Histologie -- Grundgewebe at Universität Leipzig | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Histologie -- Grundgewebe an der Universität Leipzig

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TESTE DEIN WISSEN

In welche Formen lässt sich das Epithelgewebe einteilen?

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  • Drüsenepithel
  • Deck- und Schutzepithel
  • Sinnesepithel
  • Myoepithel


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Wo findet man Epithelgewebe?

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alle inneren und äußeren Oberflächen sind von Epithel ausgekleidet


immer in enger Beziehung zur Basalmembran

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Was sind die Funktionen von Oberflächenepithelien?

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  • Schutz vor mechanischen/chemischen Einflüssen & schädlicher Strahlung
  • Stoffaustausch
    • Resorption: Bspw. Nährstoffe im Magen-Darm-Trakt
    • Sekretion
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Welche Zellfortsätze gibt es?

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  • Mikrovilli: nicht aktiv beweglich: Aktinfilamente
  • Stereozilien: nicht aktiv beweglich: Aktinfilamente
  • Kinozilien: aktiv beweglich: Mikrotubuli Aufbau (9*2 +2) über Dynein und Nexin-Brücken verbunden
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Wie läuft die Verhornung ab?

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Umwandlung der Keratinozyten in tote, kernlose Hornzellen. Diese besitzen weder einen Zellkern noch Organellen, sie enthalten stattdessen nur noch Keratin.


Ablauf


  • Zellteilung der Keratinozyten für permanenten Zellnachschub beim Verhornungsprozess 
  • Keratinsynthese ab der keratogenen Zone 
  • Migration der Zellen nach distal, dabei steigt ihr Keratingehalt
  • Absterben der Zellen
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Was ist Elastin?

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Jeweils mehrere Elastinmoleküle werden miteinander vernetzt (= Polymerisation) und zu elastischen Fasern gebündelt, die u.a. den Blutgefäßen oder der Haut ihre Elastizität verleihen.

  • Definition: Elastin ist ein Protein mit hohem Anteil der Aminosäuren Glycin und Prolin
  • Eigenschaften: Elastizität des Bindegewebes (aufgrund alternierender α-Helices und hydrophober Domänen) 


  • Abbau: Erfolgt enzymatisch durch Elastase (Hemmung der Elastase durch α1-Antitrypsin)
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Was ist retikuläres BG?

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  • Hauptbestandteile
    • Retikuläre Fasern , Fibronektin
    • Fibroblastische Retikulumzellen 


  • Funktion: Retikulumzellen und retikuläre Fasern bilden ein Netzwerk , in dessen Maschen die Stammzellen von Blut und Immunsystem ausreifen
  • Vorkommen: Im Knochenmark und den sekundären lymphatischen Organen
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Was ist straffes, kollagenes BG?

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  • Hauptbestandteile: Kollagenfasern (v.a. Typ I)
  • Funktion: Zugfestigkeit für mechanisch besonders beanspruchte Gewebe (z.B. Sehnen, Bänder, Aponeurosen)
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Welche Sekretionsmechanismen gibt es bei Drüsen?

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  1. Holokrin: Talgdrüsen: Freisetzung des gesamten Zytoplasmainhalts durch Zerfall der Drüsenzelle
  2. Apokrin:  Freisetzung von typischerweise lipidreichen Sekreten durch Abschnürung von apikalen Zytoplasmateilen: Schweißdrüsen
  3. Merokrin: Freisetzung von typischerweise proteinreichen Sekreten durch Fusion von zytosolischen Vesikeln mit der Zellmembran: in fast allen exokrinen Drüsen
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Wie lässt sich die Sekretbeschaffenheit differenzieren?

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  1. serös: Dünnflüssig und proteinreich/enzymreich
  2. mukös: Zähflüssig (= viskös) und mucinreich
  3. seromukös; Mäßig dünnflüssig und Mucin- sowie enzymhaltig
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Was sind Myoepithelzellen?

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  • Definition: Spezialisierter Zelltyp, der Eigenschaften sowohl von glatten Muskelzellen als auch von Epithelzellen hat
  • Funktion: Kontraktion (durch typische Proteine der glatten Muskulatur wie Aktin, Myosin- und Desminfilamente) → Austreibung des Drüsensekrets
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Wie ist die Basalmembran aufgebaut?

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  • Definition: Bandartige Struktur aus Extrazellulärmatrix-Komponenten, die sich zwischen Epithelzellen und Bindegewebe befindet
  • Aufbau:
  • Lamina basalis:
    • Lamina rara: zellzugewandte Seite
    • Lamina densa: zellabgewandte Seite
  • Lamina fibroreticularis: verbindet Lamina densa mit angrenzendem Bindegewebe

Funktion

  • Verankerung des Epithelgewebes am Bindegewebe 
  • Diffusionsbarriere 


Vorkommen: Basalmembranen dienen der Verbindung vom Bindegewebe mit folgenden Zelltypen:

  • Epithelien und Endothelien
  • Gliazellen
  • Fett- & Muskelzellen 
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Q:

In welche Formen lässt sich das Epithelgewebe einteilen?

A:
  • Drüsenepithel
  • Deck- und Schutzepithel
  • Sinnesepithel
  • Myoepithel


Q:

Wo findet man Epithelgewebe?

A:

alle inneren und äußeren Oberflächen sind von Epithel ausgekleidet


immer in enger Beziehung zur Basalmembran

Q:

Was sind die Funktionen von Oberflächenepithelien?

A:
  • Schutz vor mechanischen/chemischen Einflüssen & schädlicher Strahlung
  • Stoffaustausch
    • Resorption: Bspw. Nährstoffe im Magen-Darm-Trakt
    • Sekretion
Q:

Welche Zellfortsätze gibt es?

A:
  • Mikrovilli: nicht aktiv beweglich: Aktinfilamente
  • Stereozilien: nicht aktiv beweglich: Aktinfilamente
  • Kinozilien: aktiv beweglich: Mikrotubuli Aufbau (9*2 +2) über Dynein und Nexin-Brücken verbunden
Q:

Wie läuft die Verhornung ab?

A:

Umwandlung der Keratinozyten in tote, kernlose Hornzellen. Diese besitzen weder einen Zellkern noch Organellen, sie enthalten stattdessen nur noch Keratin.


Ablauf


  • Zellteilung der Keratinozyten für permanenten Zellnachschub beim Verhornungsprozess 
  • Keratinsynthese ab der keratogenen Zone 
  • Migration der Zellen nach distal, dabei steigt ihr Keratingehalt
  • Absterben der Zellen
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Q:

Was ist Elastin?

A:

Jeweils mehrere Elastinmoleküle werden miteinander vernetzt (= Polymerisation) und zu elastischen Fasern gebündelt, die u.a. den Blutgefäßen oder der Haut ihre Elastizität verleihen.

  • Definition: Elastin ist ein Protein mit hohem Anteil der Aminosäuren Glycin und Prolin
  • Eigenschaften: Elastizität des Bindegewebes (aufgrund alternierender α-Helices und hydrophober Domänen) 


  • Abbau: Erfolgt enzymatisch durch Elastase (Hemmung der Elastase durch α1-Antitrypsin)
Q:

Was ist retikuläres BG?

A:
  • Hauptbestandteile
    • Retikuläre Fasern , Fibronektin
    • Fibroblastische Retikulumzellen 


  • Funktion: Retikulumzellen und retikuläre Fasern bilden ein Netzwerk , in dessen Maschen die Stammzellen von Blut und Immunsystem ausreifen
  • Vorkommen: Im Knochenmark und den sekundären lymphatischen Organen
Q:

Was ist straffes, kollagenes BG?

A:
  • Hauptbestandteile: Kollagenfasern (v.a. Typ I)
  • Funktion: Zugfestigkeit für mechanisch besonders beanspruchte Gewebe (z.B. Sehnen, Bänder, Aponeurosen)
Q:

Welche Sekretionsmechanismen gibt es bei Drüsen?

A:
  1. Holokrin: Talgdrüsen: Freisetzung des gesamten Zytoplasmainhalts durch Zerfall der Drüsenzelle
  2. Apokrin:  Freisetzung von typischerweise lipidreichen Sekreten durch Abschnürung von apikalen Zytoplasmateilen: Schweißdrüsen
  3. Merokrin: Freisetzung von typischerweise proteinreichen Sekreten durch Fusion von zytosolischen Vesikeln mit der Zellmembran: in fast allen exokrinen Drüsen
Q:

Wie lässt sich die Sekretbeschaffenheit differenzieren?

A:
  1. serös: Dünnflüssig und proteinreich/enzymreich
  2. mukös: Zähflüssig (= viskös) und mucinreich
  3. seromukös; Mäßig dünnflüssig und Mucin- sowie enzymhaltig
Q:

Was sind Myoepithelzellen?

A:
  • Definition: Spezialisierter Zelltyp, der Eigenschaften sowohl von glatten Muskelzellen als auch von Epithelzellen hat
  • Funktion: Kontraktion (durch typische Proteine der glatten Muskulatur wie Aktin, Myosin- und Desminfilamente) → Austreibung des Drüsensekrets
Q:

Wie ist die Basalmembran aufgebaut?

A:
  • Definition: Bandartige Struktur aus Extrazellulärmatrix-Komponenten, die sich zwischen Epithelzellen und Bindegewebe befindet
  • Aufbau:
  • Lamina basalis:
    • Lamina rara: zellzugewandte Seite
    • Lamina densa: zellabgewandte Seite
  • Lamina fibroreticularis: verbindet Lamina densa mit angrenzendem Bindegewebe

Funktion

  • Verankerung des Epithelgewebes am Bindegewebe 
  • Diffusionsbarriere 


Vorkommen: Basalmembranen dienen der Verbindung vom Bindegewebe mit folgenden Zelltypen:

  • Epithelien und Endothelien
  • Gliazellen
  • Fett- & Muskelzellen 
Histologie -- Grundgewebe

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