Motivation - Allgemeine II at Universität Jena | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
McGinnie (1949), Wahrnehmungsabwehr - Aufbau, Ergebnisse, Kritik
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TESTE DEIN WISSEN
Aufbau
- Wörter auf Leinwand vor VP projiziert: neutral (zB Apfel) vs. kritisch (zB Hure)
-> wenn Person Wort erkennt: laut sagen
- Wahrnehmungsschwelle pro Wort sobald erkannt
-> wenn Wort nicht erkannt: längere Sequenz, bis erkannt

Ergebnis
- Wahrnehmungsschwelle bei Tabu-Wörtern drastisch höher
-> Hinweis auf Verdrängung/Unterdrückung weil Wörter potentiell bedrohlich

Kritik
- kritische Wörter in Alltagssprache seltener
-> Effekt Vertrautheit/Vorkommenshäufigkeit
- Effekt nicht wegen Wahrnehmung, sondern Tendenz diese laut auszusprechen 
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TESTE DEIN WISSEN
Arten Verhaltens ohne Rückgriff auf Motive/Motivation erklärt 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- grundlegende Bedürfnisse/Triebe (Essen, Trinken, Schlafen)
- Reflexe, Gewohnheiten 
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TESTE DEIN WISSEN
"Die Motive einer Person kann man von ihrem Verhalten ablesen" - wissenschaftliche Aussagen 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Unterschied zu bedeutungsleerer: höherer Grad an Allgemeinheit, Systematik, strengere empirische Überprüfung
-> unterschiedliches verhalten mit wenigen, grundlegenden Motiven erklären
- Spezifikation situativer Anregungsbedingungen
- Messung/Manipulation Vermittlungsprozesse 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Definition Motive und Motivation 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Motive
- Eigenschaft, Wertungsdisposition
- durch entsprechende situative Hinweise angeregt
-> Bedürfnisse, Interessen, Präferenzen, Ziele, Werte

Motivation
- Zustandsvariable: aktivierte Orientierung auf bestimmte motivspezifische Ergebnisse/Folgen
- Interne Prozesse, die Aktivierungszustand in entsprechendes Verhalten übersetzen
-> Überlegung/Abwägen, Verhaltensplanung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmungsbereitschaft, Anstrengung, Selbstkontrolle, Emotionen, Annäherung/Vermeidung 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
"Die Motive einer Person kann man von ihrem Verhalten ablesen" - Diskussion 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Motivation auch Begriff Alltagspsychologie
- alltägliche und psychologisch-wissenschaftliche motivationale Erklärungen haben selber Ziel, nach selben Gütekriterien bewertet
-> Unterschiede/Konstanten in Verhalten einer Person/zwischen Personen
- Erklärungen müssen über beobachtetes Verhalten hinausgehen
-> Zusammenhang zwischen spezifischer Motivationsform und zu erklärendem Verhalten muss plausibel sein
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
"Die Motive einer Person kann man von ihrem Verhalten ablesen" - bedeutungsleere Aussagen 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Scheinerklärungen und ungeprüfte Annahmen in Alltag
-> zB Kind spielt viel → Spielmotiv
- auch Wissenschaft las früher Motive aus Verhaltensweisen heraus
- Unterstellung Motiv zu jedem Verhalten nur Tendenz, keine Erklärung 
- Motivation als bloße Beschreibung zielgerichten Verhaltens 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Verstehende vs. Erklärende Antworten auf Wozu-Frage + Beispiel 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Verstehen: Ziele, Gründe, Überzeugungen
- Antwort auf: Was macht Verhalten sinnvoll/attraktiv
- Grenzen: wenn Person selbst Gründe/Einflussfaktoren nicht kennt

Erklären: Ursachen (Deprivation, Anreize, latente Motive)
- beeinflusst in welche Richtung Verhalten geht
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Häufig auf Partys = Party-Motiv
a) unbefriedigend
b) ernstzunehmende Erklärung für Verhalten, mögliche empirische Überprüfung 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
a) Erklärung zirkulär, unbefriedigend:
- bloße Beschreibung zielgerichteten Verhaltens
- Motive hier zu spezifisch, zu wenig grundlegend
- Motive sollten Handeln Sinn/Bedeutung verleihen und Absichten Person entsprechen

b) Motivationspsychologische Erklärung
- Motiv unabhängig zu erklärendem Verhalten messen
- situative Anregungsbedingungen spezifizieren
- Messung/Manipulation Vermittlungsprozesse
-> Affiliationsmotiv! Messung: Verhalten in unterschiedlichen Situationen beobachten (in sozialen Situationen, Anschlusssuche?)
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TESTE DEIN WISSEN
Definition Trieb
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TESTE DEIN WISSEN
- generelles Erklärungsprinzip der Verhaltensmotivation
-> allgemeine, unspezifische Quelle Verhaltensenergetisierung
-> Motivation als Energie, kein Verhalten ohne Aktivierung
-> Triebe energetisieren beliebiges Verhalten
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Kerncharakteristiken triebtheoretischer Verhaltenserklärungen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Unspezifische Quelle Verhaltensenergetisierung
2. Triebzustand als Druck aus Organismus selbst
-> Trieb ist Druck Variable, die Verhalten von innen anschiebt
-> Triebzuständen kann man nicht ausweichen
3. Aversive Qualität
-> Trieb ist unangenehmer Spannungs-/Defizitzustand, durch Deprivation entstehend, dessen Reduktion befriedigend erlebt wird
-> Anstreben Lust/Vermeidung Unlust als Mechanismen Verhaltenssteuerung/Lernen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Wie motivieren Triebe Verhalten?
Allgemeine Grundsätze triebhafter Verhaltenssteuerung 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- unbefriedigte Bedürfnisse
-> Spannungs-/Defizitzustand durch Deprivation, Lust/Vermeidung Unlust
- Triebreduktion wirkt als Verstärker für Verhalten
- Triebe energetisieren Verhalten um aufgestaute/unangenehme Triebspannung abzubauen
-> hedonistische Form Verhaltenserklärung: Vermeidung unangenehmer/Anstreben angenehmer Gefühlszustände 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
3 Aspekte Verhalten motivationspsychologisch vorhersagbar/erklärbar 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Richtung (Wahl)
- Intensität (Anstrengung)
- Beginn, Dauer, Ende (Hartnäckigkeit, Resignation)
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Motivation - Allgemeine II Kurs an der Universität Jena - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
McGinnie (1949), Wahrnehmungsabwehr - Aufbau, Ergebnisse, Kritik
A:
Aufbau
- Wörter auf Leinwand vor VP projiziert: neutral (zB Apfel) vs. kritisch (zB Hure)
-> wenn Person Wort erkennt: laut sagen
- Wahrnehmungsschwelle pro Wort sobald erkannt
-> wenn Wort nicht erkannt: längere Sequenz, bis erkannt

Ergebnis
- Wahrnehmungsschwelle bei Tabu-Wörtern drastisch höher
-> Hinweis auf Verdrängung/Unterdrückung weil Wörter potentiell bedrohlich

Kritik
- kritische Wörter in Alltagssprache seltener
-> Effekt Vertrautheit/Vorkommenshäufigkeit
- Effekt nicht wegen Wahrnehmung, sondern Tendenz diese laut auszusprechen 
Q:
Arten Verhaltens ohne Rückgriff auf Motive/Motivation erklärt 
A:
- grundlegende Bedürfnisse/Triebe (Essen, Trinken, Schlafen)
- Reflexe, Gewohnheiten 
Q:
"Die Motive einer Person kann man von ihrem Verhalten ablesen" - wissenschaftliche Aussagen 
A:
- Unterschied zu bedeutungsleerer: höherer Grad an Allgemeinheit, Systematik, strengere empirische Überprüfung
-> unterschiedliches verhalten mit wenigen, grundlegenden Motiven erklären
- Spezifikation situativer Anregungsbedingungen
- Messung/Manipulation Vermittlungsprozesse 
Q:
Definition Motive und Motivation 
A:
Motive
- Eigenschaft, Wertungsdisposition
- durch entsprechende situative Hinweise angeregt
-> Bedürfnisse, Interessen, Präferenzen, Ziele, Werte

Motivation
- Zustandsvariable: aktivierte Orientierung auf bestimmte motivspezifische Ergebnisse/Folgen
- Interne Prozesse, die Aktivierungszustand in entsprechendes Verhalten übersetzen
-> Überlegung/Abwägen, Verhaltensplanung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmungsbereitschaft, Anstrengung, Selbstkontrolle, Emotionen, Annäherung/Vermeidung 
Q:
"Die Motive einer Person kann man von ihrem Verhalten ablesen" - Diskussion 
A:
- Motivation auch Begriff Alltagspsychologie
- alltägliche und psychologisch-wissenschaftliche motivationale Erklärungen haben selber Ziel, nach selben Gütekriterien bewertet
-> Unterschiede/Konstanten in Verhalten einer Person/zwischen Personen
- Erklärungen müssen über beobachtetes Verhalten hinausgehen
-> Zusammenhang zwischen spezifischer Motivationsform und zu erklärendem Verhalten muss plausibel sein
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Q:
"Die Motive einer Person kann man von ihrem Verhalten ablesen" - bedeutungsleere Aussagen 
A:
- Scheinerklärungen und ungeprüfte Annahmen in Alltag
-> zB Kind spielt viel → Spielmotiv
- auch Wissenschaft las früher Motive aus Verhaltensweisen heraus
- Unterstellung Motiv zu jedem Verhalten nur Tendenz, keine Erklärung 
- Motivation als bloße Beschreibung zielgerichten Verhaltens 
Q:
Verstehende vs. Erklärende Antworten auf Wozu-Frage + Beispiel 
A:
Verstehen: Ziele, Gründe, Überzeugungen
- Antwort auf: Was macht Verhalten sinnvoll/attraktiv
- Grenzen: wenn Person selbst Gründe/Einflussfaktoren nicht kennt

Erklären: Ursachen (Deprivation, Anreize, latente Motive)
- beeinflusst in welche Richtung Verhalten geht
Q:
Häufig auf Partys = Party-Motiv
a) unbefriedigend
b) ernstzunehmende Erklärung für Verhalten, mögliche empirische Überprüfung 
A:
a) Erklärung zirkulär, unbefriedigend:
- bloße Beschreibung zielgerichteten Verhaltens
- Motive hier zu spezifisch, zu wenig grundlegend
- Motive sollten Handeln Sinn/Bedeutung verleihen und Absichten Person entsprechen

b) Motivationspsychologische Erklärung
- Motiv unabhängig zu erklärendem Verhalten messen
- situative Anregungsbedingungen spezifizieren
- Messung/Manipulation Vermittlungsprozesse
-> Affiliationsmotiv! Messung: Verhalten in unterschiedlichen Situationen beobachten (in sozialen Situationen, Anschlusssuche?)
Q:
Definition Trieb
A:
- generelles Erklärungsprinzip der Verhaltensmotivation
-> allgemeine, unspezifische Quelle Verhaltensenergetisierung
-> Motivation als Energie, kein Verhalten ohne Aktivierung
-> Triebe energetisieren beliebiges Verhalten
Q:
Kerncharakteristiken triebtheoretischer Verhaltenserklärungen
A:
1. Unspezifische Quelle Verhaltensenergetisierung
2. Triebzustand als Druck aus Organismus selbst
-> Trieb ist Druck Variable, die Verhalten von innen anschiebt
-> Triebzuständen kann man nicht ausweichen
3. Aversive Qualität
-> Trieb ist unangenehmer Spannungs-/Defizitzustand, durch Deprivation entstehend, dessen Reduktion befriedigend erlebt wird
-> Anstreben Lust/Vermeidung Unlust als Mechanismen Verhaltenssteuerung/Lernen
Q:
Wie motivieren Triebe Verhalten?
Allgemeine Grundsätze triebhafter Verhaltenssteuerung 
A:
- unbefriedigte Bedürfnisse
-> Spannungs-/Defizitzustand durch Deprivation, Lust/Vermeidung Unlust
- Triebreduktion wirkt als Verstärker für Verhalten
- Triebe energetisieren Verhalten um aufgestaute/unangenehme Triebspannung abzubauen
-> hedonistische Form Verhaltenserklärung: Vermeidung unangenehmer/Anstreben angenehmer Gefühlszustände 
Q:
3 Aspekte Verhalten motivationspsychologisch vorhersagbar/erklärbar 
A:
- Richtung (Wahl)
- Intensität (Anstrengung)
- Beginn, Dauer, Ende (Hartnäckigkeit, Resignation)
Motivation - Allgemeine II

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