Kapitel 15-Selbsterkenntnis at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Kapitel 15-Selbsterkenntnis an der Universität zu Köln

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TESTE DEIN WISSEN

Dunning-Kruger-Effekt


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TESTE DEIN WISSEN

Um das Versagen bei einer Aufgabe zu erkennen, sind genau jene Fähigkeiten notwendig, die zum Bewältigen der Aufgabe erforderlich gewesen wären 

  • Bsp: Grammatiktest und Ermittlung der eigenen Fehlerquote
  • Teilerklärung dafür, warum objektiv inkompetente Menschen ihre Fähigkeiten höher einschätzen 
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TESTE DEIN WISSEN

Positive Illusionen


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TESTE DEIN WISSEN
  • Können dabei helfen, Hürden zu überwinden und die nötige Ausdauer für objektiv schwierige Aufgaben zu entwickeln
  • unrealistischer Optimismus manchmal besser als eine realistische Einschätzung (Bsp: Bessere subjektiver und objektiver Zustand von Krebserkrankten bei Überzeugung, die Krankheit zu überleben)
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TESTE DEIN WISSEN

Selbsterkenntnis

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TESTE DEIN WISSEN
  • Menschen sehen sich selbst 24/7 in allen existierenden Rollen 
  • Menschen haben exklusiven Zugang zu eigenen Gedanken und Gefühlen 


ABER:

  • Selbsterkenntnis ist nicht trivial: Menschen können sich nicht von außen beobachten 
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TESTE DEIN WISSEN

Adaptivität von Selbsterkenntnis


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TESTE DEIN WISSEN
  • Menschen nicht immer bestrebt, möglichst viel über sich selber zu lernen (Bsp: tödliche Krankheit)


ABER:  Mindestmaß an Selbsterkenntnis für jeden Menschen hilfreich

  1. Menschen müssen in vielen Situationen einschätzen, welche Eigenschaften sie im Vergleich zu anderen haben (Bsp: Berufsleben)
  2. Menschen haben ein – zumindest intuitives – Wissen darüber, was sie überhaupt wollen bzw. was zu ihrer Persönlichkeit passt, um die richtigen Entscheidungen zu treffen


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TESTE DEIN WISSEN

Warum lernen Menschen nicht aus ihren Erfahrungen?


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TESTE DEIN WISSEN

Unfähigkeit, eigene Fähigkeiten einzuschätzen begrenzt sich nicht auf periphere Bereiche, in denen es an Feedback fehlt, sondern betrifft auch zentrale, täglich relevante Bereiche (Bsp: auch Chirurgen, schätzen ihre chirurgischen Fähigkeiten falsch ein)


Gründe:

  1. Ambivalenz von Feedback: Feedback, das wir über unsere eigenen Leistungen
    und Fähigkeiten erhalten, oftmals ambivalent
  2. Umgang mit positivem und negativem Feedback: Menschen neigen dazu, positives Feedback unkritisch zu akzeptieren, negatives Feedback jedoch kritisch zu hinterfragen
  3. Confirmation Bias: 

    Wenn Menschen einmal davon überzeugt sind, über eine bestimmte Fähigkeit zu verfügen, lassen sie sich auch durch empirische  Widersprüche nicht vom Gegenteil überzeugen, weil es immer auch Beispiele geben wird, die für eine hohe Fähigkeit sprechen

  4. Erfolge als Indikator für eine sehr allgemeine Fähigkeit ("Ich bin sehr intelligent")

    Misserfolge hingegen lediglich als Indikator für
    eine sehr spezifische Fähigkeit 

    („Mit Computern habe ich nur wenig Erfahrung“)

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TESTE DEIN WISSEN

Das adaptive Unbewusste nach Timothy Wilson 


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TESTE DEIN WISSEN
  • Selbstbildnis bestimmt nicht notwendigerweise menschliches Handeln
  • wird unter Umständen lediglich ex post als Erklärung herangezogen für Handlungen, die ansonsten nicht erklärlich wären
  • Verhalten sei vor allem vom "adaptiven Unbewussten" determiniert:
    • der Introspektion weitestgehend unzugänglich  
    • Verhalten wird hauptsächlich von Motiven und Präferenzen beeinflusst, derer wir uns nicht bewusst sind
  • sich als Hauptdarsteller einer Geschichte zu verstehen und nur nach diesem Leitmotiv zu handeln ist gefährlich, weil nur explizites Motivsystem und nicht implizites abgebildet wird 
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TESTE DEIN WISSEN

Planning Fallacy


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TESTE DEIN WISSEN
  • Menschen neigen dazu, die erforderliche Zeit für den Abschluss eines bestimmten Projekts massiv zu unterschätzen
  • zwischen der eingeschätzten und tatsächlich benötigten Zeit besteht ein Zusammenhang
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TESTE DEIN WISSEN

False Consensus Effect


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TESTE DEIN WISSEN

Objektiv kompetente Versuchspersonen unterschätzen  ihre eigenen relativen Fähigkeiten

  • die meisten Menschen glauben, dass die meisten Menschen so sind wie sie selbst
  • -> objektiv kompetente Menschen sind nicht in der Lage zu erkennen, dass ihre Fähigkeiten überdurchschnittlich sind (halten bestimmte Aufgaben für "trivial")
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TESTE DEIN WISSEN

Nachteile übermäßigen
Ruminierens

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TESTE DEIN WISSEN

zu ausgiebige Introspektion nicht hilfreich beim Nachdenken über Vergangenheit: 

  • führt nicht dazu dass die Ursachen kritischer
    Lebensereignisse
    besser verstanden werden
  • beeinträchtigt das eigene Selbstwertgefühl
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TESTE DEIN WISSEN

Feedback durch andere

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TESTE DEIN WISSEN
  • Es gibt Hinweise darauf, dass unsere Freunde uns oftmals besser kennen als wir selbst (Bsp. Studenten sollten die Beziehungen ihrer MB beurteilen)
  • Naiver Realismus: Menschen sind sich dieser Tatsache nur selten bewusst, gehen davon aus, dass andere sie genauso sehen wie sie sich selbst (hat wieder mit Confirmation Bias zu tun)
  • Freunde sind oft bereit, das Selbstbild zu akzeptieren, Feedback, welches im Widerspruch zu diesem steht, bleibt erspart (+dies erspart Zeit und Stress)
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TESTE DEIN WISSEN

Beobachtung unseres eigenen Verhaltens und Schluss auf unsere Motive

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TESTE DEIN WISSEN

Als Möglichkeit zu besserer Selbsterkenntnis bietet sich der Versuch an, von unserem eigenen Verhalten auf unsere eigene Persönlichkeit und Motive zu schließen


Probleme: 

  • Die Tatsache, dass wir etwas häufig oder selten tun, ist kein hinreichender Grund zu der Annahme, dass wir es gerne oder ungern tun
  • Menschen sind sich ihres Verhaltens oftmals
    gar nicht bewusst (Bsp. Vorurteile gegenüber nichtdeutschen Mitbürgern)
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TESTE DEIN WISSEN

Systematische Variation unserer eigenen Umwelt


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TESTE DEIN WISSEN

Eine andere Möglichkeit, uns selbst besser zu verstehen, besteht darin, dass wir uns verschiedenen Umweltbedingungen aussetzen und registrieren, wie wir uns in diesen verschiedenen Umwelten fühlen und verhalten


-> Dadurch, dass wir uns bewusst in vielen verschiedenen Kontexten und Umwelten
erleben, können wir lernen, was uns glücklich und was uns unglücklich macht


ABER: Wir können nicht wissen, wie wir uns in einer alternativen Situation gefühlt hätten

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Q:

Dunning-Kruger-Effekt


A:

Um das Versagen bei einer Aufgabe zu erkennen, sind genau jene Fähigkeiten notwendig, die zum Bewältigen der Aufgabe erforderlich gewesen wären 

  • Bsp: Grammatiktest und Ermittlung der eigenen Fehlerquote
  • Teilerklärung dafür, warum objektiv inkompetente Menschen ihre Fähigkeiten höher einschätzen 
Q:

Positive Illusionen


A:
  • Können dabei helfen, Hürden zu überwinden und die nötige Ausdauer für objektiv schwierige Aufgaben zu entwickeln
  • unrealistischer Optimismus manchmal besser als eine realistische Einschätzung (Bsp: Bessere subjektiver und objektiver Zustand von Krebserkrankten bei Überzeugung, die Krankheit zu überleben)
Q:

Selbsterkenntnis

A:
  • Menschen sehen sich selbst 24/7 in allen existierenden Rollen 
  • Menschen haben exklusiven Zugang zu eigenen Gedanken und Gefühlen 


ABER:

  • Selbsterkenntnis ist nicht trivial: Menschen können sich nicht von außen beobachten 
Q:

Adaptivität von Selbsterkenntnis


A:
  • Menschen nicht immer bestrebt, möglichst viel über sich selber zu lernen (Bsp: tödliche Krankheit)


ABER:  Mindestmaß an Selbsterkenntnis für jeden Menschen hilfreich

  1. Menschen müssen in vielen Situationen einschätzen, welche Eigenschaften sie im Vergleich zu anderen haben (Bsp: Berufsleben)
  2. Menschen haben ein – zumindest intuitives – Wissen darüber, was sie überhaupt wollen bzw. was zu ihrer Persönlichkeit passt, um die richtigen Entscheidungen zu treffen


Q:

Warum lernen Menschen nicht aus ihren Erfahrungen?


A:

Unfähigkeit, eigene Fähigkeiten einzuschätzen begrenzt sich nicht auf periphere Bereiche, in denen es an Feedback fehlt, sondern betrifft auch zentrale, täglich relevante Bereiche (Bsp: auch Chirurgen, schätzen ihre chirurgischen Fähigkeiten falsch ein)


Gründe:

  1. Ambivalenz von Feedback: Feedback, das wir über unsere eigenen Leistungen
    und Fähigkeiten erhalten, oftmals ambivalent
  2. Umgang mit positivem und negativem Feedback: Menschen neigen dazu, positives Feedback unkritisch zu akzeptieren, negatives Feedback jedoch kritisch zu hinterfragen
  3. Confirmation Bias: 

    Wenn Menschen einmal davon überzeugt sind, über eine bestimmte Fähigkeit zu verfügen, lassen sie sich auch durch empirische  Widersprüche nicht vom Gegenteil überzeugen, weil es immer auch Beispiele geben wird, die für eine hohe Fähigkeit sprechen

  4. Erfolge als Indikator für eine sehr allgemeine Fähigkeit ("Ich bin sehr intelligent")

    Misserfolge hingegen lediglich als Indikator für
    eine sehr spezifische Fähigkeit 

    („Mit Computern habe ich nur wenig Erfahrung“)

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Q:

Das adaptive Unbewusste nach Timothy Wilson 


A:
  • Selbstbildnis bestimmt nicht notwendigerweise menschliches Handeln
  • wird unter Umständen lediglich ex post als Erklärung herangezogen für Handlungen, die ansonsten nicht erklärlich wären
  • Verhalten sei vor allem vom "adaptiven Unbewussten" determiniert:
    • der Introspektion weitestgehend unzugänglich  
    • Verhalten wird hauptsächlich von Motiven und Präferenzen beeinflusst, derer wir uns nicht bewusst sind
  • sich als Hauptdarsteller einer Geschichte zu verstehen und nur nach diesem Leitmotiv zu handeln ist gefährlich, weil nur explizites Motivsystem und nicht implizites abgebildet wird 
Q:

Planning Fallacy


A:
  • Menschen neigen dazu, die erforderliche Zeit für den Abschluss eines bestimmten Projekts massiv zu unterschätzen
  • zwischen der eingeschätzten und tatsächlich benötigten Zeit besteht ein Zusammenhang
Q:

False Consensus Effect


A:

Objektiv kompetente Versuchspersonen unterschätzen  ihre eigenen relativen Fähigkeiten

  • die meisten Menschen glauben, dass die meisten Menschen so sind wie sie selbst
  • -> objektiv kompetente Menschen sind nicht in der Lage zu erkennen, dass ihre Fähigkeiten überdurchschnittlich sind (halten bestimmte Aufgaben für "trivial")
Q:

Nachteile übermäßigen
Ruminierens

A:

zu ausgiebige Introspektion nicht hilfreich beim Nachdenken über Vergangenheit: 

  • führt nicht dazu dass die Ursachen kritischer
    Lebensereignisse
    besser verstanden werden
  • beeinträchtigt das eigene Selbstwertgefühl
Q:

Feedback durch andere

A:
  • Es gibt Hinweise darauf, dass unsere Freunde uns oftmals besser kennen als wir selbst (Bsp. Studenten sollten die Beziehungen ihrer MB beurteilen)
  • Naiver Realismus: Menschen sind sich dieser Tatsache nur selten bewusst, gehen davon aus, dass andere sie genauso sehen wie sie sich selbst (hat wieder mit Confirmation Bias zu tun)
  • Freunde sind oft bereit, das Selbstbild zu akzeptieren, Feedback, welches im Widerspruch zu diesem steht, bleibt erspart (+dies erspart Zeit und Stress)
Q:

Beobachtung unseres eigenen Verhaltens und Schluss auf unsere Motive

A:

Als Möglichkeit zu besserer Selbsterkenntnis bietet sich der Versuch an, von unserem eigenen Verhalten auf unsere eigene Persönlichkeit und Motive zu schließen


Probleme: 

  • Die Tatsache, dass wir etwas häufig oder selten tun, ist kein hinreichender Grund zu der Annahme, dass wir es gerne oder ungern tun
  • Menschen sind sich ihres Verhaltens oftmals
    gar nicht bewusst (Bsp. Vorurteile gegenüber nichtdeutschen Mitbürgern)
Q:

Systematische Variation unserer eigenen Umwelt


A:

Eine andere Möglichkeit, uns selbst besser zu verstehen, besteht darin, dass wir uns verschiedenen Umweltbedingungen aussetzen und registrieren, wie wir uns in diesen verschiedenen Umwelten fühlen und verhalten


-> Dadurch, dass wir uns bewusst in vielen verschiedenen Kontexten und Umwelten
erleben, können wir lernen, was uns glücklich und was uns unglücklich macht


ABER: Wir können nicht wissen, wie wir uns in einer alternativen Situation gefühlt hätten

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