Lernen Und Gedächtnis at Universität Koblenz-Landau | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Lernen und Gedächtnis an der Universität Koblenz-Landau

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Lernen und Gedächtnis Kurs an der Universität Koblenz-Landau zu.

TESTE DEIN WISSEN
schema
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Wissensstruktur basierend auf Set von ähnlichen vergangenen Erfahrungen; erfasst typische Merkmale dieser Erfahrungen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Erklärung der Extinktion
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Inhibition
Konditionierung: Aufbau exzitatorischer (aktivierender) Verbindung zwischen CS und US 
CS —-+—-> US
Extinktion: Aufbau paralleler inhibitorisvher Verbindung
CS —-+——> US
       —->
irgendwann beide Verbindungen gleich stark > keine CR mehr auf die CS
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Nachweis der Inhibition
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Konditionierte Inhibition 
- Ton allein & Nahrung
- Ton + Licht & keine Nahrung
> starker Speichelfluss bei Ton,
keiner bei Licht,
keiner bei Ton + Licht
- exzitatorische Assoziation von Ton & Nahrung
=
- inhibitorische Assoziation von Licht & Nahrung
Test
Übertragung
- Berührung (allein) & Nahrung > Speichelfluss
- Berührung + Licht > kein Speichelfluss

> beweist, dass extra hemmende Verbindung aufgebaut wurde

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Vorhersagewert des CS
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
kommen Ton und Nahrung gleichzeitig, nützt Ton nichts mehr (zur Vorbereitung auf Reiz) > Ton braucht Signalwert
„Signal für Nahrung ist hinfällig“
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Rescorla-Wagner-Modell
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kamins Idee, neutralerer Terminologie
- statt Erwartung einfach Assoziation
- Annahme: Stärke der Assoziation (V) steigt negativ beschleunigt über Lerndurchgänge
> Änderung der Assoziationsstärke (deltaV) sinkt
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Empirie zur Aufmerksamkeit
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Modelle, die dem Beobachter ähnlich sind (Geschlecht, Alter, Interessen) werden eher imitiert > erhöht subjektive Wahrscheinlichkeit, ebenso verstärkt zu werden
- potentiell mächtige Modelle (Lehrer) werden eher imitiert als weniger mächtige (Aushilfslehrer) > Verhalten wird eher als „richtig“ eingestuft
- dominante Personen der Peer-Group werden eher imitiert (auch bei anderen Spezies!) > Verhalten wird eher als „erfolgreich“ eingestuft
- Modelle, von denen man in Vergangenheit belohnt wurde (Eltern!) werden eher imitiert > Erwartung, dass Imitation verstärkt wird
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Zeit (vergessen)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
empirisch eindeutig: je mehr Zeit vergeht, desto mehr Vergessen (s. Ebbinghaus)
was genau passiert? wie verursacht Zeit vergessen?
zwei konkurrierende Sichtweisen
1) Zerfall: Gedächtnisspur „erodiert“/„verblasst“ mit der Zeit
2) Retroaktive Interferenz: in (Zwischen)Zeit neu angelegte Gedächtnisinhalte stören Abruf der älteren 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Zerfall oder Inferenz? Vorhersagen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Zerfall: nur Dauer des Retentionsitervall (RI) zählt, nicht aber das, was während dessen passiert
Retroaktive Inferenz: entscheidend ist, wie viele neue Gedächtnisinhalte während RI angelegt werden 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Loci-Methode (Bsp. Ross & Lawrence 1968)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Studenten
- 40 Wörter lernen durch Anordnung auf dem Weg über Campus
- Abrufleistung: 38
- an 3 weiteren Tagen: jeweils eine weitere Liste (gleicher Weg; normalerweise Annhame, dass es zu Interferenz kommt)
- finaler Abruf: 36
> vergleichsweise geringe Interferenz, trotz gleichem Weg
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Übetragungen auf Prüfungsvorbereitung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- produktiv denken (generieren), nicht stumpf einlesen
- Verständnis schaffen, Material organisieren (selber)
- mit Weltwissen/Schemata verknüpfen
- tief/reichhaltig verarbeiten
- Enkodierspezifität: Lern- und Prüfungskontext ähnlich halten
- konkret und bildhaft denken
- Material distinkt  machen (Interferenz meiden)
- viele Abrufcues schaffen, Mnemotechnik

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
verteilte Übung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
gleiches Ausmaß an Übung ist wirksamer, wenn es über eine längere Zeit verteilt wird
- spacing-effect (auch bereits von Ebbinghaus beobachtet)
- Gegenteil der üblichen Lernstrategie von Studierenden (ganz viel möglichst kurz vorher); sog. massiertes Lernen
> subjektiv mehr „recency“ > aber wenig robust und (viel) mehr Interferenz
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
exemplar theory
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
classification of stimuli based on comparison with previously stored exemplars (rather than prototypes)
Lösung ausblenden
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Lernen und Gedächtnis Kurs an der Universität Koblenz-Landau - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
schema
A:
Wissensstruktur basierend auf Set von ähnlichen vergangenen Erfahrungen; erfasst typische Merkmale dieser Erfahrungen
Q:
Erklärung der Extinktion
A:
Inhibition
Konditionierung: Aufbau exzitatorischer (aktivierender) Verbindung zwischen CS und US 
CS —-+—-> US
Extinktion: Aufbau paralleler inhibitorisvher Verbindung
CS —-+——> US
       —->
irgendwann beide Verbindungen gleich stark > keine CR mehr auf die CS
Q:
Nachweis der Inhibition
A:
Konditionierte Inhibition 
- Ton allein & Nahrung
- Ton + Licht & keine Nahrung
> starker Speichelfluss bei Ton,
keiner bei Licht,
keiner bei Ton + Licht
- exzitatorische Assoziation von Ton & Nahrung
=
- inhibitorische Assoziation von Licht & Nahrung
Test
Übertragung
- Berührung (allein) & Nahrung > Speichelfluss
- Berührung + Licht > kein Speichelfluss

> beweist, dass extra hemmende Verbindung aufgebaut wurde

Q:
Vorhersagewert des CS
A:
kommen Ton und Nahrung gleichzeitig, nützt Ton nichts mehr (zur Vorbereitung auf Reiz) > Ton braucht Signalwert
„Signal für Nahrung ist hinfällig“
Q:
Rescorla-Wagner-Modell
A:
Kamins Idee, neutralerer Terminologie
- statt Erwartung einfach Assoziation
- Annahme: Stärke der Assoziation (V) steigt negativ beschleunigt über Lerndurchgänge
> Änderung der Assoziationsstärke (deltaV) sinkt
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Empirie zur Aufmerksamkeit
A:
- Modelle, die dem Beobachter ähnlich sind (Geschlecht, Alter, Interessen) werden eher imitiert > erhöht subjektive Wahrscheinlichkeit, ebenso verstärkt zu werden
- potentiell mächtige Modelle (Lehrer) werden eher imitiert als weniger mächtige (Aushilfslehrer) > Verhalten wird eher als „richtig“ eingestuft
- dominante Personen der Peer-Group werden eher imitiert (auch bei anderen Spezies!) > Verhalten wird eher als „erfolgreich“ eingestuft
- Modelle, von denen man in Vergangenheit belohnt wurde (Eltern!) werden eher imitiert > Erwartung, dass Imitation verstärkt wird
Q:
Zeit (vergessen)
A:
empirisch eindeutig: je mehr Zeit vergeht, desto mehr Vergessen (s. Ebbinghaus)
was genau passiert? wie verursacht Zeit vergessen?
zwei konkurrierende Sichtweisen
1) Zerfall: Gedächtnisspur „erodiert“/„verblasst“ mit der Zeit
2) Retroaktive Interferenz: in (Zwischen)Zeit neu angelegte Gedächtnisinhalte stören Abruf der älteren 
Q:
Zerfall oder Inferenz? Vorhersagen
A:
Zerfall: nur Dauer des Retentionsitervall (RI) zählt, nicht aber das, was während dessen passiert
Retroaktive Inferenz: entscheidend ist, wie viele neue Gedächtnisinhalte während RI angelegt werden 
Q:
Loci-Methode (Bsp. Ross & Lawrence 1968)
A:
- Studenten
- 40 Wörter lernen durch Anordnung auf dem Weg über Campus
- Abrufleistung: 38
- an 3 weiteren Tagen: jeweils eine weitere Liste (gleicher Weg; normalerweise Annhame, dass es zu Interferenz kommt)
- finaler Abruf: 36
> vergleichsweise geringe Interferenz, trotz gleichem Weg
Q:
Übetragungen auf Prüfungsvorbereitung
A:
- produktiv denken (generieren), nicht stumpf einlesen
- Verständnis schaffen, Material organisieren (selber)
- mit Weltwissen/Schemata verknüpfen
- tief/reichhaltig verarbeiten
- Enkodierspezifität: Lern- und Prüfungskontext ähnlich halten
- konkret und bildhaft denken
- Material distinkt  machen (Interferenz meiden)
- viele Abrufcues schaffen, Mnemotechnik

Q:
verteilte Übung
A:
gleiches Ausmaß an Übung ist wirksamer, wenn es über eine längere Zeit verteilt wird
- spacing-effect (auch bereits von Ebbinghaus beobachtet)
- Gegenteil der üblichen Lernstrategie von Studierenden (ganz viel möglichst kurz vorher); sog. massiertes Lernen
> subjektiv mehr „recency“ > aber wenig robust und (viel) mehr Interferenz
Q:
exemplar theory
A:
classification of stimuli based on comparison with previously stored exemplars (rather than prototypes)
Lernen und Gedächtnis

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