BioPsychologie1 at Universität Göttingen | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Warum wurden so viele Untersuchungen zu Nervenzellpotentialen am Riesenaxon des
Tintenfischs gemacht?

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TESTE DEIN WISSEN

Weil der Tintenfisch ein Riesenaxon besitzt: Es ist ca. 100x dicker als ein typisches Axon bei
Säugetieren -> einfacher zu untersuchen.

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TESTE DEIN WISSEN

Welches sind die Einsatzbereiche der zwei Haupt- Muskelfasertypen?

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TESTE DEIN WISSEN

langsame phasische Fasern (Typ 1, rote Muskulatur) z.B. beim Stehen
schnelle glykolytische Fasern (Typ 2b, weiße Muskulatur) z.B. beim springen oder laufen

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie unter welchen Voraussetzungen ein Ruhepotential entsteht.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Das Ruhepotential entsteht dadurch, dass es eine ungleiche Verteilung von Ionentypen
innerhalb und außerhalb der Zelle gibt. Im inneren der Membran befinden sich vor allem
negative Anionen und Kalium Ionen, wohingegen außerhalb vor allem Chlor- und Natrium
Ionen sind. Das heißt, es herrscht ein Konzentrationsgradient. Durch die Bedingung, dass
Ionenkanäle für die Kalium Ionen (im Gegensatz zu den anderen Ionentypen) frei passierbar
sind (semipermeable Membran), kommt es ebenfalls zu einem elektrischen Potential, da die
Kalium Ionen durch den Konzentrationsgradient nach Außen passieren. Nach der Zeit
gleichen sich der Konzentrationsgradient und das elektrische Potential aus.

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TESTE DEIN WISSEN

Wie hat sich die relative Grösse verschiedener Hirnstrukturen in der Evolution von
Insektivoren zu Primaten entwickelt ?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

am auffälligsten:
relativer Anteil des Telencephalons nimmt deutlich zu (Insectivoren ca. 60%, Primaten ca. 80%)
Anteil des Cerebellums (korreliert mit Körpergröße) bleibt konstant über Arten hinweg.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein rezeptives Feld?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Feld einer Rezeptoroberfläche, die zur Aktivierung eines Neurons führt. Zum Beispiel im
somatosensorischen System = der Bereich der Hautoberfläche, bei dessen Berührung eine
spezifische Zelle reagiert
Es müssen überall rezeptive Felder sein => sonst keine Wahrnehmung

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Eigenreflex, was ein Fremdreflex?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Eigenreflex: Reflex auf externen Reiz erfolgt im selben Organ z.B. im selben Muskel =>
Sensor des Reizes der Effektor der Reflexantwort im selben Organ
Fremdreflex: Reflexantwort erfolgt nicht im reizwahrnehmenden Organ

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TESTE DEIN WISSEN

Wie dick ist der menschliche Cortex, welchen Durchmesser hat der Zellkörper eines grossen Neurons, welchen Durchmesser hat das Axon eines grossen Neurons ?

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TESTE DEIN WISSEN

menschlicher Kortex: 3 mm dick
Zellkörper eines großen Neurons im Querschnitt: 0.1 mm
Axon eines großen Neurons im Querschnitt: 0.01 mm

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Faktoren beeinflussen die Fortleitungsgeschwindigkeit von
Aktionspotentialen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Längskomponente:
Durchmesser und ob es eine Myelinisierung gibt (Längskonstante)

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TESTE DEIN WISSEN

Mit welcher Gleichung lässt sich das Gleichgewichtspotential eines Ions berechnen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Nernst*-Gleichung

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TESTE DEIN WISSEN

In welcher Hinsicht ist die Grösse und das Gewicht des menschlichen Gehirns
ungewöhnlich ?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Der Mensch weicht von dem linearen Zusammenhang von Gehirngewicht und Körpergewicht
auf der logarithmischen Skala (!) nach oben ab.

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TESTE DEIN WISSEN

Macht ein umfallender Baum ein Geräusch, wenn niemand da ist, der es hört?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Nein, er erzeugt Schallwellen. Er erzeugt erst ein “Geräusch”, wenn die Schallwellen in
einem Nervensystem als Geräusch übersetzt werden. Das heißt erst wenn jemand da ist und
es hört. Das Geräusch ist eine mentale Repräsentation, das in unserem Gehirn entsteht.
Tatsächlich vorhanden sind Schallwellen.

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TESTE DEIN WISSEN

Welchen Wellenbereich deckt das menschliche visuelle System ab?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

elektromagnetische Wellen aus einem schmalen Bereich des Spektrums: ca. 400 - 700 nm

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Q:

Warum wurden so viele Untersuchungen zu Nervenzellpotentialen am Riesenaxon des
Tintenfischs gemacht?

A:

Weil der Tintenfisch ein Riesenaxon besitzt: Es ist ca. 100x dicker als ein typisches Axon bei
Säugetieren -> einfacher zu untersuchen.

Q:

Welches sind die Einsatzbereiche der zwei Haupt- Muskelfasertypen?

A:

langsame phasische Fasern (Typ 1, rote Muskulatur) z.B. beim Stehen
schnelle glykolytische Fasern (Typ 2b, weiße Muskulatur) z.B. beim springen oder laufen

Q:

Beschreiben Sie unter welchen Voraussetzungen ein Ruhepotential entsteht.

A:

Das Ruhepotential entsteht dadurch, dass es eine ungleiche Verteilung von Ionentypen
innerhalb und außerhalb der Zelle gibt. Im inneren der Membran befinden sich vor allem
negative Anionen und Kalium Ionen, wohingegen außerhalb vor allem Chlor- und Natrium
Ionen sind. Das heißt, es herrscht ein Konzentrationsgradient. Durch die Bedingung, dass
Ionenkanäle für die Kalium Ionen (im Gegensatz zu den anderen Ionentypen) frei passierbar
sind (semipermeable Membran), kommt es ebenfalls zu einem elektrischen Potential, da die
Kalium Ionen durch den Konzentrationsgradient nach Außen passieren. Nach der Zeit
gleichen sich der Konzentrationsgradient und das elektrische Potential aus.

Q:

Wie hat sich die relative Grösse verschiedener Hirnstrukturen in der Evolution von
Insektivoren zu Primaten entwickelt ?

A:

am auffälligsten:
relativer Anteil des Telencephalons nimmt deutlich zu (Insectivoren ca. 60%, Primaten ca. 80%)
Anteil des Cerebellums (korreliert mit Körpergröße) bleibt konstant über Arten hinweg.

Q:

Was ist ein rezeptives Feld?

A:

Feld einer Rezeptoroberfläche, die zur Aktivierung eines Neurons führt. Zum Beispiel im
somatosensorischen System = der Bereich der Hautoberfläche, bei dessen Berührung eine
spezifische Zelle reagiert
Es müssen überall rezeptive Felder sein => sonst keine Wahrnehmung

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Q:

Was ist ein Eigenreflex, was ein Fremdreflex?

A:

Eigenreflex: Reflex auf externen Reiz erfolgt im selben Organ z.B. im selben Muskel =>
Sensor des Reizes der Effektor der Reflexantwort im selben Organ
Fremdreflex: Reflexantwort erfolgt nicht im reizwahrnehmenden Organ

Q:

Wie dick ist der menschliche Cortex, welchen Durchmesser hat der Zellkörper eines grossen Neurons, welchen Durchmesser hat das Axon eines grossen Neurons ?

A:

menschlicher Kortex: 3 mm dick
Zellkörper eines großen Neurons im Querschnitt: 0.1 mm
Axon eines großen Neurons im Querschnitt: 0.01 mm

Q:

Welche Faktoren beeinflussen die Fortleitungsgeschwindigkeit von
Aktionspotentialen?

A:

Längskomponente:
Durchmesser und ob es eine Myelinisierung gibt (Längskonstante)

Q:

Mit welcher Gleichung lässt sich das Gleichgewichtspotential eines Ions berechnen?

A:

Nernst*-Gleichung

Q:

In welcher Hinsicht ist die Grösse und das Gewicht des menschlichen Gehirns
ungewöhnlich ?

A:

Der Mensch weicht von dem linearen Zusammenhang von Gehirngewicht und Körpergewicht
auf der logarithmischen Skala (!) nach oben ab.

Q:

Macht ein umfallender Baum ein Geräusch, wenn niemand da ist, der es hört?

A:

Nein, er erzeugt Schallwellen. Er erzeugt erst ein “Geräusch”, wenn die Schallwellen in
einem Nervensystem als Geräusch übersetzt werden. Das heißt erst wenn jemand da ist und
es hört. Das Geräusch ist eine mentale Repräsentation, das in unserem Gehirn entsteht.
Tatsächlich vorhanden sind Schallwellen.

Q:

Welchen Wellenbereich deckt das menschliche visuelle System ab?

A:

elektromagnetische Wellen aus einem schmalen Bereich des Spektrums: ca. 400 - 700 nm

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