Neurowissenschaften - Kapitel 13 - Lernen Und Gedächtnis at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Neurowissenschaften - Kapitel 13 - Lernen und Gedächtnis an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Woran litt Patient HM und was konnte durch ihn entdeckt werden?

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TESTE DEIN WISSEN

litt unter Krampfanfällen


durch ihn wurde entdeckt, dass Epilepsie aus im medialen Temporallappen entsteht --> wurde teilweise entfernt (auch Hippocampus und Amygdala teilweise entfernt) --> führte zu weniger Krampfanfällen, aber auch zu anterogradem Gedächtnisverlust (hat das deklarative Gedächtnis betroffen)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Strukturen sind am Lernen beteiligt?

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1. Hippocampus

2. Amygdala

3. Inferotemporaler Cortex

4. Präfrontaler Cortex

5. Striatum 

6. Kleinhirn 

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Wie ist der inferotemporale Cortex am Lernen beteiligt? Welche spezifischen Komponenten beinhaltet er?

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  • für visuelle Erinnerungen 
  • z.B. Erkennen von Klassenkollegen oder Erkennen des Originals hinter einer Parodie 
  • Komponenten: 
    • Fusiform Gyrus: für Gesichtserkennung (Menschen mit Prosopagnosia können keine Gesichter wiedererkennen)
    • parahippocampal place area (PPA): für Erkennung von Orten und Umgebungen 
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Wie ist der Präfrontalcortex am Lernen beteiligt?


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  • für Kurzeit- und Arbeitsgedächtnis 
  • steht auch in Verbindung mit Hippocampus 
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Wie ist das Striatum am Lernen beteiligt?
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  • ist eine Struktur der Basalganglien 
  • für prozedurales Gedächtnis; v.a. für Erlernen von Gewohnheiten 
  • führt aber dazu, dass die Flexibilität des Verhaltens eingeschränkt ist, was wiederum zu OCDs führen kann 
  • Drogenabhängigkeit ist auch eine Störung des Striatums 
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Wie ist das Kleinhirn am Lernen beteiligt?


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TESTE DEIN WISSEN
  • an prozeduralem Gedächtnis beteiligt, v.a. beim Erlernen neuer motorischer Fähigkeiten 
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Was ist Hypermnesie?

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TESTE DEIN WISSEN

= stärkere Erinnerungsfähigkeit

Fähigkeit, fast jede Erinnerungen sehr präzise und oft auch nach vielen Jahren hervorzurufen 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche drei Prozesse helfen bei der Bildung, Speicherung und Abrufung von Erinnerungen?

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1. Enkodierung 

  • Fähigkeit, bestimmte Informationen zu speichern (saliente; jene, denen wir viel Aufmerksamkeit schenken; jene, die ähnlich zu bekannten Infos sind)


2. Konsolidierung

  • hier werden Erinnerungen permanenter gespeichert
  • cells that fire together, wire together; wiederholte gemeinsame Aktivität an einer Synapse führt dazu, dass Infos fester gespeichert werden; stärkt Verbindung an den Synapsen 
  • Infos bilden Gedächtnisspur/Engramm 
  • findet v.a. während Schlaf statt


3. Abruf

  • wenn ein Engramm abgerufen wird, wird es rekonsolidiert
  • dadurch kann es passieren, dass manche Aspekte verloren gehen und es so zu falschen Erinnerungen kommt 
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Welche spezifischen Populationen von Zellen gibt es, die an der Bildung von Erinnerungen beteiligt sind?

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1. Ortszellen 

  • bestimmte Pyramidenzellen im Hippocampus 
  • erhöhen Feuerrate bei bestimmten Orten in einer Umgebung 
  • tragen also zu Orts- und Navigationsgedächtnis bei und helfen bei Bildung einer räumlichen Karte 


2. Rasterzellen 

  • erhöhen Feuerrate, wenn man sich an einem Knotenpunkt eines "Rasters" in einer offnen, zuvor erkundeten Umgebung befindet 
  • Gehirn bildet also Raster als eine Art Koordinatensystem für die mentalen Landkarten 


3. "Jennifer Anniston" Neuronen 

  • = Konzept Zellen 
  • erhöhen Feuerrate exklusiv für spezifische Reize 
  • z.B. Bilder von Aniston, geschriebener Name, gesprochener Name; also alles, was sehr nahe mit ihr zu tun hat 
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Was ist Plastizität?

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  • Veränderungen in der synaptischen Stärke; kann sich erhöhen oder verringern 
  • wenn synaptische Verbindungen dauerhaft gestärkt wird, spricht man von long-term potential (LTP)
  • wenn synaptische Verbindungen dauerhaft verringert werden, spricht man von long-term depression (LTD)
  • sowohl erregende als auch inhibierende Synapsen können beide LTP und LTD erfahren 
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Was ist Habituation? Was ist das Gegenteil von Habituation?

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Habituation = Unterdrückung von normalen reflexhaften Verhaltensweisen; Gewöhnung an bestimmte Reize; hängt mit LTD zusammen 


Gegenteil: Sensibilisierung = wenn diese inhibierende Reaktion verschwindet 

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Welche Symptome hat Alzheimer? Welche Arten gibt es?

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  • irreversibler, langsam fortschreitender neurodegenerativer Vorgang 
  • führt zu Defiziten im Denken, Verhalten und zu Gedächtnisverlusten (v.a. deklaratives Gedächtnis; erst später auch prozedurales Gedächtnis)
  • Arten: 
    • familiäres Alzheimer: 
      • beginnt in 50ern/60ern
      • stark durch genetische Risikofaktoren beeinflusst
      • ca. 10% der Fälle
    • sporadisches Alzheimer: 
      • häufiger
      • Kombination aus Alter, Umweltfaktoren und genetischen Faktoren 
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Q:

Woran litt Patient HM und was konnte durch ihn entdeckt werden?

A:

litt unter Krampfanfällen


durch ihn wurde entdeckt, dass Epilepsie aus im medialen Temporallappen entsteht --> wurde teilweise entfernt (auch Hippocampus und Amygdala teilweise entfernt) --> führte zu weniger Krampfanfällen, aber auch zu anterogradem Gedächtnisverlust (hat das deklarative Gedächtnis betroffen)

Q:

Welche Strukturen sind am Lernen beteiligt?

A:

1. Hippocampus

2. Amygdala

3. Inferotemporaler Cortex

4. Präfrontaler Cortex

5. Striatum 

6. Kleinhirn 

Q:

Wie ist der inferotemporale Cortex am Lernen beteiligt? Welche spezifischen Komponenten beinhaltet er?

A:
  • für visuelle Erinnerungen 
  • z.B. Erkennen von Klassenkollegen oder Erkennen des Originals hinter einer Parodie 
  • Komponenten: 
    • Fusiform Gyrus: für Gesichtserkennung (Menschen mit Prosopagnosia können keine Gesichter wiedererkennen)
    • parahippocampal place area (PPA): für Erkennung von Orten und Umgebungen 
Q:

Wie ist der Präfrontalcortex am Lernen beteiligt?


A:
  • für Kurzeit- und Arbeitsgedächtnis 
  • steht auch in Verbindung mit Hippocampus 
Q:


Wie ist das Striatum am Lernen beteiligt?
A:
  • ist eine Struktur der Basalganglien 
  • für prozedurales Gedächtnis; v.a. für Erlernen von Gewohnheiten 
  • führt aber dazu, dass die Flexibilität des Verhaltens eingeschränkt ist, was wiederum zu OCDs führen kann 
  • Drogenabhängigkeit ist auch eine Störung des Striatums 
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Q:

Wie ist das Kleinhirn am Lernen beteiligt?


A:
  • an prozeduralem Gedächtnis beteiligt, v.a. beim Erlernen neuer motorischer Fähigkeiten 
Q:

Was ist Hypermnesie?

A:

= stärkere Erinnerungsfähigkeit

Fähigkeit, fast jede Erinnerungen sehr präzise und oft auch nach vielen Jahren hervorzurufen 

Q:

Welche drei Prozesse helfen bei der Bildung, Speicherung und Abrufung von Erinnerungen?

A:

1. Enkodierung 

  • Fähigkeit, bestimmte Informationen zu speichern (saliente; jene, denen wir viel Aufmerksamkeit schenken; jene, die ähnlich zu bekannten Infos sind)


2. Konsolidierung

  • hier werden Erinnerungen permanenter gespeichert
  • cells that fire together, wire together; wiederholte gemeinsame Aktivität an einer Synapse führt dazu, dass Infos fester gespeichert werden; stärkt Verbindung an den Synapsen 
  • Infos bilden Gedächtnisspur/Engramm 
  • findet v.a. während Schlaf statt


3. Abruf

  • wenn ein Engramm abgerufen wird, wird es rekonsolidiert
  • dadurch kann es passieren, dass manche Aspekte verloren gehen und es so zu falschen Erinnerungen kommt 
Q:

Welche spezifischen Populationen von Zellen gibt es, die an der Bildung von Erinnerungen beteiligt sind?

A:

1. Ortszellen 

  • bestimmte Pyramidenzellen im Hippocampus 
  • erhöhen Feuerrate bei bestimmten Orten in einer Umgebung 
  • tragen also zu Orts- und Navigationsgedächtnis bei und helfen bei Bildung einer räumlichen Karte 


2. Rasterzellen 

  • erhöhen Feuerrate, wenn man sich an einem Knotenpunkt eines "Rasters" in einer offnen, zuvor erkundeten Umgebung befindet 
  • Gehirn bildet also Raster als eine Art Koordinatensystem für die mentalen Landkarten 


3. "Jennifer Anniston" Neuronen 

  • = Konzept Zellen 
  • erhöhen Feuerrate exklusiv für spezifische Reize 
  • z.B. Bilder von Aniston, geschriebener Name, gesprochener Name; also alles, was sehr nahe mit ihr zu tun hat 
Q:

Was ist Plastizität?

A:
  • Veränderungen in der synaptischen Stärke; kann sich erhöhen oder verringern 
  • wenn synaptische Verbindungen dauerhaft gestärkt wird, spricht man von long-term potential (LTP)
  • wenn synaptische Verbindungen dauerhaft verringert werden, spricht man von long-term depression (LTD)
  • sowohl erregende als auch inhibierende Synapsen können beide LTP und LTD erfahren 
Q:

Was ist Habituation? Was ist das Gegenteil von Habituation?

A:

Habituation = Unterdrückung von normalen reflexhaften Verhaltensweisen; Gewöhnung an bestimmte Reize; hängt mit LTD zusammen 


Gegenteil: Sensibilisierung = wenn diese inhibierende Reaktion verschwindet 

Q:

Welche Symptome hat Alzheimer? Welche Arten gibt es?

A:
  • irreversibler, langsam fortschreitender neurodegenerativer Vorgang 
  • führt zu Defiziten im Denken, Verhalten und zu Gedächtnisverlusten (v.a. deklaratives Gedächtnis; erst später auch prozedurales Gedächtnis)
  • Arten: 
    • familiäres Alzheimer: 
      • beginnt in 50ern/60ern
      • stark durch genetische Risikofaktoren beeinflusst
      • ca. 10% der Fälle
    • sporadisches Alzheimer: 
      • häufiger
      • Kombination aus Alter, Umweltfaktoren und genetischen Faktoren 
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