Rechtsgeschichte at Universität Potsdam

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Unter welchen Voraussetzungen entsteht Gewohnheitsrecht? Welche Rolle spielt Gewohnheitsrecht heute?

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Definieren sie „objektives Recht“ und „subjektives Recht“ !

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Wissen Sie, wie sich der Übergang von den segmentären Gesellschaften zu den Protostaaten vollzogen hat?

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Welche Rolle spielt der „Richter“ in segmentären Gesellschaften, welche Rolle spielt er in den Protostaaten?

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Nennen sie die vier Entwicklungsstufen des römischen Rechts!

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Skizzieren sie die ständische Gliederung Roms in der Frühzeit!

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Wann und unter welchen Bedingungen ist das sog. XII – Tafel- Gesetz entstanden?

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Nennen sie Quellen des klassischen römischen Rechts!

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 In seiner Schrift „Germania“ berichtet Tacitus vom germanischen „Thing“. Welche Aufgabe hatte das „Thing“?

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Lex Ribuaria und Lex Alamannorum gehören zu den sog. „Leges“ („Volksrechten“). Um was handelt es sich bei diesen Rechtsquellen des Frühmittelalters?

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In der Strafrechtsgeschichte ist im Zusammenhang mit dem frühen Mittelalter häufig von „Erfolgshaftung“ die Rede. Was ist damit gemeint?

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Was versteht man unter „Höchstpersönlichkeit“ des Lehens? Was versteht man unter „Leibeszwang“?

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Rechtsgeschichte

Unter welchen Voraussetzungen entsteht Gewohnheitsrecht? Welche Rolle spielt Gewohnheitsrecht heute?
Die frühe Zeit kannte keine bewusste Rechtsetzung oder Gesetzgebung. Das Recht war vertreten als allgemein anerkannte
Rechtsanschauung, trat in den gelebten Ordnungen zutage und entwickelte sich als ungeschriebenes Gewohnheitsrecht.
Heute gilt Gewohnheitsrecht zwar als verbindlich, ist aber nirgendwo schriftlich fixiert.

Rechtsgeschichte

Definieren sie „objektives Recht“ und „subjektives Recht“ !
Objektives Recht ist die Summe aller Rechtsnormen. Subjektives Recht folgt aus Rechtsvorschriften, die ausschließlich einzelne schützen wollen

Rechtsgeschichte

Wissen Sie, wie sich der Übergang von den segmentären Gesellschaften zu den Protostaaten vollzogen hat?
Die Segmentären Gesellschaften waren bereits sesshaftes Volk. Der Übergang zum Protostaat wird in zwei Theorien beschrieben:
Nach der Eroberungstheorie waren zum einen der Glauben (er sollte auch anderen, nicht „glaubenden“ Menschen, verkündet werden) ausschlaggebend und zum anderen Überbevölkerung im Heimatgebiet sowie die Aridisierung. Es begann eine Völkerwanderung, mit dem Ziel neue Weidegründe zu finden. Diese waren jedoch schon besetzt. So blieb den Neuankömmlingen nur die Möglichkeit der Eroberung. Sie bildeten eine Oberschicht und neue Herrschaftsstruktur.
Die hydrologische Theorie dreht sich im wesentlichen um die Bewässerung von Feldern. Sesshafte Stammesverbände mussten zur Stillung des Bedarfes nahe am Wasser fruchtbare Acker anlegen. So bildeten sich immer größere Verbände die schließlich zu Städten wurden und somit auch ein Bedürfnis an Organisation hatten.

Rechtsgeschichte

Welche Rolle spielt der „Richter“ in segmentären Gesellschaften, welche Rolle spielt er in den Protostaaten?
Der Richter in den segmentären Gesellschaften leitet seine Autorität von dem Parteiwillen ab. Er tritt, wenn die Parteien dies wollen, als Mediator bzw. Schiedsrichter auf.
Der Richter in einem Protostaat hat die alleinige Entscheidungsfunktion, er urteilt und muss seine Autorität nicht von den Parteien abhängig machen.

Rechtsgeschichte

Nennen sie die vier Entwicklungsstufen des römischen Rechts!
Recht der Frühzeit, Recht der Republik, Recht der Klassik, Recht der Nachklassik

Rechtsgeschichte

Skizzieren sie die ständische Gliederung Roms in der Frühzeit!
Patrizier (Enge Familienbande, wohlhabend)
Plebejer (lockere Familienbande, weniger wohlhabend)
Patrizier und Plebejer bilden das Patronat
Unfreie (Sklaven)

Rechtsgeschichte

Wann und unter welchen Bedingungen ist das sog. XII – Tafel- Gesetz entstanden?
Das Zwölftafelgesetz ist 451 v. Chr. Entstanden. Es wurde von zehn Patriziern verfasst. Es ist als Höhepunkt des Streits zwischen Patriziern und Plebejern hervorgegangen. Bis dahin wendeten Patrizier Gewohnheitsrecht oft zu Ihren Gunsten an.
Es gab kein schriftliches Recht, da nur die Pontifees sich mit Recht auskannten. Die Plebejer konnten sich mit Ihrer Forderung nach schriftlichen Recht durchsetzen.

Rechtsgeschichte

Nennen sie Quellen des klassischen römischen Rechts!
Beschlüsse der plebs (plebiscita)
Senatsbeschlüsse (senatus consulta)
Kaisergesetze (constitutiones principum)
Edikte der Magistrate, (edicta) insb. der Prätoren
Gutachten der Rechtsgelehrten (responsa prudentium)

Rechtsgeschichte

 In seiner Schrift „Germania“ berichtet Tacitus vom germanischen „Thing“. Welche Aufgabe hatte das „Thing“?
Das Thing war die Versammlung der Waffentragenden Männer. Dort wurden Häuptlinge gewählt, es wurde über Krieg und Frieden entschieden und wichtige Entscheidungen wurden dort gefällt. Es diente als Gericht, auch wurde das „Thing“ für magische
Zwecke genutzt.

Rechtsgeschichte

Lex Ribuaria und Lex Alamannorum gehören zu den sog. „Leges“ („Volksrechten“). Um was handelt es sich bei diesen Rechtsquellen des Frühmittelalters?
Bei den Leges handelt es sich um Stammesrecht, das verschriftlicht worden ist.
Die Leges besteht aus germanischen Recht mit Einflüssen vom römischen Recht. Es sind sog. Bußgeldkataloge.

Rechtsgeschichte

In der Strafrechtsgeschichte ist im Zusammenhang mit dem frühen Mittelalter häufig von „Erfolgshaftung“ die Rede. Was ist damit gemeint?
Unter Erfolgshaftung versteht man, dass für den äußeren Erfolg gehaftet wird. Der Täter der den Erfolg herbeigeführt hat, wird bestraft, unabhängig von Fahrlässigkeit und Anstiftung. Nur die objektiven Tatbestandsmerkmale werden untersucht, die subjektiven außer Acht gelassen.

Rechtsgeschichte

Was versteht man unter „Höchstpersönlichkeit“ des Lehens? Was versteht man unter „Leibeszwang“?
Unter Höchstpersönlichkeit des Lehens versteht man dass der Lehen nicht weitergegeben werden kann. Das Lehen bezieht sich auf ein höchstpersönliches Rechtsgeschäft. Der Vasall ist seinem Lehnsherrn zu Treue verpflichtet

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