Sozialpsychologie A at Universität Ulm | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Sozialpsychologie A an der Universität Ulm

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Sozialpsychologie A Kurs an der Universität Ulm zu.

TESTE DEIN WISSEN

Weitere Befunde zur Wirkung aversiver Erfahrungen:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• Hitze (Anderson, Bushman & Groom, 1997)
• Schmerz (z.B. Kälte; Berkowitz, Cochran, & Embree, 1981)
• Lärm (Konecni, 1975)
• Gestank (Rotton, Barry, Frey & Soler, 1978)
→ Belege für die Relevanz von negativem Affekt & Arousal hinsichtlich
aggressiven Verhaltens

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Behaviorismus (Watson, Skinner)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Psychologie: objektiver, experimenteller Zweig der Naturwissenschaft -> Vorhersage & Kontrolle Verhalten

-> sichtbares Verhalten zentraler Forschungsgegenstand (nicht Bewusstsein)


- alles Verhalten lässt sich in Reiz-Reaktions-Einheiten zerlegen (S-R-Ansatz)

- Verhalten wird nicht durch angeborene oder erbliche Faktoren bestimmt

-> konditionierter Reflex (Pawlow) als zentrales Erklärungsprinzip 

=> power of the situation


metaphysischer Behaviorismus:

es gibt kein Bewusstsein, keine inneren mentalen Prozesse


methodologischer Behaviorismus: 

es existieren innere mentale Prozesse, aber sie können nicht wissenschaftlich untersucht werden + keine kausale Wirkung auf Verhalten

-> Fokus beobachtbares Verhalten

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Das kognitive Modell

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Kognitionen = Erkenntniseinheiten des Bewusstseins, die auf Sinneserfahrungen/Vorstellen/Denken beruhen


Kognitive Prozesse = Wahrnehmen, Schlussfolgern, Erinnern, Denken & Problemlösen, Entscheiden


- Prozesse der Informationsverarbeitung bestimmen, wie sich ein Individuum verhalten wird (kognitive Prozesse)


-> Verhalten nicht direkte Reaktion auf obj. Umweltbedingungen

=> Stimulus-Organism-Response (S-O-R-Ansatz)

-> Reaktion auf subjektiv konstruierte Realität 


- Gestaltpsychologie (Lernen als Resultat d. Konstruktion von Gedächtnisspuren)


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Thomas Theorem

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

If men define situations as real, they are real in their consequences

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Grundlegende Feststellungen menschlicher Informationsverarbeitung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Arbeitsgedächtnis und kognitive Kapazität begrenzt 

2. Langzeitgedächtnis enorme Speicherkapazität


=> viele kogn. Prozesse bestehen in schneller und effizienter Verbindung zw. Stimulusdaten und mentaler Repräsentation im Langzeitgedächtnis

-> Fokus auf Effizienz kogn. Prozesse und große Bedeutung der Wissensstrukturen im Langzeitgedächtnis

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Um von einem kausalen Zusammenhang sprechen zu können, müssen vier Bedingungen gegeben sein

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • X Y müssen korrelieren
  • UV geht AV zeitlich voraus
  • Einfluss Störvariablen muss eliminiert
  • bei Manipulation dürfen keine systematischen Fehler austreten
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Problemen Studien entgegenwirken

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Randomisierung (löst Problem Drittvariable)
  • neutrale KG (für relative Wirkung; Interpretation der Richtung)
  • Manipulation UV (Konstanthaltung Kontextfaktoren)
  • Quasi-Experiment (keine Zufallszuweisung; z.B. Geschlecht, Beruf... -> Gefahr Drittvariable)
  • Feldexperiment (im natürlichen Umfeld, keine Kontrolle Kontextfaktoren -> Ergebnisse können verfälscht werden)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Zentrale methodische Begriffe

Operationalisierung; Validität

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Operationalisierung

(Art und Weise wie Konstrukt in empirischen Studie realisiert wird)

zB: Aggression mittels Abgabe von Elektroschock messen

  • Validität

Gültigkeit, Belastbarkeit von Aussagen  (auf Basis empirischer Untersuchung)

Kritik: Belastbarkeit Ursache-Wirkungszusammenhangs

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Interne vs. Externe Validität

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Interne

in welchem Grad kann über Effekt eine Aussage getroffen werden (über Auswirkungen UV -> AV)


Gefährdungsquellen interne Validität:

  • Konfundierung -> Operationalisierung UV
  • Validität Messung (Messung AV, Reliabilität)
  • Zusammensetzung Stichprobe (z.B. Selbstselektionseffekte)
  • fehlgeschlagene Randomisierung
  • fehlende KG
  • demand characteristics
  • Reaktivität (Beobachung beeinflusst Verhalten)


Externe:

Generalisierbarkeit (auf Population verallgemeinert) 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Demand Characteristics

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Summe aller Hinweise, die die Hypothese den Probanden nahelegt

(können nicht eliminiert werden)

-> beeinflussen, was er denkt, was von ihm erwartet wird

-> beeinflussen verhalten (zB Placebo Effect)

  • VPN wissen, dass sie sich in Studie befinden (sensibel auf Hinweisreize -> Interpretation und Erwartungen VL ermöglichen)
  • vertrauen, dass VL sie nicht in Gefahr bringt
  • möchten guten Eindruck hinterlassen (VL helfen, dass Hypothese gestützt)


Minimierung Demand Characteristics:

  • ahnungsloser VL
  • Cover Story
  • VL weiß nicht in welche Bedingung VPN zugewiesen
  • Zeitliche/räumliche/inhaltliche Trennung  UV AV
  • Feldstudien
  • Abfrage von Vermutungen VPN
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Informed consent

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Auf Aufklärung basierende Einwilligung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bedürfnisse (needs)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

condition necessary for life, growth & well-being -> generate energy


- Diskrepanz zwischen situativem Istwert + angestrebten Sollwert

Lösung ausblenden
  • 94106 Karteikarten
  • 1173 Studierende
  • 42 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Sozialpsychologie A Kurs an der Universität Ulm - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Weitere Befunde zur Wirkung aversiver Erfahrungen:

A:

• Hitze (Anderson, Bushman & Groom, 1997)
• Schmerz (z.B. Kälte; Berkowitz, Cochran, & Embree, 1981)
• Lärm (Konecni, 1975)
• Gestank (Rotton, Barry, Frey & Soler, 1978)
→ Belege für die Relevanz von negativem Affekt & Arousal hinsichtlich
aggressiven Verhaltens

Q:

Behaviorismus (Watson, Skinner)

A:

Psychologie: objektiver, experimenteller Zweig der Naturwissenschaft -> Vorhersage & Kontrolle Verhalten

-> sichtbares Verhalten zentraler Forschungsgegenstand (nicht Bewusstsein)


- alles Verhalten lässt sich in Reiz-Reaktions-Einheiten zerlegen (S-R-Ansatz)

- Verhalten wird nicht durch angeborene oder erbliche Faktoren bestimmt

-> konditionierter Reflex (Pawlow) als zentrales Erklärungsprinzip 

=> power of the situation


metaphysischer Behaviorismus:

es gibt kein Bewusstsein, keine inneren mentalen Prozesse


methodologischer Behaviorismus: 

es existieren innere mentale Prozesse, aber sie können nicht wissenschaftlich untersucht werden + keine kausale Wirkung auf Verhalten

-> Fokus beobachtbares Verhalten

Q:

Das kognitive Modell

A:

Kognitionen = Erkenntniseinheiten des Bewusstseins, die auf Sinneserfahrungen/Vorstellen/Denken beruhen


Kognitive Prozesse = Wahrnehmen, Schlussfolgern, Erinnern, Denken & Problemlösen, Entscheiden


- Prozesse der Informationsverarbeitung bestimmen, wie sich ein Individuum verhalten wird (kognitive Prozesse)


-> Verhalten nicht direkte Reaktion auf obj. Umweltbedingungen

=> Stimulus-Organism-Response (S-O-R-Ansatz)

-> Reaktion auf subjektiv konstruierte Realität 


- Gestaltpsychologie (Lernen als Resultat d. Konstruktion von Gedächtnisspuren)


Q:

Thomas Theorem

A:

If men define situations as real, they are real in their consequences

Q:

Grundlegende Feststellungen menschlicher Informationsverarbeitung

A:

1. Arbeitsgedächtnis und kognitive Kapazität begrenzt 

2. Langzeitgedächtnis enorme Speicherkapazität


=> viele kogn. Prozesse bestehen in schneller und effizienter Verbindung zw. Stimulusdaten und mentaler Repräsentation im Langzeitgedächtnis

-> Fokus auf Effizienz kogn. Prozesse und große Bedeutung der Wissensstrukturen im Langzeitgedächtnis

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Um von einem kausalen Zusammenhang sprechen zu können, müssen vier Bedingungen gegeben sein

A:
  • X Y müssen korrelieren
  • UV geht AV zeitlich voraus
  • Einfluss Störvariablen muss eliminiert
  • bei Manipulation dürfen keine systematischen Fehler austreten
Q:

Problemen Studien entgegenwirken

A:
  • Randomisierung (löst Problem Drittvariable)
  • neutrale KG (für relative Wirkung; Interpretation der Richtung)
  • Manipulation UV (Konstanthaltung Kontextfaktoren)
  • Quasi-Experiment (keine Zufallszuweisung; z.B. Geschlecht, Beruf... -> Gefahr Drittvariable)
  • Feldexperiment (im natürlichen Umfeld, keine Kontrolle Kontextfaktoren -> Ergebnisse können verfälscht werden)
Q:

Zentrale methodische Begriffe

Operationalisierung; Validität

A:
  • Operationalisierung

(Art und Weise wie Konstrukt in empirischen Studie realisiert wird)

zB: Aggression mittels Abgabe von Elektroschock messen

  • Validität

Gültigkeit, Belastbarkeit von Aussagen  (auf Basis empirischer Untersuchung)

Kritik: Belastbarkeit Ursache-Wirkungszusammenhangs

Q:

Interne vs. Externe Validität

A:

Interne

in welchem Grad kann über Effekt eine Aussage getroffen werden (über Auswirkungen UV -> AV)


Gefährdungsquellen interne Validität:

  • Konfundierung -> Operationalisierung UV
  • Validität Messung (Messung AV, Reliabilität)
  • Zusammensetzung Stichprobe (z.B. Selbstselektionseffekte)
  • fehlgeschlagene Randomisierung
  • fehlende KG
  • demand characteristics
  • Reaktivität (Beobachung beeinflusst Verhalten)


Externe:

Generalisierbarkeit (auf Population verallgemeinert) 

Q:

Demand Characteristics

A:

Summe aller Hinweise, die die Hypothese den Probanden nahelegt

(können nicht eliminiert werden)

-> beeinflussen, was er denkt, was von ihm erwartet wird

-> beeinflussen verhalten (zB Placebo Effect)

  • VPN wissen, dass sie sich in Studie befinden (sensibel auf Hinweisreize -> Interpretation und Erwartungen VL ermöglichen)
  • vertrauen, dass VL sie nicht in Gefahr bringt
  • möchten guten Eindruck hinterlassen (VL helfen, dass Hypothese gestützt)


Minimierung Demand Characteristics:

  • ahnungsloser VL
  • Cover Story
  • VL weiß nicht in welche Bedingung VPN zugewiesen
  • Zeitliche/räumliche/inhaltliche Trennung  UV AV
  • Feldstudien
  • Abfrage von Vermutungen VPN
Q:

Informed consent

A:

Auf Aufklärung basierende Einwilligung

Q:

Bedürfnisse (needs)

A:

condition necessary for life, growth & well-being -> generate energy


- Diskrepanz zwischen situativem Istwert + angestrebten Sollwert

Sozialpsychologie A

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Sozialpsychologie A an der Universität Ulm

Für deinen Studiengang Sozialpsychologie A an der Universität Ulm gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Sozialpsychologie A Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Sozialpsychologie

FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Zum Kurs
Sozialpsychologie

Universität zu Lübeck

Zum Kurs
Sozialpsychologie

FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Zum Kurs
Sozialpsychologie

Katholische Universität Eichstätt - Ingolstadt

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Sozialpsychologie A
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Sozialpsychologie A