Hohes Erwachsenen Alter (HEA) at Universität Jena | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für hohes Erwachsenen Alter (HEA) an der Universität Jena

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wird das hohe Lebensalter unterteilt? Und wie grenzt sich die Unterteilung voneinander ab?

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TESTE DEIN WISSEN

Unterteilung in 3. Lebensalter und 4. Lebensalter


Abgrenzung: auf Grundlage der Alltagskompetenz


Große Variabilität in Dauer des 3. LA und Übergang in 4. LA

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TESTE DEIN WISSEN

Charakterisieren Sie das 3. Lebensalter.

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TESTE DEIN WISSEN

Marker: Häufig Renteneintritt (60-65)



Beschreibung: i.d.R. vielfältige Aktivitäten, noch gute funktionale Gesundheit 


Entwicklungsaufgaben: 

Großelternrolle übernehmen 

Weitergabe von Erfahrungen an nachfolgende Generationen 

• Anpassung an Pensionierung und Neuorientierung von Tagesablauf und Interessen 

• Anpassung an vermindertes Einkommen

• Anpassung an abnehmende Leistungsfähigkeit und Gesundheit

• Anpassung an Krankheit und Tod von Partnern, Geschwistern, Freunden 

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TESTE DEIN WISSEN

Charakterisieren Sie das 4. Lebensalter. 

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TESTE DEIN WISSEN

Marker: kein eindeutiger Marker, große Varianz im Eintrittsalter


Beschreibung: 

- Multimorbidität (Gleichzeitiges Bestehen mehrerer Krankheiten) 

-  erhöhtes Risiko für Pflegebedürftigkeit

- eingeschränkte Alltagskompetenz und Autonomie


Entwicklungsaufgaben: 

• „Coming-to-terms“ (mit eigener Endlichkeit und Autonomieverlust)

Sinnfindung im Angesicht des näherkommenden Todes (Was habe ich im Leben (nicht) erreicht?) 

• Aufbau altersgerechten Wohnens 

• Anpassung an abnehmende Leistungsfähigkeit und Gesundheit 

• Anpassung an Krankheit und Tod von Partnern, Geschwistern, Freunden 

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TESTE DEIN WISSEN

Weshalb hat die Gerontologie eine hohe Relevanz?

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TESTE DEIN WISSEN

v.a.

Demographischer Wandel (Menschen werden immer älter) --> erhöhtes Risiko für Demenz

Technischer Fortschritt

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Wie alt kann ein Mensch werden?

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TESTE DEIN WISSEN

--> Widersprüchliche wissenschaftliche Auffassungen zum maximal möglichen Lebensdauer von Menschen 


Aussagen:


Kein Limit (Oeppen & Vaupel 2002):

• linearer Anstieg der Lebenserwartung 

• kein Ende in Sicht 

• steigende Lebenserwartung als außergewöhnliche Konstante menschlicher Erfolgsleistungen 


Limitiert (Dong, Milholand & Vijg 2016):

• maximale Lebenserwartung des Menschen sei biologisch festgelegt 

• Wahrscheinlichkeit, dass Menschen älter als 125 Jahre alt werden, liegt bei weniger als 1 zu 10 000 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist physiologisches Altern?

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TESTE DEIN WISSEN
Physiologisches Altern = fortschreitender hochkomplexer biologischer Prozess, führt graduell zum Verlust der Organfunktionen und endet mit Tod 


--> genauer Hintergrund und exakte Erklärung der Mechanismen nicht vollständig geklärt

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TESTE DEIN WISSEN

Welche zwei prominente Gruppen von Theorien, über die physiologische Basis von Alterungsprozessen, gibt es und wie unterscheiden sich diese?

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TESTE DEIN WISSEN

Schadenstheorien: Akkumulation von Schäden

Evolutionstheorien: durch Evolution entstandenes programmiertes Altern

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die Schadenstheorie.

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TESTE DEIN WISSEN

Physiologisches Altern = Akkumulation von Schäden 


➢ im Laufe des Lebens durch zerstörerische Prozesse hervorgerufen (z.B. Abnutzung, Stress, Zellreplikationsfehler, Entzündung, Strahlung, toxische Substanzen, schädliche Nebenprodukte des Stoffwechsels etc.) 

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die Evolutionstheorie.

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TESTE DEIN WISSEN

programmiertes Altern 

➢ erste Lebewesen auf der Erde alterten nicht (ebenso bis heute einige niedere Organismen) 

➢physiologisches Altern entstand im Laufe der Evolution als Eigenschaft höherer Lebewesen 


Um: 

reduzierte Konkurrenz um Nahrung/Lebensraum zwsch. Generationen 

-> Bessere Überlebens-/ Reproduktionschancen 

->> Erhalt der gen. Vielfalt, somit Anpassungsfähigkeit der Art. 

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TESTE DEIN WISSEN


Die meisten Menschen sterben im hohen Alter an chronischen Krankheiten. Der Sterbeort ist meistens in Krankenhäusern und Pflegeheimen, obwohl die meisten Menschen sich wünschen, zuhause zu sterben. 

Gliedern Sie das Phasenmodell des Sterbens (Kübler-Ross (1996) 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Phasen:

1. Leugnung, Negation (Ablehnung)

2. Ärger, Zorn 

3. Verhandeln, Hoffnung 

4. Niedergeschlagenheit, Depression

5. Akzeptanz 

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die Vor- und Nachteile der Popularität des Phasenmodells

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TESTE DEIN WISSEN

Vorteile:

+ Intensivierung der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion über Tod und Sterben 

+ Praxisbezogenes Modell 

+ kann helfen, Bewusstsein für Bedürfnisse Sterbender zu entwickeln und diese im Umgang mit den Sterbenden zu 


Nachteile:

- Kritik an Wissenschaftlichkeit eingesetzter Methoden, kaum empirische Belege für die Sterbephasen

- Nicht alle Sterbenden durchlaufen alle diese Phasen in dieser Abfolge 

- Keine Berücksichtigung interindividueller Unterschiede 

- Weitere mögliche Reaktionen fehlen in dem Modell (z.B. Kampfgeist, Nicht alle Sterbenden akzeptieren den kommenden Tod ) 


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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die Relevanz des Themas Sterben.

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TESTE DEIN WISSEN

Weit verbreitete Furcht/Unbehagen zum Thema Furcht.


Pflegende mit höherer Todesfurcht: 

- negativere Sicht älterer Menschen, des Alterns; weniger bereit, über Sterben und Tod zu sprechen. 


Ärzt*innen mit höherer Todesfurcht: 

- Höhere Bereitschaft zu lebensverlängernden Maßnahmen 



Es muss sich also effektiv mit dem Thema beschäftigt werden, da das Thema in vielen Bereichen (Medizin/Pflege/Psychologie) alltäglich ist und es auf jeden einmal zukommt. 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen hohes Erwachsenen Alter (HEA) Kurs an der Universität Jena - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie wird das hohe Lebensalter unterteilt? Und wie grenzt sich die Unterteilung voneinander ab?

A:

Unterteilung in 3. Lebensalter und 4. Lebensalter


Abgrenzung: auf Grundlage der Alltagskompetenz


Große Variabilität in Dauer des 3. LA und Übergang in 4. LA

Q:

Charakterisieren Sie das 3. Lebensalter.

A:

Marker: Häufig Renteneintritt (60-65)



Beschreibung: i.d.R. vielfältige Aktivitäten, noch gute funktionale Gesundheit 


Entwicklungsaufgaben: 

Großelternrolle übernehmen 

Weitergabe von Erfahrungen an nachfolgende Generationen 

• Anpassung an Pensionierung und Neuorientierung von Tagesablauf und Interessen 

• Anpassung an vermindertes Einkommen

• Anpassung an abnehmende Leistungsfähigkeit und Gesundheit

• Anpassung an Krankheit und Tod von Partnern, Geschwistern, Freunden 

Q:

Charakterisieren Sie das 4. Lebensalter. 

A:

Marker: kein eindeutiger Marker, große Varianz im Eintrittsalter


Beschreibung: 

- Multimorbidität (Gleichzeitiges Bestehen mehrerer Krankheiten) 

-  erhöhtes Risiko für Pflegebedürftigkeit

- eingeschränkte Alltagskompetenz und Autonomie


Entwicklungsaufgaben: 

• „Coming-to-terms“ (mit eigener Endlichkeit und Autonomieverlust)

Sinnfindung im Angesicht des näherkommenden Todes (Was habe ich im Leben (nicht) erreicht?) 

• Aufbau altersgerechten Wohnens 

• Anpassung an abnehmende Leistungsfähigkeit und Gesundheit 

• Anpassung an Krankheit und Tod von Partnern, Geschwistern, Freunden 

Q:

Weshalb hat die Gerontologie eine hohe Relevanz?

A:

v.a.

Demographischer Wandel (Menschen werden immer älter) --> erhöhtes Risiko für Demenz

Technischer Fortschritt

Q:

Wie alt kann ein Mensch werden?

A:

--> Widersprüchliche wissenschaftliche Auffassungen zum maximal möglichen Lebensdauer von Menschen 


Aussagen:


Kein Limit (Oeppen & Vaupel 2002):

• linearer Anstieg der Lebenserwartung 

• kein Ende in Sicht 

• steigende Lebenserwartung als außergewöhnliche Konstante menschlicher Erfolgsleistungen 


Limitiert (Dong, Milholand & Vijg 2016):

• maximale Lebenserwartung des Menschen sei biologisch festgelegt 

• Wahrscheinlichkeit, dass Menschen älter als 125 Jahre alt werden, liegt bei weniger als 1 zu 10 000 

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Q:

Was ist physiologisches Altern?

A:
Physiologisches Altern = fortschreitender hochkomplexer biologischer Prozess, führt graduell zum Verlust der Organfunktionen und endet mit Tod 


--> genauer Hintergrund und exakte Erklärung der Mechanismen nicht vollständig geklärt

Q:

Welche zwei prominente Gruppen von Theorien, über die physiologische Basis von Alterungsprozessen, gibt es und wie unterscheiden sich diese?

A:

Schadenstheorien: Akkumulation von Schäden

Evolutionstheorien: durch Evolution entstandenes programmiertes Altern

Q:

Beschreiben Sie die Schadenstheorie.

A:

Physiologisches Altern = Akkumulation von Schäden 


➢ im Laufe des Lebens durch zerstörerische Prozesse hervorgerufen (z.B. Abnutzung, Stress, Zellreplikationsfehler, Entzündung, Strahlung, toxische Substanzen, schädliche Nebenprodukte des Stoffwechsels etc.) 

Q:

Beschreiben Sie die Evolutionstheorie.

A:

programmiertes Altern 

➢ erste Lebewesen auf der Erde alterten nicht (ebenso bis heute einige niedere Organismen) 

➢physiologisches Altern entstand im Laufe der Evolution als Eigenschaft höherer Lebewesen 


Um: 

reduzierte Konkurrenz um Nahrung/Lebensraum zwsch. Generationen 

-> Bessere Überlebens-/ Reproduktionschancen 

->> Erhalt der gen. Vielfalt, somit Anpassungsfähigkeit der Art. 

Q:


Die meisten Menschen sterben im hohen Alter an chronischen Krankheiten. Der Sterbeort ist meistens in Krankenhäusern und Pflegeheimen, obwohl die meisten Menschen sich wünschen, zuhause zu sterben. 

Gliedern Sie das Phasenmodell des Sterbens (Kübler-Ross (1996) 

A:

Phasen:

1. Leugnung, Negation (Ablehnung)

2. Ärger, Zorn 

3. Verhandeln, Hoffnung 

4. Niedergeschlagenheit, Depression

5. Akzeptanz 

Q:

Beschreiben Sie die Vor- und Nachteile der Popularität des Phasenmodells

A:

Vorteile:

+ Intensivierung der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion über Tod und Sterben 

+ Praxisbezogenes Modell 

+ kann helfen, Bewusstsein für Bedürfnisse Sterbender zu entwickeln und diese im Umgang mit den Sterbenden zu 


Nachteile:

- Kritik an Wissenschaftlichkeit eingesetzter Methoden, kaum empirische Belege für die Sterbephasen

- Nicht alle Sterbenden durchlaufen alle diese Phasen in dieser Abfolge 

- Keine Berücksichtigung interindividueller Unterschiede 

- Weitere mögliche Reaktionen fehlen in dem Modell (z.B. Kampfgeist, Nicht alle Sterbenden akzeptieren den kommenden Tod ) 


Q:

Beschreiben Sie die Relevanz des Themas Sterben.

A:

Weit verbreitete Furcht/Unbehagen zum Thema Furcht.


Pflegende mit höherer Todesfurcht: 

- negativere Sicht älterer Menschen, des Alterns; weniger bereit, über Sterben und Tod zu sprechen. 


Ärzt*innen mit höherer Todesfurcht: 

- Höhere Bereitschaft zu lebensverlängernden Maßnahmen 



Es muss sich also effektiv mit dem Thema beschäftigt werden, da das Thema in vielen Bereichen (Medizin/Pflege/Psychologie) alltäglich ist und es auf jeden einmal zukommt. 

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