StrafR AT Definitionen Schemata at Universität Hamburg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Im Rahmen des Versuchs / Rücktritts: Wann ist eine Tat vollendet / beendet?

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TESTE DEIN WISSEN

Tat ist vollendet, wenn alle gesetzlichen Tatbestandsmerkmale erfüllt sind.

Bis zu dieser zeitlichen Grenze ist strafbefreiender Rücktritt noch möglich.

 

Tat ist beendet, wenn diese ihren tatsächlichen Abschluss gefunden hat.

Jenseits dieser zeitlichen Grenze ist Tatbeteiligung nicht mehr möglich + Strafverfolgungsverjährung beginnt §78 StGB

 

Unterscheidung Vollendung/Beendigung

Bei Delikten bei denen die Rechtsgutschädigung nicht mehr vertieft werden kann ist Tat sowohl vollendet als auch beendet, z.B. Totschlag 

 

In mehreren Fallgruppen folgt Beendigung Vollendigung dagegen zeitlich nach. Z.B. Diebstahl: Gewahrsamserlangung (tatsächliche Sachherrschaft)= vollendet, aber erst mit Gewahrsamssicherung (z.B. Verlassen des Geschäfts) beendet. 

Ebenso bei Dauerdelikten: 

Hausfriedensbruch: vollendet mit Eindringen in das Objekt, beendet mit Verlassen des Objekts 

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Ingerenz?

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TESTE DEIN WISSEN

Vorausgegangenes gefahrschaffendes Tun

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TESTE DEIN WISSEN

Prüfung rechtfertigender Notstand § 34 StGB

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TESTE DEIN WISSEN

rechtfertigter  Notstand:

§34 StGB 

...grundsätzlich kann jede Rechtsgutsverletzung gerechtfertigt sein, außer Tötung 

Notstand= gegenwärtige, rechtswidrige Gefahr

Gefahr= Zustand, der jederzeit in eine konkrete Rechtsgutsverletzung umschlagen kann

Rechtswidrig ...

Gegenwärtig: unmittelbar bevorstehende, jederzeit eintreten könnende, gerade stattfindende Gefahr 

Notstandshandlung:

Geeignetheit

Erforderlichkeit 

Interessenabwägung 

Angemessenheit §34 Abs.2 StGB

+subjektives Rechtfertigungselement

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TESTE DEIN WISSEN

Prüfung der Einwilligung?

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TESTE DEIN WISSEN

Einwilligung 

...nicht allgemein rechtlich geregelt.

Basiert auf der freien Willenentscheidung des Rechtsgutinhabers, der sich mit der Beeinträchtigung des Rechtsguts einverstanden erklärt.
 Tatbestandsmerkmale:

1. disponibles Rechtsgut, über das verfügt werden kann 

2. Einwilligungsfähigkeit (Tragweite, Reife, im Stande zur sachgerechten Beurteilung)

3. Erklärung (ausdrücklich oder konkludent):

Vor der Tat erfolgt, Fortbestand während Tatbegehung, keine Willensmängel (Drohung, Täuschung), 

4. subjektives Rechtfertigungselement

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TESTE DEIN WISSEN

Prüfung mutmaßliche Einwilligung?

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TESTE DEIN WISSEN

mutmaßliche Einwilligung 

...wenn aus tatsächlichen Gründen keine Einwilligung erteilt werden konnte 

Voraussetzungen:

- keine ausdrückliche Einwilligung erteilt

- kein erkennbar entgegenstehender Wille des 

Berechtigten

- Handlung entspricht dem hypothetischen Willen des Berechtigten

-subjektives Rechtfertigungselement 

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TESTE DEIN WISSEN

Prüfung Defensiv- bzw. Aggressivnotstand gem. §§ 228, 904BGB

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TESTE DEIN WISSEN

Defensivnotstand

§228 BGB = spezieller Rechtfertigungsgrund für Sachbeschädigung 

-zunächst muss von einer Sache eine Gefahr ausgehen

-zur Anwendung der Gefahr muss die Zerstörung oder Beschädigung notwendig sein 

- der Schaden darf nicht außer Verhältnis  zum gesicherten Rechtsgut stehen

-+subjektives Rechtfertigungselement 


Aggressivnotstand

§904 BGB

-nicht von der Sache selbst droht gegenwärtige Gefahr aus, sondern Zerstörung ist notwendig, um eine Gefahr abzuwenden 

-geschütztes Interesse muss das beeinträchtigte Interesse bei weitem überwiegen 

+subjektives Rechtfertigungselement

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TESTE DEIN WISSEN

allgemeines Prüfungsschema für vorsätzliches Delikt

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TESTE DEIN WISSEN

I. Tatbestand

II.Rechtswidrigkeit

III.Schuld

IV.Strafzumessung (insb. Erfüllung von Regelbeispielen)

V. Strafwürdigkeit

VI. Strafverfolgungsvoraussetzungen / -Hindernisse

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere alternative, bzw. kumulative Kausalität

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TESTE DEIN WISSEN

Alternative Kausalität --> Von zwei Bedingungen, die alternativ, aber nicht kumulativ hinweggedacht werden können, sind beide kausal


kumulative Kausalität --> von zwei Bedingungen, die nur beide zusammen zum Erfolg führen, jede einzelne aber nicht, sind beide kausal.

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Schutzzweck der Norm

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TESTE DEIN WISSEN

bezeichnet das Risiko vor dem diese Norm gerade schützen will

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Schutzzweckzusammenhang

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TESTE DEIN WISSEN

Schutzzweckzusammenhang --> über die Kausalität hinaus erforderlicher Zusammenhang zwischen dem Schutzzweck der Norm und dem tatbestandlichen Erfolg

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TESTE DEIN WISSEN

Prüfungsschema des vorsätzlichen unechten Unterlassendeliktes

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TESTE DEIN WISSEN

I. TB

   1. obj. TB

      a) Erfolg

      b) Unterlassen

      c) Quasi-Kausalität

      d) obj. Zurechnung

      e) Einstehenmüssen / Garantenstellung

      f) Entstprechensklausel bei verhaltensgebundenen Delikten

  2. subj. TB

II. Rechtswidrigkeit

(insb. rechtfertigende Pflichtenkollission)

III. Schuld

(insb. Unzumutbarkeit normgemäßen Verhaltens)

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Quasikausalität

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TESTE DEIN WISSEN

ist gegeben, wenn die gebotene Handlung nicht hinzugedacht werden kann, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten GEstalt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entfiele

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Q:

Im Rahmen des Versuchs / Rücktritts: Wann ist eine Tat vollendet / beendet?

A:

Tat ist vollendet, wenn alle gesetzlichen Tatbestandsmerkmale erfüllt sind.

Bis zu dieser zeitlichen Grenze ist strafbefreiender Rücktritt noch möglich.

 

Tat ist beendet, wenn diese ihren tatsächlichen Abschluss gefunden hat.

Jenseits dieser zeitlichen Grenze ist Tatbeteiligung nicht mehr möglich + Strafverfolgungsverjährung beginnt §78 StGB

 

Unterscheidung Vollendung/Beendigung

Bei Delikten bei denen die Rechtsgutschädigung nicht mehr vertieft werden kann ist Tat sowohl vollendet als auch beendet, z.B. Totschlag 

 

In mehreren Fallgruppen folgt Beendigung Vollendigung dagegen zeitlich nach. Z.B. Diebstahl: Gewahrsamserlangung (tatsächliche Sachherrschaft)= vollendet, aber erst mit Gewahrsamssicherung (z.B. Verlassen des Geschäfts) beendet. 

Ebenso bei Dauerdelikten: 

Hausfriedensbruch: vollendet mit Eindringen in das Objekt, beendet mit Verlassen des Objekts 

Q:

Was bedeutet Ingerenz?

A:

Vorausgegangenes gefahrschaffendes Tun

Q:

Prüfung rechtfertigender Notstand § 34 StGB

A:

rechtfertigter  Notstand:

§34 StGB 

...grundsätzlich kann jede Rechtsgutsverletzung gerechtfertigt sein, außer Tötung 

Notstand= gegenwärtige, rechtswidrige Gefahr

Gefahr= Zustand, der jederzeit in eine konkrete Rechtsgutsverletzung umschlagen kann

Rechtswidrig ...

Gegenwärtig: unmittelbar bevorstehende, jederzeit eintreten könnende, gerade stattfindende Gefahr 

Notstandshandlung:

Geeignetheit

Erforderlichkeit 

Interessenabwägung 

Angemessenheit §34 Abs.2 StGB

+subjektives Rechtfertigungselement

Q:

Prüfung der Einwilligung?

A:

Einwilligung 

...nicht allgemein rechtlich geregelt.

Basiert auf der freien Willenentscheidung des Rechtsgutinhabers, der sich mit der Beeinträchtigung des Rechtsguts einverstanden erklärt.
 Tatbestandsmerkmale:

1. disponibles Rechtsgut, über das verfügt werden kann 

2. Einwilligungsfähigkeit (Tragweite, Reife, im Stande zur sachgerechten Beurteilung)

3. Erklärung (ausdrücklich oder konkludent):

Vor der Tat erfolgt, Fortbestand während Tatbegehung, keine Willensmängel (Drohung, Täuschung), 

4. subjektives Rechtfertigungselement

Q:

Prüfung mutmaßliche Einwilligung?

A:

mutmaßliche Einwilligung 

...wenn aus tatsächlichen Gründen keine Einwilligung erteilt werden konnte 

Voraussetzungen:

- keine ausdrückliche Einwilligung erteilt

- kein erkennbar entgegenstehender Wille des 

Berechtigten

- Handlung entspricht dem hypothetischen Willen des Berechtigten

-subjektives Rechtfertigungselement 

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Q:

Prüfung Defensiv- bzw. Aggressivnotstand gem. §§ 228, 904BGB

A:

Defensivnotstand

§228 BGB = spezieller Rechtfertigungsgrund für Sachbeschädigung 

-zunächst muss von einer Sache eine Gefahr ausgehen

-zur Anwendung der Gefahr muss die Zerstörung oder Beschädigung notwendig sein 

- der Schaden darf nicht außer Verhältnis  zum gesicherten Rechtsgut stehen

-+subjektives Rechtfertigungselement 


Aggressivnotstand

§904 BGB

-nicht von der Sache selbst droht gegenwärtige Gefahr aus, sondern Zerstörung ist notwendig, um eine Gefahr abzuwenden 

-geschütztes Interesse muss das beeinträchtigte Interesse bei weitem überwiegen 

+subjektives Rechtfertigungselement

Q:

allgemeines Prüfungsschema für vorsätzliches Delikt

A:

I. Tatbestand

II.Rechtswidrigkeit

III.Schuld

IV.Strafzumessung (insb. Erfüllung von Regelbeispielen)

V. Strafwürdigkeit

VI. Strafverfolgungsvoraussetzungen / -Hindernisse

Q:

Definiere alternative, bzw. kumulative Kausalität

A:

Alternative Kausalität --> Von zwei Bedingungen, die alternativ, aber nicht kumulativ hinweggedacht werden können, sind beide kausal


kumulative Kausalität --> von zwei Bedingungen, die nur beide zusammen zum Erfolg führen, jede einzelne aber nicht, sind beide kausal.

Q:

Was bedeutet Schutzzweck der Norm

A:

bezeichnet das Risiko vor dem diese Norm gerade schützen will

Q:

Was bedeutet Schutzzweckzusammenhang

A:

Schutzzweckzusammenhang --> über die Kausalität hinaus erforderlicher Zusammenhang zwischen dem Schutzzweck der Norm und dem tatbestandlichen Erfolg

Q:

Prüfungsschema des vorsätzlichen unechten Unterlassendeliktes

A:

I. TB

   1. obj. TB

      a) Erfolg

      b) Unterlassen

      c) Quasi-Kausalität

      d) obj. Zurechnung

      e) Einstehenmüssen / Garantenstellung

      f) Entstprechensklausel bei verhaltensgebundenen Delikten

  2. subj. TB

II. Rechtswidrigkeit

(insb. rechtfertigende Pflichtenkollission)

III. Schuld

(insb. Unzumutbarkeit normgemäßen Verhaltens)

Q:

Definition Quasikausalität

A:

ist gegeben, wenn die gebotene Handlung nicht hinzugedacht werden kann, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten GEstalt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entfiele

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