Interaktion at Universität Tübingen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Interaktion an der Universität Tübingen

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschied KDT SWT

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TESTE DEIN WISSEN

Geltungsbereich komplementär:

- KDT bei hoch einstellungskonträrem Verhalten 

  • Einst.änderung aufgrund hoher Dissonanz/aversiver Erregung

- SWT bei einstellungskongruentem oder wenig einstellungskonträrem Verhalten 

  • Einst.änderung durch Schlussfolgern über eigene Einstellungen aufgrund Verhalten
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TESTE DEIN WISSEN

1. Dissonanz nach freier Entscheidung

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TESTE DEIN WISSEN

Dissonanzstärke abhängig von

  • Wichtigkeit der Entscheidung (Reise vs Einkaufen)
  • relativen Attraktivität der nicht gewählten Alternative (hohe Diss wenn Alternative attraktiv)
  • Kognitive Überlappung der Alternativen (Waschmittel, viel gemeinsam = wenig Diss)

Reduktion von Diss

  1. Rückgängigmachen der Entscheidung 
  2. Abwertung der Wichtigkeit der Entscheidung (ist ja eig auch egal)
  3. Vergrößern der kognitiven Überlappung (das passt ja eh besser zu mir und ich hab jz noch diesen Vorteil)
  4. Aufsuchen von mit der Entscheidung konsistenten Informationen (einschließlich sozialer Unterstützung) (siehst du doch auch so oder?)
  5. Änderung der Einschätzung der Attraktivität der Alternativen (ach das andere wäre doch eh nichts geworden)

 Exp: 

- Konsumgüter nach Attraktivität bewerten, wenn 2 ähnlich attraktive Dinge -> Diss gering, Attraktivität bleibt gleich, nachdem ein gewählt wurde. Wenn großer Untersch zw Attraktivität = hohe Diss = nicht gewähltes Obj attraktiver

- Wahrscheinlichkeit für Gewinn bei Pferdewette direkt nach Abgabe der Stimme als höher eingeschätzt (freie Entscheidung = richtig)

- Einstellung zum Schummeln ändert sich, je nachdem ob man geschummelt hat (man brauchte ja einen Grund zum Schummeln, rechtfertigen)

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TESTE DEIN WISSEN

2. Rechtfertigung einer Anstrengung

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TESTE DEIN WISSEN

Exp: Je mehr Mühe wir uns geben, um Mitglied einer Gruppe zu werden, desto mehr schätzen wir diese Gruppe (Anstrengung hat sich gelohnt, Gruppe hat hohe Relevanz für uns)


auf negative Weise: "Warum machst du den Job, wenn er doch so viele negative Seiten hat?" "Ich liebe meine Arbeit!" 

=> Verhalten/Anstrengung rechtfertigen, mit Einstellung, die man eig gar nicht hat

=> Um Verh zu erklären, sucht man aktiv nach Gründen = damit keine Diss, sucht man einen Grund, der zum Verhalten passt

comfortable illusion

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TESTE DEIN WISSEN

Der Benjamin-Franklin-Effekt 

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TESTE DEIN WISSEN

Sympatisieren/Mögen von Mitmenschen basiere nicht auf deren Sympathie zu uns, sondern ob wir denen einen Gefallen getan haben

-Bsp: Aufnahmerituale, Sekten


Androhung von Bestrafung für best Verh

Gleiches Ergebnis, 2 Wege

  • Diss.theorie => einstellungskonträres Verhalten => man sucht nach Gründen für eig Verh, keine Angst 
    • => anhaltende Veränderung der Kognition im Verh, pos Einstellung gegenüber vorher favorisiertem Verh nimmt ab
    • schwächer = besser, weil Wahlfreiheit!
  • Operantes Konditionieren: Verh wird gezeigt => Bestrafung => pos Einst zu fav Verh nimmt ab, weil man Verh mit Strafe verbindet
    • starke Konsequenz = besser
Einsatz von Verstärkung
  • Disstheorie: Verstärkung ankündigen => einstellungskonträres Verh => pos Einstl dazu
    • weil eig Entscheidung, man sucht nach Gründen, unabhängig von Belohnung => Veränderung der Kognition
    • schwache Verstärk = gut, weil dann freie Entsch
  • Operantes Kond:einst.konträres Verh => Verstärkung => pos Einst dazu nimmt zu
    • Verhalten wird mit pos Einst verbunden, abhängig von Verstärker
    • starke Konsequenz = besser
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TESTE DEIN WISSEN

Interpersonale Simulationen (Bem)

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TESTE DEIN WISSEN

Exp Festinger:

VP sollen Verh anderer VP vorhersagen => Ergebnisse ähnlich

Erklärung:

Veränderung der Einstellung gemäß Selbstwahrn.theorie (kogn. Erklärung): 

  • nicht motivationale Erklärung, weil nicht wg aversiven Gefühls der Diss
  • sondern kogn Erklärung, weil Wahrn des eig Verhaltens
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TESTE DEIN WISSEN

Attribution von Erregung und Dissonanz 

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TESTE DEIN WISSEN

Zanna & Cooper (1974) 

  • Einstellungen gemessen bei Entspannung und Anspannung
  • Hypothese: Wenn man Ursache kennt für Anspannung dann handelt man anders 
    • wenn selbst entschieden, welche Kapsel sie einnehmen: stärkere Meinung/Einst sehr hoch
    • keine Wahlfreiheit: schwache Meinung
    • wenn Entspannung: Meinung sehr deutlich
    • wenn Anspannung: Meinung fast gar nicht deutlich (=keine Wahlfreiheit + Anspannung)
    • => Attribution auf Kapsel keine Wirkung
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TESTE DEIN WISSEN

Überrechtfertigungseffekt (SWT)

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TESTE DEIN WISSEN

"Korrumpierungseffekt"

- Wenn man Individuen für die Ausführung einer Aufgabe, die sie früher einmal ausgeführt haben (intrinisch mot.), eine äußere Belohnung gibt (»over-justification«) 

=> Aufgabe wird als nicht mehr so attraktiv, weniger angenehm empfunden 

=> Man macht es nur noch mit Belohnung

Grund: 

Attribution des eig Verhaltens auf externale Faktoren, intrinsische Mot. zerstört

Vermeidung:

  • bei anfänglich niedriger intrinsischer Motivation
  • leistungsabhängiger (statt aufgabenabhängiger) Belohnung 
  • Immunisierung durch Aufklärung (Hennessey & Zbikowski, 1991)
  • verbaler Anerkennung (statt materieller Belohnung) 
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TESTE DEIN WISSEN

Reaktanztheorie

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TESTE DEIN WISSEN

(Brehm, 1966)

psychische Reaktanz erzeugt aversiven Zustand, durch das Gefühl, dass die Handlungsfreiheit bedroht ist

=> motivationale Tendenz Freiheit wiederherzustellen 

Bsp

- aus Prinzip gegen Verbote zu verstoßen, nur weil man sie nicht aufgestellt hat

- Verbotenes wird attraktiver, weil man Freiheit erlangt, wenn man es bricht

- auch wenn man Prinzip eig gut findet, aus Trotz (oder unbewusst) aversive/ablehnende Reaktion


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TESTE DEIN WISSEN

Untersuchung von LaPiere (1934) 

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TESTE DEIN WISSEN

Reiste 2 jahre durch USA mit einem chin. Ehepaar, besuchte verschiedene Restaurants und Hotels (nur Ehepaar)

=> 92% schriftliche Ablehnungen

Haben Vorurteile etwas mit Verhalten zu tun?

Erklärungen

  • Reihenfolge (Zeit zw Befragung und Erfassung)
  • Anfragebeantwortung (Hotel überlastet)
  • Soziale Erwünschtheit (weißer Mann daneben = ja)
  • Prototypikalität des Ehepaares (nicht stereotyp genug?)
  • erfasste Einstellung 
  • Große Depression 
- Metaanalyse: Kraus 1995: r = 0,41 (Korr. Ablehnung und Chinesen)
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TESTE DEIN WISSEN

Moderatoren des Zusammenhangs von Einst und Verh (Zsmfass.)

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TESTE DEIN WISSEN

Messung von Einstellung und Verh

  • Korrespondenzprinzip
  • Aggregationsprinzip

Situative Charakteristika 

  • Stärke und Zugänglichkeit der Einstellung 
  • Normen und Kontrolle (Ajzen & Fishbein, 1980; Ajzen, 1991) 
  • Motivation und Gelegenheit (Fazio, 1990) 

Zsmfassung:

  • Verhalten drückt nicht immer Einstellungen aus (Umstände, Soziale Normen) => Verh != Einst
  • Verhaltensvorhersage durch Einstellungen wird verbessert, wenn Verhalten und Einstellung auf demselben Niveau gemessen werden 
  • indirekt erfasste Einstellungen tragen ebenfalls zur Verhaltensvorhersage bei: (z.B. Zeitdruck, wenig Kontrolle) sagen Verhalten unter ähnlichen Bedingungen vorher 
  • mehr Forschung ist nötig… 
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TESTE DEIN WISSEN

Einstellungszugänglichkeit

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TESTE DEIN WISSEN
  • Stärke der Assoziation zwischen dem Objekt und einer Einstellung
  • gemessen an der Geschwindigkeit, mit der man angeben kann, wie man dieses Objekt beurteilt (computergestützte Messung) 
  • Wirkt als Moderator: leicht zugängliche Einstellungen beeinflussen das Verhalten stärker als schwach zugängliche Einstellungen (Einst stark = leicht zugänglich)
  • bsp: wenn uns Antwortmöglichkeit im Quiz uns bekannt vorkommt (=leicht zugängl), nehmen wir eher diese Antwort
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TESTE DEIN WISSEN

Kognitive Dissonanztheorie 

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TESTE DEIN WISSEN

Laut Festinger (1957) gibt es 3 Arten von Bez zw Kognitionen

  • relevant - irrelevant
  • relevant - dissonant
  • relevant - konsonant
  • Dissonanz = Kognitionen, die nicht mit Verhalten konform sind, tritt erst NACH der Entscheidung ein; aversiver psych Zustand (=Ablehnung hervorrufend)
  • Dissonanzreduktion durch Veränderung des kognitiven Systems: 
    • 1. Veränderung (der Bewertung) von Kognitionen 
    • 2. Hinzufügen konsonanter Kognitionen 
    • 3. Verringerung der Wichtigkeit dissonanter Kognitionen /Erhöhung der Wichtigkeit konsonanter Kognitionen 
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  • 286469 Karteikarten
  • 3497 Studierende
  • 103 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Interaktion Kurs an der Universität Tübingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Unterschied KDT SWT

A:

Geltungsbereich komplementär:

- KDT bei hoch einstellungskonträrem Verhalten 

  • Einst.änderung aufgrund hoher Dissonanz/aversiver Erregung

- SWT bei einstellungskongruentem oder wenig einstellungskonträrem Verhalten 

  • Einst.änderung durch Schlussfolgern über eigene Einstellungen aufgrund Verhalten
Q:

1. Dissonanz nach freier Entscheidung

A:

Dissonanzstärke abhängig von

  • Wichtigkeit der Entscheidung (Reise vs Einkaufen)
  • relativen Attraktivität der nicht gewählten Alternative (hohe Diss wenn Alternative attraktiv)
  • Kognitive Überlappung der Alternativen (Waschmittel, viel gemeinsam = wenig Diss)

Reduktion von Diss

  1. Rückgängigmachen der Entscheidung 
  2. Abwertung der Wichtigkeit der Entscheidung (ist ja eig auch egal)
  3. Vergrößern der kognitiven Überlappung (das passt ja eh besser zu mir und ich hab jz noch diesen Vorteil)
  4. Aufsuchen von mit der Entscheidung konsistenten Informationen (einschließlich sozialer Unterstützung) (siehst du doch auch so oder?)
  5. Änderung der Einschätzung der Attraktivität der Alternativen (ach das andere wäre doch eh nichts geworden)

 Exp: 

- Konsumgüter nach Attraktivität bewerten, wenn 2 ähnlich attraktive Dinge -> Diss gering, Attraktivität bleibt gleich, nachdem ein gewählt wurde. Wenn großer Untersch zw Attraktivität = hohe Diss = nicht gewähltes Obj attraktiver

- Wahrscheinlichkeit für Gewinn bei Pferdewette direkt nach Abgabe der Stimme als höher eingeschätzt (freie Entscheidung = richtig)

- Einstellung zum Schummeln ändert sich, je nachdem ob man geschummelt hat (man brauchte ja einen Grund zum Schummeln, rechtfertigen)

Q:

2. Rechtfertigung einer Anstrengung

A:

Exp: Je mehr Mühe wir uns geben, um Mitglied einer Gruppe zu werden, desto mehr schätzen wir diese Gruppe (Anstrengung hat sich gelohnt, Gruppe hat hohe Relevanz für uns)


auf negative Weise: "Warum machst du den Job, wenn er doch so viele negative Seiten hat?" "Ich liebe meine Arbeit!" 

=> Verhalten/Anstrengung rechtfertigen, mit Einstellung, die man eig gar nicht hat

=> Um Verh zu erklären, sucht man aktiv nach Gründen = damit keine Diss, sucht man einen Grund, der zum Verhalten passt

comfortable illusion

Q:

Der Benjamin-Franklin-Effekt 

A:

Sympatisieren/Mögen von Mitmenschen basiere nicht auf deren Sympathie zu uns, sondern ob wir denen einen Gefallen getan haben

-Bsp: Aufnahmerituale, Sekten


Androhung von Bestrafung für best Verh

Gleiches Ergebnis, 2 Wege

  • Diss.theorie => einstellungskonträres Verhalten => man sucht nach Gründen für eig Verh, keine Angst 
    • => anhaltende Veränderung der Kognition im Verh, pos Einstellung gegenüber vorher favorisiertem Verh nimmt ab
    • schwächer = besser, weil Wahlfreiheit!
  • Operantes Konditionieren: Verh wird gezeigt => Bestrafung => pos Einst zu fav Verh nimmt ab, weil man Verh mit Strafe verbindet
    • starke Konsequenz = besser
Einsatz von Verstärkung
  • Disstheorie: Verstärkung ankündigen => einstellungskonträres Verh => pos Einstl dazu
    • weil eig Entscheidung, man sucht nach Gründen, unabhängig von Belohnung => Veränderung der Kognition
    • schwache Verstärk = gut, weil dann freie Entsch
  • Operantes Kond:einst.konträres Verh => Verstärkung => pos Einst dazu nimmt zu
    • Verhalten wird mit pos Einst verbunden, abhängig von Verstärker
    • starke Konsequenz = besser
Q:

Interpersonale Simulationen (Bem)

A:

Exp Festinger:

VP sollen Verh anderer VP vorhersagen => Ergebnisse ähnlich

Erklärung:

Veränderung der Einstellung gemäß Selbstwahrn.theorie (kogn. Erklärung): 

  • nicht motivationale Erklärung, weil nicht wg aversiven Gefühls der Diss
  • sondern kogn Erklärung, weil Wahrn des eig Verhaltens
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Q:

Attribution von Erregung und Dissonanz 

A:

Zanna & Cooper (1974) 

  • Einstellungen gemessen bei Entspannung und Anspannung
  • Hypothese: Wenn man Ursache kennt für Anspannung dann handelt man anders 
    • wenn selbst entschieden, welche Kapsel sie einnehmen: stärkere Meinung/Einst sehr hoch
    • keine Wahlfreiheit: schwache Meinung
    • wenn Entspannung: Meinung sehr deutlich
    • wenn Anspannung: Meinung fast gar nicht deutlich (=keine Wahlfreiheit + Anspannung)
    • => Attribution auf Kapsel keine Wirkung
Q:

Überrechtfertigungseffekt (SWT)

A:

"Korrumpierungseffekt"

- Wenn man Individuen für die Ausführung einer Aufgabe, die sie früher einmal ausgeführt haben (intrinisch mot.), eine äußere Belohnung gibt (»over-justification«) 

=> Aufgabe wird als nicht mehr so attraktiv, weniger angenehm empfunden 

=> Man macht es nur noch mit Belohnung

Grund: 

Attribution des eig Verhaltens auf externale Faktoren, intrinsische Mot. zerstört

Vermeidung:

  • bei anfänglich niedriger intrinsischer Motivation
  • leistungsabhängiger (statt aufgabenabhängiger) Belohnung 
  • Immunisierung durch Aufklärung (Hennessey & Zbikowski, 1991)
  • verbaler Anerkennung (statt materieller Belohnung) 
Q:

Reaktanztheorie

A:

(Brehm, 1966)

psychische Reaktanz erzeugt aversiven Zustand, durch das Gefühl, dass die Handlungsfreiheit bedroht ist

=> motivationale Tendenz Freiheit wiederherzustellen 

Bsp

- aus Prinzip gegen Verbote zu verstoßen, nur weil man sie nicht aufgestellt hat

- Verbotenes wird attraktiver, weil man Freiheit erlangt, wenn man es bricht

- auch wenn man Prinzip eig gut findet, aus Trotz (oder unbewusst) aversive/ablehnende Reaktion


Q:

Untersuchung von LaPiere (1934) 

A:

Reiste 2 jahre durch USA mit einem chin. Ehepaar, besuchte verschiedene Restaurants und Hotels (nur Ehepaar)

=> 92% schriftliche Ablehnungen

Haben Vorurteile etwas mit Verhalten zu tun?

Erklärungen

  • Reihenfolge (Zeit zw Befragung und Erfassung)
  • Anfragebeantwortung (Hotel überlastet)
  • Soziale Erwünschtheit (weißer Mann daneben = ja)
  • Prototypikalität des Ehepaares (nicht stereotyp genug?)
  • erfasste Einstellung 
  • Große Depression 
- Metaanalyse: Kraus 1995: r = 0,41 (Korr. Ablehnung und Chinesen)
Q:

Moderatoren des Zusammenhangs von Einst und Verh (Zsmfass.)

A:

Messung von Einstellung und Verh

  • Korrespondenzprinzip
  • Aggregationsprinzip

Situative Charakteristika 

  • Stärke und Zugänglichkeit der Einstellung 
  • Normen und Kontrolle (Ajzen & Fishbein, 1980; Ajzen, 1991) 
  • Motivation und Gelegenheit (Fazio, 1990) 

Zsmfassung:

  • Verhalten drückt nicht immer Einstellungen aus (Umstände, Soziale Normen) => Verh != Einst
  • Verhaltensvorhersage durch Einstellungen wird verbessert, wenn Verhalten und Einstellung auf demselben Niveau gemessen werden 
  • indirekt erfasste Einstellungen tragen ebenfalls zur Verhaltensvorhersage bei: (z.B. Zeitdruck, wenig Kontrolle) sagen Verhalten unter ähnlichen Bedingungen vorher 
  • mehr Forschung ist nötig… 
Q:

Einstellungszugänglichkeit

A:
  • Stärke der Assoziation zwischen dem Objekt und einer Einstellung
  • gemessen an der Geschwindigkeit, mit der man angeben kann, wie man dieses Objekt beurteilt (computergestützte Messung) 
  • Wirkt als Moderator: leicht zugängliche Einstellungen beeinflussen das Verhalten stärker als schwach zugängliche Einstellungen (Einst stark = leicht zugänglich)
  • bsp: wenn uns Antwortmöglichkeit im Quiz uns bekannt vorkommt (=leicht zugängl), nehmen wir eher diese Antwort
Q:

Kognitive Dissonanztheorie 

A:

Laut Festinger (1957) gibt es 3 Arten von Bez zw Kognitionen

  • relevant - irrelevant
  • relevant - dissonant
  • relevant - konsonant
  • Dissonanz = Kognitionen, die nicht mit Verhalten konform sind, tritt erst NACH der Entscheidung ein; aversiver psych Zustand (=Ablehnung hervorrufend)
  • Dissonanzreduktion durch Veränderung des kognitiven Systems: 
    • 1. Veränderung (der Bewertung) von Kognitionen 
    • 2. Hinzufügen konsonanter Kognitionen 
    • 3. Verringerung der Wichtigkeit dissonanter Kognitionen /Erhöhung der Wichtigkeit konsonanter Kognitionen 
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