Seminar Diagnostik at Universität Magdeburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Seminar Diagnostik an der Universität Magdeburg

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist bei der Durchführung eines standardisierten Interviews zu beachten?


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TESTE DEIN WISSEN

1. Fragen richtig stellen (wörtlich exakt, langsam und betont, jede Frage stellen)


2. Antworten richtig notieren


3. Verständnisprobleme klären 


4. bei Abweichenden Antworten nachfragen, aber nicht darauf hinweisen 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Defizite in der Fragebogenkonstruktion treten häufiger auf?

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TESTE DEIN WISSEN

Fehlende(s)...

- Beschreibung der gesuchten Zielgruppe (Grundgesamtheit) 

- Konzept für den Personenzugang in der Kontaktphase (Vorstellung, Einleitung der Thematik, Motivation) 

- Einschätzung der durchschnittlichen Fragbogenlänge

- Hinweise für die Interviewer (standardisierte Anweisung zur Fragetechnik) 

- Hinweise für die Programmierung (Filtersprünge, Permutationen etc.) 

- Beschreibung der Skalen, des Skalierungssystems (semantische vs. numerische, häufig variierende Skalenniveaus) 


- Vorgaben für die Vercodung der Kontaktversuche in der Kontaktphase 

- Anpassung von Textvorlagen aus Vorstudien (Erhebungsmodus, Übergänge) 

- Variablen für die Erfassung von Paradaten 

- /inkonsistente Vercodungsvorgaben von Variablen und Werten

- Ungenaue Festlegung der gesuchten Zielperson bzw. des zur Ermittlung nötigen Screeningverfahrens

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist in der Begrüßungsphase eines Fragebogens zu beachten?

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TESTE DEIN WISSEN

- eher unstandardisiert 

- entscheidend zur Stichprobenmaximierung (Absagen treten hauptsächlich hier auf) --> Reduzierung Nonresponse Bias

- Sammeln erster Paradaten

- Klärung (+Erhöhung) der Teilnahmebereitschaft:

--> Erste Frage muss einfach zu beantworten sein (+Bedeutsam) 

--> Einfacher Eingangstext 

--> Motivation

--> Vertrauensbasis + gemeinsame Kommunikationsebene herstellen 



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TESTE DEIN WISSEN

Wer entwickelte das MI ursprünglich ? 

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TESTE DEIN WISSEN

Miller & Rollnick, 1991 

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TESTE DEIN WISSEN

Wo liegen die Wurzeln des MI?

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TESTE DEIN WISSEN

klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie 

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TESTE DEIN WISSEN

Welcher Geist (Grundannahmen) steckt hinter dem MI?


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TESTE DEIN WISSEN

- Achtung & Respekt vor Patienten 

- Wahrung der Autonomie

- Ambivalenzmodell 

- Widerstand = interaktionelles Phänomen 

- Veränderungspotenzial des Patienten 

- gleichberechtigte, partnerschaftliche therapeutische Beziehung 

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter "Ambivalenzmodell"?


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TESTE DEIN WISSEN

Menschen sind nicht unmotiviert sich zu verändern, sondern ambivalent/zwiespältig zwischen Nutzen des Status quo oder einer Veränderung


--> "Wippe Modell"

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TESTE DEIN WISSEN

Was trägt jeder Patient bereits in sich, sodass er Veränderungspotential besitzt? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Gründe für Veränderung, welche an Gewicht gewinnen müssen 

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TESTE DEIN WISSEN

Warum wird der Widerstand eines Patienten als "Interaktionelles Phänomen" verstanden? 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Widerstand ist Ausdruck einer Dissonanz/Ungleichgewicht in der Beziehung zum Therapeuten (Interaktion von Therapeuten & Patienten) 


--> entsteht durch Autonomieverletzung & Übergriffigkeiten (=Widerstand) 

vs. Offenheit und Wahrung der Autonomie (=Änderungsbereitschaft)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Grundlegende Ziel des MI?


In welche 2 Phasen lässt es sich unterteilen? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Hauptziel:

- Freisetzung der Veränderungsbereitschaft (das bereits im Patienten angelegt ist) und Erhöhung der intrinsischen  Motivation um Veränderung zu bewirken 


Phasen

1. Erarbeitung von Ambivalenzen/ Diskrepanzen zwischen Werten und Verhalten des Patienten (Aufbau von Veränderungsbereitschaft & Intrinsischer Motivation) 

2. Erarbeitung von Veränderungszielen und -plänen 

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TESTE DEIN WISSEN

 Was sind grundlegende Prinzipien des MI nach Miller und Rollnik (2002)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Respekt & Empathie ausdrücken (Zuhören und hineinversetzen)

2. Entwicklung von Diskrepanzen (Verhalten vs. persönliche Werte --> "Change Talk") 

3. Widerstand vermeiden/umlenken 

4. Zuversicht/ Selbstwirksamkeitserwartung stärken --> "Confidence Talk"

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TESTE DEIN WISSEN

Was gilt es vor einem Interview zu berücksichtigen?

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TESTE DEIN WISSEN

- Gesprächsführung auf Testperson abstimmen

- Freiwilligkeit erklären 

- Auswahl & Schulung der Interviewer 

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Q:

Was ist bei der Durchführung eines standardisierten Interviews zu beachten?


A:

1. Fragen richtig stellen (wörtlich exakt, langsam und betont, jede Frage stellen)


2. Antworten richtig notieren


3. Verständnisprobleme klären 


4. bei Abweichenden Antworten nachfragen, aber nicht darauf hinweisen 

Q:

Welche Defizite in der Fragebogenkonstruktion treten häufiger auf?

A:

Fehlende(s)...

- Beschreibung der gesuchten Zielgruppe (Grundgesamtheit) 

- Konzept für den Personenzugang in der Kontaktphase (Vorstellung, Einleitung der Thematik, Motivation) 

- Einschätzung der durchschnittlichen Fragbogenlänge

- Hinweise für die Interviewer (standardisierte Anweisung zur Fragetechnik) 

- Hinweise für die Programmierung (Filtersprünge, Permutationen etc.) 

- Beschreibung der Skalen, des Skalierungssystems (semantische vs. numerische, häufig variierende Skalenniveaus) 


- Vorgaben für die Vercodung der Kontaktversuche in der Kontaktphase 

- Anpassung von Textvorlagen aus Vorstudien (Erhebungsmodus, Übergänge) 

- Variablen für die Erfassung von Paradaten 

- /inkonsistente Vercodungsvorgaben von Variablen und Werten

- Ungenaue Festlegung der gesuchten Zielperson bzw. des zur Ermittlung nötigen Screeningverfahrens

Q:

Was ist in der Begrüßungsphase eines Fragebogens zu beachten?

A:

- eher unstandardisiert 

- entscheidend zur Stichprobenmaximierung (Absagen treten hauptsächlich hier auf) --> Reduzierung Nonresponse Bias

- Sammeln erster Paradaten

- Klärung (+Erhöhung) der Teilnahmebereitschaft:

--> Erste Frage muss einfach zu beantworten sein (+Bedeutsam) 

--> Einfacher Eingangstext 

--> Motivation

--> Vertrauensbasis + gemeinsame Kommunikationsebene herstellen 



Q:

Wer entwickelte das MI ursprünglich ? 

A:

Miller & Rollnick, 1991 

Q:

Wo liegen die Wurzeln des MI?

A:

klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie 

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Q:

Welcher Geist (Grundannahmen) steckt hinter dem MI?


A:

- Achtung & Respekt vor Patienten 

- Wahrung der Autonomie

- Ambivalenzmodell 

- Widerstand = interaktionelles Phänomen 

- Veränderungspotenzial des Patienten 

- gleichberechtigte, partnerschaftliche therapeutische Beziehung 

Q:

Was versteht man unter "Ambivalenzmodell"?


A:

Menschen sind nicht unmotiviert sich zu verändern, sondern ambivalent/zwiespältig zwischen Nutzen des Status quo oder einer Veränderung


--> "Wippe Modell"

Q:

Was trägt jeder Patient bereits in sich, sodass er Veränderungspotential besitzt? 

A:

Gründe für Veränderung, welche an Gewicht gewinnen müssen 

Q:

Warum wird der Widerstand eines Patienten als "Interaktionelles Phänomen" verstanden? 


A:

Widerstand ist Ausdruck einer Dissonanz/Ungleichgewicht in der Beziehung zum Therapeuten (Interaktion von Therapeuten & Patienten) 


--> entsteht durch Autonomieverletzung & Übergriffigkeiten (=Widerstand) 

vs. Offenheit und Wahrung der Autonomie (=Änderungsbereitschaft)

Q:

Was ist das Grundlegende Ziel des MI?


In welche 2 Phasen lässt es sich unterteilen? 

A:

Hauptziel:

- Freisetzung der Veränderungsbereitschaft (das bereits im Patienten angelegt ist) und Erhöhung der intrinsischen  Motivation um Veränderung zu bewirken 


Phasen

1. Erarbeitung von Ambivalenzen/ Diskrepanzen zwischen Werten und Verhalten des Patienten (Aufbau von Veränderungsbereitschaft & Intrinsischer Motivation) 

2. Erarbeitung von Veränderungszielen und -plänen 

Q:

 Was sind grundlegende Prinzipien des MI nach Miller und Rollnik (2002)?

A:

1. Respekt & Empathie ausdrücken (Zuhören und hineinversetzen)

2. Entwicklung von Diskrepanzen (Verhalten vs. persönliche Werte --> "Change Talk") 

3. Widerstand vermeiden/umlenken 

4. Zuversicht/ Selbstwirksamkeitserwartung stärken --> "Confidence Talk"

Q:

Was gilt es vor einem Interview zu berücksichtigen?

A:

- Gesprächsführung auf Testperson abstimmen

- Freiwilligkeit erklären 

- Auswahl & Schulung der Interviewer 

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