Grundlagen Der Botanik II at Universität Hohenheim | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Grundlagen der Botanik II an der Universität Hohenheim

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Grundlagen der Botanik II Kurs an der Universität Hohenheim zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wärmekapazität?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

spezifische Wärmekapazität:

- Wärmemenge, die zu- oder abgeführt werden muss, um 1kg einer Substanz um 1 K zu erwärmen oder abzukühlen

-- für Wasser sehr hoch, da großer Teil der Wärme in Auflösung der H-brückenbindungen geht


Temperaturausgleich:

- stehen zwei Systeme mit unterschiedlichen Temperaturen in Verbindung (thermischer Kontakt)

-- Wärme fließt vom Heißeren zum Kälteren

-- beide Temperaturen nähern sich derselben Gleichgewichtstemperatur


Verdampfungswärme:

- Wärmemenge, die zugeführt werden muss um 1g einer Substanz in Gasphase zu bringen

-- für Wasser sehr hoch, da alle H-brückenbindungen gelöst werden müssen, bevor Molekül sich lösen kann


Verdunstungskälte:

- "schnellsten" Moleküle mit größten kinetischen Energie treten in Gasphase über und nehmen dabei Großteil Energie mit

-- trägt bei zur Temperaturstabilisierung in Seen und Teichen

-- verhindert Überhitzung langlebender Organismen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Dichte-Anomalie des Wassers?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Wasser dehnt sich bei Temperaturverringerung unter 3,98 Grad wieder aus


schwimmendes Eis:

- Erhalt der aquatischen Lebensräume, da Durchfrieren der Gewässer be- bzw. verhindert wird


-- Eis hat geringere Dichte als Wasser und schwimmt deshalb


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

wässrige Lösung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- polare nichtionische Verbindungen wie Zucker, Proteine bilden H-brückenbindungen mit Wassermolekülen


Hydrathülle:

- umgibt gelöste Ionen


Hydrophile Stoffe: (wasserliebend)

- Ionen werden gelöst

- Makromoleküle lösen sich nicht auf, sondern lagern Wasser an, z.B. Zellulose


Hydrophobe Stoffe: (wasserabweisend)

- keine polaren Bindungen wie z.B. in Lipide

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Säuren und Basen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Dissoziation des Wassers:

-H+ eines Moleküls geht auf anderes über (Kation, Anion)


Säure:

- dissoziiert im Wasser und gibt dabei Hin die Lösung ab, bilden Hydroniumionen (Leitfähigkeit) -- H+-Donoren


Base:

- bindet H+ und setzen Hydroxidionen frei -- H+-Akzeptoren

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wassertransport der Pflanzen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Aufnahme von Wasser erfolgt aus Boden, im Zusammenhang mit Nährstoffaufnahme


- Pflanzen können nicht aktiv transportieren


- Wasser bewegt sich stets passiv entlang chemischer Potenzialgradienten

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wasserpotenzial?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Maß für Arbeit, die geleistet werden muss, um Wasser aus Referenzzustand dem System zuzuführen

-- freies Wasser fließt vom Ort mit höheren zum Ort mit niedrigeren Potenzial


Lösungspotenzial:(osmotisches Potenzial)

- umgekehrt proportional zur Menge gelöster Teilchen (Ionen, Salze, Zucker)


Druckpotenzial (physikalischer Druck):

- in Pflanzen: Turgordruck=Druck des Protoplast gegen Zellwand

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wassertransport?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Diffusion:

thermische Bewegung, ungerichtete Teilchenbewegung

-- passive Durchmischung von Teilchen


Osmose:

- spontane Passage (Diffusion) von Lösungsmittel durch Membran in eine Lösung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Aquaporine?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- wasserspezifische Kanalproteine

- reversible Phosphorylierung aktiviert

- bei Überflutung: Verschluss durch Protonierung eines konservierten Histidinrests

- bei Trockenheit: Verschluss durch Dephosphorylierung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Transportwege?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Apoplast:

- Gesamtheit aller Extrazellularräume:

Zellwände

Interzellularräume

Lumina toter Zellen (Xylem)


Symplast:

- Gesamtheit des Cytoplasma aller lebender Zellen

--verbunden durch Pasmodesmen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

aktiver transmembraner Transport?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Export von H+ aus den Zellen für:

-- Membranpotenzial

-- pH-Gradienten über die Membran


-- potenzielle Energie treibt Transport gelöster Stoffe an

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wasser- und Nährstoffaufnahme?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Apoplastischer Weg:

- Aufnahme der Bodenlösung über hydrophile Zellwände

- Wasser und Mineralstoffe diffundieren entlang Zellwandmatrix in Rindenbereich


2. Symplastischer Weg:

- Wasser und Mineralstoffe, die Plasmamembran durchqueren


3. Transmembraner Weg:

- Teil des Wassers und der Mineralstoffe, die in Rhizodermis- und Rindenzellen Plasmamembran durchqueren


4. Endodermis kontrolliert Zugang zum Zentralzylinder

- Wasser und gelöste Stoffe können nicht apoplastisch sondern nur symplastisch in Zentralzylinder


5. Xylemtransport

- Abgabe von Wasser- und Nährstoffen aus Endodermiszellen und lebenden Zellen des Zentralzylinder in Apoplasten

- Abtransport aufwärts durch Xylemgefäße

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Kohäsion & Adhäsion?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Kohäsion: 

Gesamtheit der H-brückenbindungen bewirkt den Zusammenhalt der Substanz


Adhäsion: 

Moleküle an Grenzflächen zu Substanzen, die polare Moleküle enthalten, werden zu diesen gezogen


Oberflächenspannung:

Moleküle an Grenzflächen zur Luft werden durch H-brückenbindungen zueinander und den Wassermolekülen darunter gezogen (aber nicht zur Luft!)

Lösung ausblenden
  • 160641 Karteikarten
  • 1770 Studierende
  • 29 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Grundlagen der Botanik II Kurs an der Universität Hohenheim - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wärmekapazität?

A:

spezifische Wärmekapazität:

- Wärmemenge, die zu- oder abgeführt werden muss, um 1kg einer Substanz um 1 K zu erwärmen oder abzukühlen

-- für Wasser sehr hoch, da großer Teil der Wärme in Auflösung der H-brückenbindungen geht


Temperaturausgleich:

- stehen zwei Systeme mit unterschiedlichen Temperaturen in Verbindung (thermischer Kontakt)

-- Wärme fließt vom Heißeren zum Kälteren

-- beide Temperaturen nähern sich derselben Gleichgewichtstemperatur


Verdampfungswärme:

- Wärmemenge, die zugeführt werden muss um 1g einer Substanz in Gasphase zu bringen

-- für Wasser sehr hoch, da alle H-brückenbindungen gelöst werden müssen, bevor Molekül sich lösen kann


Verdunstungskälte:

- "schnellsten" Moleküle mit größten kinetischen Energie treten in Gasphase über und nehmen dabei Großteil Energie mit

-- trägt bei zur Temperaturstabilisierung in Seen und Teichen

-- verhindert Überhitzung langlebender Organismen

Q:

Dichte-Anomalie des Wassers?

A:

- Wasser dehnt sich bei Temperaturverringerung unter 3,98 Grad wieder aus


schwimmendes Eis:

- Erhalt der aquatischen Lebensräume, da Durchfrieren der Gewässer be- bzw. verhindert wird


-- Eis hat geringere Dichte als Wasser und schwimmt deshalb


Q:

wässrige Lösung?

A:

- polare nichtionische Verbindungen wie Zucker, Proteine bilden H-brückenbindungen mit Wassermolekülen


Hydrathülle:

- umgibt gelöste Ionen


Hydrophile Stoffe: (wasserliebend)

- Ionen werden gelöst

- Makromoleküle lösen sich nicht auf, sondern lagern Wasser an, z.B. Zellulose


Hydrophobe Stoffe: (wasserabweisend)

- keine polaren Bindungen wie z.B. in Lipide

Q:

Säuren und Basen?

A:

Dissoziation des Wassers:

-H+ eines Moleküls geht auf anderes über (Kation, Anion)


Säure:

- dissoziiert im Wasser und gibt dabei Hin die Lösung ab, bilden Hydroniumionen (Leitfähigkeit) -- H+-Donoren


Base:

- bindet H+ und setzen Hydroxidionen frei -- H+-Akzeptoren

Q:

Wassertransport der Pflanzen?

A:

- Aufnahme von Wasser erfolgt aus Boden, im Zusammenhang mit Nährstoffaufnahme


- Pflanzen können nicht aktiv transportieren


- Wasser bewegt sich stets passiv entlang chemischer Potenzialgradienten

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Wasserpotenzial?

A:

- Maß für Arbeit, die geleistet werden muss, um Wasser aus Referenzzustand dem System zuzuführen

-- freies Wasser fließt vom Ort mit höheren zum Ort mit niedrigeren Potenzial


Lösungspotenzial:(osmotisches Potenzial)

- umgekehrt proportional zur Menge gelöster Teilchen (Ionen, Salze, Zucker)


Druckpotenzial (physikalischer Druck):

- in Pflanzen: Turgordruck=Druck des Protoplast gegen Zellwand

Q:

Wassertransport?

A:

Diffusion:

thermische Bewegung, ungerichtete Teilchenbewegung

-- passive Durchmischung von Teilchen


Osmose:

- spontane Passage (Diffusion) von Lösungsmittel durch Membran in eine Lösung

Q:

Aquaporine?

A:

- wasserspezifische Kanalproteine

- reversible Phosphorylierung aktiviert

- bei Überflutung: Verschluss durch Protonierung eines konservierten Histidinrests

- bei Trockenheit: Verschluss durch Dephosphorylierung

Q:

Transportwege?

A:

Apoplast:

- Gesamtheit aller Extrazellularräume:

Zellwände

Interzellularräume

Lumina toter Zellen (Xylem)


Symplast:

- Gesamtheit des Cytoplasma aller lebender Zellen

--verbunden durch Pasmodesmen

Q:

aktiver transmembraner Transport?

A:

- Export von H+ aus den Zellen für:

-- Membranpotenzial

-- pH-Gradienten über die Membran


-- potenzielle Energie treibt Transport gelöster Stoffe an

Q:

Wasser- und Nährstoffaufnahme?

A:

1. Apoplastischer Weg:

- Aufnahme der Bodenlösung über hydrophile Zellwände

- Wasser und Mineralstoffe diffundieren entlang Zellwandmatrix in Rindenbereich


2. Symplastischer Weg:

- Wasser und Mineralstoffe, die Plasmamembran durchqueren


3. Transmembraner Weg:

- Teil des Wassers und der Mineralstoffe, die in Rhizodermis- und Rindenzellen Plasmamembran durchqueren


4. Endodermis kontrolliert Zugang zum Zentralzylinder

- Wasser und gelöste Stoffe können nicht apoplastisch sondern nur symplastisch in Zentralzylinder


5. Xylemtransport

- Abgabe von Wasser- und Nährstoffen aus Endodermiszellen und lebenden Zellen des Zentralzylinder in Apoplasten

- Abtransport aufwärts durch Xylemgefäße

Q:

Kohäsion & Adhäsion?

A:

Kohäsion: 

Gesamtheit der H-brückenbindungen bewirkt den Zusammenhalt der Substanz


Adhäsion: 

Moleküle an Grenzflächen zu Substanzen, die polare Moleküle enthalten, werden zu diesen gezogen


Oberflächenspannung:

Moleküle an Grenzflächen zur Luft werden durch H-brückenbindungen zueinander und den Wassermolekülen darunter gezogen (aber nicht zur Luft!)

Grundlagen der Botanik II

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Grundlagen der Botanik II an der Universität Hohenheim

Für deinen Studiengang Grundlagen der Botanik II an der Universität Hohenheim gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Grundlagen der Botanik II Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Grundlagen der IT

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Zum Kurs
Grundlagen der IT

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Zum Kurs
Botanik Grundlagen I&II

Universität Münster

Zum Kurs
Grundlagen der Botanik, 2. Semester

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Zum Kurs
biol103 - Grundlagen der Botanik

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Grundlagen der Botanik II
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Grundlagen der Botanik II