AM-Therapie Kinder Und Schwangerschaft at Universität Mainz | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für AM-Therapie Kinder und Schwangerschaft an der Universität Mainz

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen AM-Therapie Kinder und Schwangerschaft Kurs an der Universität Mainz zu.

TESTE DEIN WISSEN

Dosierlöffel- und Becher:

Wovon ist die Dosiergenauigkeit abhängig

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TESTE DEIN WISSEN
  • von der Viskosität und Oberflächenspannung einer Flüssigkeit. Bei einem Testversuch dosierten 6 von 12 Probanden (überwiegend mit pharmazeutischer Ausbildung) falsch! 
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TESTE DEIN WISSEN

Trägermedien für Oralia:

Welche eignen sich?

Was sollte beachtet werden?

Was ist ein Nachteil?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Fruchtsaft, Obstbrei, Eis, Pudding, Nutella, Marmalade
  • kurz vor der Einnahme das AM mit Trägermedium mischen
  • Berücksichtigung der Stabilität des Arzneistoffs in der Nahrung
    • Bsp: Mischung von 6-Mercaptopurin mit Milch reduziert durch die enthaltene Xanthinoxidase den Gehalt des Arzneistoffs auf 25%
  • Übezogene AM nicht in fruchtsäurehaltige Getränke einrühren --> Überzüge mit basischen Polymeren bevorzugt mit Griesbrei oder Vanillepudding verabreichen
  • Einnahme wird häufig nüchtern empfohlen --> bei Säuglingen nicht möglich, da wegen häufiger Nahrungsaufnahme nie wirklich nüchtern

 

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TESTE DEIN WISSEN

Anleitung Zwiebelwickel

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TESTE DEIN WISSEN
  • Rohe Zwiebeln klein gehackt in kleine Säckchen oder Stofftaschentücher füllen. 
  • hinter oder auf das schmerzende Ohr legen. 
  • Schal um den Kopf des Kindes binden oder Mütze aufziehen zur Fixierung
  • Um die Wirkung des Wickels zu erhöhen, können die Zwiebeln erwärmt werden. 
  • Alternativ hierzu legt sich das Kind mit dem kranken Ohr auf eine Wärmflasche. 
  • Durch das Erhitzen der Zwiebel dringen die schmerzstillenden Dämpfe noch besser in das kranke Ohr ein und entfalten dort ihre heilende Wirkung. 
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Gegenmaßnahmen wurden  getroffen, um off-label-use zu verhindern?


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TESTE DEIN WISSEN
  • 2007: Pädiatrieausschuss (Pediatric Committee PDCO)
  • 2009: Europäisches Netzwerk für pädiatrische Forschung der EMA
  • Verabschiedung einer Verordnung über Kinderarzneimittel
  • Erhebung zur Erfassung des Ist-Zustandes aller in der pädiatrischen Bevölkerungsgruppe  verwendeten AM 
  • Verplichtung der pharm. Unternehmen, in der Entwicklung jedes neuen oder Erweiterung eines bereits zugelassenen AM, die pädiatrische Population mit einzubeziehen
    • Erstellung eines pädiatrischen Prüfkonzeptes (Paedriatic Investigation Plan, PIP, 2007)
    • Hersteller setzt Plan direkt um oder lässt Durchführung zurück stellen oder bewirkt eine Befreiung, wenn Indikationsgebiet für Kinder irrelevant ist
  • Einführung der Genehmigung für die pädiatrische Verwendung (= Paediatric Use Marketing Authorisation, PUMA, 2007)
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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklung von pädiatrischen Rezepturen - aktueller Stand


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TESTE DEIN WISSEN
  • bei vielen Erkrankungen keine kindgerechte Arzneiform erhältlich
  • wirft viele Fragen auf
  • viele Verordnungen für Kinder muss in der Apotheke (bzw. Krankenhausapotheke) das AM in einer kindgerechten Form hergestellt werden (z.B. Saft, Kapsel)
  • Algorithmus über Vorgehen bei der Entwicklung einer pädiatrischen Rezeptur
  • Bspw. bei 16 von 20 Arzneistoffen für kardiovaskuläre Erkrankungen noch keine kindgerechte Zubereitung vorhanden

 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist bei der Pharmakokinetik von Kindern zu berücksichtigen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Erwachsenen-Dosis kann nicht einfach auf Kinder oder Säuglinge umgerechnet werden
  • Kinder noch in der Entwicklung --> Pharmakokinetik unterscheidet sich stark von Erwachsenen
    • z.B. Hornschicht und Blut-Hirn-Schranke noch in der Entwicklung
    • Wasseranteil des Körpers höher als bei Erwachsenen
    • andere Leber- und Nierenfunktion --> teilweise benötigen Kinder in bestimmtem Alter sogar eine höhere Dosis, als Erwachsene, später jedoch eine niedrigere Dosis
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TESTE DEIN WISSEN

Was soll die PUMA bieten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • soll Anreiz zur Erforschung von patentfreien AM für die potentielle pädiatrische Verwendung schaffen
  • bietet 8 Jahre Datenexklusivität und 10 Jahre Marktexklusivität für jedes neue patentfreie Produkt, das ausschließlich für die pädiatrische Verwendung entwickelt wird
  • bis 2013 wurde erst eine PUMA erteilt
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Kindgerechten Darreichungsformen (Überkategorien) gibt es?


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TESTE DEIN WISSEN

1. Orale Darreichungsformen

2. Nasale Darreichungsformen

3. Rektale Darreichungsformen

4. orale Verabreichung parenteraler Darreichungsformen

5. Okulare Darreichungsformen

6. TTS (Transdermal Therapeutische Systeme)

7. Flüssige Arzneiformen

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TESTE DEIN WISSEN

orale Darreichungsformen für Kinder

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TESTE DEIN WISSEN
  • Hartgelatinekapseln
    • Wenn die Kapsel geöffnet werden darf, kann der Kapselinhalt ausgeleert und in Muttermilch, Wasser/Nahrung suspendiert verabreicht werden.
  • Weichgelatinekapseln
    • Nach Möglichkeit in warmem Wasser lösen oder anstechen, um den Inhalt aufzuziehen
  • Tabletten 
    • Mit geeigneten Hilfsmitteln (Abb. 1) zerkleinern/zerreiben und mit Nahrung/ Wasser suspendieren.
  • Pellets 
    • Dispergieren, nicht zerkleinern 
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TESTE DEIN WISSEN

Nasale Darreichungsformen für Kinder 

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TESTE DEIN WISSEN

-->  zur lokalen und systemischen Anwendung in der Nase (schnellerer Wirkeintritt, Kaschierung eines unangenehmen Arzneistoffgeschmacks entfällt):

  • Nasentropfen  
    • Nasivin® - Dosiersystem (“springende Tropfen”) 
  • Nasensprays        
    • z.B. Mucosal Atomization Device (MAD). 
    • Durch die feine Düse wird das Medikament vernebelt, optimal auf der Schleimhaut verteilt und kann so besser absorbiert werden.
    • NW: Reizen der Schleimhaut, Unwirksamkeit bei Schnupfen 
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TESTE DEIN WISSEN

Rektale Darreichungsformen für Kinder

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TESTE DEIN WISSEN

--> Verringerte BV (z.B. Paracetamol 68% rel. Bioverfügbarkeit) und verzögerter Wirkeintritt

  • Suppositorien 
    • Verabreichung einfach 
    • Frühzeitige Ausstossung möglich
    • Unterdosierung kann auftreten 
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TESTE DEIN WISSEN

Anforderungen an kindgerechte Arzneiformen:

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TESTE DEIN WISSEN
  • Geeignete Arzneiform + Applikationsweg (möglichst hohe Bioverfügbarkeit des Arzneistoffs) 
  • Toxikologisch unbedenkliche Hilfsstoffe 
  • Organoleptische Eigenschaften, die nicht zur Ablehnung führen 
  • Bequem und sicher zu verabreichen 
  • Gut handhabbar und elterngerecht 
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  • 3852 Studierende
  • 134 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen AM-Therapie Kinder und Schwangerschaft Kurs an der Universität Mainz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Dosierlöffel- und Becher:

Wovon ist die Dosiergenauigkeit abhängig

A:
  • von der Viskosität und Oberflächenspannung einer Flüssigkeit. Bei einem Testversuch dosierten 6 von 12 Probanden (überwiegend mit pharmazeutischer Ausbildung) falsch! 
Q:

Trägermedien für Oralia:

Welche eignen sich?

Was sollte beachtet werden?

Was ist ein Nachteil?

A:
  • Fruchtsaft, Obstbrei, Eis, Pudding, Nutella, Marmalade
  • kurz vor der Einnahme das AM mit Trägermedium mischen
  • Berücksichtigung der Stabilität des Arzneistoffs in der Nahrung
    • Bsp: Mischung von 6-Mercaptopurin mit Milch reduziert durch die enthaltene Xanthinoxidase den Gehalt des Arzneistoffs auf 25%
  • Übezogene AM nicht in fruchtsäurehaltige Getränke einrühren --> Überzüge mit basischen Polymeren bevorzugt mit Griesbrei oder Vanillepudding verabreichen
  • Einnahme wird häufig nüchtern empfohlen --> bei Säuglingen nicht möglich, da wegen häufiger Nahrungsaufnahme nie wirklich nüchtern

 

Q:

Anleitung Zwiebelwickel

A:
  • Rohe Zwiebeln klein gehackt in kleine Säckchen oder Stofftaschentücher füllen. 
  • hinter oder auf das schmerzende Ohr legen. 
  • Schal um den Kopf des Kindes binden oder Mütze aufziehen zur Fixierung
  • Um die Wirkung des Wickels zu erhöhen, können die Zwiebeln erwärmt werden. 
  • Alternativ hierzu legt sich das Kind mit dem kranken Ohr auf eine Wärmflasche. 
  • Durch das Erhitzen der Zwiebel dringen die schmerzstillenden Dämpfe noch besser in das kranke Ohr ein und entfalten dort ihre heilende Wirkung. 
Q:

Welche Gegenmaßnahmen wurden  getroffen, um off-label-use zu verhindern?


A:
  • 2007: Pädiatrieausschuss (Pediatric Committee PDCO)
  • 2009: Europäisches Netzwerk für pädiatrische Forschung der EMA
  • Verabschiedung einer Verordnung über Kinderarzneimittel
  • Erhebung zur Erfassung des Ist-Zustandes aller in der pädiatrischen Bevölkerungsgruppe  verwendeten AM 
  • Verplichtung der pharm. Unternehmen, in der Entwicklung jedes neuen oder Erweiterung eines bereits zugelassenen AM, die pädiatrische Population mit einzubeziehen
    • Erstellung eines pädiatrischen Prüfkonzeptes (Paedriatic Investigation Plan, PIP, 2007)
    • Hersteller setzt Plan direkt um oder lässt Durchführung zurück stellen oder bewirkt eine Befreiung, wenn Indikationsgebiet für Kinder irrelevant ist
  • Einführung der Genehmigung für die pädiatrische Verwendung (= Paediatric Use Marketing Authorisation, PUMA, 2007)
Q:

Entwicklung von pädiatrischen Rezepturen - aktueller Stand


A:
  • bei vielen Erkrankungen keine kindgerechte Arzneiform erhältlich
  • wirft viele Fragen auf
  • viele Verordnungen für Kinder muss in der Apotheke (bzw. Krankenhausapotheke) das AM in einer kindgerechten Form hergestellt werden (z.B. Saft, Kapsel)
  • Algorithmus über Vorgehen bei der Entwicklung einer pädiatrischen Rezeptur
  • Bspw. bei 16 von 20 Arzneistoffen für kardiovaskuläre Erkrankungen noch keine kindgerechte Zubereitung vorhanden

 

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Q:

Was ist bei der Pharmakokinetik von Kindern zu berücksichtigen?

A:
  • Erwachsenen-Dosis kann nicht einfach auf Kinder oder Säuglinge umgerechnet werden
  • Kinder noch in der Entwicklung --> Pharmakokinetik unterscheidet sich stark von Erwachsenen
    • z.B. Hornschicht und Blut-Hirn-Schranke noch in der Entwicklung
    • Wasseranteil des Körpers höher als bei Erwachsenen
    • andere Leber- und Nierenfunktion --> teilweise benötigen Kinder in bestimmtem Alter sogar eine höhere Dosis, als Erwachsene, später jedoch eine niedrigere Dosis
Q:

Was soll die PUMA bieten?

A:
  • soll Anreiz zur Erforschung von patentfreien AM für die potentielle pädiatrische Verwendung schaffen
  • bietet 8 Jahre Datenexklusivität und 10 Jahre Marktexklusivität für jedes neue patentfreie Produkt, das ausschließlich für die pädiatrische Verwendung entwickelt wird
  • bis 2013 wurde erst eine PUMA erteilt
Q:

Welche Kindgerechten Darreichungsformen (Überkategorien) gibt es?


A:

1. Orale Darreichungsformen

2. Nasale Darreichungsformen

3. Rektale Darreichungsformen

4. orale Verabreichung parenteraler Darreichungsformen

5. Okulare Darreichungsformen

6. TTS (Transdermal Therapeutische Systeme)

7. Flüssige Arzneiformen

Q:

orale Darreichungsformen für Kinder

A:
  • Hartgelatinekapseln
    • Wenn die Kapsel geöffnet werden darf, kann der Kapselinhalt ausgeleert und in Muttermilch, Wasser/Nahrung suspendiert verabreicht werden.
  • Weichgelatinekapseln
    • Nach Möglichkeit in warmem Wasser lösen oder anstechen, um den Inhalt aufzuziehen
  • Tabletten 
    • Mit geeigneten Hilfsmitteln (Abb. 1) zerkleinern/zerreiben und mit Nahrung/ Wasser suspendieren.
  • Pellets 
    • Dispergieren, nicht zerkleinern 
Q:

Nasale Darreichungsformen für Kinder 

A:

-->  zur lokalen und systemischen Anwendung in der Nase (schnellerer Wirkeintritt, Kaschierung eines unangenehmen Arzneistoffgeschmacks entfällt):

  • Nasentropfen  
    • Nasivin® - Dosiersystem (“springende Tropfen”) 
  • Nasensprays        
    • z.B. Mucosal Atomization Device (MAD). 
    • Durch die feine Düse wird das Medikament vernebelt, optimal auf der Schleimhaut verteilt und kann so besser absorbiert werden.
    • NW: Reizen der Schleimhaut, Unwirksamkeit bei Schnupfen 
Q:

Rektale Darreichungsformen für Kinder

A:

--> Verringerte BV (z.B. Paracetamol 68% rel. Bioverfügbarkeit) und verzögerter Wirkeintritt

  • Suppositorien 
    • Verabreichung einfach 
    • Frühzeitige Ausstossung möglich
    • Unterdosierung kann auftreten 
Q:

Anforderungen an kindgerechte Arzneiformen:

A:
  • Geeignete Arzneiform + Applikationsweg (möglichst hohe Bioverfügbarkeit des Arzneistoffs) 
  • Toxikologisch unbedenkliche Hilfsstoffe 
  • Organoleptische Eigenschaften, die nicht zur Ablehnung führen 
  • Bequem und sicher zu verabreichen 
  • Gut handhabbar und elterngerecht 
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