Ernährung Und Sonde at Universität Mainz | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Ernährung und Sonde an der Universität Mainz

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Ernährung und Sonde Kurs an der Universität Mainz zu.

TESTE DEIN WISSEN

Folgen einer Mangelernährung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

schlechter Allgemeinzustand

Verminderung der Lebensqualität

Verminderung der körpereigenen Abwehrkräfte

gesteigertes Infektions- und Komplikationsrisiko


Mangelernährung kostet das Gesundheitssystem jährlich ca. 9 Milliarden Euro!

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Scores für die Erfassung des Ernährungsstatus

Welche Scores werden in Pflegeheimen, in der Klinik und im ambulanten Bereich bevorzugt angewendet?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

PEMU: Pflegerische Erfassung von Mangelernährung und deren Ursachen

MNA: Mini Nutritional Assessment

MNA-SF: Mini Nutritional Assessment short form

MUST-Bogen: Malnutrition universal screening tool

NRS: Nutritional Risk Screening


Pflegeheim: PEMU, MNA oder MNA-SF

Klinik: NRS

ambulanter Bereich: MUST-Bogen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Formen der klinischen Ernährung gibt es?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Orale Ernährung: unter Einbeziehung des gesamten Gastrointestinaltraktes (vom Mund bis zum Enddarm), "normales" Essen (am besten ausgewogene mediterrane Mischkost)

Enterale Ernährung: Zufuhr flüssiger Nährsubstrate als Trink- und/oder Sondennahrung unter Einbeziehung des Magen-Darm-Traktes.

Parenterale Ernährung: Ernährung über eine zentrale oder periphere Vene unter Umgehung des Gastrointestinaltraktes

Trink- und Sondennahrung: diätische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diäten)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Ursachen für Mangelernährung beim Patienten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1.) Erkrankung des Patienten führt zu Geschmacksveränderungen / Appetitlosigkeit

2.) Patient ist aufgrund der Erkrankung nicht mehr in der Lage zu essen (neurologische Störungen, Stenosen im Kopf-/Halsbereich, Bewusstlosigkeit)

3.) Patient darf aufgrund einer Operation im Magen-Darm-Bereich oder einer akuten Phase einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung nicht essen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wann darf enterale Ernährung nicht angewendet werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bei nicht funktionsfähigem GIT, z.B.

  • Ileus
  • Dünndarm-Atonie (=Erschlaffung der Muskulatur)
  • Schwere akute Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
  • Akute GI-Blutung
  • nicht beherrschbarer Durchfall / Erbrechen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Voraussetzungen für enterale Ernährung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Patient befindet sich in einer stabilen Stoffwechsellage (keine akuten metabolischen Entgleisungen, keine akuten Organinsuffizienzen)
  • die Motilität und Resorption des GIT oder Teile des GIT sind weitgehend funktionsfähig
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wieso soll der GIT, wenn komplett oder teilweise funktionsfähig, unbedingt durch gastrointestinale Applikation genutzt werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

"If the gut works use it!"

Aufrechterhaltung und Ausnutzung wichtiger physiologischer Regelmechanismen des Körpers:

  • Resorptionsschranke
  • Leberpassage
  • Stimulation gastrointestinaler Hormone (Bsp: Inkretine: GLP-1)
  • Nährstoffversorgung der Darmschleimhaut (Schutz vor Zottenatrophie)
  • Abpufferung der Magensäure (physiologische Ulcusprophylaxe)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist Trinknahrung? Wann wird sie angewendet?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Zusatznahrung für den Patienten. Fertig hergestellt oder in Form von Pulver (wird unmittelbar vor der Anwendung hergestellt).

Der Patient nimmt noch Nahrung zu sich, jedoch nicht in ausreichender Menge. Mit Trinknahrung kann außerdem ein erhöhter Eiweißbedarf kompensiert werden.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Soll-Gewicht?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Körpergewicht im normalen BMI-Bereich zwischen 18,5 und 24 kg/m^3.

Berechnungsgrundlage für den BMI > 30 kg/m^3 (adipös)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet ein BMI bei älteren Patienten

  • unter 22 kg/m^2
  • unter 20 kg/m^2
  • unter 16 kg/m^2
  • über 30 kg/m^2?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • unter 22 kg/m^2: Risiko für Unterernährung
  • unter 20 kg/m^2: Unterernährung
  • unter 16 kg/m^2: extreme Kachexie
  • über 30 kg/m^2: Adipositas
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wie ist der empfohlene Proteinbedarf bei Erwachsenen und Senioren?

Welche Patienten haben einen erhöhten und hohen Proteinbedarf?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

empfohlene Proteinaufnahme

  • für Erwachsene: 0,8 g/kg KG/Tag
  • für Senioren > 65 Jahre: 0,9-1,1 g/kg KG/Tag

erhöhter Proteinbedarf (1,1-1,5 g/kg KG bei Patienten mit:

  • oberflächlichen Wunden
  • kleinen OPs
  • leichten Infektionen
  • Hämodialyse

hoher Proteinbedarf (1,5-2 g/kg KG) bei Patienten mit:

  • sehr großen Wunden
  • großflächigen Verbrennungen
  • intestinalen Proteinverlusten
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Unterschied zwischen teil- und vollbilanzierten Diäten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Vollbilanzierte Diät = Standardnahrung; zur ausschließlichen Ernährung

müssen hinsichtlich des Energie- und Nährstoffgehalts (Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) bedarfsdeckend sein.


Teilbilanzierte Diät

Verwendung in ergänzender Nahrung; dürfen die vorgegebene Höchstmenge für Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente pro Tag nicht überschreiten

Lösung ausblenden
  • 252318 Karteikarten
  • 3854 Studierende
  • 134 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Ernährung und Sonde Kurs an der Universität Mainz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Folgen einer Mangelernährung

A:

schlechter Allgemeinzustand

Verminderung der Lebensqualität

Verminderung der körpereigenen Abwehrkräfte

gesteigertes Infektions- und Komplikationsrisiko


Mangelernährung kostet das Gesundheitssystem jährlich ca. 9 Milliarden Euro!

Q:

Scores für die Erfassung des Ernährungsstatus

Welche Scores werden in Pflegeheimen, in der Klinik und im ambulanten Bereich bevorzugt angewendet?

A:

PEMU: Pflegerische Erfassung von Mangelernährung und deren Ursachen

MNA: Mini Nutritional Assessment

MNA-SF: Mini Nutritional Assessment short form

MUST-Bogen: Malnutrition universal screening tool

NRS: Nutritional Risk Screening


Pflegeheim: PEMU, MNA oder MNA-SF

Klinik: NRS

ambulanter Bereich: MUST-Bogen

Q:

Welche Formen der klinischen Ernährung gibt es?

A:

Orale Ernährung: unter Einbeziehung des gesamten Gastrointestinaltraktes (vom Mund bis zum Enddarm), "normales" Essen (am besten ausgewogene mediterrane Mischkost)

Enterale Ernährung: Zufuhr flüssiger Nährsubstrate als Trink- und/oder Sondennahrung unter Einbeziehung des Magen-Darm-Traktes.

Parenterale Ernährung: Ernährung über eine zentrale oder periphere Vene unter Umgehung des Gastrointestinaltraktes

Trink- und Sondennahrung: diätische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diäten)

Q:

Ursachen für Mangelernährung beim Patienten

A:

1.) Erkrankung des Patienten führt zu Geschmacksveränderungen / Appetitlosigkeit

2.) Patient ist aufgrund der Erkrankung nicht mehr in der Lage zu essen (neurologische Störungen, Stenosen im Kopf-/Halsbereich, Bewusstlosigkeit)

3.) Patient darf aufgrund einer Operation im Magen-Darm-Bereich oder einer akuten Phase einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung nicht essen.

Q:

Wann darf enterale Ernährung nicht angewendet werden?

A:

Bei nicht funktionsfähigem GIT, z.B.

  • Ileus
  • Dünndarm-Atonie (=Erschlaffung der Muskulatur)
  • Schwere akute Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
  • Akute GI-Blutung
  • nicht beherrschbarer Durchfall / Erbrechen
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Voraussetzungen für enterale Ernährung

A:
  • Patient befindet sich in einer stabilen Stoffwechsellage (keine akuten metabolischen Entgleisungen, keine akuten Organinsuffizienzen)
  • die Motilität und Resorption des GIT oder Teile des GIT sind weitgehend funktionsfähig
Q:

Wieso soll der GIT, wenn komplett oder teilweise funktionsfähig, unbedingt durch gastrointestinale Applikation genutzt werden?

A:

"If the gut works use it!"

Aufrechterhaltung und Ausnutzung wichtiger physiologischer Regelmechanismen des Körpers:

  • Resorptionsschranke
  • Leberpassage
  • Stimulation gastrointestinaler Hormone (Bsp: Inkretine: GLP-1)
  • Nährstoffversorgung der Darmschleimhaut (Schutz vor Zottenatrophie)
  • Abpufferung der Magensäure (physiologische Ulcusprophylaxe)
Q:

Was ist Trinknahrung? Wann wird sie angewendet?

A:

Zusatznahrung für den Patienten. Fertig hergestellt oder in Form von Pulver (wird unmittelbar vor der Anwendung hergestellt).

Der Patient nimmt noch Nahrung zu sich, jedoch nicht in ausreichender Menge. Mit Trinknahrung kann außerdem ein erhöhter Eiweißbedarf kompensiert werden.

Q:

Was ist das Soll-Gewicht?

A:

Körpergewicht im normalen BMI-Bereich zwischen 18,5 und 24 kg/m^3.

Berechnungsgrundlage für den BMI > 30 kg/m^3 (adipös)

Q:

Was bedeutet ein BMI bei älteren Patienten

  • unter 22 kg/m^2
  • unter 20 kg/m^2
  • unter 16 kg/m^2
  • über 30 kg/m^2?
A:
  • unter 22 kg/m^2: Risiko für Unterernährung
  • unter 20 kg/m^2: Unterernährung
  • unter 16 kg/m^2: extreme Kachexie
  • über 30 kg/m^2: Adipositas
Q:

Wie ist der empfohlene Proteinbedarf bei Erwachsenen und Senioren?

Welche Patienten haben einen erhöhten und hohen Proteinbedarf?

A:

empfohlene Proteinaufnahme

  • für Erwachsene: 0,8 g/kg KG/Tag
  • für Senioren > 65 Jahre: 0,9-1,1 g/kg KG/Tag

erhöhter Proteinbedarf (1,1-1,5 g/kg KG bei Patienten mit:

  • oberflächlichen Wunden
  • kleinen OPs
  • leichten Infektionen
  • Hämodialyse

hoher Proteinbedarf (1,5-2 g/kg KG) bei Patienten mit:

  • sehr großen Wunden
  • großflächigen Verbrennungen
  • intestinalen Proteinverlusten
Q:

Unterschied zwischen teil- und vollbilanzierten Diäten

A:

Vollbilanzierte Diät = Standardnahrung; zur ausschließlichen Ernährung

müssen hinsichtlich des Energie- und Nährstoffgehalts (Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) bedarfsdeckend sein.


Teilbilanzierte Diät

Verwendung in ergänzender Nahrung; dürfen die vorgegebene Höchstmenge für Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente pro Tag nicht überschreiten

Ernährung und Sonde

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Ernährung und Sonde an der Universität Mainz

Für deinen Studiengang Ernährung und Sonde an der Universität Mainz gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten Ernährung und Sonde Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Endo und Ernährung

Universität zu Köln

Zum Kurs
Sport und Ernährung

Universität zu Kiel

Zum Kurs
Sport und Ernährung

Universität Frankfurt am Main

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Ernährung und Sonde
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Ernährung und Sonde