Allgemeine Psychologie 2 (II) at Universität Jena | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie 2 (II) an der Universität Jena

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TESTE DEIN WISSEN

5. Definieren sie die Begriffe Motiv und Motivation und grenzen sie diese voneinander ab. 

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TESTE DEIN WISSEN

Motiv 

− trait, stabile überdauernde Wertungsdisposition (Tendenz Situation zu bewerten, bestimmte Handlungsergebnisse als erstrebenswert anzusehen) 

− z.B. Bedürfnisse, Interessen, Präferenzen, Ziele, Werte, … 

− kann verborgen bleiben bis durch entsprechende situative Hinweise aktiviert 

− nicht direkt: Verhalten in Person verborgen, zeigt sich in passender Situation 

 lösen interne Prozesse aus, erzeugen Motivation 


Motivation 

− State, Zustandsvariable: aktuell aktivierte Orientierung auf bestimmte motivspezifische Ergebnisse/Folgen 

situativ, nur vorübergehend, in passender Situation

− Interne Prozesse, die diesen Aktivierungszustand in entsprechendes Verhalten übersetzen − z.B. Überlegung, Verhaltensplanung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmungsbereitschaft, Anstrengung/Energetisierung, Selbstkontrolle, Emotionen, Annäherung/Vermeidung, … 

Motivation= aktiviertes Motiv (steuert dann die Person 

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TESTE DEIN WISSEN

20. Warum heißt Lewins Motivationstheorie „Feld“-Theorie? 

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TESTE DEIN WISSEN

- angelehnt an physikalischen Begriff "Kräftefeld" 

- Gesamtheit aller gerichteten Kräfte (Vektoren) zu bestimmten Zeitpunkt (--> die auf eine Person wirken

- Summe der gerichteten Einzelkräfte ergibt Richtung und Stärke

- Neutralisation möglich

- Kräfte entstehen aus ZSM.-Spiel von Personen- und Umweltfaktoren ( Umwelt subjektiv wahrgenommen)

- V= f(P,U)


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TESTE DEIN WISSEN

2. Welche drei Aspekte des Verhaltens lassen sich motivationspsychologisch erklären oder vorhersagen? 

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TESTE DEIN WISSEN

• Richtung --> Auswahl zwischen mehreren Verhaltensweisen 
• Intensität --> Anstrengung, mit welcher Intensität wird Handlung begonnen, wie weitergeführt, auch bei Problemen 

• Dauer und Ende --> zeitliche Komponente + Hartnäckigkeit/Resignatio 

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TESTE DEIN WISSEN

4. Unterscheiden sie zwischen „verstehenden“ und „erklärenden“ Antworten auf die motivationspsychologische Wozu-Frage. Geben sie jeweils ein Beispiel. 

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TESTE DEIN WISSEN

Verstehen: Ziele, Gründe, Überzeugungen und Vorlieben 

→ sind Person bewusst, führen zu willkürlichem, vernünftigem Verhalten → Beispiel: etwas Bestimmtes einkaufen gehen 


Erklären: Ursachen identifizieren (Deprivation, Anreize, latente Motive)

→ oft verborgen, willkürliches oder unwillkürliches Verhalten 

 Keine Rationalität

  Mechanismen/Kräfte wirken einfach 

→ dadurch spontane Tendenzen, Träume, Fehlhandlungen erklären 

→ Beispiel (Deprivation): Hunger 

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Wie motivieren Triebe Verhalten? Welche allgemeinen Grundsätze liegen einer triebhaften Verhaltenssteuerung zugrunde? 

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TESTE DEIN WISSEN

• Triebe erzeugen inneren Druck (Push), der unangenehm ist 

• Anspannung -> Reduktion ist befriedigend 

• Triebzuständen kann man nicht ausweichen 

• Mechanismus hinter Verhaltenssteuerung und Lernen: Anstreben von Lust, Vermeidung von Unlust 

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TESTE DEIN WISSEN

Warum ist man unter Umständen Triebeinflüssen auf das Verhalten in stärkerem Maß ausgeliefert als Einflüssen, die von Anreizen ausgehen? 

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TESTE DEIN WISSEN

Triebe und Anreize können Verhalten steuern


 • Anreizen kann man ausweichen (z.B. durch Flucht), so das keine Verhaltensaktivierung entsteht 


• Triebe sind im Organismus immer präsent, Trieben kann man nicht ausweichen (höchstens unterdrücken, versuchen sie anderweitig zu kontrollieren) 

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Welche drei Aspekte des Verhaltens lassen sich mot.psy. erklären oder vorhersagen? 

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TESTE DEIN WISSEN

Intensität (Anstrengung: Wie viel wird investiert?), Richtung (Wahl: Wofür entscheidet man sich?) und Verlauf (Beginn, Dauer, Ende: Hartnäckigkeit/ Resignation. Zeitliche Komponente). 

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1. Definieren sie den Gegenstand der Motivationspsychologie. Was soll wodurch erklärt werden? 

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TESTE DEIN WISSEN

Ergebnisorientiertes, zielgerichtetes Handeln und Verhalten (≠ Reflexe, Gewohnheiten)

 →Prozesse identifizieren, die zwischen Motiven, Motivation und Verhalten vermitteln

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TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie Motivationspsychologie: Was soll wodurch erklärt werden 

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TESTE DEIN WISSEN

Mot.psy. soll Verhalten erklären. Motivation bezeichnet das auf emot./ neuron. Aktivierung beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Es steigert die Handlungsbereitschaft („Triebkraft“ für Verhalten). Die Mot.psy. erklärt ergebnisorientiertes, zielgerichtetes Verhalten bzw. dessen Ursachen. Es wird nur Verhalten betrachtet, das eine bestimmte Absicht hat und nicht Reflexe/Gewohnheiten. Hoher Erklärungsbedarf bei normabweichendem Verhalten. 

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TESTE DEIN WISSEN

3. Welche Arten von Verhalten werden typischerweise ohne Rückgriff auf Motive und Motivation erklärt? 

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TESTE DEIN WISSEN

Unwillkürliches Verhalten: Reflexe und Gewohnheiten 

Werden nicht mehr bewusst gesteuert sondern beruhen auf Lernerfahrungen, werden von Umweltreizen ausgelöst 

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TESTE DEIN WISSEN

Diskutieren Sie die Aussage, man könne “die Motive einer Person an ihrem Verhalten ablesen”. Beschreiben Sie dazu je eine Verwendung der Aussage: wissens. gehaltvoll vs. bedeutungsleer.


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TESTE DEIN WISSEN

Die Motive einer Person kann man nicht (vollständig) aus ihrem Verhalten ableiten, da man nicht weiß, welche situativen Merkmale gegeben sein müssen, um das gezeigte Verhalten auszulösen. Ein Beispiel dafür wäre eine Frau, die sich von ihrem Freund trennt. Wenn man das Motiv ablesen würde, würde man sagen, sie hätte etwas Besseres gefunden. Das wirkliche, nicht ablesbare Motiv war allerdings die Bindungsangst der Frau. 

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22. Wie kann ein in der Person herrschender Spannungszustand abgebaut werden? Nennen sie unterschiedliche Möglichkeiten auf der Basis der Feldtheorie 

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>Spannung (Kräfte wirken) in Bereich(en) = Ergebnis von unbefriedigten Bedürfnissen/Zielvorhaben

> wenn alles entspannt (keine Kräfte)


>Spannung = spezifisch, gerichtet (≠ Trieb) 


> Durch Spannung nur solche Bereiche aktiviert die inhaltlich mit gespanntem Bedürfnis/Ziel verbunden sind 


> Spannung solange da bis Bedürfnis befriedigt, Ziel erreicht 



➔ Direkt abgebaut durch spezifische Verhaltensweisen (inhaltliche Passung: Verhalten - Bedürfnis) 


Oder Ersatzhandlung:


> Spannung kann auf angrenzende Bereiche übergreifen, kann auch stellvertretend in anderem Bereich abgebaut werden, Handlung wird umkanalysiert dahin wo Übergang in Umwelt einfacher ist (weil eigentlicher Bereich blockiert oder gerade keine Gelegenheit 

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Q:

5. Definieren sie die Begriffe Motiv und Motivation und grenzen sie diese voneinander ab. 

A:

Motiv 

− trait, stabile überdauernde Wertungsdisposition (Tendenz Situation zu bewerten, bestimmte Handlungsergebnisse als erstrebenswert anzusehen) 

− z.B. Bedürfnisse, Interessen, Präferenzen, Ziele, Werte, … 

− kann verborgen bleiben bis durch entsprechende situative Hinweise aktiviert 

− nicht direkt: Verhalten in Person verborgen, zeigt sich in passender Situation 

 lösen interne Prozesse aus, erzeugen Motivation 


Motivation 

− State, Zustandsvariable: aktuell aktivierte Orientierung auf bestimmte motivspezifische Ergebnisse/Folgen 

situativ, nur vorübergehend, in passender Situation

− Interne Prozesse, die diesen Aktivierungszustand in entsprechendes Verhalten übersetzen − z.B. Überlegung, Verhaltensplanung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmungsbereitschaft, Anstrengung/Energetisierung, Selbstkontrolle, Emotionen, Annäherung/Vermeidung, … 

Motivation= aktiviertes Motiv (steuert dann die Person 

Q:

20. Warum heißt Lewins Motivationstheorie „Feld“-Theorie? 

A:

- angelehnt an physikalischen Begriff "Kräftefeld" 

- Gesamtheit aller gerichteten Kräfte (Vektoren) zu bestimmten Zeitpunkt (--> die auf eine Person wirken

- Summe der gerichteten Einzelkräfte ergibt Richtung und Stärke

- Neutralisation möglich

- Kräfte entstehen aus ZSM.-Spiel von Personen- und Umweltfaktoren ( Umwelt subjektiv wahrgenommen)

- V= f(P,U)


Q:

2. Welche drei Aspekte des Verhaltens lassen sich motivationspsychologisch erklären oder vorhersagen? 

A:

• Richtung --> Auswahl zwischen mehreren Verhaltensweisen 
• Intensität --> Anstrengung, mit welcher Intensität wird Handlung begonnen, wie weitergeführt, auch bei Problemen 

• Dauer und Ende --> zeitliche Komponente + Hartnäckigkeit/Resignatio 

Q:

4. Unterscheiden sie zwischen „verstehenden“ und „erklärenden“ Antworten auf die motivationspsychologische Wozu-Frage. Geben sie jeweils ein Beispiel. 

A:

Verstehen: Ziele, Gründe, Überzeugungen und Vorlieben 

→ sind Person bewusst, führen zu willkürlichem, vernünftigem Verhalten → Beispiel: etwas Bestimmtes einkaufen gehen 


Erklären: Ursachen identifizieren (Deprivation, Anreize, latente Motive)

→ oft verborgen, willkürliches oder unwillkürliches Verhalten 

 Keine Rationalität

  Mechanismen/Kräfte wirken einfach 

→ dadurch spontane Tendenzen, Träume, Fehlhandlungen erklären 

→ Beispiel (Deprivation): Hunger 

Q:

Wie motivieren Triebe Verhalten? Welche allgemeinen Grundsätze liegen einer triebhaften Verhaltenssteuerung zugrunde? 

A:

• Triebe erzeugen inneren Druck (Push), der unangenehm ist 

• Anspannung -> Reduktion ist befriedigend 

• Triebzuständen kann man nicht ausweichen 

• Mechanismus hinter Verhaltenssteuerung und Lernen: Anstreben von Lust, Vermeidung von Unlust 

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Q:

Warum ist man unter Umständen Triebeinflüssen auf das Verhalten in stärkerem Maß ausgeliefert als Einflüssen, die von Anreizen ausgehen? 

A:

Triebe und Anreize können Verhalten steuern


 • Anreizen kann man ausweichen (z.B. durch Flucht), so das keine Verhaltensaktivierung entsteht 


• Triebe sind im Organismus immer präsent, Trieben kann man nicht ausweichen (höchstens unterdrücken, versuchen sie anderweitig zu kontrollieren) 

Q:

Welche drei Aspekte des Verhaltens lassen sich mot.psy. erklären oder vorhersagen? 

A:

Intensität (Anstrengung: Wie viel wird investiert?), Richtung (Wahl: Wofür entscheidet man sich?) und Verlauf (Beginn, Dauer, Ende: Hartnäckigkeit/ Resignation. Zeitliche Komponente). 

Q:

1. Definieren sie den Gegenstand der Motivationspsychologie. Was soll wodurch erklärt werden? 

A:

Ergebnisorientiertes, zielgerichtetes Handeln und Verhalten (≠ Reflexe, Gewohnheiten)

 →Prozesse identifizieren, die zwischen Motiven, Motivation und Verhalten vermitteln

Q:

Definieren Sie Motivationspsychologie: Was soll wodurch erklärt werden 

A:

Mot.psy. soll Verhalten erklären. Motivation bezeichnet das auf emot./ neuron. Aktivierung beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Es steigert die Handlungsbereitschaft („Triebkraft“ für Verhalten). Die Mot.psy. erklärt ergebnisorientiertes, zielgerichtetes Verhalten bzw. dessen Ursachen. Es wird nur Verhalten betrachtet, das eine bestimmte Absicht hat und nicht Reflexe/Gewohnheiten. Hoher Erklärungsbedarf bei normabweichendem Verhalten. 

Q:

3. Welche Arten von Verhalten werden typischerweise ohne Rückgriff auf Motive und Motivation erklärt? 

A:

Unwillkürliches Verhalten: Reflexe und Gewohnheiten 

Werden nicht mehr bewusst gesteuert sondern beruhen auf Lernerfahrungen, werden von Umweltreizen ausgelöst 

Q:

Diskutieren Sie die Aussage, man könne “die Motive einer Person an ihrem Verhalten ablesen”. Beschreiben Sie dazu je eine Verwendung der Aussage: wissens. gehaltvoll vs. bedeutungsleer.


A:

Die Motive einer Person kann man nicht (vollständig) aus ihrem Verhalten ableiten, da man nicht weiß, welche situativen Merkmale gegeben sein müssen, um das gezeigte Verhalten auszulösen. Ein Beispiel dafür wäre eine Frau, die sich von ihrem Freund trennt. Wenn man das Motiv ablesen würde, würde man sagen, sie hätte etwas Besseres gefunden. Das wirkliche, nicht ablesbare Motiv war allerdings die Bindungsangst der Frau. 

Q:

22. Wie kann ein in der Person herrschender Spannungszustand abgebaut werden? Nennen sie unterschiedliche Möglichkeiten auf der Basis der Feldtheorie 

A:

>Spannung (Kräfte wirken) in Bereich(en) = Ergebnis von unbefriedigten Bedürfnissen/Zielvorhaben

> wenn alles entspannt (keine Kräfte)


>Spannung = spezifisch, gerichtet (≠ Trieb) 


> Durch Spannung nur solche Bereiche aktiviert die inhaltlich mit gespanntem Bedürfnis/Ziel verbunden sind 


> Spannung solange da bis Bedürfnis befriedigt, Ziel erreicht 



➔ Direkt abgebaut durch spezifische Verhaltensweisen (inhaltliche Passung: Verhalten - Bedürfnis) 


Oder Ersatzhandlung:


> Spannung kann auf angrenzende Bereiche übergreifen, kann auch stellvertretend in anderem Bereich abgebaut werden, Handlung wird umkanalysiert dahin wo Übergang in Umwelt einfacher ist (weil eigentlicher Bereich blockiert oder gerade keine Gelegenheit 

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