Rechtswidrigkeit

C Schuld

D weitere Strafbarkeitsvoraussetzungen  

E Ergebnis

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TESTE DEIN WISSEN

D Rücktritt oder tätige Reue

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TESTE DEIN WISSEN

Rücktritt kann nur nach Beginn des Versuchs erfolgen; nur in der Phase nach Versuchsbeginn bis zum fehlschlagen des Versuchs

I Versuch ist subjektiv nicht fehlgeschlagen


II Vornahme der Rücktrittshandlung

  • Unbeendeter Versuch (Weiterhandeln aus Tätersicht noch möglich und erforderlich)
    • Rücktritt, d.h. Verzicht auf weitere Ausführung (Art. 23 Abs. 1 Var. 1     StGB)


  • Beendeter Versuch (Weiterhandeln aus Tätersicht nicht mehr erforderlich)
    • Tätige Reue, d.h. Beitrag zur Verhinderung der Vollendung (Art. 23 Abs. 1 Var. 2 Abs. 2 und 3 StGB)


III Freiwilligkeit (aus eigenem Antrieb)

Freiwilligkeit liegt vor, wenn der Täter: "Herr seiner Entschlüsse” bleibt, also weder durch eine äussere Zwangslage noch durch seelischen Druck daran gehindert wird, die Tat zu vollbringen und das Nicht-Vollenden der Tat auf autonomen Motiven beruht

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TESTE DEIN WISSEN

Stadien der Deliktsverwirklichung

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TESTE DEIN WISSEN

I.    Deliktsentschluss 

II.   Vorbereitungshandlung 

III.  Versuch 

IV. Vollendung

  • Vollendung eines Delikts, wenn der objektive gesetzliche Tatbestand verwirklicht ist (beim Erfolgsdelikt, sobald der Erfolg eingetreten ist).
  • Ein Diebstahl kann demnach auch vollendet sein, wenn sich der Dieb nicht bereichert hat. 

V.  Beendigung

  • Zusammenhang mit Absichtsdelikten
  • Bezeichnet die Phase zwischen der technischen Vollendung und der Erreichung des Ziels der Tat (also beim Diebstahl der Moment, in dem die Beute gesichert ist) 
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TESTE DEIN WISSEN

Schwellentheorie vom Bundesgericht 


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TESTE DEIN WISSEN

Nach dieser Theorie zählt zur Ausführung der Tat schon «jede Tätigkeit, die nach dem Plan, den der Täter sich gemacht hat, auf dem Weg zum Erfolg den letzten entscheidenden Schritt darstellt, von dem es in der Regel kein Zurück mehr gibt, es sei denn wegen äusserer Umstände, die eine Weiterverfolgung der Absicht erschweren oder verunmöglichen.»

-> point of no return

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TESTE DEIN WISSEN

 

1. Subjektives Element - Tatentschluss


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TESTE DEIN WISSEN

Ein Tatentschluss liegt vor, wenn der Täter alle subjektiven Tatbestandsmerkmale 

erfüllt hat: 

  • Vorsatz der Deliktsbegehung, Eventualvorsatz genügt 
  • Verwirklichungswille 
  • Blosse Tatgeneigtheit reicht nicht (weil kein endgültiger Tatentschluss mit unbedingtem Handlungswillen vorliegt, wenn sich Täter selbst noch Entscheidung vorbehält.) 

 

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TESTE DEIN WISSEN

Rücktritt vom Versuch: aus eigenem Antrieb/ Freiwillig

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TESTE DEIN WISSEN

Freiwilligkeit liegt vor, wenn der Täter:

“Herr seiner Entschlüsse” bleibt, also weder durch eine äussere Zwangslage noch durch seelischen Druck daran gehindert wird, die Tat zu vollbringen. 

  • Der Rücktrittsentschluss muss auf autonomen Motiven beruhen.
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Q:

Definition Versuch 


A:

Ein Versuch liegt vor, wenn der Täter sämtliche subjektiven Tatbestandsmerkmale erfüllt und seine Tatentschlossenheit manifestiert hat, ohne dass alle objektiven Tatbestandsmerkmale verwirklicht wären.

Q:

point of no return

A:
  • Nach der heute herrschenden “Tatplantheorie” lässt sich das nur bruchstückhaft verwirklichte Geschehen nur ausgehend vom Tatplan des Täters begreifen. Deshalb liefert die Vorstellung des Täters von der Tat die Grundlage für die durch einen Dritten – und damit objektiv – vorzunehmende Beurteilung der Frage, ob mit der Ausführungshandlung begonnen wurde. 
  • Trotz der subjektiven Perspektive der Tatplantheorie orientiert sich die Abgrenzung des Versuchs und grundsätzlich strafloser Vorbereitungshandlung an dem äusseren objektiv wahrnehmbaren Handlungsablauf (objektiv) 
Q:

Vollendeter Versuch Art. 22 1 Var. 2


A:

Der Täter hat bereits alles getan, was in seiner Vorstellung notwendig ist, damit der Erfolg eintreten kann. Der Erfolg ist trotz all seiner Bemühungen nicht eingetreten. 

«… oder tritt der zur Vollendung der Tat gehörende Erfolg nicht ein»

Q:

Unterscheidung nach Tauglichkeit

A:

Wenn die Handlung ex ante gefährlich war, spricht man von einem tauglichen Versuch.

Ist die Handlung ex ante nicht gefährlich handelt es sich um einen untauglichen Versuch

Q:

Wahndelikt

A:

Täter irrt nicht über den Sachverhalt, sondern glaubt, dass sein in tatsächlicher Hinsicht richtig erkanntes Verhalten rechtswidrig sei, obwohl dies nicht der Fall ist. 


= umgekehrter direkter Verbotsirrtum (Frau betrügt Mann obwohl sie denkt es sei verboten)

= umgekehrter indirekter Verbotsirrtum (meint darf bei Angriff keine Notwehr verüben, obwohl sie darf)

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Q:

Rechtsfolgen eines strafbaren Versuchs 


A:

-  Grundsätzlich ist nur der Versuch von Verbrechen und Vergehen strafbar (Art. 22 StGB) 

-  Versuch einer Übertretung nur ausnahmsweise strafbar (Art. 105 2, Beispiel Art. 329 StGB) 

-  Fakultative Strafmilderung nach Art. 48a StGB 

 

Q:

Schema

A:

Vorprüfung


- Delikt nicht vollendet

- Strafbarkeit des Versuchsdelikts nach Art. 22, 105 Abs. 2 StGB

A Tatbestandsmässigkeit

I Subjektiver Tatbestand - Tatentschluss

  • Vorsatz (dolus eventualis genügt) bezüglich aller objektiven Tatbestandsmerkmale
    • muss um alle objektiven Tatbestandsmerkmale wissen und diese verwirklichen wollen
  • Ev. weitere subj. Tatbestandsmerkmale (Bereicherungsabsicht etc.)

II Objektiver Tatbestand - Beginn der Ausführung

  • Schwellentheorie gem. BGer
  • point of no return    


B Rechtswidrigkeit

C Schuld

D weitere Strafbarkeitsvoraussetzungen  

E Ergebnis

Q:

D Rücktritt oder tätige Reue

A:

Rücktritt kann nur nach Beginn des Versuchs erfolgen; nur in der Phase nach Versuchsbeginn bis zum fehlschlagen des Versuchs

I Versuch ist subjektiv nicht fehlgeschlagen


II Vornahme der Rücktrittshandlung

  • Unbeendeter Versuch (Weiterhandeln aus Tätersicht noch möglich und erforderlich)
    • Rücktritt, d.h. Verzicht auf weitere Ausführung (Art. 23 Abs. 1 Var. 1     StGB)


  • Beendeter Versuch (Weiterhandeln aus Tätersicht nicht mehr erforderlich)
    • Tätige Reue, d.h. Beitrag zur Verhinderung der Vollendung (Art. 23 Abs. 1 Var. 2 Abs. 2 und 3 StGB)


III Freiwilligkeit (aus eigenem Antrieb)

Freiwilligkeit liegt vor, wenn der Täter: "Herr seiner Entschlüsse” bleibt, also weder durch eine äussere Zwangslage noch durch seelischen Druck daran gehindert wird, die Tat zu vollbringen und das Nicht-Vollenden der Tat auf autonomen Motiven beruht

Q:

Stadien der Deliktsverwirklichung

A:

I.    Deliktsentschluss 

II.   Vorbereitungshandlung 

III.  Versuch 

IV. Vollendung

  • Vollendung eines Delikts, wenn der objektive gesetzliche Tatbestand verwirklicht ist (beim Erfolgsdelikt, sobald der Erfolg eingetreten ist).
  • Ein Diebstahl kann demnach auch vollendet sein, wenn sich der Dieb nicht bereichert hat. 

V.  Beendigung

  • Zusammenhang mit Absichtsdelikten
  • Bezeichnet die Phase zwischen der technischen Vollendung und der Erreichung des Ziels der Tat (also beim Diebstahl der Moment, in dem die Beute gesichert ist) 
Q:

Schwellentheorie vom Bundesgericht 


A:

Nach dieser Theorie zählt zur Ausführung der Tat schon «jede Tätigkeit, die nach dem Plan, den der Täter sich gemacht hat, auf dem Weg zum Erfolg den letzten entscheidenden Schritt darstellt, von dem es in der Regel kein Zurück mehr gibt, es sei denn wegen äusserer Umstände, die eine Weiterverfolgung der Absicht erschweren oder verunmöglichen.»

-> point of no return

Q:

 

1. Subjektives Element - Tatentschluss


A:

Ein Tatentschluss liegt vor, wenn der Täter alle subjektiven Tatbestandsmerkmale 

erfüllt hat: 

  • Vorsatz der Deliktsbegehung, Eventualvorsatz genügt 
  • Verwirklichungswille 
  • Blosse Tatgeneigtheit reicht nicht (weil kein endgültiger Tatentschluss mit unbedingtem Handlungswillen vorliegt, wenn sich Täter selbst noch Entscheidung vorbehält.) 

 

Q:

Rücktritt vom Versuch: aus eigenem Antrieb/ Freiwillig

A:

Freiwilligkeit liegt vor, wenn der Täter:

“Herr seiner Entschlüsse” bleibt, also weder durch eine äussere Zwangslage noch durch seelischen Druck daran gehindert wird, die Tat zu vollbringen. 

  • Der Rücktrittsentschluss muss auf autonomen Motiven beruhen.
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