Sozialkapital at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Sozialkapital an der Universität zu Köln

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Sozialkapital Kurs an der Universität zu Köln zu.

TESTE DEIN WISSEN

Egozentrierte Netzwerke in den USA (Trends)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • McPherson 2006: In den USA hat ein Verfall des Sozialkapitals zwischen 1985 und 2004 stattgefunden. Die Größe der Diskussionsnetzwerke (Freunde, Nachbarn) ist geringer geworden
  • Rückgang der Diskussionspartner betrifft die Nicht-Verwandten stärker als die Verwandten
  • Partner werden als Diskussionspartner wichtiger, die Außenkontakte werden seltener
  • die Bridging-Beziehungen und die Reichweite der Netzwerke nehmen ab
  • Anteil der isolierten Menschen steigt
  • Durchschnittliche Netzwerkgröße nimmt ab


Erklärungen von McPherson

  • Zunahme von Frauenerwerbstätigkeit: Eine These: Erwerbstätige Frauen haben weniger Zeit für die Netzwerkpflege. Die Empirie zeigt jedoch, dass Frauen, die nicht erwerbstätig sind, kleinere Netzwerke haben
  • Wandel des Kommunikationsverhaltens: mehr asynchrone Kommunikation im Internet, deshalb weniger face-to-face-Kommunikation. Diskussionen setzen synchrone Kommunikation voraus. Kommunikationspartner im Internet sind häufiger namentlich nicht bekannt und können daher von Namensgeneratoren nicht erfasst werden 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Negative Folgen des Sozialkapitals bei Putnam

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Gruppendruck: Personen tun etwas, das sie von sich aus nicht getan hätten
  • z.B. Kriminalität: Jugendgangs und Machteliten können antisoziale Ziele verfolgen
  • Sektierertum, Korruption und Ethnozentrismus
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Typen des Sozialkapitals bei Putnam

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • formal: Beitritt in einem Verein
  • informell: z.B. Personen treffen sich und beginnen zufällig ein gemeinsames Basketballspiel
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Kapitalumwandlungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Kulturelles und soziales Kapital können mit Hilfe von ökonomischem Kapital erworben werden
  • Umwandlung von Kapital ist auch eine Form von Arbeit. "Transformationsarbeit"
  • Ökonomisches Kapital liegt allen anderen Kapitalarten zugrunde, zum Teil muss dies verborgen werden
  • Risiken bei der Reproduktion von Sozialkapital: Undankbarkeit, Schuldverpflichtungen werden nicht anerkannt, Netzwerkpartner halten Verträge nicht ein
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sozialkapital nach Coleman 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Sozialkapital dient individuellen und kollektiven Akteuren zur Durchsetzung ihrer Interessen
  • Sozialkapital führt zu kooperativen Beziehungen. Es entsteht Vertrauen, das für die Gemeinschaft positive Folgen hat
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bowling alone (Putnam)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Gemeinde- und Gemeinschaftsleben hängt vom Sozialkapital ab. Rückgang des Sozialkapitals schwächt die Gesellschaft als ganzes
  • Grundidee: Soziale Netzwerke haben einen Wert und erhöhen die Produktivität von Individuen und Gruppen

-> die eigene Produktivität steigt, wenn über Ressourcen anderer verfügt werden kann

-> Sozialkapital erhöht die Effizienz (Einsatz von Mitteln im Verhältnis zum Ergebnis) von Gesellschaften, weil es Kooperationen fördert

-> Netzwerke sind für staatsbürgerliches Engagement bedeutsam

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sozialkapital (nach Putnam)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Beziehungen zwischen Individuen: Soziale Netzwerke, Reziprozität und Vertrauenswürdigkeit
  • erfordert und fördert Vertrauen
  • Produktivität in der Gesellschaft steigt, gemeinsame Ziele werden effektiver erreicht
  • Sozialkapital als privates Gut: Personen unterhalten soziale Beziehungen, weil sie ihnen nützen und ihren Interessen dienen (z.B. networking, um einen Job zu finden)
  • Sozialkapital ist aber auch öffentliches Gut (=Gut, von dem niemand ausgeschlossen werden kann). Es erzeugt Externalitäten, die die weitere Gruppe betreffen. Auch Personen mit wenig Sozialkapital können Vorteile bekommen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Reziprozität bei Putnam

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Sozialkapital und Netzwerke beinhalten gegenseitige Verpflichtungen und fördern die Entstehung von Wechselwirkungen (Reziprozität)
  • spezifische Reziprozität: Erwartung einer Gegenleistung für eine Handlung
  • Generalisierte Reziprozität: Es wird keine sofortige Gegenleistung erwartet. Es wird aber erwartet, dass zu einem späteren Zeitpunkt jemand etwas zurückgibt
  • Häufige Interaktion führt zu generalisierter Reziprozität. Eine Gesellschaft ist effizienter, wenn sie durch generalisierte Reziprozität und Vertrauenswürdigkeit gekennzeichnet ist
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bridging und Bonding

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Bridging: Netzwerkbeziehungen zwischen Personen, die verschiedenen Gruppen angehören. Fördert Zugang zu externen Gütern und die Diffusion von Informationen
  • Bonding: Netzwerkbeziehungen zwischen Menschen innerhalb der eigenen sozialen Gruppe. Verstärkt die exklusive Identität und die Homogenität der Gruppe. Bonding fördert spezifische Reziprozität, Unterstützung und Solidarität
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Soziale und egozentrierte Netzwerke

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Soziale Netzwerke

  • Soziale Netzwerke bestehen aus Personen und deren einseitigen und gegenseitigen Beziehungen
  • Ressourcenpotential hängt ab von der Anzahl der Netzwerkmitglieder, den Ressourcen der potentiellen Geber, Hilfsbereitschaft und die Dichte des Netzwerks


Egozentrierte Netzwerke

  • Egozentrierte Netzwerke betrachten Ausschnitte eines Gesamtnetzwerks, nämlich Beziehungen der untersuchten Personen (ego) zu anderen Personen (alteri)
  • Ego ist Zielperson einer Zufallsstichprobe
  • Die Alteri werden durch Namensgeneratoren erfragt. z.B. "Wer hilft dir im Notfall oder kriegt einen Hausschlüssel. wenn du nicht da bist?", "Mit wem besprichst du persönliche Angelegenheiten?", "Denken Sie an drei Personen, mit denen Sie am häufigsten privat zusammen sind"
  • Durch Namensinterpretatoren werden weitere Merkmale der alteri sowie die Beziehung zwischen ego und alteri erhoben
  • Wöhler/Hinz generieren Diskussionsnetzwerke mit der Frage "Mit wem besprechen Sie Dinge, die Ihnen persönlich wichtig sind?"
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Egozentrierte Netzwerke: Trends in DE

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Zwischen 1988 und 2000:

  • Westdeutschland: 1,86 (1988) -> 2,12 (2000)
  • Netzwerke sind größer geworden, auch im Vergleich zu den USA
  • Die Netzwerke bestehen aus einem viel größeren Anteil aus Verwandten
  • auch ohne Partner hat die mittlere Netzwerkgröße in Westdeutschland zugenommen
  • Wichtigste Diskussionspartner sind Partner, Freundeskreis, Eltern, Kinder oder Geschwister


Vermutete Entwicklung in DE

  • Anstieg der Frauenerwerbstätigkeit ist keine Erklärung, da dieses vor allem die Entwicklung bei Nicht-Verwandten betreffen sollte
  • Erklärung durch Wandel der Familie: Lebenslange Partnerschaft wird unwichtiger, Beziehungen zu Eltern, Geschwistern und Kindern werden gleichberechtigter
  • Bedürfnis nach persönlichem Gespräch und Nähe wird auf mehrere Personen innerhalb der Verwandtschaft verteilt
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sozialkapital

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • gehört zur Beziehungsstruktur und Verteilungsstruktur einer Gesellschaft. Sozialkapital ist ungleich verteilt und basiert auf Beziehungen
  • Grundannahme der Soziologie: Individuen werden in ihren Werten, Einstellungen und Handlungen von ihrem sozialen Umfeld beeinflusst und richten ihre Handlungen auf die Wirkung für ihr soziales Umfeld aus
  • Sozialkapital nach Bordieu, Coleman und Putnam: Einbettung von Individuen in ihr soziales Umfeld
  • Mittel zur Erlangung persönlicher Ziele. Gesamtheit der aktuellen und potentiellen Ressourcen, die mit dem Besitz eines dauerhaften Netzes oder Anerkennens verbunden sind. Beruhen auf der Zugehörigkeit zu einer Gruppe
  • Ressourcen = Handlungsmittel, um Handlungsziele zu erreichen
  • potentielle Ressourcen = Ressourcen, die aktiviert werden können, wenn sie gebraucht werden
  • Das Gesamtkapital (ökonomisch, kulturell, sozial) der Gruppenmitglieder dient allen als Sicherheit und verleiht ihnen Kreditwürdigkeit
  • Sozialkapitalbeziehungen existieren auf Grundlage von materiellen und symbolischen Tauschbeziehungen (Anerkennung, Vertrauen, Freundschaft)
  • die Beziehungen werden auf unterschiedliche Weise gesellschaftlich anerkannt oder garantiert. Z.B. Gemeinsamer Name (Zugehörigkeit zu einer Familie, Klasse, Partei). Institutionalisierungsakte wie Heirat
  • Je mehr der Einzelne von der Zugehörigkeit einer Gruppe profitiert, desto größer ist auch die Solidarität der Gruppenmitglieder untereinander
  • Beziehungsnetze erfordern Institutionalisierungs- und Beziehungsarbeit. Z.B. durch Institutionalisierungsriten: gegenseitiges Kennen und Anerkennen
Lösung ausblenden
  • 313268 Karteikarten
  • 6333 Studierende
  • 113 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Sozialkapital Kurs an der Universität zu Köln - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Egozentrierte Netzwerke in den USA (Trends)

A:
  • McPherson 2006: In den USA hat ein Verfall des Sozialkapitals zwischen 1985 und 2004 stattgefunden. Die Größe der Diskussionsnetzwerke (Freunde, Nachbarn) ist geringer geworden
  • Rückgang der Diskussionspartner betrifft die Nicht-Verwandten stärker als die Verwandten
  • Partner werden als Diskussionspartner wichtiger, die Außenkontakte werden seltener
  • die Bridging-Beziehungen und die Reichweite der Netzwerke nehmen ab
  • Anteil der isolierten Menschen steigt
  • Durchschnittliche Netzwerkgröße nimmt ab


Erklärungen von McPherson

  • Zunahme von Frauenerwerbstätigkeit: Eine These: Erwerbstätige Frauen haben weniger Zeit für die Netzwerkpflege. Die Empirie zeigt jedoch, dass Frauen, die nicht erwerbstätig sind, kleinere Netzwerke haben
  • Wandel des Kommunikationsverhaltens: mehr asynchrone Kommunikation im Internet, deshalb weniger face-to-face-Kommunikation. Diskussionen setzen synchrone Kommunikation voraus. Kommunikationspartner im Internet sind häufiger namentlich nicht bekannt und können daher von Namensgeneratoren nicht erfasst werden 
Q:

Negative Folgen des Sozialkapitals bei Putnam

A:
  • Gruppendruck: Personen tun etwas, das sie von sich aus nicht getan hätten
  • z.B. Kriminalität: Jugendgangs und Machteliten können antisoziale Ziele verfolgen
  • Sektierertum, Korruption und Ethnozentrismus
Q:

Typen des Sozialkapitals bei Putnam

A:
  • formal: Beitritt in einem Verein
  • informell: z.B. Personen treffen sich und beginnen zufällig ein gemeinsames Basketballspiel
Q:

Kapitalumwandlungen

A:
  • Kulturelles und soziales Kapital können mit Hilfe von ökonomischem Kapital erworben werden
  • Umwandlung von Kapital ist auch eine Form von Arbeit. "Transformationsarbeit"
  • Ökonomisches Kapital liegt allen anderen Kapitalarten zugrunde, zum Teil muss dies verborgen werden
  • Risiken bei der Reproduktion von Sozialkapital: Undankbarkeit, Schuldverpflichtungen werden nicht anerkannt, Netzwerkpartner halten Verträge nicht ein
Q:

Sozialkapital nach Coleman 

A:
  • Sozialkapital dient individuellen und kollektiven Akteuren zur Durchsetzung ihrer Interessen
  • Sozialkapital führt zu kooperativen Beziehungen. Es entsteht Vertrauen, das für die Gemeinschaft positive Folgen hat
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Bowling alone (Putnam)

A:
  • Gemeinde- und Gemeinschaftsleben hängt vom Sozialkapital ab. Rückgang des Sozialkapitals schwächt die Gesellschaft als ganzes
  • Grundidee: Soziale Netzwerke haben einen Wert und erhöhen die Produktivität von Individuen und Gruppen

-> die eigene Produktivität steigt, wenn über Ressourcen anderer verfügt werden kann

-> Sozialkapital erhöht die Effizienz (Einsatz von Mitteln im Verhältnis zum Ergebnis) von Gesellschaften, weil es Kooperationen fördert

-> Netzwerke sind für staatsbürgerliches Engagement bedeutsam

Q:

Sozialkapital (nach Putnam)

A:
  • Beziehungen zwischen Individuen: Soziale Netzwerke, Reziprozität und Vertrauenswürdigkeit
  • erfordert und fördert Vertrauen
  • Produktivität in der Gesellschaft steigt, gemeinsame Ziele werden effektiver erreicht
  • Sozialkapital als privates Gut: Personen unterhalten soziale Beziehungen, weil sie ihnen nützen und ihren Interessen dienen (z.B. networking, um einen Job zu finden)
  • Sozialkapital ist aber auch öffentliches Gut (=Gut, von dem niemand ausgeschlossen werden kann). Es erzeugt Externalitäten, die die weitere Gruppe betreffen. Auch Personen mit wenig Sozialkapital können Vorteile bekommen
Q:

Reziprozität bei Putnam

A:
  • Sozialkapital und Netzwerke beinhalten gegenseitige Verpflichtungen und fördern die Entstehung von Wechselwirkungen (Reziprozität)
  • spezifische Reziprozität: Erwartung einer Gegenleistung für eine Handlung
  • Generalisierte Reziprozität: Es wird keine sofortige Gegenleistung erwartet. Es wird aber erwartet, dass zu einem späteren Zeitpunkt jemand etwas zurückgibt
  • Häufige Interaktion führt zu generalisierter Reziprozität. Eine Gesellschaft ist effizienter, wenn sie durch generalisierte Reziprozität und Vertrauenswürdigkeit gekennzeichnet ist
Q:

Bridging und Bonding

A:
  • Bridging: Netzwerkbeziehungen zwischen Personen, die verschiedenen Gruppen angehören. Fördert Zugang zu externen Gütern und die Diffusion von Informationen
  • Bonding: Netzwerkbeziehungen zwischen Menschen innerhalb der eigenen sozialen Gruppe. Verstärkt die exklusive Identität und die Homogenität der Gruppe. Bonding fördert spezifische Reziprozität, Unterstützung und Solidarität
Q:

Soziale und egozentrierte Netzwerke

A:

Soziale Netzwerke

  • Soziale Netzwerke bestehen aus Personen und deren einseitigen und gegenseitigen Beziehungen
  • Ressourcenpotential hängt ab von der Anzahl der Netzwerkmitglieder, den Ressourcen der potentiellen Geber, Hilfsbereitschaft und die Dichte des Netzwerks


Egozentrierte Netzwerke

  • Egozentrierte Netzwerke betrachten Ausschnitte eines Gesamtnetzwerks, nämlich Beziehungen der untersuchten Personen (ego) zu anderen Personen (alteri)
  • Ego ist Zielperson einer Zufallsstichprobe
  • Die Alteri werden durch Namensgeneratoren erfragt. z.B. "Wer hilft dir im Notfall oder kriegt einen Hausschlüssel. wenn du nicht da bist?", "Mit wem besprichst du persönliche Angelegenheiten?", "Denken Sie an drei Personen, mit denen Sie am häufigsten privat zusammen sind"
  • Durch Namensinterpretatoren werden weitere Merkmale der alteri sowie die Beziehung zwischen ego und alteri erhoben
  • Wöhler/Hinz generieren Diskussionsnetzwerke mit der Frage "Mit wem besprechen Sie Dinge, die Ihnen persönlich wichtig sind?"
Q:

Egozentrierte Netzwerke: Trends in DE

A:

Zwischen 1988 und 2000:

  • Westdeutschland: 1,86 (1988) -> 2,12 (2000)
  • Netzwerke sind größer geworden, auch im Vergleich zu den USA
  • Die Netzwerke bestehen aus einem viel größeren Anteil aus Verwandten
  • auch ohne Partner hat die mittlere Netzwerkgröße in Westdeutschland zugenommen
  • Wichtigste Diskussionspartner sind Partner, Freundeskreis, Eltern, Kinder oder Geschwister


Vermutete Entwicklung in DE

  • Anstieg der Frauenerwerbstätigkeit ist keine Erklärung, da dieses vor allem die Entwicklung bei Nicht-Verwandten betreffen sollte
  • Erklärung durch Wandel der Familie: Lebenslange Partnerschaft wird unwichtiger, Beziehungen zu Eltern, Geschwistern und Kindern werden gleichberechtigter
  • Bedürfnis nach persönlichem Gespräch und Nähe wird auf mehrere Personen innerhalb der Verwandtschaft verteilt
Q:

Sozialkapital

A:
  • gehört zur Beziehungsstruktur und Verteilungsstruktur einer Gesellschaft. Sozialkapital ist ungleich verteilt und basiert auf Beziehungen
  • Grundannahme der Soziologie: Individuen werden in ihren Werten, Einstellungen und Handlungen von ihrem sozialen Umfeld beeinflusst und richten ihre Handlungen auf die Wirkung für ihr soziales Umfeld aus
  • Sozialkapital nach Bordieu, Coleman und Putnam: Einbettung von Individuen in ihr soziales Umfeld
  • Mittel zur Erlangung persönlicher Ziele. Gesamtheit der aktuellen und potentiellen Ressourcen, die mit dem Besitz eines dauerhaften Netzes oder Anerkennens verbunden sind. Beruhen auf der Zugehörigkeit zu einer Gruppe
  • Ressourcen = Handlungsmittel, um Handlungsziele zu erreichen
  • potentielle Ressourcen = Ressourcen, die aktiviert werden können, wenn sie gebraucht werden
  • Das Gesamtkapital (ökonomisch, kulturell, sozial) der Gruppenmitglieder dient allen als Sicherheit und verleiht ihnen Kreditwürdigkeit
  • Sozialkapitalbeziehungen existieren auf Grundlage von materiellen und symbolischen Tauschbeziehungen (Anerkennung, Vertrauen, Freundschaft)
  • die Beziehungen werden auf unterschiedliche Weise gesellschaftlich anerkannt oder garantiert. Z.B. Gemeinsamer Name (Zugehörigkeit zu einer Familie, Klasse, Partei). Institutionalisierungsakte wie Heirat
  • Je mehr der Einzelne von der Zugehörigkeit einer Gruppe profitiert, desto größer ist auch die Solidarität der Gruppenmitglieder untereinander
  • Beziehungsnetze erfordern Institutionalisierungs- und Beziehungsarbeit. Z.B. durch Institutionalisierungsriten: gegenseitiges Kennen und Anerkennen
Sozialkapital

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Sozialkapital an der Universität zu Köln

Für deinen Studiengang Sozialkapital an der Universität zu Köln gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten Sozialkapital Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Sozialkunde

LMU München

Zum Kurs
Sozial

Universität Göttingen

Zum Kurs
Kapital

Universität Wien

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Sozialkapital
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Sozialkapital