ESt at Universität Kassel

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Exemplary flashcards for ESt at the Universität Kassel on StudySmarter:

Nenne gesetzliche Beschränkungen für die Verlustabzugsmöglichkeiten!

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Welche Prinzipen, Vorgehensweisen sind für die Gewinnermittlung nach § 4 (3) EStG maßgeblich?

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Wo ist die unentgeltliche Betriebsübertragung geregelt und was ist die Folge hierfür:

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Teilbetriebsfiktion § 16 (1) 1 S. 2 EStG

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3) Erläutere die "Sofortversteuerung"!

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4) Wie ermittelt man den Barwert einer Leibrente?

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4) Erläutere die nachträgliche Besteuerung als zweite mögliche Variante der Besteuerung der Leibrentenzahlung:

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2) Was ist die Voraussetzung, dass der § 16 EStG greift bei Veräußerung des Mitunternehmeranteils?

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Nenne Gründe für die Beendigung der Betriebsverpachtung im Ganzen!

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Wann darf das TEV Verfahren nicht angewandt werden? Nenne e Beispiel!

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Sachverhalt: 5

Annahme: Robert hat für seine GmbH Beteiligung ein Darlehen von Euro 200.000 aufgenommen u zahlt dafür jährlich 10.000 € Zinsen.



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Sachverhalt: 6

Was löst der Antrag aus?

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Exemplary flashcards for ESt at the Universität Kassel on StudySmarter:

ESt

Nenne gesetzliche Beschränkungen für die Verlustabzugsmöglichkeiten!

Verlustabzugsbeschränkungen sind:

- § 15 a EStG

  Verluste bei beschränkter Haftung

  Ein Kommanditist haftet nur mit seiner Einlage (Kapitalkonto/   verrechenbare Verluste)

- § 20 (6) EStG

  Verluste aus Kapitalvermögen (insbes. Aktienverkäufen)

  "Aktienverluste dürfen nur mit Aktiengewinnen verrechnet"

  werden.

- § 23 (3) 7 EStG

  Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften

ESt

Welche Prinzipen, Vorgehensweisen sind für die Gewinnermittlung nach § 4 (3) EStG maßgeblich?

§ 11 EStG Zu- Abflussprinzip

Vereinnahmungen u Verausgabungen sind innerhalb des Kalenderjahres bezogen, in dem sie zu- abgeflossen sind.


(Ausnahmen: Regelmäßige Zahlungen, Nutzungsüberlassung von mehr als 5 Jahren)

ESt

Wo ist die unentgeltliche Betriebsübertragung geregelt und was ist die Folge hierfür:

H 16 (6) EStH Übertragung der wesentlichen Betriebsgrundlagen

Wenn der Vater seinen Betrieb einem Kind unentgeltlich mit allen wesentlichen Betriebsgrundlagen übergibt greift hier die sogenannte Fußstapfentheorie, die besagt, dass 

- die stillen Reserven nicht aufgelöst werden sondern auf    den Erwerber übergehen,

- § 6 (3) EStG die Buchwertfortführung, d.h. das Kind tritt 

  in die Fußstapfen des Vaters, er übernimmt sämtliche 

  Fristen, AfA usw.

  Im Prinzip tauscht man nur den Namen über der Bilanz

  alle Wertansätze bleiben wie beim Vater

- unwesentliche Betriebsgrundlagen könnte der Vater zum

  Teilwert entnehmen


Was wäre die Folge, wenn der Vater wesentliche Betriebsgrundlagen zurückbehalten würde:

- zwar Buchwertfortführung nach § 6 (3) EStG möglich, aber

- § 16 EStG würde greifen

- Betriebsaufgabe, mit Folge, dass

- die Auflösung aller stillen Reserven nötig ist,

- der Vater zum gemeinen Wert entnehmen kann,

- die aufgedeckten stillen Reserven können dann an den Sohn 

  übertragen werden, eine Schenkung

- der Vater müsste dann alles versteuern

  und Steuern zu zahlen ohne Geld zu bekommen ist eine Katastrophe


Auch wenn der  Sohn Schulden übernehmen würde, ist die Übergabe nicht mehr 

unentgeltich u rutscht damit in § 16 EStG

ESt

Teilbetriebsfiktion § 16 (1) 1 S. 2 EStG

Die hundertprozentige Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, die im Betriebsvermögen gehalten wird, gilt aufgrund einer gesetzlichen Fiktion als Teilbetrieb. 

Mit dieser Fiktion sind eine Reihe von Steuervergünstigungen verbunden, beispielsweise die Tarifermäßigung bei Veräußerung der Anteile 


§ 16 Abs. 1 Nr. 1 EStG rechnet die Gewinne aus der Veräußerung des ganzen Gewerbebetriebs oder eines Teilbetriebs zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb. 

Er bestimmt anschließend, daß als Teilbetrieb auch eine Beteiligung gilt, die das gesamte Nennkapital an einer Kapitalgesellschaft umfaßt. 

Es kann sich hierbei um Aktienbeteiligungen an einer AG oder an einer KGaA sowie um die Beteiligung an einer GmbH, aber auch um die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft ausländischen Rechts handeln.

ESt

3) Erläutere die "Sofortversteuerung"!

Antrag auf Sofortversteuerung!! Sonst werden die Einkünfte nachträglich versteuert.


Wählt der Veräußerer die Sofortbesteuerung, muss er den Veräußerungsgewinn - unabhängig vom Zufluss der Rentenzahlungen - bereits im Jahr der Veräußerung versteuern. In diesem Fall kann er eventuell von einem begünstigten Veräußerungsgewinn profitieren (§ 16 Abs. 4 EStG, § 34 Abs. 1 und Abs. 3 EStG). 


Bei der Sofortbesteuerung muss - neben einem etwaigen Veräußerungsgewinn - auch die in den Rentenzahlungen enthaltenen Zins- bzw. Ertragsanteile im Zuflusszeitpunkt als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 1 EStG versteuert werden


Bei einer sofortiger Versteuerung (die aufgrund eines Antrags vorgenommen werden kann) 

handelt es sich im VAZ der Veräußerung um steuerbegünstigte Einkünfte aus § 16 EStG


1) Barwert ermittelt werden (§ 14 BewG)


".. Veräußerungsgewinn ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem nach den Vorschriften des BewG emittelten Barwerts der Rente, vermindert um Veräußerungskosten u dem Buchwert des steuerlichen KapKontos im Zeitpunkt der Veräußerung."


2) Berechnung des Verkäußerungserlöses gem § 16 EStG

Barwert der Rente  =>  Veräußerungserlös  

./. Veräußerungskosten

./. Kapitalkonto

= Veräußerungsgewinn vor Freibetrag u Tarifermäßigung


3) Darüberhinaus muss der Rentenempfänger bei dieser Art der Versteuerung noch den 

Ertragsanteil der Rente nach § 22 (1) 3 EStG versteuern


Bsp:

15 % (Tabelle § 22 (1) 3 EStG: bei 70 jährigem Stpfl) x Jahresbetrag der Rentenzahlung = Ertragsanteil/ Jahr

15% von 60.000 €                                                                                                                = 9.000 €

./. Werbungskosten Pauchale § 9a (3) EStG                                                                         ./. 102 €

= stpfl. Einkünfte gem § 22 EStG                                                                                         = 8.898 €


-> Keine GewSteuer- Pflicht


Angenommen, er hätte keine weiteren Einkünfte, dann müsste er nichts von dem Ertragsanteil versteuern.. bliebe unter dem Grundfreibetrag von z.Zt. 9.408 €

Beachte: er müsste jedoch den gesamten Veräußerungserlös versteuern u in der Lage sein den Steuerbetrag von vllt 80.000 € aufzubringen.

Er bekommt ja den Kaufpreis "nur" in monatlichen Raten..

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4) Wie ermittelt man den Barwert einer Leibrente?

BewGesetz


Der Kapitalwert der Rentenzahlungen (Veräußerungserlös) ist nach Maßgabe des § 14 BewG zu ermitteln. Hierbei wird der Jahresbetrag der Rentenzahlung mit einem Vervielfältiger multipliziert. Der Vervielfältiger ist abhängig vom Lebensalter sowie vom Geschlecht.


Bsp:

Rentanzahlung von 5.000 €/ Monat


Monate x Leibrente/ mtl. x Vervielfältiger BewG_ Tabelle = Barwert der Leibrente u damit Veräußerungserlös


12 x  5.000 €  x  Vervielfältiger z.B. 7,511 = 450.660 €




ESt

4) Erläutere die nachträgliche Besteuerung als zweite mögliche Variante der Besteuerung der Leibrentenzahlung:

Bei der Zuflussbesteuerung entsteht erst dann ein Gewinn, wenn der Kapitalanteil der Rentenzahlungen das steuerliche Kapitalkonto des Veräußerers zuzüglich etwaiger Veräußerungskosten übersteigt. Der Vorteil der späteren Versteuerung muss jedoch mit dem Verlust der Steuerbegünstigungen „erkauft“ werden. 


-> Er hätte dann, anders als bei der 

    Sofortbesteuerung  gewerbliche Einkünfte gem. § 15

    EStG

   (ohne GewBetrieb)


Bei nachträglicher Besteuerung muss der Wert der Barrente jedes Jahr angepasst/ berechnet werden:

Barwert der Leibrente zum 01.01.2018    450.660 €

Barwert der Leibrente zum 31.12.2018    432.360 €

= Differenz

= Tilgungsanteil des Kapitalkontos             18.300 €


Die erhaltene (jährliche) Leibrentenzahlung von hier z.B. 60.000 €  muss also in einen Zins- und einen Tilgungsanteil geteilt werden.


Zinsaufwand  =  stpfl. Einkünfte § 15 EStG

Tilgungsanteil = nicht stpfl. und wird gegen das Kapitalkonto

                          gerechnet, bis dies auf Null steht.


Buchungssatz für Robert, den Empfänger der Rente

Bank 60.000 €/                

                          Forderung Leibrenten                    18.300 €

                          sonstige Erträge § 24 Nr. 2 EStG  41.700 €


Was muss versteuert werden, wenn das Kapitalkonto auf Null steht?

-> Die komplette Zahlung von jährlich 60.000 € ist dann steuerpflichtig!


Tilgungsanteil ist so lange neutral, so lange noch Kapitalanteile (Kapitalkonto) vorhanden ist.

Der Zinsanteil ist für


ESt

2) Was ist die Voraussetzung, dass der § 16 EStG greift bei Veräußerung des Mitunternehmeranteils?

§ 16 EStG greift nur, wenn der MU seinen gesamten Anteil verkauft.

Verkauft er nur einen Teil seines Anteils, handelt es sich um lfd. Einkünfte § 15 EStG

ESt

Nenne Gründe für die Beendigung der Betriebsverpachtung im Ganzen!

Folgende Sachverhalte führen zu einer Beendigung der Betriebsverpachtung im Ganzen:


- Der Verpächter kann § 16 (3b) S 2 EStG jederzeit die 

  Betriebsaufgabe § 16 (3) EStG erklären.

  Maßgebend f den Zeitpunkt der Aufdeckung der stillen 

  Reserven  ist der Eingang der Erklärung beim  FA

  Jedoch wird rückwirkend bis zu drei Monaten  die

  Betriebsaufgabe an einen vom Verpächter gwählten 

  Zeitpunkt anerkannt. 

  Erforderlich ist eine ausdrückliche Aufgabeerklärung.


- Eine Betriebsaufgabe kann auch gegen den Willen des

  Stpfls vorliegen, wenn bei fortbestehendem Pacht

  verhältnis das Pachtobjekt so umgestaltet wird, dass 

  die Voraussetzungen f eine Betriebsfortführung

  in seiner bisherigen Art nicht mehr gegeben sind

  § 16 (3b) Satz 1 Nr. 2 EStG und H 16 (5) EStH

  Umgestaltung wesentlicher Betriebsgrundlagen


- Das Ende des Pachtvertrags führ dann zur Betriebs

  aufgabe, wenn der Verpächter kein neues Pachtverhältnis 

  begründet u auch seine frühere Tätigkeit nicht wieder

  aufzunehmen beabsichtigt


- Zu versteuern sind alle stillen Reserven, die bis zur

  Aufgabe, nicht etwa nur bis zu Beginn der 

  Verpachtung gebildet worden sind.

  Ein etwaiger Firmenwert bleibt hier außer Ansatz.

  (H 16.5 Geschäfts- u Firmenwert EStH)

-

ESt

Wann darf das TEV Verfahren nicht angewandt werden? Nenne e Beispiel!

Wenn eine verdeckte Gewinnausschüttung stattgefunden hat:


Gesell A hat sein Grundstück für einen Betrag von 60.000 € einer GmbH überlassen, an der er beteiligt ist. Die Beteiligung gehört zu seinem notwendigen BV seines Gewerbebetriebs. Die ortsübliche Miete beträgt 36.000 €.


Bei der GmbH wurden 60.000 € gewinnmindernd gebucht.


Es handelt sich hier um eine verdeckte Gewinnausschüttung von 24.000 €.


Beim Anteilseigner sind die 24.00 € nicht als Einnahmenaus VuV, sondern als BE seines GewBetriebs anzusehen.

Das TEV findet jedoch keine Anwendung, wei die vGA das Einkommen der KapGes gemindert hat.


Sollte auf der Ebene der KapGes ein berichtigter Steuerbescheid erlassen werden (Betriebsprüfung), in dem die verdeckte GA dem zu versteuernden Einkommen der GmbH hinzugerechnet wird, kommt beim Anteilseigener das TEV in Betracht.

Dazu kann ein nach § 32 a (1)1 KStG berichtigter Steuerbescheid erlassen werden.

ESt

Sachverhalt: 5

Annahme: Robert hat für seine GmbH Beteiligung ein Darlehen von Euro 200.000 aufgenommen u zahlt dafür jährlich 10.000 € Zinsen.



- Wenn die Werbungskosten im Rahmen des § 20 EStG

  entstanden sind, ist ein Abzug gem 20 (9) EStG nicht   

  möglich.

  Lediglich der Pauschbetrag von Euro 802 kann 

  berücksichtigt werden.


Ausnahme:

Wenn folgende Voraussetzungen vorliegen, kann der Stpfl einen Antrag auf Aussetzung der Abgeltungssteuer stellen:

- Beteiligung von mehr als 25 % oder

- Beteiligung zu mindestens 1 % in Verbindung mit einer

  beruflichen Tätigkeit f diese maßgeblichen 

  unternehmerischen Einfluss auf deren wirtschaflichte

  Tätigkeit nehmen kann

ESt

Sachverhalt: 6

Was löst der Antrag aus?

Nach Antragstellung gem. § 32d (2) 3 EStG löst es eine ganze Kettenreaktion aus:

- Abgeltungssteuer gilt dann für den Stpfl nicht mehr

- § 20 (9) EStG Werbungskostenabzugsverbot gilt nicht

  mehr 

- § 20 (6) EStG Verbot vertikaler Verlustausgleich gilt nicht

  mehr

- Die Verluste aus § 20 EStG dürfen nach dem Antrag mit 

  anderen Einkunfstarten verrechent werden

  Der vertikale Verlustausgleich ist wieder möglich

- Das TEV Verfahren gem. § 3 (4) EStG iVm § 3c (2) EStG

  greift jetzt wieder

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