Work-Life-Balance at Universität Greifswald | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Work-Life-Balance an der Universität Greifswald

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Womit beschäftigt sich die Personalpsychologie?

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Mit interindividuellen Unterschieden von Arbeitenden (Mitarbeitenden).

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Was versteht man unter Wirtschaftspsychologie?

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  • Eine Ergänzung zur Arbeits-, Personal- & Organisationspsychologie
  • Umfasst zusätzliche Bereiche, wie Markt- & Werbepsychologie sowie Finanzpsychologie
  • ABER: Wird auch als Oberbegriff verwendet
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Nennen Sie drei Arbeitsfelder der A&O-Psychologie!

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  1. Organisationsentwicklung - Change Mangement
  2. Personalauswahl - Personaldiagnostik (-auswahl)
  3. Arbeits- und Gesundheitsschutz - Betriebliches Gesundheitsmanagement
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Was versteht man unter der Industrie 1.0? Was ist deren Entwicklung?

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  • um 1800 erste Massenproduktion durch Maschinen (Webstühle)
  • Betrieb durch Wasserkraft & später Dampfmaschinen
  • Erfolge: Eisenbahnen, Dampfschifffahrt, Kohleabbau & Schwerindustrie
  • Einschneidende Auswirkungen Menschen: Vielzahl neuer Arbeitsplätze geschaffen
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Was versteht man unter der Industrie 2.0? Was ist deren Entwicklung?

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  • Ende 19.Jh Elektrizität
  • Arbeitsteilige Massenproduktion & Fließbandarbeit (Automatisierung, Fordismus, Economic Man)
  • Erfolge: automatisierte Produktion Automobile & Kleidung, Entwicklung Luftfahrt --> Gütertransport über Kontinente hinweg --> Anfang Globalisierung
  • Büroarbeit verändert aufgrund Kommunikation durch Telegramme & Telefonate --> Arbeitsprozesse beschleunigt
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Was versteht man unter der Industrie 3.0?
Was ist deren Entwicklung?

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  • ab 1970er Jahre Automatisierung durch Elektronik und IT
  • erste große Rechenmaschinen 40er Jahre, nun Personalcomputer für Büro & Haushalt
  • Erfolg: elektronische Datenverarbeitung, Textverarbeitungs- & Kalkulationssysteme & computergestütze Roboter und Automaten eingeführt
  • Viele Aufgaben & Anforderungen durch PC an menschl Arbeitskraft --> Complex Man
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Was versteht man unter der Industrie/Arbeit 4.0? Was ist deren Entwicklung?

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  • sog Megatrend des 21. JH sind Digitalisierung & Globalisierung. Sie führen zu Individualisierung, Flexibilisierung und Modalisierung von Arbeit
  • Arbeitswelt 4.0 = "VUKA-Welt"
    • Volatilität, Unsicherheit, Komplexität & Ambiguität
  • Agile Arbeit ist durch ein iteratives Vorgehen in kleinen Zyklen gekennzeichnet
    • durch (Rapid-)Prototyping können Wünsche von Kund*Innen integriert und Fehler frühzeitig erkannt werden
  • Aspekte, die in der Praxis agiles Arbeiten ausmachen: Geschwindigkeit, Anpassungsfähigkeit, Zentriertheit auf Kund*Innen, agile Haltung
  • Chancen und Risiken für Beschäftigte ergeben sich aus veränderten Anforderungen
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Was versteht man unter dem Economic Man und dem Taylorismus?

Was ist der historische Hintergrund?

Was sind die Grundannahmen und das Ziel? Was waren die Prinzipien des Taylorismus?

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Historisch:

  • Beginn 20.Jh standardisierte Massenproduktion
  • --> wachsende Konkurrenz & Fokus auf Effektivität und Produktivität
  • USA: wenige qualifizierte Arbeitskräfte, die v.a. genug Einkommen zur Lebenssicherung erzielen wollten


Grundannahme:

  • Der Durchschnittsmensch handelt nach der Maxime des größten Gewinns & ist verantwortungsscheu.
  • Arbeiter sind hauptsächlich durch monetäre Anreize motivierbar.
  • Reagieren völlig zweckrational.
  • Der Betrieb ist ein technisches System, an das der Mensch angepasst werden muss.
  • Es wird zwischen Kopf- und Handarbeit unterschieden.
  • Die Arbeitstätigkeit wird durch Partialisierung in kleinste Elemente unterteilt.


Ziel: Effizientese Weg zur Ausführung meiner Arbeitstätigkeit finden


Prinzipien des Taylorismus:

  • Die Arbeitsaufgabe wird in einzelne Arbeitselemente zergliedert. Unnötige Bewegungen ausgeschalten.
  • Die bestgeeignetsten Arbeitskräfte werden ausgewählt und geschult
  • Kopf- und Handarbeit werden strikt voneinander getrennt
  • Zwischen Arbeitgebenden und Arbeitenden herrscht Harmonie & „herzliches Einvernehmen“


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Was versteht man unter dem Fordismus (zugehörig zum Economic Man)?
Was ist das Ziel, was sind die Prinzipien und was sind die Unterschiede zum Taylorismus?

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Henry Ford wandte die Prinzipien des Taylorismus auf die industrielle Massenfertigung an. Der Fordismus ist geprägt durch Fließbandfertigung, Spezialisierung, Mechanisierung und Arbeitsteilung.


Ziel: Anwendung der Prinzipien des Taylorismus auf die industrielle Massenfertigung.


Prinzipien

  • Produkte werden typisiert
  • Mechanisierung und Fließfertigung in der Produktion
  • Personalauswahl findet durch Eignungsuntersuchungen statt
  • Zur Förderung kaufkräftiger Nachfrage werden hohe Löhne gezahlt und die Produktion zu niedrigen Preisen angeboten
  • Gewerkschaften im Betrieb werden verboten


Unterschiede 
Fordismus – Taylorismus

  • Überwachung der Arbeiter aufgrund Fließband verzichten
  • Verarbeitende Teile vorgefertigt --> Bearbeitung Einzelteile fiel weg (mussten nur montiert werden)
    1. -->qualifizierte Arbeitskräfte nicht benötigt --> geringerer Lohn
    2. Unzufriedenheit durch höhere Löhne gesenkt --> mehr Konsum --> mehr Einnahme durch den Betrieb
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Was sind Kritiken am Taylorismus?

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  • Sichtweise des Menschen als Maschine
  • Monotonie der repetitiven Arbeit
  • Aufteilung in eine Zweiklassengesellschaft mit Arbeitern und Denkern
  • Hohe physische und psychische Belastung (va einseitige Belastung)
  • Einseitige Verrichtung körperliche Arbeit kognitive Fähigkeiten nicht weiterentwickelt (diese verkümmern --> Disuse Hypothese)
  • Reine Motivation durch monetäre Anreize
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Was versteht man unter der Re-Taylorisierung?

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Die Re-Taylorisierung zeichnet sich durch eine partizipativen Taylorismus aus, bei dem die strikte Trennung von ausführender und planender Tätigkeit aufgehoben wurde. So werden die Arbeitenden an der Entwicklung, Optimierung und Standardisierung der Arbeitsprozesse beteiligt.

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Wie können Sie die Arbeits- und Organisationspsychologie voneinander abgrenzen?

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  • starke Uberschneidungsbereiche, sind aber nicht deckungsgleich
  • Denn: Arbeitsprozesse außerhalb der Organisation und die Organisation hat auch viele soziale Prozesse, nicht nur Arbeit
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  • 88455 Karteikarten
  • 1191 Studierende
  • 33 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Work-Life-Balance Kurs an der Universität Greifswald - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Womit beschäftigt sich die Personalpsychologie?

A:

Mit interindividuellen Unterschieden von Arbeitenden (Mitarbeitenden).

Q:

Was versteht man unter Wirtschaftspsychologie?

A:
  • Eine Ergänzung zur Arbeits-, Personal- & Organisationspsychologie
  • Umfasst zusätzliche Bereiche, wie Markt- & Werbepsychologie sowie Finanzpsychologie
  • ABER: Wird auch als Oberbegriff verwendet
Q:

Nennen Sie drei Arbeitsfelder der A&O-Psychologie!

A:
  1. Organisationsentwicklung - Change Mangement
  2. Personalauswahl - Personaldiagnostik (-auswahl)
  3. Arbeits- und Gesundheitsschutz - Betriebliches Gesundheitsmanagement
Q:

Was versteht man unter der Industrie 1.0? Was ist deren Entwicklung?

A:
  • um 1800 erste Massenproduktion durch Maschinen (Webstühle)
  • Betrieb durch Wasserkraft & später Dampfmaschinen
  • Erfolge: Eisenbahnen, Dampfschifffahrt, Kohleabbau & Schwerindustrie
  • Einschneidende Auswirkungen Menschen: Vielzahl neuer Arbeitsplätze geschaffen
Q:

Was versteht man unter der Industrie 2.0? Was ist deren Entwicklung?

A:
  • Ende 19.Jh Elektrizität
  • Arbeitsteilige Massenproduktion & Fließbandarbeit (Automatisierung, Fordismus, Economic Man)
  • Erfolge: automatisierte Produktion Automobile & Kleidung, Entwicklung Luftfahrt --> Gütertransport über Kontinente hinweg --> Anfang Globalisierung
  • Büroarbeit verändert aufgrund Kommunikation durch Telegramme & Telefonate --> Arbeitsprozesse beschleunigt
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Q:

Was versteht man unter der Industrie 3.0?
Was ist deren Entwicklung?

A:
  • ab 1970er Jahre Automatisierung durch Elektronik und IT
  • erste große Rechenmaschinen 40er Jahre, nun Personalcomputer für Büro & Haushalt
  • Erfolg: elektronische Datenverarbeitung, Textverarbeitungs- & Kalkulationssysteme & computergestütze Roboter und Automaten eingeführt
  • Viele Aufgaben & Anforderungen durch PC an menschl Arbeitskraft --> Complex Man
Q:

Was versteht man unter der Industrie/Arbeit 4.0? Was ist deren Entwicklung?

A:
  • sog Megatrend des 21. JH sind Digitalisierung & Globalisierung. Sie führen zu Individualisierung, Flexibilisierung und Modalisierung von Arbeit
  • Arbeitswelt 4.0 = "VUKA-Welt"
    • Volatilität, Unsicherheit, Komplexität & Ambiguität
  • Agile Arbeit ist durch ein iteratives Vorgehen in kleinen Zyklen gekennzeichnet
    • durch (Rapid-)Prototyping können Wünsche von Kund*Innen integriert und Fehler frühzeitig erkannt werden
  • Aspekte, die in der Praxis agiles Arbeiten ausmachen: Geschwindigkeit, Anpassungsfähigkeit, Zentriertheit auf Kund*Innen, agile Haltung
  • Chancen und Risiken für Beschäftigte ergeben sich aus veränderten Anforderungen
Q:

Was versteht man unter dem Economic Man und dem Taylorismus?

Was ist der historische Hintergrund?

Was sind die Grundannahmen und das Ziel? Was waren die Prinzipien des Taylorismus?

A:

Historisch:

  • Beginn 20.Jh standardisierte Massenproduktion
  • --> wachsende Konkurrenz & Fokus auf Effektivität und Produktivität
  • USA: wenige qualifizierte Arbeitskräfte, die v.a. genug Einkommen zur Lebenssicherung erzielen wollten


Grundannahme:

  • Der Durchschnittsmensch handelt nach der Maxime des größten Gewinns & ist verantwortungsscheu.
  • Arbeiter sind hauptsächlich durch monetäre Anreize motivierbar.
  • Reagieren völlig zweckrational.
  • Der Betrieb ist ein technisches System, an das der Mensch angepasst werden muss.
  • Es wird zwischen Kopf- und Handarbeit unterschieden.
  • Die Arbeitstätigkeit wird durch Partialisierung in kleinste Elemente unterteilt.


Ziel: Effizientese Weg zur Ausführung meiner Arbeitstätigkeit finden


Prinzipien des Taylorismus:

  • Die Arbeitsaufgabe wird in einzelne Arbeitselemente zergliedert. Unnötige Bewegungen ausgeschalten.
  • Die bestgeeignetsten Arbeitskräfte werden ausgewählt und geschult
  • Kopf- und Handarbeit werden strikt voneinander getrennt
  • Zwischen Arbeitgebenden und Arbeitenden herrscht Harmonie & „herzliches Einvernehmen“


Q:

Was versteht man unter dem Fordismus (zugehörig zum Economic Man)?
Was ist das Ziel, was sind die Prinzipien und was sind die Unterschiede zum Taylorismus?

A:

Henry Ford wandte die Prinzipien des Taylorismus auf die industrielle Massenfertigung an. Der Fordismus ist geprägt durch Fließbandfertigung, Spezialisierung, Mechanisierung und Arbeitsteilung.


Ziel: Anwendung der Prinzipien des Taylorismus auf die industrielle Massenfertigung.


Prinzipien

  • Produkte werden typisiert
  • Mechanisierung und Fließfertigung in der Produktion
  • Personalauswahl findet durch Eignungsuntersuchungen statt
  • Zur Förderung kaufkräftiger Nachfrage werden hohe Löhne gezahlt und die Produktion zu niedrigen Preisen angeboten
  • Gewerkschaften im Betrieb werden verboten


Unterschiede 
Fordismus – Taylorismus

  • Überwachung der Arbeiter aufgrund Fließband verzichten
  • Verarbeitende Teile vorgefertigt --> Bearbeitung Einzelteile fiel weg (mussten nur montiert werden)
    1. -->qualifizierte Arbeitskräfte nicht benötigt --> geringerer Lohn
    2. Unzufriedenheit durch höhere Löhne gesenkt --> mehr Konsum --> mehr Einnahme durch den Betrieb
Q:

Was sind Kritiken am Taylorismus?

A:
  • Sichtweise des Menschen als Maschine
  • Monotonie der repetitiven Arbeit
  • Aufteilung in eine Zweiklassengesellschaft mit Arbeitern und Denkern
  • Hohe physische und psychische Belastung (va einseitige Belastung)
  • Einseitige Verrichtung körperliche Arbeit kognitive Fähigkeiten nicht weiterentwickelt (diese verkümmern --> Disuse Hypothese)
  • Reine Motivation durch monetäre Anreize
Q:

Was versteht man unter der Re-Taylorisierung?

A:

Die Re-Taylorisierung zeichnet sich durch eine partizipativen Taylorismus aus, bei dem die strikte Trennung von ausführender und planender Tätigkeit aufgehoben wurde. So werden die Arbeitenden an der Entwicklung, Optimierung und Standardisierung der Arbeitsprozesse beteiligt.

Q:

Wie können Sie die Arbeits- und Organisationspsychologie voneinander abgrenzen?

A:
  • starke Uberschneidungsbereiche, sind aber nicht deckungsgleich
  • Denn: Arbeitsprozesse außerhalb der Organisation und die Organisation hat auch viele soziale Prozesse, nicht nur Arbeit
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