Strafrecht at Universität Marburg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

lege scripta)

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Schriftlichkeitsgebot (lege scripta)

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Äquivalenztheorie/Bedingungstheorie


Kausalität

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conditio -sine -qua -non - Formel



Ursache im Sinne des Strafrechts ist jede Bedingung eines Erfolges, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne daß der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele (BGHSt 1, 332)


–Grundgedanke: alle Erfolgsbedingungen sind gleichwertig, d.h. äquivalent.


–Fragestellung: Entfällt der eingetretene (konkrete) Erfolg, wenn man sich die Handlung wegdenkt?

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–Deliktsfähigkeit

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(7 / 10 / 18 Jahre, §828 BGB)

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§47 StGB

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§47 StGB: Kurze Freiheitsstrafe nur in Ausnahmefällen


 (1) Eine Freiheitsstrafe unter sechs Monaten verhängt das Gericht nur, wenn besondere Umstände, die in der Tat oder der Persönlichkeit des Täters liegen, die Verhängung einer Freiheitsstrafe zur Einwirkung auf den Täter oder zur Verteidigung der Rechtsordnung unerläßlich machen.

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nulla poena sine culpa

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Schuldprinzip (nulla poena sine culpa)

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Strafrechtlicher Handlungsbegriff


3. Soziale Handlungslehre

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(Eb . Schmidt, Engisch , Lange, Oehler, Jescheck u.a. )


•Handlung = jedes vom menschlichen Willen getragene (beherrschte oder beherrschbare) sozialerhebliche Verhalten 


•Sozialerheblich = Verhalten muss die Beziehung des 

Menschen zu seiner Umwelt berühren und Gegenstand einer wertbezogenen Beurteilung sein können

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§173 StGB
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§173 StGB (Beischlaf zwischen Verwandten)


(1) Wer mit einem leiblichen Abkömmling den Beischlaf vollzieht , wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 


(2) Wer mit einem leiblichen Verwandten aufsteigender Linie den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft; dies gilt auch dann, wenn das Verwandtschaftsverhältnis erloschen ist. Ebenso werden leibliche Geschwister bestraft, die miteinander den Beischlaf vollziehen . 


(3) Abkömmlinge und Geschwister werden nicht nach dieser Vorschrift bestraft, wenn sie zur Zeit der Tat noch nicht achtzehn Jahre alt waren.

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§212 StGB

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§212 StGB: Totschlag 


(1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft. 


(2) In besonders schweren Fällen ist auf lebenslange Freiheitsstrafe zu erkennen.

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Maßregeln der Besserung und Sicherung

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Freiheitsentziehende Maßregeln

                                                            (§§ 63 -67h StGB)

Führungsaufsicht

                                                            (§§ 68 -68g StGB)

Entziehung der Fahrerlaubnis

                                                            (§§ 69 -69b StGB)

Berufsverbot

                                                            (§§ 70 -70b StGB)

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Freiheitsentziehende Maßregeln

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(§§ 63 -67h StGB)

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§166 StGB
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§166 StGB Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen 


(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften ( §11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören , wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 


(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören

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TESTE DEIN WISSEN
Vorsatz Definition
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TESTE DEIN WISSEN
Wille zur Verwirklichung des Straftatbestandes in Kenntnis aller seine objektiven Tatumstände
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Q:

lege scripta)

A:

Schriftlichkeitsgebot (lege scripta)

Q:

Äquivalenztheorie/Bedingungstheorie


Kausalität

A:

conditio -sine -qua -non - Formel



Ursache im Sinne des Strafrechts ist jede Bedingung eines Erfolges, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne daß der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele (BGHSt 1, 332)


–Grundgedanke: alle Erfolgsbedingungen sind gleichwertig, d.h. äquivalent.


–Fragestellung: Entfällt der eingetretene (konkrete) Erfolg, wenn man sich die Handlung wegdenkt?

Q:

–Deliktsfähigkeit

A:

(7 / 10 / 18 Jahre, §828 BGB)

Q:

§47 StGB

A:

§47 StGB: Kurze Freiheitsstrafe nur in Ausnahmefällen


 (1) Eine Freiheitsstrafe unter sechs Monaten verhängt das Gericht nur, wenn besondere Umstände, die in der Tat oder der Persönlichkeit des Täters liegen, die Verhängung einer Freiheitsstrafe zur Einwirkung auf den Täter oder zur Verteidigung der Rechtsordnung unerläßlich machen.

Q:

nulla poena sine culpa

A:

Schuldprinzip (nulla poena sine culpa)

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Q:

Strafrechtlicher Handlungsbegriff


3. Soziale Handlungslehre

A:

(Eb . Schmidt, Engisch , Lange, Oehler, Jescheck u.a. )


•Handlung = jedes vom menschlichen Willen getragene (beherrschte oder beherrschbare) sozialerhebliche Verhalten 


•Sozialerheblich = Verhalten muss die Beziehung des 

Menschen zu seiner Umwelt berühren und Gegenstand einer wertbezogenen Beurteilung sein können

Q:
§173 StGB
A:

§173 StGB (Beischlaf zwischen Verwandten)


(1) Wer mit einem leiblichen Abkömmling den Beischlaf vollzieht , wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 


(2) Wer mit einem leiblichen Verwandten aufsteigender Linie den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft; dies gilt auch dann, wenn das Verwandtschaftsverhältnis erloschen ist. Ebenso werden leibliche Geschwister bestraft, die miteinander den Beischlaf vollziehen . 


(3) Abkömmlinge und Geschwister werden nicht nach dieser Vorschrift bestraft, wenn sie zur Zeit der Tat noch nicht achtzehn Jahre alt waren.

Q:

§212 StGB

A:

§212 StGB: Totschlag 


(1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft. 


(2) In besonders schweren Fällen ist auf lebenslange Freiheitsstrafe zu erkennen.

Q:

Maßregeln der Besserung und Sicherung

A:

Freiheitsentziehende Maßregeln

                                                            (§§ 63 -67h StGB)

Führungsaufsicht

                                                            (§§ 68 -68g StGB)

Entziehung der Fahrerlaubnis

                                                            (§§ 69 -69b StGB)

Berufsverbot

                                                            (§§ 70 -70b StGB)

Q:

Freiheitsentziehende Maßregeln

A:

(§§ 63 -67h StGB)

Q:
§166 StGB
A:

§166 StGB Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen 


(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften ( §11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören , wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 


(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören

Q:
Vorsatz Definition
A:
Wille zur Verwirklichung des Straftatbestandes in Kenntnis aller seine objektiven Tatumstände
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