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Lernmaterialien für Kapitel 17: die körperliche & kognitive Entwicklung im mittleren Erwachsenenalter an der Universität Osnabrück

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Kapitel 17: die körperliche & kognitive Entwicklung im mittleren Erwachsenenalter Kurs an der Universität Osnabrück zu.

TESTE DEIN WISSEN

Unterscheidung chronologisches und funktionales Alter 

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TESTE DEIN WISSEN
  • chronologisches Alter = ungenauer Maßstab 
  • tatsächlich: Kompetenz und Leistung (z.B. kognitiv und motorisch) stimmen nicht mit chronol. Alter überein (chronolog. Alter -> unfunktionaler Faktor)
  • funktionales Alter: Unterschied zwischen und innerhalb von Individuen 

-> within-subjects (intraindividuell) 

  • ausgewogener Lebensstil 
  • chronolog. Alter kein guter prädiktor für funkt. Alter 

-> between-subjects 

  • Ernährung, Krankheit, etc. -> Starke Auswirkungen auf unterschiedliches funkt. Alter bei gleichem chronol. Alter von versch. Personen 


-> keine einzelne biologische Messung kann Alterungsrate vorhersagen -> auch soziale Einflüsse spielen eine Rolle 

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TESTE DEIN WISSEN

Lebenserwartung im späten Erwachsenenalter

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TESTE DEIN WISSEN
  • in DE stark gestiegen 
  • stetiger Rückgang Säuglingssterblichkeit 
  • Abnahme der Sterberate bei Erwachsenen (Ernährung, Medizin, sanitäre Einrichtungen, Sicherheit)
  • alternde Babyboomer Generation -> Anstieg an alten Menschen 

Unterschiede 

  • mittlere gesunde Lebenserwartung -> Anzahl von Jahren, die ein Mensch eines bestimmten Jahrgangs in einem bestimmten Alter bei guter Gesundheit zu leben erwarten kann -> unterscheidet sich je nach

-> Land: Gesundheitspolitik, Unfälle mit Waffen, Adipositas

-> Geschlecht: Frauen leben länger als Männer 

-> Einkommen: je höher das EInkommen, desto höher (gesunde) Lebenserwartung (Bsp. Haiti, Sierra Leona, etc. -> niedrige (gesunde) Lebenserwartung) 

  • korreliert mit SÖS und Ressourcen 
  • auch Lebensstil
  • eher Umgebungseinflüsse, als genetische EInflüsse
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TESTE DEIN WISSEN

Lebenserwartung im späten Erwachsenenalter (Entwicklung)

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TESTE DEIN WISSEN
  • demografischer Wandel -> DE: altert stark
  • alte Bevölkerung -> Frauenüberschuss (DE)
  • in ENtwicklungsländern häufig umgedreht 
  • nach 75J. häufiger Probleme, Aktivitäten des alltäglichen Lebens alleine zu bewältigen (Selbstversorgung, Körperhygiene, zwecksgerichtete Aufgaben: Telefonieren, Kochen, etc.) 
  • mit zunehmenden Alter hören die Unterschiede in der Häufigkeit chron. Krankheiten und jeweiligen Lebenserwartung von weißen mit höherem SÖS und weißen mit niedrigerem SÖS auf 
  • Mischung aus Umwelt und Genetik 
  • individuelle Unterschiede bedingt durch Umwelt und Gene/Vererbung 
  • Einfluss von Genen nimmt ab, wenn man über 75 wird (Umweltfaktoren werden bedeutsamer)
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TESTE DEIN WISSEN

Maximale Lebenserwartung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Artenspezifische biolog./gent. Grenze zur Lebensdauer: "wie alt kann ein Mensch werden?"
  • heute ca. 122 Jahre (empirisch) -> nicht klar, ob damit die Grenze erreicht ist
  • letzten Jahren: Wert stagniert
  • geringer Anstieg d. Lebenserwartung für Personen ab 65
  • gestiegene Lebenserwartung v.a. auf geringere Risiken bis 30 zurückzuführen 
  • Laborexperimente (mensch. Zellen) zeigen Möglichkeiten, Lebensdauer zu verlängern
  • sollten wir in Verlängerung der max. Lebenserwartung investieren -> moral./gesundheitspolitische Frage
  • Forscher: lieber in längere gesunde Lebenserwartung investieren (Phase vorm Tod/Krankheitsphase)
  • -> Morbiditätskompression -> Phase der reduzierten Vitalität soll verkürzt werden 


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TESTE DEIN WISSEN

primäre und sekundäre Alterung

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TESTE DEIN WISSEN

primär (normativ)

  • =biologisches Altern
  • genetisch bedingte Rückgänge
  • betrifft Mitglieder aller Spezies 
  • auch bei guter Gesundheit 
  • -> normativ = nicht zu verhindern 

sekundär (individuell) 

  • erbliche Defekte (Anlage) und/oder neg. Umwelteinflüsse
  • sekundäre ALterung erklärt indiv. Unterschiede in Gebrechlichkeit -> nachlassende Funktionsfähigkeit diverser Organe & Körpersysteme / Beeinträchtigung der Alterskompetenz 
  • schwere Erkrankungen 
  • Möglichkeit zu medizinischer/politischer Intervention -> nur individuell nicht normativ


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TESTE DEIN WISSEN

Alternde Körpersysteme 

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TESTE DEIN WISSEN

Herz-Kreislauf & Atmungssysteme

  • weniger elastischer Herzmuskel (schwächerer Herzschlag, reduzierte max. Herzfrequenz, Blutfluss verlangsamt)
  • verhärtete Aterienwände (Ablagerungen von Cholesterin und Fetten)
  • Körpergewebe bekommt u.U. nicht mehr genug Sauerstoff 
  • vitale Lungenkapazität um die Hälfte reduziert 
  • körperli. Aktivität als Gegenwirkung (aber unter starker Belastung bringt das Herz wirklich weniger Leistung)

Immunsystem 

  • T-Zellen, die Antigene angreifen, sind weniger effektiv -> Antigene führen zu größerem Schaden
  • Gefahr: Autoimmunreaktion 
  • schwächeres Immunsystem ist keine Ursache für Erkrankungen -> erhöht Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheit sich verschlimmert 
  • starke individ. Unterschiede (Stärke des Immunsystems als Prädiktor für allg. Gesundheit) 
  • gesunder Lebensstil wichtig 
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TESTE DEIN WISSEN

Schlaf & Altern

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TESTE DEIN WISSEN
  • gesamter Schlafe´bedarf bleibt konstant (7h)
  • weniger NREM Schlaf 
  • Schlafzeiten ändern sich -> frühe Schlafens und Aufwachzeiten 
  • Schlafstörungen: Männer > Frauen 
  • Schlaflosigkeit: eher Männer: Prostata vergrößert -> häufiger Harndrang
  • Schlafapnoe: Atem wird im Schlaf für bis zu 10 sek angehalten -> 45-60% (v.a. bei Übergewicht)
  • bei Schlafstörungen häufig Teufelskreis 
  • ruhiger und erholsamer Schlaf wird gefördert durch 
    • konsequente Schlafens- und Wachzeiten 
    • regelmäßige Bewegung 
    • nur zum Schlafen im Schlafzimmer 
  • lange Einnahme von Schlafmitteln problematisch 
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TESTE DEIN WISSEN

Stereotype des Alterns überwinden 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Vorurteile, Diskriminierung ("Agism") 
  • Bekämpfung der äußerlichen Erscheinungen des Alters
  • Erscheinungen hängen nicht mit Vitalität oder Lebenserwartung zusammen 
  • Gesundheit von Herz-Kreislauf-System, Immunsystem & Nervensystem korreliert mit kog. Leistungen, Lebenserwartungen 
  • meisten Menschen fühlen sich jünger 
  • durch Bewältigungsstrategien kann man Defizite ausgleichen 

Altersstereotype  

  • erhöht physiologische Reaktion auf Stress 
  • verminderte Leistungen im Erinnerungstest
  • positive Altersstereotype wirken stressmindernd, fördern Kompetenz
  • Menschen mit pos. Selbstwahrnehmung leben länger 
  • bei niedriger Bildung werden Stereotype eher unreflektiert übernommen 
  • in Medien: ältere Menschen in Werbung -> pos., aber Produkte, die Kompetenz in Frage stellen 
  • kultur. Unterschiede -> z.B. Japan = altern ist positiv = Weisheit 


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TESTE DEIN WISSEN

geistige Behinderungen im späten Erwachsenenalter 

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TESTE DEIN WISSEN

Demenz:

  • Gruppierung von Krankheiten
  • tritt fast ausschließlich im Alter auf 
  • beeinträchtigt Aspekte von Denken und Verhalten so, dass das tägliche Leben gestört wird 
  • 6-9% der Menschen über 65 
  • 85-89J:  22%
  • nach 90J.:  >50%
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TESTE DEIN WISSEN

Alzheimer

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  • häufigste Form der Demenz
  • struktur. und chem. Verfall von Gehirngewebe 
  • zahlreiche Aspekte des Denkens und Verhaltens gehen verloren 

frühe Symptome:

  • fortschreitende Gedächtnisprobleme
    • zuerst Kurzzeitgedächtnis, dann auch Langzeitgedächtnis
  • Veränderung Persönlichkeit: stark abfallende Spontanität -> Angst vorm Neuen
  • aggressive Ausbrüche, Depressionen, Rückzug 

fortschreitende Symptome

  • motorische Probleme und Sprachprobleme 
  • Schlafstörungen, Wahnvorstellungen 
  • Verlust der Wiedererkennung von Objekten und vertrauten Personen -> schwere Schädigungen soz. Beziehungen 
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen 

Verlauf: 1-15 Jahre

Diagnose: durch Ausschluss

-> 2 strukturelle Gehirnveränderungen 

  • (1) Amyloidablagerungen (Tau-Proteine) 
    • an der Oberfläche von Neuronen, umgeben von Klumpen aus abgestorbenen Nerven- und Gliazellen 
    • Amyloid=Protein 
  • (2) Degenerationsfibrillen 
    • innerhalb von Hirnzellen = unauflösliche, gedrehte Fasern, die überwiegend aus abnormen Eiweißarten besteht (Tau-Proteine)
    • Veränderung vermutlich als Folge der Anstrengung des Gehirns -> Schaden aus Gehirn zu entfernen -> gestörte Kommunikation: absterben von Nervenzellen und Nervenzellverbindungen (Regionen betroffen: für Gedächtnis, Denken, Sprache, Orientierung) -> Großhirnrinde, Hippocampus
    • Untersuchen finden post mortum statt 
    • Untersuchung mit Reagenzen (färben sich unterschied.)
    • Synapsen verkümmern = weniger Neurotransmitter 
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TESTE DEIN WISSEN

Alzheimer: zwei Typen 

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TESTE DEIN WISSEN

1 familiäre Typ

  • vor dem 65. Lebensjahr und schneller Verlauf (5% aller Demenzfälle)
  • Umwelteinflüsse auch wichtig, aber hauptsächlich genetische Ursachen 
  • vor Geburt: genet. Disposition (Veranlagung) -> chromosomale Defekte (Besonderes Risiko für Menschen mit Trisomie 21)

2 sporadisch (später Beginn)

  • späterer und langsamer Verlauf 
  • auch Vererbung wichtig: somatische Mutation nach Befruchtung o. erst im Laufe des Lebens 
  • ApoE4-Gen produziert bestimmtes Protein, das Cholesterin transportiert -> zu wenig Insulin -> hoger Blutzucker 
  • bei Diabetes Typ II Pat. besteht Risiko von 65% Alzheimer zu bekommen 

Risiko und protektive Faktoren 

  • ApoE4 Gen als stärkster Risikofaktor 
  • Umwelteinflüsse 
    • z.B. fettreiche Ernährung, körperli. Inaktivität, Übergewicht und Adipositas, Rauchrn, Diabetes, Schlaganfälle

Hilfe für Alzheimererkrankte 

  • Arzneimitteln (Antidepressiva, Beruhigungsmittel) & Insulintherapie 
  • Familieninterventionsprogramme 
  • gesündere Ernährung 
  • möglichst wenig Veränderung der Lebensumstände 


nicht deterministisch: nur "Risiko" wird vererbt, dann unterscheiden u.a. Umwelteinflüsse, ob Krankheit sich zeigt oder nicht 

-> Alzheimer ganz komplexe Krankheit aus Verbindung von genetischen EInflüssen und Umwelteinflüssen

kulturelle Unterschiede

  • Afroamerikaner haben höheres Risiko wegen begleitenden Risikofaktoren 
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TESTE DEIN WISSEN

Zerebrovaskuläre Demenz/Multiinfarktdemenz

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TESTE DEIN WISSEN
  • durch Veränderung der Blutgefäße 
  • Serie von Schlaganfällen führt zu einer schrittweisen Degeneration der geistigen Fähigkeiten 
  • schrittweise/diskontinuierliche Entwicklung, nach jedem Schlaganfall schalgartige Verschlechterung 

Ursache:

  • keine direkten Effekte durch Insulin oder Gene wie bei Alzheimer 
  • eher indirekte Einflüsse von genetischen (Herz-Kreislauf, Diabetes, hoher Blutdruck) und Umweltfaktoren (Adipositas, Alkohol, zu viel Salz, wenig Bewegug), die das Schlaganfallrisiko erhöhen 
  • Männer höheres Risiko 
  • meisten Fälle werden durch Arteriosklerose (Blutgefäßverengung durch Einlagerung von Cholesterin und Fette verursacht) -> Vorbeugung gut möglich 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Kapitel 17: die körperliche & kognitive Entwicklung im mittleren Erwachsenenalter Kurs an der Universität Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Unterscheidung chronologisches und funktionales Alter 

A:
  • chronologisches Alter = ungenauer Maßstab 
  • tatsächlich: Kompetenz und Leistung (z.B. kognitiv und motorisch) stimmen nicht mit chronol. Alter überein (chronolog. Alter -> unfunktionaler Faktor)
  • funktionales Alter: Unterschied zwischen und innerhalb von Individuen 

-> within-subjects (intraindividuell) 

  • ausgewogener Lebensstil 
  • chronolog. Alter kein guter prädiktor für funkt. Alter 

-> between-subjects 

  • Ernährung, Krankheit, etc. -> Starke Auswirkungen auf unterschiedliches funkt. Alter bei gleichem chronol. Alter von versch. Personen 


-> keine einzelne biologische Messung kann Alterungsrate vorhersagen -> auch soziale Einflüsse spielen eine Rolle 

Q:

Lebenserwartung im späten Erwachsenenalter

A:
  • in DE stark gestiegen 
  • stetiger Rückgang Säuglingssterblichkeit 
  • Abnahme der Sterberate bei Erwachsenen (Ernährung, Medizin, sanitäre Einrichtungen, Sicherheit)
  • alternde Babyboomer Generation -> Anstieg an alten Menschen 

Unterschiede 

  • mittlere gesunde Lebenserwartung -> Anzahl von Jahren, die ein Mensch eines bestimmten Jahrgangs in einem bestimmten Alter bei guter Gesundheit zu leben erwarten kann -> unterscheidet sich je nach

-> Land: Gesundheitspolitik, Unfälle mit Waffen, Adipositas

-> Geschlecht: Frauen leben länger als Männer 

-> Einkommen: je höher das EInkommen, desto höher (gesunde) Lebenserwartung (Bsp. Haiti, Sierra Leona, etc. -> niedrige (gesunde) Lebenserwartung) 

  • korreliert mit SÖS und Ressourcen 
  • auch Lebensstil
  • eher Umgebungseinflüsse, als genetische EInflüsse
Q:

Lebenserwartung im späten Erwachsenenalter (Entwicklung)

A:
  • demografischer Wandel -> DE: altert stark
  • alte Bevölkerung -> Frauenüberschuss (DE)
  • in ENtwicklungsländern häufig umgedreht 
  • nach 75J. häufiger Probleme, Aktivitäten des alltäglichen Lebens alleine zu bewältigen (Selbstversorgung, Körperhygiene, zwecksgerichtete Aufgaben: Telefonieren, Kochen, etc.) 
  • mit zunehmenden Alter hören die Unterschiede in der Häufigkeit chron. Krankheiten und jeweiligen Lebenserwartung von weißen mit höherem SÖS und weißen mit niedrigerem SÖS auf 
  • Mischung aus Umwelt und Genetik 
  • individuelle Unterschiede bedingt durch Umwelt und Gene/Vererbung 
  • Einfluss von Genen nimmt ab, wenn man über 75 wird (Umweltfaktoren werden bedeutsamer)
Q:

Maximale Lebenserwartung

A:
  • Artenspezifische biolog./gent. Grenze zur Lebensdauer: "wie alt kann ein Mensch werden?"
  • heute ca. 122 Jahre (empirisch) -> nicht klar, ob damit die Grenze erreicht ist
  • letzten Jahren: Wert stagniert
  • geringer Anstieg d. Lebenserwartung für Personen ab 65
  • gestiegene Lebenserwartung v.a. auf geringere Risiken bis 30 zurückzuführen 
  • Laborexperimente (mensch. Zellen) zeigen Möglichkeiten, Lebensdauer zu verlängern
  • sollten wir in Verlängerung der max. Lebenserwartung investieren -> moral./gesundheitspolitische Frage
  • Forscher: lieber in längere gesunde Lebenserwartung investieren (Phase vorm Tod/Krankheitsphase)
  • -> Morbiditätskompression -> Phase der reduzierten Vitalität soll verkürzt werden 


Q:

primäre und sekundäre Alterung

A:

primär (normativ)

  • =biologisches Altern
  • genetisch bedingte Rückgänge
  • betrifft Mitglieder aller Spezies 
  • auch bei guter Gesundheit 
  • -> normativ = nicht zu verhindern 

sekundär (individuell) 

  • erbliche Defekte (Anlage) und/oder neg. Umwelteinflüsse
  • sekundäre ALterung erklärt indiv. Unterschiede in Gebrechlichkeit -> nachlassende Funktionsfähigkeit diverser Organe & Körpersysteme / Beeinträchtigung der Alterskompetenz 
  • schwere Erkrankungen 
  • Möglichkeit zu medizinischer/politischer Intervention -> nur individuell nicht normativ


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Q:

Alternde Körpersysteme 

A:

Herz-Kreislauf & Atmungssysteme

  • weniger elastischer Herzmuskel (schwächerer Herzschlag, reduzierte max. Herzfrequenz, Blutfluss verlangsamt)
  • verhärtete Aterienwände (Ablagerungen von Cholesterin und Fetten)
  • Körpergewebe bekommt u.U. nicht mehr genug Sauerstoff 
  • vitale Lungenkapazität um die Hälfte reduziert 
  • körperli. Aktivität als Gegenwirkung (aber unter starker Belastung bringt das Herz wirklich weniger Leistung)

Immunsystem 

  • T-Zellen, die Antigene angreifen, sind weniger effektiv -> Antigene führen zu größerem Schaden
  • Gefahr: Autoimmunreaktion 
  • schwächeres Immunsystem ist keine Ursache für Erkrankungen -> erhöht Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheit sich verschlimmert 
  • starke individ. Unterschiede (Stärke des Immunsystems als Prädiktor für allg. Gesundheit) 
  • gesunder Lebensstil wichtig 
Q:

Schlaf & Altern

A:
  • gesamter Schlafe´bedarf bleibt konstant (7h)
  • weniger NREM Schlaf 
  • Schlafzeiten ändern sich -> frühe Schlafens und Aufwachzeiten 
  • Schlafstörungen: Männer > Frauen 
  • Schlaflosigkeit: eher Männer: Prostata vergrößert -> häufiger Harndrang
  • Schlafapnoe: Atem wird im Schlaf für bis zu 10 sek angehalten -> 45-60% (v.a. bei Übergewicht)
  • bei Schlafstörungen häufig Teufelskreis 
  • ruhiger und erholsamer Schlaf wird gefördert durch 
    • konsequente Schlafens- und Wachzeiten 
    • regelmäßige Bewegung 
    • nur zum Schlafen im Schlafzimmer 
  • lange Einnahme von Schlafmitteln problematisch 
Q:

Stereotype des Alterns überwinden 

A:
  • Vorurteile, Diskriminierung ("Agism") 
  • Bekämpfung der äußerlichen Erscheinungen des Alters
  • Erscheinungen hängen nicht mit Vitalität oder Lebenserwartung zusammen 
  • Gesundheit von Herz-Kreislauf-System, Immunsystem & Nervensystem korreliert mit kog. Leistungen, Lebenserwartungen 
  • meisten Menschen fühlen sich jünger 
  • durch Bewältigungsstrategien kann man Defizite ausgleichen 

Altersstereotype  

  • erhöht physiologische Reaktion auf Stress 
  • verminderte Leistungen im Erinnerungstest
  • positive Altersstereotype wirken stressmindernd, fördern Kompetenz
  • Menschen mit pos. Selbstwahrnehmung leben länger 
  • bei niedriger Bildung werden Stereotype eher unreflektiert übernommen 
  • in Medien: ältere Menschen in Werbung -> pos., aber Produkte, die Kompetenz in Frage stellen 
  • kultur. Unterschiede -> z.B. Japan = altern ist positiv = Weisheit 


Q:

geistige Behinderungen im späten Erwachsenenalter 

A:

Demenz:

  • Gruppierung von Krankheiten
  • tritt fast ausschließlich im Alter auf 
  • beeinträchtigt Aspekte von Denken und Verhalten so, dass das tägliche Leben gestört wird 
  • 6-9% der Menschen über 65 
  • 85-89J:  22%
  • nach 90J.:  >50%
Q:

Alzheimer

A:
  • häufigste Form der Demenz
  • struktur. und chem. Verfall von Gehirngewebe 
  • zahlreiche Aspekte des Denkens und Verhaltens gehen verloren 

frühe Symptome:

  • fortschreitende Gedächtnisprobleme
    • zuerst Kurzzeitgedächtnis, dann auch Langzeitgedächtnis
  • Veränderung Persönlichkeit: stark abfallende Spontanität -> Angst vorm Neuen
  • aggressive Ausbrüche, Depressionen, Rückzug 

fortschreitende Symptome

  • motorische Probleme und Sprachprobleme 
  • Schlafstörungen, Wahnvorstellungen 
  • Verlust der Wiedererkennung von Objekten und vertrauten Personen -> schwere Schädigungen soz. Beziehungen 
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen 

Verlauf: 1-15 Jahre

Diagnose: durch Ausschluss

-> 2 strukturelle Gehirnveränderungen 

  • (1) Amyloidablagerungen (Tau-Proteine) 
    • an der Oberfläche von Neuronen, umgeben von Klumpen aus abgestorbenen Nerven- und Gliazellen 
    • Amyloid=Protein 
  • (2) Degenerationsfibrillen 
    • innerhalb von Hirnzellen = unauflösliche, gedrehte Fasern, die überwiegend aus abnormen Eiweißarten besteht (Tau-Proteine)
    • Veränderung vermutlich als Folge der Anstrengung des Gehirns -> Schaden aus Gehirn zu entfernen -> gestörte Kommunikation: absterben von Nervenzellen und Nervenzellverbindungen (Regionen betroffen: für Gedächtnis, Denken, Sprache, Orientierung) -> Großhirnrinde, Hippocampus
    • Untersuchen finden post mortum statt 
    • Untersuchung mit Reagenzen (färben sich unterschied.)
    • Synapsen verkümmern = weniger Neurotransmitter 
Q:

Alzheimer: zwei Typen 

A:

1 familiäre Typ

  • vor dem 65. Lebensjahr und schneller Verlauf (5% aller Demenzfälle)
  • Umwelteinflüsse auch wichtig, aber hauptsächlich genetische Ursachen 
  • vor Geburt: genet. Disposition (Veranlagung) -> chromosomale Defekte (Besonderes Risiko für Menschen mit Trisomie 21)

2 sporadisch (später Beginn)

  • späterer und langsamer Verlauf 
  • auch Vererbung wichtig: somatische Mutation nach Befruchtung o. erst im Laufe des Lebens 
  • ApoE4-Gen produziert bestimmtes Protein, das Cholesterin transportiert -> zu wenig Insulin -> hoger Blutzucker 
  • bei Diabetes Typ II Pat. besteht Risiko von 65% Alzheimer zu bekommen 

Risiko und protektive Faktoren 

  • ApoE4 Gen als stärkster Risikofaktor 
  • Umwelteinflüsse 
    • z.B. fettreiche Ernährung, körperli. Inaktivität, Übergewicht und Adipositas, Rauchrn, Diabetes, Schlaganfälle

Hilfe für Alzheimererkrankte 

  • Arzneimitteln (Antidepressiva, Beruhigungsmittel) & Insulintherapie 
  • Familieninterventionsprogramme 
  • gesündere Ernährung 
  • möglichst wenig Veränderung der Lebensumstände 


nicht deterministisch: nur "Risiko" wird vererbt, dann unterscheiden u.a. Umwelteinflüsse, ob Krankheit sich zeigt oder nicht 

-> Alzheimer ganz komplexe Krankheit aus Verbindung von genetischen EInflüssen und Umwelteinflüssen

kulturelle Unterschiede

  • Afroamerikaner haben höheres Risiko wegen begleitenden Risikofaktoren 
Q:

Zerebrovaskuläre Demenz/Multiinfarktdemenz

A:
  • durch Veränderung der Blutgefäße 
  • Serie von Schlaganfällen führt zu einer schrittweisen Degeneration der geistigen Fähigkeiten 
  • schrittweise/diskontinuierliche Entwicklung, nach jedem Schlaganfall schalgartige Verschlechterung 

Ursache:

  • keine direkten Effekte durch Insulin oder Gene wie bei Alzheimer 
  • eher indirekte Einflüsse von genetischen (Herz-Kreislauf, Diabetes, hoher Blutdruck) und Umweltfaktoren (Adipositas, Alkohol, zu viel Salz, wenig Bewegug), die das Schlaganfallrisiko erhöhen 
  • Männer höheres Risiko 
  • meisten Fälle werden durch Arteriosklerose (Blutgefäßverengung durch Einlagerung von Cholesterin und Fette verursacht) -> Vorbeugung gut möglich 
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