Social Psychology - Kapitel 8 - Helfen Und Altruismus at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Social Psychology - Kapitel 8 - Helfen und Altruismus an der Universität Wien

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Welcher Gehirnbereich ist bei Altruismus beteiligt?

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Amygdala und Präfrontalkortex --> daher wird Altruismus auch stark von den Emotionen beeinflusst 

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Welche evolutionäre Begründung gibt es für altruistisches Verhalten?


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TESTE DEIN WISSEN

man will das Weiterleben der eigenen Gene sichern; das geht, indem man engen Verwandten hilft, selbst wenn man selbst darunter leidet 

das Überleben des Individuums ist weniger wichtig als das Überleben der Gene des Individuums 


deswegen sind wir unseren engen Verwandten gegenüber besonders hilfsbereit 


aber wir helfen auch nicht verwandten Menschen, die uns aber ähnlich sind, mehr als Fremden, die uns nicht ähnlich sind

Grund: wegen der Ähnlichkeit könnten wir glauben, dass sie Gene mit uns teilen 


wir helfen auch Freunden und Mitgliedern der Ingroup mehr als Fremden 

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Was ist gegenseitiger Altruismus (reciprocal altruism)? Für welches Prinzip ist das ein Beispiel?
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die Idee, dass wenn wir jetzt jemandem helfen, diese Person diesen Gefallen erwidern wird und uns auch mal helfen wird 


Tiere machen das auch 


ist ein Beispiel für das Prinzip des sozialen Austausches 

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Helfen wird teilweise auch gelernt - wie funktioniert das?

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wenn wir für das Helfen belohnt werden, werden wir zukünftig eher wieder helfen 


wir wägen auch immer die Kosten von Helfen ab; wenn Helfen weniger "kostenintensiv" ist (z.B. weil wir gerade sowieso Zeit haben), dann helfen wir eher als wenn wir z.B. im Stress sind und sonst zu spät kommen würden 


wenn man im Fernsehen Menschen beobachtet, die einander helfen, erhöht das auch die Bereitschaft, selbst jemandem zu helfen --> wir Modellieren deren Verhalten; liefert uns Ideen, wie man richtig helfen könnte 

(das spielen von Gewaltspielen führt zu einer Reduktion der Hilfsbereitschaft)

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Welche Belohnungen erhalten wir durch das Helfen?


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1. wir gewinnen an Status 

2. in den Augen anderer wirken wir dann besser und begehrenswerter 

3. Menschen, die helfen, sind glücklicher und leben länger 

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Was ist die Reziprozitätsnorm? Was ist die soziale Verantwortungsnorm?
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Rezi: soziale Norm, die uns daran erinnert, dass wir die Prinzipien von gegenseitigem Altruismus verfolgen sollten - wenn uns jemand hilft, sollten wir dieser Person in Zukunft auch helfen 


soz. Ver.: sagt uns, dass wir versuchen sollen, anderen, die Hilfe brauchen, zu helfen, auch ohne Erwartung an zukünftige Gegenleistungen 

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Wie hängt Helfen mit self- und other concern zusammen?

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Helfen wird durch beides beeinflusst; einerseits wollen wir helfen (other concern), aber unsere eigenen Interessen halten uns oft davon ab (self-concern)

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Wieso helfen Menschen in guter Stimmung mehr?

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  • Stimmung liefert Hinweise, dass die Umwelt gerade nicht gefährlich ist und wir deshalb sicher anderen helfen können 
  • wir mögen andere Menschen mehr wenn wir in guter Stimmung sind, deswegen helfen wir ihnen auch mehr 
  • Helfen hilft dabei, dass wir uns gut fühlen --> führt also dazu, dass die gute Stimmung aufrechterhalten wird 


wenn Menschen befürchten, dass Helfen die gute Stimmung zerstören könnte, helfen sie weniger

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Wie können negative Gefühle die Hilfsbereitschaft erhöhen?

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  • Helfen kann dazu genutzt werden, um die negativen Emotionen loszuwerden (z.B. Schuld führt dazu, dass sich das Bedürfnis nach positiven Beziehungen zu anderen erhöht; das können wir befriedigen, indem wir anderen helfen)
  • wenn wir Angst haben oder traurig sind, helfen wir auch mehr, weil wir uns danach besser fühlen 
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Was ist der Macbeth Effekt?


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die Beobachtung, dass Menschen dazu tendieren, sich reinigen zu wollen, wenn sie erkennen, dass sie ethische Standards verletzt haben 


wenn sie die Möglichkeit haben, sich die Hände zu waschen (oder jemanden dabei beobachten) reduziert das ihre Schuld und damit auch die Menge an prosozialem Verhalten 

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Was ist persönlicher Distress?
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bezieht sich auf negative Emotionen, die wir erleben, wenn wir andere Menschen leiden sehen 


kann dazu führen, dass wir uns so unwohl fühlen, dass wir lieber die Situation verlassen, anstatt stehen zu bleiben und zu helfen 

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Was ist Altruismus?

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jedes Verhalten, das dazu dient, das Wohlbefinden anderer zu steigern, v.a. jene Handlungen, die keine direkte Belohnung für die Person, die sie ausübt, liefert 


ist meist intuitiv, reflexartig und automatisch 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Social Psychology - Kapitel 8 - Helfen und Altruismus Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welcher Gehirnbereich ist bei Altruismus beteiligt?

A:

Amygdala und Präfrontalkortex --> daher wird Altruismus auch stark von den Emotionen beeinflusst 

Q:

Welche evolutionäre Begründung gibt es für altruistisches Verhalten?


A:

man will das Weiterleben der eigenen Gene sichern; das geht, indem man engen Verwandten hilft, selbst wenn man selbst darunter leidet 

das Überleben des Individuums ist weniger wichtig als das Überleben der Gene des Individuums 


deswegen sind wir unseren engen Verwandten gegenüber besonders hilfsbereit 


aber wir helfen auch nicht verwandten Menschen, die uns aber ähnlich sind, mehr als Fremden, die uns nicht ähnlich sind

Grund: wegen der Ähnlichkeit könnten wir glauben, dass sie Gene mit uns teilen 


wir helfen auch Freunden und Mitgliedern der Ingroup mehr als Fremden 

Q:


Was ist gegenseitiger Altruismus (reciprocal altruism)? Für welches Prinzip ist das ein Beispiel?
A:

die Idee, dass wenn wir jetzt jemandem helfen, diese Person diesen Gefallen erwidern wird und uns auch mal helfen wird 


Tiere machen das auch 


ist ein Beispiel für das Prinzip des sozialen Austausches 

Q:

Helfen wird teilweise auch gelernt - wie funktioniert das?

A:

wenn wir für das Helfen belohnt werden, werden wir zukünftig eher wieder helfen 


wir wägen auch immer die Kosten von Helfen ab; wenn Helfen weniger "kostenintensiv" ist (z.B. weil wir gerade sowieso Zeit haben), dann helfen wir eher als wenn wir z.B. im Stress sind und sonst zu spät kommen würden 


wenn man im Fernsehen Menschen beobachtet, die einander helfen, erhöht das auch die Bereitschaft, selbst jemandem zu helfen --> wir Modellieren deren Verhalten; liefert uns Ideen, wie man richtig helfen könnte 

(das spielen von Gewaltspielen führt zu einer Reduktion der Hilfsbereitschaft)

Q:

Welche Belohnungen erhalten wir durch das Helfen?


A:

1. wir gewinnen an Status 

2. in den Augen anderer wirken wir dann besser und begehrenswerter 

3. Menschen, die helfen, sind glücklicher und leben länger 

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Q:


Was ist die Reziprozitätsnorm? Was ist die soziale Verantwortungsnorm?
A:

Rezi: soziale Norm, die uns daran erinnert, dass wir die Prinzipien von gegenseitigem Altruismus verfolgen sollten - wenn uns jemand hilft, sollten wir dieser Person in Zukunft auch helfen 


soz. Ver.: sagt uns, dass wir versuchen sollen, anderen, die Hilfe brauchen, zu helfen, auch ohne Erwartung an zukünftige Gegenleistungen 

Q:

Wie hängt Helfen mit self- und other concern zusammen?

A:

Helfen wird durch beides beeinflusst; einerseits wollen wir helfen (other concern), aber unsere eigenen Interessen halten uns oft davon ab (self-concern)

Q:

Wieso helfen Menschen in guter Stimmung mehr?

A:
  • Stimmung liefert Hinweise, dass die Umwelt gerade nicht gefährlich ist und wir deshalb sicher anderen helfen können 
  • wir mögen andere Menschen mehr wenn wir in guter Stimmung sind, deswegen helfen wir ihnen auch mehr 
  • Helfen hilft dabei, dass wir uns gut fühlen --> führt also dazu, dass die gute Stimmung aufrechterhalten wird 


wenn Menschen befürchten, dass Helfen die gute Stimmung zerstören könnte, helfen sie weniger

Q:

Wie können negative Gefühle die Hilfsbereitschaft erhöhen?

A:
  • Helfen kann dazu genutzt werden, um die negativen Emotionen loszuwerden (z.B. Schuld führt dazu, dass sich das Bedürfnis nach positiven Beziehungen zu anderen erhöht; das können wir befriedigen, indem wir anderen helfen)
  • wenn wir Angst haben oder traurig sind, helfen wir auch mehr, weil wir uns danach besser fühlen 
Q:

Was ist der Macbeth Effekt?


A:

die Beobachtung, dass Menschen dazu tendieren, sich reinigen zu wollen, wenn sie erkennen, dass sie ethische Standards verletzt haben 


wenn sie die Möglichkeit haben, sich die Hände zu waschen (oder jemanden dabei beobachten) reduziert das ihre Schuld und damit auch die Menge an prosozialem Verhalten 

Q:


Was ist persönlicher Distress?
A:

bezieht sich auf negative Emotionen, die wir erleben, wenn wir andere Menschen leiden sehen 


kann dazu führen, dass wir uns so unwohl fühlen, dass wir lieber die Situation verlassen, anstatt stehen zu bleiben und zu helfen 

Q:

Was ist Altruismus?

A:

jedes Verhalten, das dazu dient, das Wohlbefinden anderer zu steigern, v.a. jene Handlungen, die keine direkte Belohnung für die Person, die sie ausübt, liefert 


ist meist intuitiv, reflexartig und automatisch 

Social Psychology - Kapitel 8 - Helfen und Altruismus

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