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Lernmaterialien für L2 Klinische Psychologie an der Universität Mannheim

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TESTE DEIN WISSEN

Definitionskriterium Statistische Seltenheit

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TESTE DEIN WISSEN

• un-normales (abnormales) Verhalten ist selten
• Verhaltensformen und Persönlichkeitsmerkmale sind
normal verteilt (Normalverteilung)
• abnormales Verhalten bedeutet Abweichung von der
Norm/dem Durchschnitt
• Aber: Seltenes Verhalten muss nicht pathologisch sein
(z.B., hoher IQ, hoch ängstlich, gute oder schlecht
Leistungen etc.)
• statistische Definition allein genügt nicht um
festzulegen, welches seltene Verhalten
psychopathologisch ist

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TESTE DEIN WISSEN

Nosologie

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TESTE DEIN WISSEN

Krankheits- und Störungsbegriffe; Vulnerabilität und Diathese

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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre kurz das kognitiv-behaviorale Paradigma 

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TESTE DEIN WISSEN

Man geht davon aus, dass ein Verhalten durch 4 mögliche Folgen verstärkt werden kann: 

  • Personen bekommt Aufmerksamkeit 
  • Person kann eine Aufgabe vermeiden 
  • Das Verhalten erzeugt sensorisches Feedback 
  • Person erhält Zugang zu erwünschten Dingen und Situationen

Nach der Identifizierung des Verstärkers kann die Behandlung ganz auf die Veränderung der Folgen des abweichenden Verhaltens zugeschnitten werden.

Bis heute am einflussreichsten ist die Expositionstherapie 

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TESTE DEIN WISSEN

Subtyp "Stimmungsinkongruente psychotische Merkmale"

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TESTE DEIN WISSEN

Wahnvorstellungen oder Halluzinationen, die thematisch nicht zur Wertigkeit der depressiven oder manischen Episode passen

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TESTE DEIN WISSEN

Vorteile diagnostischer Systeme

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TESTE DEIN WISSEN

• Ermöglicht Kommunikation in der Wissenschaft
(Nomenklatur)
• Theorien der Psychopathologie entwickeln
• Vorhersagen über den Verlauf und über die besten
Behandlungsmöglichkeiten
• Setzt Standards für Behandlung
• Ermöglicht Kommunikation mit Praktikern
(Dissemination! wissen aus der Forschung in die Praxis umsetzen)
• Ermöglicht Nachschlagen einer (Kurz-)beschreibung
klinischer Bilder
• Können revidiert und angepasst werden (DSM V)

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TESTE DEIN WISSEN

Definitionskriterium Unfähigkeit/ Dysfunktion

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TESTE DEIN WISSEN

• Pathologie kann die Unfähigkeit beinhalten, ein
bestimmtes Ziel zu verfolgen (z.B. Flugangst, Psychosen,
Drogenabhängigkeit, usw.)
Aber:
• einige Störungen beinhalten nicht unbedingt Unfähigkeit
(z.B. Paraphilien)
• viele Unfähigkeiten (z.B. nicht Fußball spielen oder
singen können) sind nicht pathologisch
– Legasthenie (Lese- und Rechtschreibstörung)
– Aber keine „Bocksprungasthenie“

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TESTE DEIN WISSEN

Definitionskriterium Persönliches Leid

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TESTE DEIN WISSEN

• pathologisches Verhalten verursacht persönliches Leiden
– „Leidensdruck“
• dieses Definitionskriterium umfasst viele Formen der
Pathologie (z.B. Angst, Depression)
Aber:
• einige Störungen beinhalten nicht
unbedingt Leiden (z.B. Antisoziale
Persönlichkeitsstörung)
[es leiden aber andere!]
• viele Formen menschlichen Leidens (Hunger, Schmerz,
Angst) sind nicht (psycho)pathologisch

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TESTE DEIN WISSEN

Gegenstand der klinischen Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN

• Psychopathologie
• Klinisch psychologische Diagnostik, Epidemiologie
• Verhaltensmedizin, Gesundheitspsychologie
• Psychotherapie, Prävention, Rehabilitation

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TESTE DEIN WISSEN

Prävalenz

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TESTE DEIN WISSEN

Anteil der Population, der an einer Erkrankung zu
einem bestimmten Zeitpunkt leidet.

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TESTE DEIN WISSEN

Definitionskriterium Andauern der Störung

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TESTE DEIN WISSEN

• viele (unserer Alltags-) Probleme sind flüchtig
• Psychopathologie dauert an (in einem bestimmten
Zeitrahmen)

• Definitionen über Dauer wirken oft willkürlich

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TESTE DEIN WISSEN

Inzidenz

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TESTE DEIN WISSEN

Zahl an Neuerkrankungen, die in einem Zeitabschnitt
(üblicherweise ein Jahr) auftreten.

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TESTE DEIN WISSEN

Definitionskriterium Verletzten sozialer Normen

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TESTE DEIN WISSEN

• Störungen verletzen soziale Normen
• oder bedroht oder beängstigt diejenigen, die dies beobachten
(z.B. Alkoholismus, Manie, Psychopathie).
Aber:
• Offensichtlich stark vom Wandel kultureller Normen abhängig (z.B.
Homosexualität s.u., Drogengebrauch, Stimmen hören)
• nicht immer mit Leidensdruck verbunden
• nicht jedes abweichende Verhalten verletzt soziale Normen (z.B.
Angst)
• einige Verhaltensweisen verletzen soziale Normen, werden aber
nicht unmittelbar als psycho-pathologisch klassifiziert (z.B.
Kriminalität)

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Q:

Definitionskriterium Statistische Seltenheit

A:

• un-normales (abnormales) Verhalten ist selten
• Verhaltensformen und Persönlichkeitsmerkmale sind
normal verteilt (Normalverteilung)
• abnormales Verhalten bedeutet Abweichung von der
Norm/dem Durchschnitt
• Aber: Seltenes Verhalten muss nicht pathologisch sein
(z.B., hoher IQ, hoch ängstlich, gute oder schlecht
Leistungen etc.)
• statistische Definition allein genügt nicht um
festzulegen, welches seltene Verhalten
psychopathologisch ist

Q:

Nosologie

A:

Krankheits- und Störungsbegriffe; Vulnerabilität und Diathese

Q:

Erkläre kurz das kognitiv-behaviorale Paradigma 

A:

Man geht davon aus, dass ein Verhalten durch 4 mögliche Folgen verstärkt werden kann: 

  • Personen bekommt Aufmerksamkeit 
  • Person kann eine Aufgabe vermeiden 
  • Das Verhalten erzeugt sensorisches Feedback 
  • Person erhält Zugang zu erwünschten Dingen und Situationen

Nach der Identifizierung des Verstärkers kann die Behandlung ganz auf die Veränderung der Folgen des abweichenden Verhaltens zugeschnitten werden.

Bis heute am einflussreichsten ist die Expositionstherapie 

Q:

Subtyp "Stimmungsinkongruente psychotische Merkmale"

A:

Wahnvorstellungen oder Halluzinationen, die thematisch nicht zur Wertigkeit der depressiven oder manischen Episode passen

Q:

Vorteile diagnostischer Systeme

A:

• Ermöglicht Kommunikation in der Wissenschaft
(Nomenklatur)
• Theorien der Psychopathologie entwickeln
• Vorhersagen über den Verlauf und über die besten
Behandlungsmöglichkeiten
• Setzt Standards für Behandlung
• Ermöglicht Kommunikation mit Praktikern
(Dissemination! wissen aus der Forschung in die Praxis umsetzen)
• Ermöglicht Nachschlagen einer (Kurz-)beschreibung
klinischer Bilder
• Können revidiert und angepasst werden (DSM V)

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Q:

Definitionskriterium Unfähigkeit/ Dysfunktion

A:

• Pathologie kann die Unfähigkeit beinhalten, ein
bestimmtes Ziel zu verfolgen (z.B. Flugangst, Psychosen,
Drogenabhängigkeit, usw.)
Aber:
• einige Störungen beinhalten nicht unbedingt Unfähigkeit
(z.B. Paraphilien)
• viele Unfähigkeiten (z.B. nicht Fußball spielen oder
singen können) sind nicht pathologisch
– Legasthenie (Lese- und Rechtschreibstörung)
– Aber keine „Bocksprungasthenie“

Q:

Definitionskriterium Persönliches Leid

A:

• pathologisches Verhalten verursacht persönliches Leiden
– „Leidensdruck“
• dieses Definitionskriterium umfasst viele Formen der
Pathologie (z.B. Angst, Depression)
Aber:
• einige Störungen beinhalten nicht
unbedingt Leiden (z.B. Antisoziale
Persönlichkeitsstörung)
[es leiden aber andere!]
• viele Formen menschlichen Leidens (Hunger, Schmerz,
Angst) sind nicht (psycho)pathologisch

Q:

Gegenstand der klinischen Psychologie

A:

• Psychopathologie
• Klinisch psychologische Diagnostik, Epidemiologie
• Verhaltensmedizin, Gesundheitspsychologie
• Psychotherapie, Prävention, Rehabilitation

Q:

Prävalenz

A:

Anteil der Population, der an einer Erkrankung zu
einem bestimmten Zeitpunkt leidet.

Q:

Definitionskriterium Andauern der Störung

A:

• viele (unserer Alltags-) Probleme sind flüchtig
• Psychopathologie dauert an (in einem bestimmten
Zeitrahmen)

• Definitionen über Dauer wirken oft willkürlich

Q:

Inzidenz

A:

Zahl an Neuerkrankungen, die in einem Zeitabschnitt
(üblicherweise ein Jahr) auftreten.

Q:

Definitionskriterium Verletzten sozialer Normen

A:

• Störungen verletzen soziale Normen
• oder bedroht oder beängstigt diejenigen, die dies beobachten
(z.B. Alkoholismus, Manie, Psychopathie).
Aber:
• Offensichtlich stark vom Wandel kultureller Normen abhängig (z.B.
Homosexualität s.u., Drogengebrauch, Stimmen hören)
• nicht immer mit Leidensdruck verbunden
• nicht jedes abweichende Verhalten verletzt soziale Normen (z.B.
Angst)
• einige Verhaltensweisen verletzen soziale Normen, werden aber
nicht unmittelbar als psycho-pathologisch klassifiziert (z.B.
Kriminalität)

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