Grundlagen der Medienökonomie at Universität Jena

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Worin besteht der Bedeutungsunterschied zwischen den Begriffen Information und Kommunikation?

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Was sind nach Maletzke die wesentlichen Merkmale von Massenkommunikation?

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Was verstand man ursprünglich unter dem „2-Stufen-Fluss der Kommunikation“?

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Was ist eine Wirtschaftsbranche; Was ein Markt?

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Nach welchen Prinzipien lassen sich Märkte voneinander abgrenzen? Was bedeutet „Bedarfsmarktkonzept“?

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Nennen Sie Beispiele für singuläre und nicht-singuläre Aussagen

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Was ist der Unterschied zwischen positiven und normativen wissenschaftlichen Aussagen?

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Was ist der Unterschied zwischen einem wissenschaftlichen Gesetz und einer Theorie?

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Was versteht man unter einem „Paradigmenwechsel“?

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Was macht Verhalten zu „ökonomischem Verhalten?“

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Wie kommt die BWL zu ihren Erkenntnissen? Wer soll von diesen Erkenntnissen profitieren?

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Was unterscheidet das Minimalprinzip vom Maximalprinzip?

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Grundlagen der Medienökonomie

Worin besteht der Bedeutungsunterschied zwischen den Begriffen Information und Kommunikation?
- Kommunikation ist ein sozialer Prozess zwischen zwei oder mehr Beteiligten (Kommunikator*innen & Rezipient*innen), die sich wechselseitig zur Konstruktion von Wirklichkeit anregen - Information ist der Inhalt und somit lediglich Bestandteil der Kommunikation bzw. des Kommunikationsprozesses. I.d.R. werden Informationen von Kommunikator*innen gesendet und von Rezipient*innen verarbeitet

Grundlagen der Medienökonomie

Was sind nach Maletzke die wesentlichen Merkmale von Massenkommunikation?
1. Technisch vermittelt (indirekt) => Publikum muss nicht persönlich anwesend sein 2. Asymmetrisch (einseitig) => Kaum Feedbackmöglichkeit; keine Wechselseitigkeit 3. Öffentlich => anonymes Publikum, disperses Publikum (hinsichtlich sozialer Stellung etc. zerstreut und uneinheitlich

Grundlagen der Medienökonomie

Was verstand man ursprünglich unter dem „2-Stufen-Fluss der Kommunikation“?
2-Step-Flow-Model nach Lazarsfeld ■ Schritt 1: – Massenmedien informieren Meinungsführer*innen ■ Schritt 2: – Meinungsführer*innen geben Informationen, die sie aus Massenmedien haben durch direkte Kommunikation an Rezipient*innen weiter ■ Information durchläuft also zwei Stufen ■ Meinungsführer*innen als zwischengeschaltete Stufe zwischen Medien und anderen Rezipient*innen

Grundlagen der Medienökonomie

Was ist eine Wirtschaftsbranche; Was ein Markt?
Wirtschaftsbranche: ■ „(…) alle Unternehmen (…), deren wirtschaftliche Hauptaktivität darin besteht, mithilfe ähnlicher Produktionstechniken die gleichen (…) Produkte zu produzieren.“ (Seufert, 2008, S.275) ■ Unternehmen mit gleicher wirtschaftlicher Hauptaktivität werden einer Branche zugeordnet => Abgrenzung von Brachen erfolgt nach betrieblicher Schwerpunktsetzung ■ Wirtschaftliche Hauptaktivität eines Unternehmens = Tätigkeitsbereich in dem größter Teil des Gesamtumsatzes erzielt wird ■ Bei Mehrproduktunternehmen erfolgt Zuordnung über größten Umsatzanteil ■ Beispiele: Automobilbranche, Bauwesen, Verlagswesen, Filmindustrie Markt: ■ „Ein Markt umfasst alle Verkaufstransaktionen zwischen Anbietern (…) und Nachfragern, die sich auf gleichartige Produkte (Güter) beziehen. Eine Marktabgrenzung erfolgt damit über die Definition einzelner Güter. Dabei kann es sich um Waren (materielle Güter) oder Dienstleistungen (immaterielle Güter) handeln.“ (Seufert, 2008, S.273) ■ Anbieter*innen und Nachfrager*innen gleichartiger Produkte definieren einen Markt ■ Wichtiger Unterschied zur Branche: Nachfrager*innen ebenfalls Bestandteil eines Marktes (bei Branchenbegriff irrelevant) ■ Achtung: Darunter fallen auch Anbieter*innen, die ihre wirtschaftliche Hauptaktivität in anderen Tätigkeitsbereichen haben und somit einer anderen Branche zugeordnet werden => Bsp.: Zeitschriftenverlag Gruner & Jahr produzierte zwei Tageszeitungen in Berlin & Hamburg

Grundlagen der Medienökonomie

Nach welchen Prinzipien lassen sich Märkte voneinander abgrenzen? Was bedeutet „Bedarfsmarktkonzept“?
Erfolgt aus Sicht der Nachfrager*innen (Bedarfsmarktkonzept) ■ Produkte, die aus Konsument*innensicht die gleiche Funktion erfüllen (funktionsgleiche Produkte) und damit austauschbare Produkte darstellen (Substitute), bilden einen Markt ■ Bei dieser Art der Marktabgrenzung muss empirisch ermittelt werden, welche Produkte für die Mehrheit der (Medien-)Nutzer*innen untereinander substituierbar sind, und welche nicht Dimensionen der Marktabgrenzung: ■ Sachliche Marktabgrenzung – Informationsprogramm vs. Unterhaltungsprogramm – Vollprogramm vs. Spartenprogramm ■ Zeitliche Marktabgrenzung – Morgen- vs. Tagesprogramm – Abend- vs. Nachprogramm ■ Räumliche Markabgrenzung – National vs. Regional/lokal Marktabgrenzung der amtl. Wirtschaftsstatistik ■ Erfolgt nach objektiven Produkteigenschaften, d.h. Produkte, die mit gleicher Produktionstechnik hergestellt werden, bilden einen Markt => technisch gleiche Produkte ■ Bsp.: Verlagserzeugnisse mithilfe von Drucktechnik ■ Oder: Kino- & TV-Produktionen mithilfe von Filmtechnik

Grundlagen der Medienökonomie

Nennen Sie Beispiele für singuläre und nicht-singuläre Aussagen
Singuläre Existenzsätze ■ Vorhandensein eines einzelnen individuellen Sachverhalts innerhalb eines bestimmten Raum-Zeit-Gefüges ■ Kann eindeutig wahr oder falsch sein ■ Ein ganz bestimmter einzelner Gegenstand existiert (positiv) oder existiert nicht (negativ) ■ Beispiele: – In der Bundesrepublik gibt es Statusunterschiede – Die Arche Noah existiert – Pegasus existiert nicht Nicht-singuläre Allaussagen ■ Aussagen, die unabhängig von Zeit & Raum auf beliebig viele Zustände oder Ereignisse zutreffen können (Allgemeingültigkeit) ■ Gegenstände bestimmter Art existieren (positiv) oder existieren nicht (negativ) ■ Beispiele: - In allen menschlichen Gesellschaften gibt es Statusunterschiede - Graue Elefanten existieren - Geflügelte Pferde existieren nicht

Grundlagen der Medienökonomie

Was ist der Unterschied zwischen positiven und normativen wissenschaftlichen Aussagen?
Positive/deskriptive Aussagen ■ Beschreibung von Gegebenheiten/Sachverhalten ■ Objektiv gültig ■ Können auf empirische Gültigkeit hin geprüft werden (Verifikation oder Falsifikation) ■ Beschreiben, was und wie etwas ist und entsprechen der Wahrheit, wenn sie mit der „Wirklichkeit“ übereinstimmen Normative Aussagen ■ Bewertung von Gegebenheiten/Sachverhalten ■ Können nur subjektiv beurteilt werden ■ Wahrheit im übergeordneten Sinn liegt vor, wenn die Aussage mit übergeordneten Werten übereinstimmt (kein allgemeiner Gültigkeitsanspruch) ■ Geben vor, was sein soll und wie etwas sein soll bzw. wie etwas zu bewerten ist => „Während positive Aussagen primär beschreibenden Charakters sind, enthalten normative Aussagen immer eine (Be-)Wertung“ Beispiele ■ „Man sollte den vorgeschriebenen Mindestlohn erhöhen“ ■ „Mindestlohnbestimmungen führen zu einem höheren gesellschaftlichen Wohlstandsniveau“ ■ „Lisa ist kleiner als Max“ ■ „Du sollst nicht töten“ ■ Positiv: Statistiken, Zustandsbeschreibungen ■ Normativ: Sollsätze, Werturteile

Grundlagen der Medienökonomie

Was ist der Unterschied zwischen einem wissenschaftlichen Gesetz und einer Theorie?
Eine Theorie ist ein gedankliches Konstrukt, das den Zusammenhang zwischen mehreren Gesetzen beschreibt und reale Erscheinungen und Sachverhalte zu erklären sucht. Gesetze Empirische Aussagen - Ohne Raum-Zeit-Bezug - Für alle Objekte einer unendlich großen Menge - Wenn-dann oder je-desto-Typ - Empirisch relativ gut bewährt Theorien - Beschreibungen des Zusammenhangs mehrerer Gesetze - Grundlage für die logische Ableitung (Deduktion) von Aussagen, die noch nicht empirisch überprüft worden sind

Grundlagen der Medienökonomie

Was versteht man unter einem „Paradigmenwechsel“?
■ Paradigma: Vorherrschendes Denkmuster ■ Grundannahmen, Regeln, Verfahren und Vorgehensweisen werden verwendet, um neue Theorien zu entwickeln und zu interpretieren ■ Paradigmenwechsel => Die Mehrheit der Wissenschaftler*innen in einer Wissenschaftsdisziplin übernehmen neue Sichtweise

Grundlagen der Medienökonomie

Was macht Verhalten zu „ökonomischem Verhalten?“
Ökonomisches Verhalten: ■ Auswahl-(Selektions-)Entscheidungen über die Verwendung knapper Ressourcen ■ Es herrscht Entscheidungszwang ■ Ökonomische Kalküle: z.B.: Kosten-Nutzen-Abwägung oder/und Kosten-Ertrags-Abwägung ■ Verfolgung von (Eigen-)Interessen durch staatliche Akteure

Grundlagen der Medienökonomie

Wie kommt die BWL zu ihren Erkenntnissen? Wer soll von diesen Erkenntnissen profitieren?
■ Untersuchungsgegenstand: primär Unternehmen ■ Theoriebildung: primär durch Erfahrungswerte aus Unternehmen – Man unterscheidet in deskriptive Modelle, die Beobachtungen beschreiben und strukturieren und in analytische Modelle, die Kausalbeziehungen erklären ■ Ziel/Normen: Unternehmenserfolg ■ Adressat: in erster Linie Management ■ Andere relevante Akteure: Wirtschaftsorganisationen, staatliche Akteure, Nachfrager*innen

Grundlagen der Medienökonomie

Was unterscheidet das Minimalprinzip vom Maximalprinzip?
Minimalprinzip ■ Eine bestimmte/gegebene Outputmenge soll mit möglichst geringem Personal- und Kapitaleinsatz erreicht werden  Inputminimierung ■ Beispiel: CD-Presswerk  Ziel ist die Herstellung einer bestimmten gegebenen Menge von Musik-CDs mit möglichst wenigen Mitarbeiter*innen und Maschinen Maximalprinzip ■ Mit der gegebenen Personal- und Kapitalausstattung („ressourcen fix“) soll eine größtmögliche Outputmenge erwirtschaftet werden  Outputmaximierung ■ Beispiel: Zeitungsverlag  Ziel ist es, bei gegebener Anzahl & Qualifikation der Redakteur*innen möglichst viele Beiträge für eine Zeitung zu erstellen

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