Pädagogische Psychologie SS22 at Universität Freiburg Im Breisgau | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Pädagogische Psychologie SS22 an der Universität Freiburg im Breisgau

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Pädagogische Psychologie SS22 Kurs an der Universität Freiburg im Breisgau zu.

TESTE DEIN WISSEN

Ebenen des Textverstehens (Kintsch et al.)

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Textoberfläche (wörtliche Repräsentation)
  2. Textbasis (direkte Textaussagen: Propositionen, Prädikat-Argument-Struktur)
  3. Situationsmodell (Vorwissensanreicherung: Elaboration, mentales Modell, Integration)
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TESTE DEIN WISSEN

Grundlagen der Quellenbewertung (Sourcing)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Autor (Expertise, Perspektive, Motivation)
  • Datum
  • Textart (Meta-Analyse, Kommentar,...)
  • herausgebende Institution
  • Qualitätssicherung (Begutachtung)

-> Umgang mit Widersprüchen (Integration mehrerer Texte)

-> Text-Überzeugungs-Konsistenzeffekt (Textaussage vs. Vorwissen)

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TESTE DEIN WISSEN

Verarbeitungssteuerung des Textverständnisses

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TESTE DEIN WISSEN

-> Abhängigkeit von Intention

  • Mikrostrategien: Textbasis, lokale Kohärenz
  • Makrostrategien: Situationsmodell, globale Kohärenz
  • Behaltens- (Wiederholung) vs. Verstehensstrategien (Elaboration, Kausalität)
  • Metakognition (Verständnisprüfung)
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TESTE DEIN WISSEN

fachliche Kontroverse

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TESTE DEIN WISSEN

Grndlage: neo-piagetisches Konzept kooperativen Lernens

  1. Vorbereitung eines Inputs als Paar
  2. Präsentation vor weiterem Paar
  3. Verteidigung der eingenommenen Position
  4. Rollenwechsel
  5. Integration beider Meinungen als Gruppe

-> Organisation von Information

-> Ableitung von Schlussfolgerungen

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TESTE DEIN WISSEN

Reciprocal Teaching

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TESTE DEIN WISSEN

Grundlage: neo-vygotskysche Perspektive kokonstruktivistischen Lernens

  • Lesen eines Textabschnitts
  • Diskussionsleitung wechselnd durch Lehrkraft/ Lernende
  • Verständniskontrolle durch Fragen
  • Auflösen von Unklarheiten
  • Zusammenfassung
  • Ausblick

-> Internalisierung von Strategien auf sozialer Ebene

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TESTE DEIN WISSEN

Gruppenralley

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TESTE DEIN WISSEN

Grundlage: motivationale Perspektive

  • Darbietung des Lernstoffs
  • Gruppenbildung mit heterogener Mischung des Leistungsniveaus
  • gemeinsame Bearbeitung
  • individualistische Bewertungsnorm
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TESTE DEIN WISSEN

Problemphänomene bei kooperativem Lernen

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TESTE DEIN WISSEN
  • "Was-sollen-wir-denn-jetzt-tun-Phänomen": fehlende Zielsetzung/ Zweck der Gruppenaufgabe
  • "Der-Hans-machts-dann-eh-Phänomen": Verantwortungsdiffusion, social loafing
  • "Ja-ich-bin-der-Depp-Phänomen" (sucker effect): Einzelne:r will nicht alles machen, Ärger/ Motivationsverlust
  • "Da-mach-ichs-doch-gleich-lieber-selbst-Phänomen": Ansprüche an schwächere Gruppenmitglieder:innen können von diesen nicht erfüllt werden (die Besseren machen die Hauptarbeit)
  • "Ich-habe-meinen-Teil-erledigt-Phänomen": Aufteilung der Aufgaben, fehlende Kooperation
  • "Ich-erzähl-dir-was-was-du-schon-weißt-Phänomen": Fokus auf geteiltem Wissen, statt neuer Information
  • "Gruppenarbeit-nein-danke-Phänomen": negative Einstellung zu Gruppenarbeit, Ablehnung
  • "kann ich nicht, will ich nicht, mach du" 
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TESTE DEIN WISSEN

Wirkmechanismen kooperativen Lernens

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TESTE DEIN WISSEN
  • sozio-kognitive Konflikte
  • Ko-Konstruktion (Zone nächsthöherer Entwicklung)
  • gegenseitige Erklärung (Elaboration, Organisation, Metakognition
  • Argumentation (tieferes Verständnis)
  • Motivation durch Interdependenz und Verantwochtlichkeit
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TESTE DEIN WISSEN

Testing-Effekte/ retrieval practice

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TESTE DEIN WISSEN

direkt: unmittelbarer Effekt (Konsolidierung der Inhalte)

  • Lerneffekt durch mehrfachen Abruf (Wiederholung, re-study))
  • erneute Aktivierung und Verknüpfung (aktiver Abruf) -> Leichtigkeit beim Abruf

indirekt

  • Feedbackfunktion (Metakognition)
  • Motivation
  • Vorbereitung auf Testformat
  • forward effect: Anwendung von Lernstrategien

-> Langzeitperformance besser bei Testing als bei Wiederholung

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TESTE DEIN WISSEN

Lernprozess

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TESTE DEIN WISSEN
  1. sensorischer Input
  2. Aufmerksamkeit
  3. Repräsentation im Arbeitsgedächtnis
  4. Enkodierung/ Konsolidierung
    1. Verknüpfung mit Erfahrungen
    2. Zuordnung von Bedeutung
    3. Interpretation
    4. Integration

-> ggf. Übergang in Langzeitgedächtnis, Speicherung und Abrufbarkeit

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TESTE DEIN WISSEN

deskriptiv, präskriptiv, normativ

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TESTE DEIN WISSEN

deskriptiv

  • ist-Zustand: Tatsachen/ Realität
  • Analyse des Lernen und Lehrens
  • Erforschung von und Vorhersage durch Gesetzmäßigkeiten

präskriptiv

  • soll-Zustand (Praxisanwendung)
  • Handlungswissen zur Problembewältigung
  • Indikationen für Interventionen und Methoden

normativ

  • soll-Aussagen im Bezug auf Ziele und Werte (Zielzustand)
  • Was- vor Wie-Frage
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TESTE DEIN WISSEN

primäre und sekundäre Fähigkeiten

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TESTE DEIN WISSEN

primär

  • evolutionsbasierte Funktionen (Selektionsvorteil)
  • angeborene neurobiologische Systeme (z.B. Muttersprachserwerb)
  • "leichtes" Lernen

sekundär

  • kulturelle Funktionen
  • Lernanforderungen an angeborene Systeme (z.B. Sprache -> Lesen)
  • ressourcenbelastendes Lernen
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  • 89391 Karteikarten
  • 1388 Studierende
  • 22 Lernmaterialien

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Q:

Ebenen des Textverstehens (Kintsch et al.)

A:
  1. Textoberfläche (wörtliche Repräsentation)
  2. Textbasis (direkte Textaussagen: Propositionen, Prädikat-Argument-Struktur)
  3. Situationsmodell (Vorwissensanreicherung: Elaboration, mentales Modell, Integration)
Q:

Grundlagen der Quellenbewertung (Sourcing)

A:
  • Autor (Expertise, Perspektive, Motivation)
  • Datum
  • Textart (Meta-Analyse, Kommentar,...)
  • herausgebende Institution
  • Qualitätssicherung (Begutachtung)

-> Umgang mit Widersprüchen (Integration mehrerer Texte)

-> Text-Überzeugungs-Konsistenzeffekt (Textaussage vs. Vorwissen)

Q:

Verarbeitungssteuerung des Textverständnisses

A:

-> Abhängigkeit von Intention

  • Mikrostrategien: Textbasis, lokale Kohärenz
  • Makrostrategien: Situationsmodell, globale Kohärenz
  • Behaltens- (Wiederholung) vs. Verstehensstrategien (Elaboration, Kausalität)
  • Metakognition (Verständnisprüfung)
Q:

fachliche Kontroverse

A:

Grndlage: neo-piagetisches Konzept kooperativen Lernens

  1. Vorbereitung eines Inputs als Paar
  2. Präsentation vor weiterem Paar
  3. Verteidigung der eingenommenen Position
  4. Rollenwechsel
  5. Integration beider Meinungen als Gruppe

-> Organisation von Information

-> Ableitung von Schlussfolgerungen

Q:

Reciprocal Teaching

A:

Grundlage: neo-vygotskysche Perspektive kokonstruktivistischen Lernens

  • Lesen eines Textabschnitts
  • Diskussionsleitung wechselnd durch Lehrkraft/ Lernende
  • Verständniskontrolle durch Fragen
  • Auflösen von Unklarheiten
  • Zusammenfassung
  • Ausblick

-> Internalisierung von Strategien auf sozialer Ebene

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Q:

Gruppenralley

A:

Grundlage: motivationale Perspektive

  • Darbietung des Lernstoffs
  • Gruppenbildung mit heterogener Mischung des Leistungsniveaus
  • gemeinsame Bearbeitung
  • individualistische Bewertungsnorm
Q:

Problemphänomene bei kooperativem Lernen

A:
  • "Was-sollen-wir-denn-jetzt-tun-Phänomen": fehlende Zielsetzung/ Zweck der Gruppenaufgabe
  • "Der-Hans-machts-dann-eh-Phänomen": Verantwortungsdiffusion, social loafing
  • "Ja-ich-bin-der-Depp-Phänomen" (sucker effect): Einzelne:r will nicht alles machen, Ärger/ Motivationsverlust
  • "Da-mach-ichs-doch-gleich-lieber-selbst-Phänomen": Ansprüche an schwächere Gruppenmitglieder:innen können von diesen nicht erfüllt werden (die Besseren machen die Hauptarbeit)
  • "Ich-habe-meinen-Teil-erledigt-Phänomen": Aufteilung der Aufgaben, fehlende Kooperation
  • "Ich-erzähl-dir-was-was-du-schon-weißt-Phänomen": Fokus auf geteiltem Wissen, statt neuer Information
  • "Gruppenarbeit-nein-danke-Phänomen": negative Einstellung zu Gruppenarbeit, Ablehnung
  • "kann ich nicht, will ich nicht, mach du" 
Q:

Wirkmechanismen kooperativen Lernens

A:
  • sozio-kognitive Konflikte
  • Ko-Konstruktion (Zone nächsthöherer Entwicklung)
  • gegenseitige Erklärung (Elaboration, Organisation, Metakognition
  • Argumentation (tieferes Verständnis)
  • Motivation durch Interdependenz und Verantwochtlichkeit
Q:

Testing-Effekte/ retrieval practice

A:

direkt: unmittelbarer Effekt (Konsolidierung der Inhalte)

  • Lerneffekt durch mehrfachen Abruf (Wiederholung, re-study))
  • erneute Aktivierung und Verknüpfung (aktiver Abruf) -> Leichtigkeit beim Abruf

indirekt

  • Feedbackfunktion (Metakognition)
  • Motivation
  • Vorbereitung auf Testformat
  • forward effect: Anwendung von Lernstrategien

-> Langzeitperformance besser bei Testing als bei Wiederholung

Q:

Lernprozess

A:
  1. sensorischer Input
  2. Aufmerksamkeit
  3. Repräsentation im Arbeitsgedächtnis
  4. Enkodierung/ Konsolidierung
    1. Verknüpfung mit Erfahrungen
    2. Zuordnung von Bedeutung
    3. Interpretation
    4. Integration

-> ggf. Übergang in Langzeitgedächtnis, Speicherung und Abrufbarkeit

Q:

deskriptiv, präskriptiv, normativ

A:

deskriptiv

  • ist-Zustand: Tatsachen/ Realität
  • Analyse des Lernen und Lehrens
  • Erforschung von und Vorhersage durch Gesetzmäßigkeiten

präskriptiv

  • soll-Zustand (Praxisanwendung)
  • Handlungswissen zur Problembewältigung
  • Indikationen für Interventionen und Methoden

normativ

  • soll-Aussagen im Bezug auf Ziele und Werte (Zielzustand)
  • Was- vor Wie-Frage
Q:

primäre und sekundäre Fähigkeiten

A:

primär

  • evolutionsbasierte Funktionen (Selektionsvorteil)
  • angeborene neurobiologische Systeme (z.B. Muttersprachserwerb)
  • "leichtes" Lernen

sekundär

  • kulturelle Funktionen
  • Lernanforderungen an angeborene Systeme (z.B. Sprache -> Lesen)
  • ressourcenbelastendes Lernen
Pädagogische Psychologie SS22

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