Toxikologie at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Toxikologie an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Deutet eine lange Latenz auf eine schwere oder eine leichte Vergiftung hin?

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Lange Latenzzeit: 6 – 12 h; schwerwiegende, lebensbedrohliche Vergiftung

Kurze Latenzzeit: einige Minuten oder bis zu 2 Stunden; leichte Vergiftung

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Das „vom Acker zum Teller“-Konzept erklären und Beispiele bringen

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„vom Acker zum Teller“-Konzept/ From Farm to Fork Model

  • Zentrale Strategie Europas bzw. European Green Deal
  • Ziel der AGES (Österreich)
     Das Konzept beschreibt einen sicheren Lebensmittelkreislauf vom Acker bis zum Teller. Dabei werden nachhaltige, gesunde und faire Prozesse angestrebt. Der Kreislauf beginnt bereits bei der Ernte, Produktion, Lieferung und Verteilung, Lagerung, Verbrauch durch Konsumenten bis hin zur Abfall Prävention.

 

Bsp. In der Industrie:

  • Kompostierbares Verpackungsmaterial
  • Fair Trade Logo
  • Regional
  • Mehr Transparenz
  • Nachhaltigkeit
  • Tieraufzucht in Österreich – Schlachtung in Tschechien – Verpackung in Italien – Verkauf in Österreich
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Unter welchen Bedingungen kommt es zu der Akkumulierung (=Anreicherung) eines Stoffes?

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Bei einer langen Halbwertszeit. Durch andauernde Exposition.

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Über welche Organe/Gewebe werden toxische Stoffe bzw. deren Metabolite ausgeschieden?

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Niere, Leber, Lunge, GIT

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Zur Sicherheitsbeurteilung & kritische Nährstoffe. Welche Quellen müssen berücksichtigt werden? 


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Zur Sicherheitsbeurteilung müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Menge
  • Bioverfügbarkeit
  • Sicherheitsfaktoren
  • Quellen
  • Bindungsform
  • Zeitpunkt der Aufnahme
  • Aufnahmemenge und Darreichungsform (Bolus = Magen)
  • Matrixeffekt
  • Interkation mit Nahrungsinhaltsstoffen

 

 

Es müssen alle Quellen berücksichtigt werden:

  • Cremes
  • Lebensmittel mit Anreicherung
  • Supplemente
  • Lebensmittel mit Zusatzstoffen
  • Sonneneinstrahlung
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Warum ist die Übertragung von Ergebnissen aus Tierversuchen auf den Menschen problematisch?

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  • Weil die Metabolisierung von genetischen Polymorphismen beeinflusst wird (schnelle oder langsame Metabolisierer)
  • Weil Tiere anders als der Mensch metabolisieren -> haben andere Enzymsysteme
  • Weil die eingesetzte Tierzahl im TV auf 10-50 begrenzt ist, es wären aber 300 notwendig, daher werden im TV höhere Dosen verwendet
  • Weil es Schwierigkeiten bei der Extrapolation gibt – v.a. bei lipophilen Substanzen -> akkumulieren beim Menschen oft in ungleich höheren Ausmaß als im Versuchstier
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Werden Toxine über die Mundhöhle und den Ösophagus resorbiert?

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Mundhöhle:  kaum Resorption (zu geringe Verweildauer) nur wenige werden resorbiert, kurze Verweildauer, rascher Wirkungseintritt (wenige Minuten) bei Resorption, z.B. Gift des Kugelfisches

Ösophagus: kaum Resorption

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Biologische Angriffspunkte für toxische Stoffe?

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- Proteine: Strukturproteine, Enzyme, Carrier, Speicherproteine, Repressorproteine, Ig Toxine interagieren mit Seitenketten von Proteinen, und verändern damit die Sekundär- und Tertiärstrukturen. 

- Coenzyme & Nucleinsäuren: Es können sich Mutationen (= dauernde, bleibende DNA-Veränderungen) ergeben. Diese haben in der Folge karzinogenes und teratogenes Potential. 

- Lipide: Viele Toxine werden im Depotfett gespeichert, und reichern sich in Membranen an, da diese von lipophilen Substanzen leicht permeiert werden können. 

- Kohlenhydrate

- Zelluläre Angriffspunkte: Organellen, v. a. Zellkern und ER, Membranen. 

- Nukleinsäuren: bei bleibender Modifikation der DNS erfolgt Mutation, die kanzerogene oder teratogene Wirkung hat; eine Schädigung kann auch nur beim Fötus/Embryo auftreten

- Subzelluläre Angriffspunkte: Zellkern, Organellen

Bei Intoxikationen werden oftmals Leberzellen zu allererst geschädigt.

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In welchen Geweben werden lipophile Stoffe leichter verteilt?

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TESTE DEIN WISSEN

In Geweben mit hohem Fettanteil gespeichert und ev. im Depotfett angereichert.

Sie können Blut-Hirn-Schranke und Plazentaschranke durchdringen.

So lange sie dort gespeichert sind haben sie keine Wirkung. Sie stehen im Gleichgewicht mit der im Plasma gebundenen Form. Durch die Plazentar-Schranke können TS leicht von Mutter auf Kind übergehen.

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Was versteht man unter Plasmahalbwertszeit?

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Jene Zeit die vergeht, bis die Plasmakonzentration auf die Hälfte des Ausgangswertes gesunken ist. Sie ist abhängig von der Absorptionsrate, Ausscheidung und Metabolisierung.

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Was versteht man unter biologischer Halbwertszeit?

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Fällt der Plasma-Toxin-Spiegel ab, erfolgt Freisetzung des jeweiligen Stoffes aus den Speichern; die Zeit die verstreicht bis alles aus den Depots freigesetzt wurde bezeichnet man als biologische HWZ; sie gibt die Dauer der Wirkung an

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Fakten zur Allergenkennzeichnungspflicht

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- Verpflichtet laut LMIV Nr. 1169/ 2011 und BGBI

- Beinhaltet 14 Stoffe

- Informationen schriftilich oder mündlich weitergeben

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  • 102 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Toxikologie Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Deutet eine lange Latenz auf eine schwere oder eine leichte Vergiftung hin?

A:

Lange Latenzzeit: 6 – 12 h; schwerwiegende, lebensbedrohliche Vergiftung

Kurze Latenzzeit: einige Minuten oder bis zu 2 Stunden; leichte Vergiftung

Q:

Das „vom Acker zum Teller“-Konzept erklären und Beispiele bringen

A:

„vom Acker zum Teller“-Konzept/ From Farm to Fork Model

  • Zentrale Strategie Europas bzw. European Green Deal
  • Ziel der AGES (Österreich)
     Das Konzept beschreibt einen sicheren Lebensmittelkreislauf vom Acker bis zum Teller. Dabei werden nachhaltige, gesunde und faire Prozesse angestrebt. Der Kreislauf beginnt bereits bei der Ernte, Produktion, Lieferung und Verteilung, Lagerung, Verbrauch durch Konsumenten bis hin zur Abfall Prävention.

 

Bsp. In der Industrie:

  • Kompostierbares Verpackungsmaterial
  • Fair Trade Logo
  • Regional
  • Mehr Transparenz
  • Nachhaltigkeit
  • Tieraufzucht in Österreich – Schlachtung in Tschechien – Verpackung in Italien – Verkauf in Österreich
Q:

Unter welchen Bedingungen kommt es zu der Akkumulierung (=Anreicherung) eines Stoffes?

A:

Bei einer langen Halbwertszeit. Durch andauernde Exposition.

Q:

Über welche Organe/Gewebe werden toxische Stoffe bzw. deren Metabolite ausgeschieden?

A:

Niere, Leber, Lunge, GIT

Q:

Zur Sicherheitsbeurteilung & kritische Nährstoffe. Welche Quellen müssen berücksichtigt werden? 


A:

Zur Sicherheitsbeurteilung müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Menge
  • Bioverfügbarkeit
  • Sicherheitsfaktoren
  • Quellen
  • Bindungsform
  • Zeitpunkt der Aufnahme
  • Aufnahmemenge und Darreichungsform (Bolus = Magen)
  • Matrixeffekt
  • Interkation mit Nahrungsinhaltsstoffen

 

 

Es müssen alle Quellen berücksichtigt werden:

  • Cremes
  • Lebensmittel mit Anreicherung
  • Supplemente
  • Lebensmittel mit Zusatzstoffen
  • Sonneneinstrahlung
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Q:

Warum ist die Übertragung von Ergebnissen aus Tierversuchen auf den Menschen problematisch?

A:
  • Weil die Metabolisierung von genetischen Polymorphismen beeinflusst wird (schnelle oder langsame Metabolisierer)
  • Weil Tiere anders als der Mensch metabolisieren -> haben andere Enzymsysteme
  • Weil die eingesetzte Tierzahl im TV auf 10-50 begrenzt ist, es wären aber 300 notwendig, daher werden im TV höhere Dosen verwendet
  • Weil es Schwierigkeiten bei der Extrapolation gibt – v.a. bei lipophilen Substanzen -> akkumulieren beim Menschen oft in ungleich höheren Ausmaß als im Versuchstier
Q:

Werden Toxine über die Mundhöhle und den Ösophagus resorbiert?

A:

Mundhöhle:  kaum Resorption (zu geringe Verweildauer) nur wenige werden resorbiert, kurze Verweildauer, rascher Wirkungseintritt (wenige Minuten) bei Resorption, z.B. Gift des Kugelfisches

Ösophagus: kaum Resorption

Q:

Biologische Angriffspunkte für toxische Stoffe?

A:

- Proteine: Strukturproteine, Enzyme, Carrier, Speicherproteine, Repressorproteine, Ig Toxine interagieren mit Seitenketten von Proteinen, und verändern damit die Sekundär- und Tertiärstrukturen. 

- Coenzyme & Nucleinsäuren: Es können sich Mutationen (= dauernde, bleibende DNA-Veränderungen) ergeben. Diese haben in der Folge karzinogenes und teratogenes Potential. 

- Lipide: Viele Toxine werden im Depotfett gespeichert, und reichern sich in Membranen an, da diese von lipophilen Substanzen leicht permeiert werden können. 

- Kohlenhydrate

- Zelluläre Angriffspunkte: Organellen, v. a. Zellkern und ER, Membranen. 

- Nukleinsäuren: bei bleibender Modifikation der DNS erfolgt Mutation, die kanzerogene oder teratogene Wirkung hat; eine Schädigung kann auch nur beim Fötus/Embryo auftreten

- Subzelluläre Angriffspunkte: Zellkern, Organellen

Bei Intoxikationen werden oftmals Leberzellen zu allererst geschädigt.

Q:

In welchen Geweben werden lipophile Stoffe leichter verteilt?

A:

In Geweben mit hohem Fettanteil gespeichert und ev. im Depotfett angereichert.

Sie können Blut-Hirn-Schranke und Plazentaschranke durchdringen.

So lange sie dort gespeichert sind haben sie keine Wirkung. Sie stehen im Gleichgewicht mit der im Plasma gebundenen Form. Durch die Plazentar-Schranke können TS leicht von Mutter auf Kind übergehen.

Q:

Was versteht man unter Plasmahalbwertszeit?

A:

Jene Zeit die vergeht, bis die Plasmakonzentration auf die Hälfte des Ausgangswertes gesunken ist. Sie ist abhängig von der Absorptionsrate, Ausscheidung und Metabolisierung.

Q:

Was versteht man unter biologischer Halbwertszeit?

A:

Fällt der Plasma-Toxin-Spiegel ab, erfolgt Freisetzung des jeweiligen Stoffes aus den Speichern; die Zeit die verstreicht bis alles aus den Depots freigesetzt wurde bezeichnet man als biologische HWZ; sie gibt die Dauer der Wirkung an

Q:

Fakten zur Allergenkennzeichnungspflicht

A:

- Verpflichtet laut LMIV Nr. 1169/ 2011 und BGBI

- Beinhaltet 14 Stoffe

- Informationen schriftilich oder mündlich weitergeben

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