Gender- Und Diversitätsforschung at Universität Wien | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Gender- und Diversitätsforschung an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Gehirnareale reagieren v.a. auf Race?

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  1. Neuropsychologische Experimente identifizieren die Amygdala (z.B. Ralph Adophs, 2009), den rechten dorsolateralen prefrontalen Cortex (z.B. Jennifer Richeson et al., 2003), die ‚fusiform face area‘ (Tobias Brosch et al., 2013) und den anterioren cingulären Cortex (Arnold Ho et al, 2011) als Areale, die vor allem auf ‚Race‘ reagieren.


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pierre Bourdieu Theorie der Praxis (1972,1983)

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Theoretischer und begrifflicher Rahmen, um Regeln sozialer Beziehungen und darauf aufbauende soziale Positionierung von Individuen nachvollziehbar zu machen

-> Soziale Position ergibt sich aus unterschiedlichen Kapitalsorten:


  • ökonomischem Kapital (Vermögen, Einkommen, Besitz etc.)
  • kulturellem Kapital (inkorporiertes Kapital auf Grund von Herkunft, Bildung, Titel, Stellung etc.)
  • sozialem Kapital (Netz der Beziehungen)
  • symbolischem Kapital (soziale Macht, Privilegien, Anerkennung)


=> Verfügbarkeit, Aufbau und Einsatz der Kapitalien erlaubt Behauptung im sozialen Feld (z.B. Wirtschaft, Politik, Wissenschaft etc.)


=> Soziale Position wird aber zusätzlich vom Habitus mitbestimmt

Habitus = erworbene, erfahrungsabhängige Konstruktion, die Individuen auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Klasse eigen ist (z.B. Verhaltensweisen, Sprechweisen, Werte etc.)


=> Soziale Ungleichheit, ungleiche Teilhabemöglichkeit -> unterschiedliche Verfügbarkeit und Möglichkeit des Einsatzes unterschiedlicher Kapitalien -> wird durch Strukturmerkmale (Geschlecht, ‚Race‘, Alter etc. mitbestimmt)


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  1. Psychologische Diversityforschung sollte gemäss Bruce Evan Blaine & Kimberly J. McClure Brenchley, 2017


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  1. ...untersuchen wie Diversität menschliche Identität und Verhalten beeinflusst

  2. ...untersuchen wie Menschen die Diversität ihrer sozialen Umwelt mitkonstruieren (Doing Diversity)

  3. ...nicht nur einige wenige Diversitätsdimensionen mitdenken (z.B. Gender, Race, Class)

  4. ...soziale Ungleichheiten wahrnehmen und aufdecken und mit wissenschaftlichen Zugängen entgegenwirken

  5. ...nicht nur die sozialen Ungleichheiten zwischen Diversitätskategorien aufdecken, sondern auch die Unterschiedlichkeit innerhalb und Gleichheit zwischen Diversitätskategorien


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Diversitätskategorien

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  •  Primäre Soziale Kategorien: Zuordnung erfolgt sofort und schnell und automatisch sog. ‚no brainers‘und die Kategorien sind sichtbar
      • Geschlecht (Sex)

      •  Alter (Age)

      •  Ethnie (Race)

  • Weitere Kategorien sind eher aufmerksamkeitsgesteuert

    • –  Auffällige Merkmale (z.B. Rollstuhl)

    • –  Situative Auffälligkeiten (z.B. Zwischenmenschliche Interaktion)

    • –  Mit Werten Aufgeladen (z.B. religiös konotierte Symbole




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Was sind Diversity Klassiker?

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  • –  Geschlecht (Gender)

    • Generativität

    • Sexuelle Orientierung (Sexual Orientation)

  • –  Ethnie (Race)

• Religion

  • –  Soziale Klasse (Social Class)

  • –  Alter

  • –  Behinderung (Disability)

    • Physisch

    • Psychisch

  • –  Körper (Gewicht, Schönheit, Altersmerkmale etc.)


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Was ist Diversität?

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Diversity/Diversität = soziale Differenz, Unterschiede zwischen Menschen...ist demnach ein Thema der Differentiellen Psychologie, aber auch der Sozialpsychologie, der politischen Psychologie, der Soziologie, der Philosophie u.v.m


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Was bedeutet Doing Diversion?

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Diversität als etwas Gemachtes -->  durch unsere Wahrnehmung, Erwartungen, (emotionale) Zuschreibenden und Verhalten erzeugt wird

=> Diversity als soziales Konstrukt

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Diversity als dempographische Größe

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TESTE DEIN WISSEN


  • Sinnvoll und informative für wissenschaftliche Studien

    • –  organisiert, hilft zu erinnern, hilft zu kommunizieren

    • –  beschreibt Menschen/Gruppen

    • –  ordnet (Rankings!) – Etc.

  • Psychologie kategorisiert z.B. Diagnostik, differentielle Psychologie, Entwicklungspsychologie, klinische Psychologie, Wirtschaftspsychologie, Kriminalpsychologie etc.

  • Psycholog*innen untersuchen wie Differenzkategorien mit menschlichem Verhalten zusammenhängen

– Tendenz zu Lagemaßen, insbesondere zentralen Lagemaßen (Mittelwert/Median) weniger zu Dispersionsmaßen (Varianz, IQR, Range)


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Diversity als politische Größe

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  • benutzt meist nur ganz bestimmte Kategorien

  • stützt sich zumeist auf historisch benachteiligte Gruppen

    •  Geschlecht, sexuelle Orientierung, Ethnizität, Alter, Bildung, seltener Behinderung

• meist sichtbare Gruppierungen

  • Sichtbarkeit beeinflusst psychologische und soziale Zuschreibungen


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Diversity als ideologische Größe

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  • kontroversiell

  • subjektiv gefärbt

  • wertvoll und erwünscht?

  • problematisch?


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Diversity als soziale Größe

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  • Gleichheit vs. Ungleichheit

  • Gerechtigkeit

  • Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung

  • Darf in einer ‚gerechten‘ Gesellschaft die Zugehörigkeit zu einer diversen Gruppe darüber bestimmten welches Wohnumfeld, welche Ausbildung, welchen Job, welches Gehalt, welche Aufstiegschancen, welche medizinische Versorgung, welche Lebenserwartung, welche Teilhabe am sozialen Leben etc. jemand hat?


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4 Schichten-Modell (Lee Gardenswartz & Anita Rowe, 1993)

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  • Persönlichkeit
  • Innere Dimensionen (schwer veränderlich): Alter, Ethnizität, Rasse, Geschlecht/Gender, (physische) Fähigkeiten), sexuelle Orientierung, ...
  • Äußere Dimensionen (veränderlich?): Elternschaft, Familienstand, Berufserfahrung, Ausbildung, Religion, ...
  • Organisationale Dimensionen: Hierarchieposition, Zugehörigkeit zu Kern- od. Randgruppen, ...


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Q:

Welche Gehirnareale reagieren v.a. auf Race?

A:


  1. Neuropsychologische Experimente identifizieren die Amygdala (z.B. Ralph Adophs, 2009), den rechten dorsolateralen prefrontalen Cortex (z.B. Jennifer Richeson et al., 2003), die ‚fusiform face area‘ (Tobias Brosch et al., 2013) und den anterioren cingulären Cortex (Arnold Ho et al, 2011) als Areale, die vor allem auf ‚Race‘ reagieren.


Q:

pierre Bourdieu Theorie der Praxis (1972,1983)

A:

Theoretischer und begrifflicher Rahmen, um Regeln sozialer Beziehungen und darauf aufbauende soziale Positionierung von Individuen nachvollziehbar zu machen

-> Soziale Position ergibt sich aus unterschiedlichen Kapitalsorten:


  • ökonomischem Kapital (Vermögen, Einkommen, Besitz etc.)
  • kulturellem Kapital (inkorporiertes Kapital auf Grund von Herkunft, Bildung, Titel, Stellung etc.)
  • sozialem Kapital (Netz der Beziehungen)
  • symbolischem Kapital (soziale Macht, Privilegien, Anerkennung)


=> Verfügbarkeit, Aufbau und Einsatz der Kapitalien erlaubt Behauptung im sozialen Feld (z.B. Wirtschaft, Politik, Wissenschaft etc.)


=> Soziale Position wird aber zusätzlich vom Habitus mitbestimmt

Habitus = erworbene, erfahrungsabhängige Konstruktion, die Individuen auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Klasse eigen ist (z.B. Verhaltensweisen, Sprechweisen, Werte etc.)


=> Soziale Ungleichheit, ungleiche Teilhabemöglichkeit -> unterschiedliche Verfügbarkeit und Möglichkeit des Einsatzes unterschiedlicher Kapitalien -> wird durch Strukturmerkmale (Geschlecht, ‚Race‘, Alter etc. mitbestimmt)


Q:


  1. Psychologische Diversityforschung sollte gemäss Bruce Evan Blaine & Kimberly J. McClure Brenchley, 2017


A:


  1. ...untersuchen wie Diversität menschliche Identität und Verhalten beeinflusst

  2. ...untersuchen wie Menschen die Diversität ihrer sozialen Umwelt mitkonstruieren (Doing Diversity)

  3. ...nicht nur einige wenige Diversitätsdimensionen mitdenken (z.B. Gender, Race, Class)

  4. ...soziale Ungleichheiten wahrnehmen und aufdecken und mit wissenschaftlichen Zugängen entgegenwirken

  5. ...nicht nur die sozialen Ungleichheiten zwischen Diversitätskategorien aufdecken, sondern auch die Unterschiedlichkeit innerhalb und Gleichheit zwischen Diversitätskategorien


Q:

Diversitätskategorien

A:


  •  Primäre Soziale Kategorien: Zuordnung erfolgt sofort und schnell und automatisch sog. ‚no brainers‘und die Kategorien sind sichtbar
      • Geschlecht (Sex)

      •  Alter (Age)

      •  Ethnie (Race)

  • Weitere Kategorien sind eher aufmerksamkeitsgesteuert

    • –  Auffällige Merkmale (z.B. Rollstuhl)

    • –  Situative Auffälligkeiten (z.B. Zwischenmenschliche Interaktion)

    • –  Mit Werten Aufgeladen (z.B. religiös konotierte Symbole




Q:

Was sind Diversity Klassiker?

A:


  • –  Geschlecht (Gender)

    • Generativität

    • Sexuelle Orientierung (Sexual Orientation)

  • –  Ethnie (Race)

• Religion

  • –  Soziale Klasse (Social Class)

  • –  Alter

  • –  Behinderung (Disability)

    • Physisch

    • Psychisch

  • –  Körper (Gewicht, Schönheit, Altersmerkmale etc.)


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Q:

Was ist Diversität?

A:


Diversity/Diversität = soziale Differenz, Unterschiede zwischen Menschen...ist demnach ein Thema der Differentiellen Psychologie, aber auch der Sozialpsychologie, der politischen Psychologie, der Soziologie, der Philosophie u.v.m


Q:

Was bedeutet Doing Diversion?

A:

Diversität als etwas Gemachtes -->  durch unsere Wahrnehmung, Erwartungen, (emotionale) Zuschreibenden und Verhalten erzeugt wird

=> Diversity als soziales Konstrukt

Q:

Diversity als dempographische Größe

A:


  • Sinnvoll und informative für wissenschaftliche Studien

    • –  organisiert, hilft zu erinnern, hilft zu kommunizieren

    • –  beschreibt Menschen/Gruppen

    • –  ordnet (Rankings!) – Etc.

  • Psychologie kategorisiert z.B. Diagnostik, differentielle Psychologie, Entwicklungspsychologie, klinische Psychologie, Wirtschaftspsychologie, Kriminalpsychologie etc.

  • Psycholog*innen untersuchen wie Differenzkategorien mit menschlichem Verhalten zusammenhängen

– Tendenz zu Lagemaßen, insbesondere zentralen Lagemaßen (Mittelwert/Median) weniger zu Dispersionsmaßen (Varianz, IQR, Range)


Q:

Diversity als politische Größe

A:


  • benutzt meist nur ganz bestimmte Kategorien

  • stützt sich zumeist auf historisch benachteiligte Gruppen

    •  Geschlecht, sexuelle Orientierung, Ethnizität, Alter, Bildung, seltener Behinderung

• meist sichtbare Gruppierungen

  • Sichtbarkeit beeinflusst psychologische und soziale Zuschreibungen


Q:

Diversity als ideologische Größe

A:


  • kontroversiell

  • subjektiv gefärbt

  • wertvoll und erwünscht?

  • problematisch?


Q:

Diversity als soziale Größe

A:


  • Gleichheit vs. Ungleichheit

  • Gerechtigkeit

  • Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung

  • Darf in einer ‚gerechten‘ Gesellschaft die Zugehörigkeit zu einer diversen Gruppe darüber bestimmten welches Wohnumfeld, welche Ausbildung, welchen Job, welches Gehalt, welche Aufstiegschancen, welche medizinische Versorgung, welche Lebenserwartung, welche Teilhabe am sozialen Leben etc. jemand hat?


Q:

4 Schichten-Modell (Lee Gardenswartz & Anita Rowe, 1993)

A:
  • Persönlichkeit
  • Innere Dimensionen (schwer veränderlich): Alter, Ethnizität, Rasse, Geschlecht/Gender, (physische) Fähigkeiten), sexuelle Orientierung, ...
  • Äußere Dimensionen (veränderlich?): Elternschaft, Familienstand, Berufserfahrung, Ausbildung, Religion, ...
  • Organisationale Dimensionen: Hierarchieposition, Zugehörigkeit zu Kern- od. Randgruppen, ...


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