Gesundheit Und Krankheit at Universität Wien | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Gesundheit und Krankheit an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Kurze Problemgeschichte

1920er/30er

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TESTE DEIN WISSEN

Anwendung psychologischer Erkenntnisse zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit

(F.Alexander; Psychosomatik)

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TESTE DEIN WISSEN

Risikofaktorenmodelle

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TESTE DEIN WISSEN
  • Erweiterung des biomedizinischen Ätiologiemodells hin zur Annahme multipler Ursachen von Krankheiten und Gesundheit "Krankheiten werden durch verschiedene Risiken beeinflusst und hervorgerufen" (Brinkmann 2014)
  • Entstehung in den 1960er Jahren als Antwort auf die Zunahme der " Zivilisationserkrankungen" (=degenerative Erkrankungen, chronische Erkrankungen wie BHD, KHK, krebs)
  • prototypische Studien: groß angelegte prospektive Bevölkerungsstudien zur Ermittlung von Risiken für bestimmte Erkrankungen (Morbidität) und frühem Tod (Mortalität),z.B:
    • Framingham Heart Study -> Koronare Herzerkrankung (Morbidität, Mortalität)
    • Orange County Study -> allgemeine Morbidität, Mortalität
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Framingham Heart Study:

Long-term Population-Based Study

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Original cohort

Beginn: 1948 -> 2008 (60Jahre)

N= 5209 men and women (28-62)


Offspring study

Beginn: 1972 -> 2008

N= 5124 men and women (5-70)


Third Generation

Beginn: 2000er N=4095

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Stress und Gesundheit 

Brinkmann, 2014

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TESTE DEIN WISSEN
  • Stress und seine Folgen gelten als zentrale Risikofaktoren für psychische und körperliche Erkrankungen
  • Lt. TK (20009) Kosten für Folgen der beruflichen Stresses: 20 Mio pro Jahr
  • verantwortlich für ca. 60% der Arbeitsunfähigkeitstage
  • Zentrale Komponente des modernen Lebens (Lebens- und Arbeitsformen,Verstädterung, Lärm, Zeitdruck, Karrieredruck, Mobilität, Verkehr etc.)
  • Enger Zusammenhang zwischen Stress und einer Vielzahl an psychischen und somatischen Störungen und Erkrankungen gilt heute als nachgewiesen
  • Stresskonzept gilt als eines der wichtigsten Konstrukte der angewandten Psychologie und der Klinischen und Gesundheitspsychologie
  • Für GP als ätiologische Variable relevant, aber auch als Ansatzpunkt für Prävention und ' Risikoverhinderung
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TESTE DEIN WISSEN

Dimensionen des DC


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TESTE DEIN WISSEN
  • Gemeinsames dyadisches Coping
  • Supportives dyadisches Coping
  • Delegierendes dyadisches Coping
  • Negatives dyadisches Coping
    •  – Hostiles DC
    • Ambivalentes DC
    • Floskelhaftes/scheinbares DC


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Dyadisches Coping Inventar (DCI) Skalen und Subskalen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Eigene Stresskommunikation (Partner A)
  • Eigenes (positives) supportives DC (Partner A)
  • Eigenes negatives DC (Partner A)
  • Eigenes delegiertes DC (Partner A)
  • Gesamtes eigenes DC (Partner A)
  • Stresskommunikation Partner/-in (Partner B aus Sicht von Partner A)
  • (Positives) Supportives DC Partner/-in (Partner B aus Sicht von Partner A)
  • Negatives supportives DC Partner/-in (Partner B aus Sicht von Partner A)
  • Delegiertes DC Partner/-in (Partner B aus Sicht von Partner A)
  • total DC Partner/in
  • gemeinsames DC


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Ergebnisse zum DC 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Dyadisches Coping nimmt unter Stress signifikant zu
  • DC ist mit Kommunikationsqualität in der Partnerschaft assoziiert, ebenso mit den

–  Sozialen Kompetenzen der Partner

–  Der emotionalen Intelligenz und

–  Der Empathiefähigkeit der Partner

  • Sozial kompetentere Partner ...

–  nehmen Stress des Partners deutlicher und treffsicherer wahr,

–  gehen stärker auf den Partner ein

–  Engagieren sich stärker im gemeinsamen dyadischen Coping,

–  Zeigen deutlich weniger hostiles und ambivalentes DC

  • Paare mit höherer Partnerzufriedenheit weisen stärkeres DC auf
  • Ausmaß an dyadischem Coping sagt Stabilität der Partnerschaft bis zu 15 Jahre voraus
  • DC weist stress-puffernde Effekte auf


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Praktische Relevanz

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TESTE DEIN WISSEN

1. Einheit: Einführung in das Thema Stress, Wahrnehmung und Stressgefühle

2. Einheiten: Verbesserung individuellen Umgangs mit Stress

3. Einheiten: Verbesserung der gemeinsamen Stressbewältigung

4. Einheit: Sensibilisieren für Gerechtigkeit, Fairness, klare Grenzen

5.Einheit: Verbesserung der partnerschaftlichen Kommunikation

6. Einheit: Verbesserung der gemeinsamen Problemlösung

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TESTE DEIN WISSEN

Module des FSPT (Bodenmann 2000)

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TESTE DEIN WISSEN

1. Modul: Einführung in das Thema Stress

2. Modul: gezielte Verbesserungsmöglichkeiten des individuellen Umgangs mit Stress

3. Modul: Die Verbesserung a) der Wahrnehmung von Stresssignalen beim Partner b) der eigenen transparenten und expliziten Stresskommunikation der c) der Möglichkeit der dyadischen Belastungsbewältigungen werden trainiert -> Trichter- und drei-phasen-Methode

4. Modul: Aspekte des fairen Austauschs, der  Gerechtigkeit und der klaren Grenzen sowie die Wichtigkeit einer angemessenen Nähe-Distanz-Regulation zwischen den Partnern

5.Modul: in Anlehnung an das EPL  -> Sensibilisieren der Partner für negative Kommunikationsverläufe, Ursachen für destruktive Interaktionen und spezifischen Kommunikationsverläufen, sowie der Aufbau von Kommunikationsfertigkeiten for Sprecher und Zuhörerinnen

6. Modul: Bedeutung einer effizienten Problemlösung aufgezeigt, und Möglichkeiten einer besseren Lösung von Alltags- und Beziehungsproblemen werden anhand eines Schemas (EPL) geübt

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FSPT (Bodenmann, 2000)

Katamnese über bisher 15 Jahre, Nachweisliche Effekte

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- Reduktion Scheidungsrate

- höhere Beziehungsqualität


als Kontrollgruppe

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Positive Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN
  • wissenschaftliches Forschungsprogramm
  • bemüht um valides Wissen
  • über die Bedingungen und Prozesse des guten/glücklichen/ gelingenden Lebens
  • Individuen/Gruppen/Gesellschaften

=> das impliziert: die Positive Psychologie versucht eine wissenschaftlich begründete Anleitung zum Glücklischsein zu liefern

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Hintergründe der Gesundheitspsychologie

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TESTE DEIN WISSEN
  • Veränderungen im Erkrankungsspektrum
    • Zunahme an Erkrankungen und Todesursachen mit deutlichen psychologischen Anteilen
    • degenerative Erkrankungen, psychische Störungen; Suizid
  • Aufweichung des klassischen medizinischen Krankheitsbegriffs
  • Neuformulierung des Gesundheitsbegriffs (WHO)
  • Veränderungen im medizinischen Modell:

Bio-Modell -> Bio-psycho-soziales modell

  • Kostenexplosion im Gesundheitswesen -> Krise der kursiven medizin
  • Überalterung der Gesellschaft -> lange gesund bleiben
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  • 218578 Karteikarten
  • 4981 Studierende
  • 78 Lernmaterialien

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Q:

Kurze Problemgeschichte

1920er/30er

A:

Anwendung psychologischer Erkenntnisse zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit

(F.Alexander; Psychosomatik)

Q:

Risikofaktorenmodelle

A:
  • Erweiterung des biomedizinischen Ätiologiemodells hin zur Annahme multipler Ursachen von Krankheiten und Gesundheit "Krankheiten werden durch verschiedene Risiken beeinflusst und hervorgerufen" (Brinkmann 2014)
  • Entstehung in den 1960er Jahren als Antwort auf die Zunahme der " Zivilisationserkrankungen" (=degenerative Erkrankungen, chronische Erkrankungen wie BHD, KHK, krebs)
  • prototypische Studien: groß angelegte prospektive Bevölkerungsstudien zur Ermittlung von Risiken für bestimmte Erkrankungen (Morbidität) und frühem Tod (Mortalität),z.B:
    • Framingham Heart Study -> Koronare Herzerkrankung (Morbidität, Mortalität)
    • Orange County Study -> allgemeine Morbidität, Mortalität
Q:

Framingham Heart Study:

Long-term Population-Based Study

A:

Original cohort

Beginn: 1948 -> 2008 (60Jahre)

N= 5209 men and women (28-62)


Offspring study

Beginn: 1972 -> 2008

N= 5124 men and women (5-70)


Third Generation

Beginn: 2000er N=4095

Q:

Stress und Gesundheit 

Brinkmann, 2014

A:
  • Stress und seine Folgen gelten als zentrale Risikofaktoren für psychische und körperliche Erkrankungen
  • Lt. TK (20009) Kosten für Folgen der beruflichen Stresses: 20 Mio pro Jahr
  • verantwortlich für ca. 60% der Arbeitsunfähigkeitstage
  • Zentrale Komponente des modernen Lebens (Lebens- und Arbeitsformen,Verstädterung, Lärm, Zeitdruck, Karrieredruck, Mobilität, Verkehr etc.)
  • Enger Zusammenhang zwischen Stress und einer Vielzahl an psychischen und somatischen Störungen und Erkrankungen gilt heute als nachgewiesen
  • Stresskonzept gilt als eines der wichtigsten Konstrukte der angewandten Psychologie und der Klinischen und Gesundheitspsychologie
  • Für GP als ätiologische Variable relevant, aber auch als Ansatzpunkt für Prävention und ' Risikoverhinderung
Q:

Dimensionen des DC


A:
  • Gemeinsames dyadisches Coping
  • Supportives dyadisches Coping
  • Delegierendes dyadisches Coping
  • Negatives dyadisches Coping
    •  – Hostiles DC
    • Ambivalentes DC
    • Floskelhaftes/scheinbares DC


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Q:

Dyadisches Coping Inventar (DCI) Skalen und Subskalen

A:
  • Eigene Stresskommunikation (Partner A)
  • Eigenes (positives) supportives DC (Partner A)
  • Eigenes negatives DC (Partner A)
  • Eigenes delegiertes DC (Partner A)
  • Gesamtes eigenes DC (Partner A)
  • Stresskommunikation Partner/-in (Partner B aus Sicht von Partner A)
  • (Positives) Supportives DC Partner/-in (Partner B aus Sicht von Partner A)
  • Negatives supportives DC Partner/-in (Partner B aus Sicht von Partner A)
  • Delegiertes DC Partner/-in (Partner B aus Sicht von Partner A)
  • total DC Partner/in
  • gemeinsames DC


Q:

Ergebnisse zum DC 

A:
  • Dyadisches Coping nimmt unter Stress signifikant zu
  • DC ist mit Kommunikationsqualität in der Partnerschaft assoziiert, ebenso mit den

–  Sozialen Kompetenzen der Partner

–  Der emotionalen Intelligenz und

–  Der Empathiefähigkeit der Partner

  • Sozial kompetentere Partner ...

–  nehmen Stress des Partners deutlicher und treffsicherer wahr,

–  gehen stärker auf den Partner ein

–  Engagieren sich stärker im gemeinsamen dyadischen Coping,

–  Zeigen deutlich weniger hostiles und ambivalentes DC

  • Paare mit höherer Partnerzufriedenheit weisen stärkeres DC auf
  • Ausmaß an dyadischem Coping sagt Stabilität der Partnerschaft bis zu 15 Jahre voraus
  • DC weist stress-puffernde Effekte auf


Q:

Praktische Relevanz

A:

1. Einheit: Einführung in das Thema Stress, Wahrnehmung und Stressgefühle

2. Einheiten: Verbesserung individuellen Umgangs mit Stress

3. Einheiten: Verbesserung der gemeinsamen Stressbewältigung

4. Einheit: Sensibilisieren für Gerechtigkeit, Fairness, klare Grenzen

5.Einheit: Verbesserung der partnerschaftlichen Kommunikation

6. Einheit: Verbesserung der gemeinsamen Problemlösung

Q:

Module des FSPT (Bodenmann 2000)

A:

1. Modul: Einführung in das Thema Stress

2. Modul: gezielte Verbesserungsmöglichkeiten des individuellen Umgangs mit Stress

3. Modul: Die Verbesserung a) der Wahrnehmung von Stresssignalen beim Partner b) der eigenen transparenten und expliziten Stresskommunikation der c) der Möglichkeit der dyadischen Belastungsbewältigungen werden trainiert -> Trichter- und drei-phasen-Methode

4. Modul: Aspekte des fairen Austauschs, der  Gerechtigkeit und der klaren Grenzen sowie die Wichtigkeit einer angemessenen Nähe-Distanz-Regulation zwischen den Partnern

5.Modul: in Anlehnung an das EPL  -> Sensibilisieren der Partner für negative Kommunikationsverläufe, Ursachen für destruktive Interaktionen und spezifischen Kommunikationsverläufen, sowie der Aufbau von Kommunikationsfertigkeiten for Sprecher und Zuhörerinnen

6. Modul: Bedeutung einer effizienten Problemlösung aufgezeigt, und Möglichkeiten einer besseren Lösung von Alltags- und Beziehungsproblemen werden anhand eines Schemas (EPL) geübt

Q:

FSPT (Bodenmann, 2000)

Katamnese über bisher 15 Jahre, Nachweisliche Effekte

A:

- Reduktion Scheidungsrate

- höhere Beziehungsqualität


als Kontrollgruppe

Q:

Positive Psychologie

A:
  • wissenschaftliches Forschungsprogramm
  • bemüht um valides Wissen
  • über die Bedingungen und Prozesse des guten/glücklichen/ gelingenden Lebens
  • Individuen/Gruppen/Gesellschaften

=> das impliziert: die Positive Psychologie versucht eine wissenschaftlich begründete Anleitung zum Glücklischsein zu liefern

Q:

Hintergründe der Gesundheitspsychologie

A:
  • Veränderungen im Erkrankungsspektrum
    • Zunahme an Erkrankungen und Todesursachen mit deutlichen psychologischen Anteilen
    • degenerative Erkrankungen, psychische Störungen; Suizid
  • Aufweichung des klassischen medizinischen Krankheitsbegriffs
  • Neuformulierung des Gesundheitsbegriffs (WHO)
  • Veränderungen im medizinischen Modell:

Bio-Modell -> Bio-psycho-soziales modell

  • Kostenexplosion im Gesundheitswesen -> Krise der kursiven medizin
  • Überalterung der Gesellschaft -> lange gesund bleiben
Gesundheit und Krankheit

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