Zweiter Teil: Von Der Mitte Des 18. Jhr. Bis Zur Revolution 1848/Verfassungsgeschichte at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Zweiter Teil: Von der Mitte des 18. Jhr. bis zur Revolution 1848/Verfassungsgeschichte an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Länder als historisch-politische Individualitäten

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TESTE DEIN WISSEN

- Ausbau der Länderverbindung zum Staat auf Kosten der verfassungsrechtlichen Position der einzelnen Länder

- Ländern blieben ohne wirkliche Aufgabe bestehen

 

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TESTE DEIN WISSEN

Aufgeklärter Absolutismus 

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TESTE DEIN WISSEN

- unter Maria Theresia und v.a. Joseph II.

- Monarch hat Wohl der Allgemeinheit im Auge

- einzelnen Staatsbürger keinen Anteil an Aufgaben des Staates ("alles für das Volk, nichts durch das Volk")

- Monarch als Diener des Staates 

- Monarchenstellung als Amt aufgefasst 

- Monarch nicht über den Staat, sondern Teil des Staates

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Reformschwerpunkte 

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TESTE DEIN WISSEN

- Aufbau eines Machtstaates (alle obrigkeitliche Gewalt gebündelt) 

- geschlossener Staatskörper (zentral gelenkt und verwaltet) 

- Landstände ausschalten (Mitwirkung in der Landesherrschaft entziehen) 

- andere Träger intermediärer Gewalt (v.a. Kirche) ausschalten (alle gesellschaftlichen Ebenen verstaatlichen) 

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TESTE DEIN WISSEN

Behördenaufbau der Länderverbindungen 

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TESTE DEIN WISSEN

- Zentralisation staatlichen Handelns 

- Abbau des Anteils der Landstände an Verwaltung und Gerichtsbarkeit in den Ländern 

- Ausdehnung des staatlichen Verwaltungsapparats auf die mittlere Ebene der Länder 

- teilweise Anbindung der lokalen Ebene der Länder an den staatlichen Behördenapparat 



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Behörden Länder 

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TESTE DEIN WISSEN

- gemeinsamer Landesfürst als Monarch und Staatsoberhaupt (ab 1706) 

- Staatsrat zur Koordinierung

-> Leitung der bestehenden Zentralbehörden

-> ohne Exekutivgewalt 

-> Beratungsfunktion für Monarchen 

-> wichtigste Behörde bis 1848

- Haus-, Hof- und Staatskanzlei für Außenpolitik und Belangen des kaiserlichen Hofes (inkl. diplomatische Vertretung des Staates)

- Hofkriegsrat für Militärverwaltung bestand weiter 

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Behörden Erbländer (inkl. Galizien und Bukowina) 


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TESTE DEIN WISSEN

- Hofkammer (oberste Finanz- und allgemeine Handelsbehörde) 

- (Vereinigte Böhmische-Österreichische) Hofkanzlei (innere Verwaltung, Kultus und Unterreicht) 

(bis 1761 innere und Finanzverwaltung in einem Directorium in publicis et cameralibus verbunden) 

- Oberste Justizstelle (oberstes Gericht und Handhabung einzelner Aspekte der Verwaltungsaufgaben) 

- diverse Hofkommissionen (spezielle Verwaltungsaufgaben; z.B. Polizei- und Zensurhofstelle, Gesetzgebungskommissionen) 

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TESTE DEIN WISSEN

Behörden Ungarn und Siebenbürgen bzw. Niederlande und Lombardei

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TESTE DEIN WISSEN

jeweils eigene Hofkanzlei 

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TESTE DEIN WISSEN

Mittelbehörden und Unterbehörden 

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TESTE DEIN WISSEN

- zur Ausschaltung des bestehenden Landesbehörden 

- für Kontrolle der Grundherrschaften und der Stadtgemeinden zuständig 

-  Gouvernementbezirke gegründet 




 

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Gouvernementbezirke 

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TESTE DEIN WISSEN

- staatliche Verwaltungssprengel auf mittlerer Ebene 

- umfasst mehrere Länder 

- in jeden Gouvernementbezirke allgemeine Verwaltungsbehörde (Gubernium)

- zusätzlich Sonderbehörden

- weiter untergliedert in Kreise 

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Kreise 

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TESTE DEIN WISSEN

- Kreisämter für allgemeine Verwaltung 

-  Aufsicht über Grundherrschaften und Stadtgemeinden 

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TESTE DEIN WISSEN

Behörden auf lokaler Ebene 

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TESTE DEIN WISSEN

- überwiegend nicht staatlich organisiert (finanziell nicht möglich) 

- trotzdem Anbindung der lokalen Obrigkeit an den Stadt 

-> Einführung einer Magistratsverfassung in den Städten 1783

-> Grundherrschaften mehrfach an Staat gebunden (z.T. mit staatlicher Auftragsverwaltung betreuet)

-> Regulierung der Rechtsstellung der Bauern 

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TESTE DEIN WISSEN

Umbau der Länderverbindungen zum Staat

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TESTE DEIN WISSEN

- nach Ausräumung des Erbfolgeproblems unter Maria Theresia knapp vor Mitte des 18. Jhr. in Angriff genommen 

- territoriale Veränderungen durch Kriege gegen Frankreich um 1800

- territoriale Veränderungen aufgrund Teilung Polens 

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Q:

Länder als historisch-politische Individualitäten

A:

- Ausbau der Länderverbindung zum Staat auf Kosten der verfassungsrechtlichen Position der einzelnen Länder

- Ländern blieben ohne wirkliche Aufgabe bestehen

 

Q:

Aufgeklärter Absolutismus 

A:

- unter Maria Theresia und v.a. Joseph II.

- Monarch hat Wohl der Allgemeinheit im Auge

- einzelnen Staatsbürger keinen Anteil an Aufgaben des Staates ("alles für das Volk, nichts durch das Volk")

- Monarch als Diener des Staates 

- Monarchenstellung als Amt aufgefasst 

- Monarch nicht über den Staat, sondern Teil des Staates

Q:

Reformschwerpunkte 

A:

- Aufbau eines Machtstaates (alle obrigkeitliche Gewalt gebündelt) 

- geschlossener Staatskörper (zentral gelenkt und verwaltet) 

- Landstände ausschalten (Mitwirkung in der Landesherrschaft entziehen) 

- andere Träger intermediärer Gewalt (v.a. Kirche) ausschalten (alle gesellschaftlichen Ebenen verstaatlichen) 

Q:

Behördenaufbau der Länderverbindungen 

A:

- Zentralisation staatlichen Handelns 

- Abbau des Anteils der Landstände an Verwaltung und Gerichtsbarkeit in den Ländern 

- Ausdehnung des staatlichen Verwaltungsapparats auf die mittlere Ebene der Länder 

- teilweise Anbindung der lokalen Ebene der Länder an den staatlichen Behördenapparat 



Q:

Behörden Länder 

A:

- gemeinsamer Landesfürst als Monarch und Staatsoberhaupt (ab 1706) 

- Staatsrat zur Koordinierung

-> Leitung der bestehenden Zentralbehörden

-> ohne Exekutivgewalt 

-> Beratungsfunktion für Monarchen 

-> wichtigste Behörde bis 1848

- Haus-, Hof- und Staatskanzlei für Außenpolitik und Belangen des kaiserlichen Hofes (inkl. diplomatische Vertretung des Staates)

- Hofkriegsrat für Militärverwaltung bestand weiter 

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Q:

Behörden Erbländer (inkl. Galizien und Bukowina) 


A:

- Hofkammer (oberste Finanz- und allgemeine Handelsbehörde) 

- (Vereinigte Böhmische-Österreichische) Hofkanzlei (innere Verwaltung, Kultus und Unterreicht) 

(bis 1761 innere und Finanzverwaltung in einem Directorium in publicis et cameralibus verbunden) 

- Oberste Justizstelle (oberstes Gericht und Handhabung einzelner Aspekte der Verwaltungsaufgaben) 

- diverse Hofkommissionen (spezielle Verwaltungsaufgaben; z.B. Polizei- und Zensurhofstelle, Gesetzgebungskommissionen) 

Q:

Behörden Ungarn und Siebenbürgen bzw. Niederlande und Lombardei

A:

jeweils eigene Hofkanzlei 

Q:

Mittelbehörden und Unterbehörden 

A:

- zur Ausschaltung des bestehenden Landesbehörden 

- für Kontrolle der Grundherrschaften und der Stadtgemeinden zuständig 

-  Gouvernementbezirke gegründet 




 

Q:

Gouvernementbezirke 

A:

- staatliche Verwaltungssprengel auf mittlerer Ebene 

- umfasst mehrere Länder 

- in jeden Gouvernementbezirke allgemeine Verwaltungsbehörde (Gubernium)

- zusätzlich Sonderbehörden

- weiter untergliedert in Kreise 

Q:

Kreise 

A:

- Kreisämter für allgemeine Verwaltung 

-  Aufsicht über Grundherrschaften und Stadtgemeinden 

Q:

Behörden auf lokaler Ebene 

A:

- überwiegend nicht staatlich organisiert (finanziell nicht möglich) 

- trotzdem Anbindung der lokalen Obrigkeit an den Stadt 

-> Einführung einer Magistratsverfassung in den Städten 1783

-> Grundherrschaften mehrfach an Staat gebunden (z.T. mit staatlicher Auftragsverwaltung betreuet)

-> Regulierung der Rechtsstellung der Bauern 

Q:

Umbau der Länderverbindungen zum Staat

A:

- nach Ausräumung des Erbfolgeproblems unter Maria Theresia knapp vor Mitte des 18. Jhr. in Angriff genommen 

- territoriale Veränderungen durch Kriege gegen Frankreich um 1800

- territoriale Veränderungen aufgrund Teilung Polens 

Zweiter Teil: Von der Mitte des 18. Jhr. bis zur Revolution 1848/Verfassungsgeschichte

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