Sprachentwicklung at Universität Klagenfurt | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Förderung der Sprachentwicklung

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TESTE DEIN WISSEN

-Babyalter:
-von Geburt an mit Kind sprechen, Aufmerksamkeit lenken, Geschehnisse kommentieren
-„Babysprache“ hilft Kind, zu verstehen
-Kleinkindalter: „Stützende Sprache“, „Lehrende Sprache“
-Dialog über Geschehnisse, Bücher anschauen (nicht unbedingt Text vorlesen)
-nicht nur reden, sondern auch zuhören
-korrigieren nur durch eigenes korrektes Wiederholen, nicht nachsprechen lassen

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TESTE DEIN WISSEN

Suprasegmentale und phonologische Entwicklung

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TESTE DEIN WISSEN

-Wissen über Klang der Muttersprache wird schon vor Geburt erworben
-frühe Unterscheidung von Lauten:
-gleich nach Geburt können Babys menschliche Sprache von anderen Lauten und verschiedene
sprachliche Laute voneinander unterscheiden (z.B. Habituationsstudie: „ba“ vs. „pa“)
-Studiendesign mit hinschauen: Baby schaut immer weniger hin, wenn immer wieder „ba“ wiederholt wird, schaut wieder länger hin, wenn „pa“ gesagt wird
-bei richtigen Wörter Aktivierung linker Hemisphäre bei sinnlosen Lauten Aktivierung rechter Hemisphäre
-in ersten 6 Monaten können Babys Laute anderer Sprachen so gut unterscheiden wie die der Muttersprache->Fähigkeit geht dann verloren
-frühes Erkennen von Prosodie:
-Neugeborene können vor Geburt gehörten rhythmischen Text wiedererkennen (auch bei fremder
Stimme)
-4 Tage alte Babys können Klang ihrer Muttersprache (Französisch) von anderen Sprachen (Russisch)
unterscheiden und bevorzugen Muttersprache
-zwischen 2 fremden Sprachen können sie noch nicht unterscheiden
-7-10 Monate alte Babys bevorzugen „natürlichen“ Text gegenüber Text mit Pausen mitten in Satzteilen->wissen bereits viel über Struktur und Aufbau von Sätzen in Muttersprache

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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklung der Syntax

3. und 4. Lebensjahr

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TESTE DEIN WISSEN

-zunehmend komplexe und korrekte grammatikalische Konstruktionen
-Übergeneralisierungen in Grammatik:
-regelmäßige vs. unregelmäßige Bildung von Vergangenheits- und Mehrzahlformen:
-„ich springte“, „er hat gespringt“
-„die Hünde“, „die Tellers“

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TESTE DEIN WISSEN

Phonologie

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TESTE DEIN WISSEN

-Lautstruktur der Muttersprache->Laute, die bedeutungsdifferenzierend sind (z.B. wird im Japanischen r von l, im Englischen u von ü nicht unterschieden)
->als Baby können alle Laute aller Sprachen voneinander differenziert werden
->später: keine Unterscheidung von Lauten außerhalb der eigenen Sprache
-mögliche und unmögliche Lautkombinationen in Muttersprache (z.B. wäre „Plabel“ mögliches Wort
im Deutschen, „jelesnadarojnije“ nicht)

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TESTE DEIN WISSEN

Semantik

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TESTE DEIN WISSEN

-Bedeutung der Wörter
-Bedeutungen sind kontextabhängig
-z.B. „Klavierspielen ist schwer“ vs. „Das Klavier ist schwer“

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TESTE DEIN WISSEN

Pragmatik

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TESTE DEIN WISSEN

-Sprache im sozialen Kontext->wann/mit wem spricht man wie?

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TESTE DEIN WISSEN

Syntax

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TESTE DEIN WISSEN

Regeln der Satzbildung (Grammatik)

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TESTE DEIN WISSEN

Typische Kennzeichen frühen Begriffslernens

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TESTE DEIN WISSEN

-Übergeneralisierung

-Überdiskriminierung

-verschwinden, sobald Kind (hierarchische) Struktur des Wissensbereichs verstanden hat
-z.B. Tiere -> Hunde -> eigener Stoffhund, Nachbarshund, Dackel, Schäferhund

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TESTE DEIN WISSEN

Übergeneralisierung

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TESTE DEIN WISSEN

-zu große Ausdehnung der Bedeutung eines Wortes
-z.B. „Hund“ für alle vierbeinigen Tiere

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TESTE DEIN WISSEN

Überdiskriminierung

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TESTE DEIN WISSEN

-zu enges Verständnis der Bedeutung eines Wortes
-z.B. „Hund“ nur für eigenen Stoffhund

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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklung der sprachlichen Pragmatik

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TESTE DEIN WISSEN

-Pragmatische Kompetenz: Fähigkeit, Sprache situationsadäquat einzusetzen
-damit wird Gespräch unter Gleichaltrigen besser möglich
-z.B.: Anpassung der Sprache an eigene Rolle (z.B. einfacheres Gespräch mit kleineren Kindern, Vater-
Mutter- Kind-Spiel: zuerst wird nur Tonfall angepasst, später auch Inhalts und Wortwahl)
-aber: Erwerb der Sprachpragmatik ist (lebens-)langer Lernprozess

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TESTE DEIN WISSEN

Spracherwerb als aktiver Prozess

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TESTE DEIN WISSEN

-passiv (nur durch Hören) ist Sprache kaum zu lernen
-Üben von Laute produzieren
-Lernprozess am Beispiel Grammatikerwerb:
1. Speicherung sprachlicher Informationen im Gedächtnis, implizite (unbewusste) Ableitung
grammatikalischer Regeln
2. Bildung eigener Sätze
3. Optimierung aufgrund von Feedback des Umfeldes

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Q:

Förderung der Sprachentwicklung

A:

-Babyalter:
-von Geburt an mit Kind sprechen, Aufmerksamkeit lenken, Geschehnisse kommentieren
-„Babysprache“ hilft Kind, zu verstehen
-Kleinkindalter: „Stützende Sprache“, „Lehrende Sprache“
-Dialog über Geschehnisse, Bücher anschauen (nicht unbedingt Text vorlesen)
-nicht nur reden, sondern auch zuhören
-korrigieren nur durch eigenes korrektes Wiederholen, nicht nachsprechen lassen

Q:

Suprasegmentale und phonologische Entwicklung

A:

-Wissen über Klang der Muttersprache wird schon vor Geburt erworben
-frühe Unterscheidung von Lauten:
-gleich nach Geburt können Babys menschliche Sprache von anderen Lauten und verschiedene
sprachliche Laute voneinander unterscheiden (z.B. Habituationsstudie: „ba“ vs. „pa“)
-Studiendesign mit hinschauen: Baby schaut immer weniger hin, wenn immer wieder „ba“ wiederholt wird, schaut wieder länger hin, wenn „pa“ gesagt wird
-bei richtigen Wörter Aktivierung linker Hemisphäre bei sinnlosen Lauten Aktivierung rechter Hemisphäre
-in ersten 6 Monaten können Babys Laute anderer Sprachen so gut unterscheiden wie die der Muttersprache->Fähigkeit geht dann verloren
-frühes Erkennen von Prosodie:
-Neugeborene können vor Geburt gehörten rhythmischen Text wiedererkennen (auch bei fremder
Stimme)
-4 Tage alte Babys können Klang ihrer Muttersprache (Französisch) von anderen Sprachen (Russisch)
unterscheiden und bevorzugen Muttersprache
-zwischen 2 fremden Sprachen können sie noch nicht unterscheiden
-7-10 Monate alte Babys bevorzugen „natürlichen“ Text gegenüber Text mit Pausen mitten in Satzteilen->wissen bereits viel über Struktur und Aufbau von Sätzen in Muttersprache

Q:

Entwicklung der Syntax

3. und 4. Lebensjahr

A:

-zunehmend komplexe und korrekte grammatikalische Konstruktionen
-Übergeneralisierungen in Grammatik:
-regelmäßige vs. unregelmäßige Bildung von Vergangenheits- und Mehrzahlformen:
-„ich springte“, „er hat gespringt“
-„die Hünde“, „die Tellers“

Q:

Phonologie

A:

-Lautstruktur der Muttersprache->Laute, die bedeutungsdifferenzierend sind (z.B. wird im Japanischen r von l, im Englischen u von ü nicht unterschieden)
->als Baby können alle Laute aller Sprachen voneinander differenziert werden
->später: keine Unterscheidung von Lauten außerhalb der eigenen Sprache
-mögliche und unmögliche Lautkombinationen in Muttersprache (z.B. wäre „Plabel“ mögliches Wort
im Deutschen, „jelesnadarojnije“ nicht)

Q:

Semantik

A:

-Bedeutung der Wörter
-Bedeutungen sind kontextabhängig
-z.B. „Klavierspielen ist schwer“ vs. „Das Klavier ist schwer“

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Q:

Pragmatik

A:

-Sprache im sozialen Kontext->wann/mit wem spricht man wie?

Q:

Syntax

A:

Regeln der Satzbildung (Grammatik)

Q:

Typische Kennzeichen frühen Begriffslernens

A:

-Übergeneralisierung

-Überdiskriminierung

-verschwinden, sobald Kind (hierarchische) Struktur des Wissensbereichs verstanden hat
-z.B. Tiere -> Hunde -> eigener Stoffhund, Nachbarshund, Dackel, Schäferhund

Q:

Übergeneralisierung

A:

-zu große Ausdehnung der Bedeutung eines Wortes
-z.B. „Hund“ für alle vierbeinigen Tiere

Q:

Überdiskriminierung

A:

-zu enges Verständnis der Bedeutung eines Wortes
-z.B. „Hund“ nur für eigenen Stoffhund

Q:

Entwicklung der sprachlichen Pragmatik

A:

-Pragmatische Kompetenz: Fähigkeit, Sprache situationsadäquat einzusetzen
-damit wird Gespräch unter Gleichaltrigen besser möglich
-z.B.: Anpassung der Sprache an eigene Rolle (z.B. einfacheres Gespräch mit kleineren Kindern, Vater-
Mutter- Kind-Spiel: zuerst wird nur Tonfall angepasst, später auch Inhalts und Wortwahl)
-aber: Erwerb der Sprachpragmatik ist (lebens-)langer Lernprozess

Q:

Spracherwerb als aktiver Prozess

A:

-passiv (nur durch Hören) ist Sprache kaum zu lernen
-Üben von Laute produzieren
-Lernprozess am Beispiel Grammatikerwerb:
1. Speicherung sprachlicher Informationen im Gedächtnis, implizite (unbewusste) Ableitung
grammatikalischer Regeln
2. Bildung eigener Sätze
3. Optimierung aufgrund von Feedback des Umfeldes

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