Diagnostik und Intervention at Universität Erfurt

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1. Welche Art von Schlussfolgerung findet statt, wenn man von Diagnostik spricht?

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2. Warum ist der direkte Rückschluss von Symptomen auf eine Ursache nicht immer einfach?

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3. Was unterscheidet Diagnostik von wissenschaftlicher Ursachenforschung?

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4. Welches Ziel verfolgt die pädagogisch-psychologische Diagnostik?

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5. Beschreiben Sie die Unterschiede zwischen Eigenschafts- und Verhaltensdiagnostik an einem Beispiel.

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6. Begründen Sie, warum man Selektions- und Förderdiagnostik nicht unbedingt als Gegensatz auffassen muss.

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7. Was versteht man darunter, dass der Mensch bei der Wahrnehmung immer dazu neigt, sinnvolle Schemata zu erkennen?

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8. Beschreiben Sie den „fundamentalen Attributionsfehler“ an einem Beispiel.

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9. Beschreiben Sie die Untersuchung von Peter Jason zur Bestätigungstendenz. Welche
Bedeutung haben die Ergebnisse dieser Untersuchung für die Diagnostik?

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10. Welches grundlegende Problem menschlichen Schlussfolgerns haben Gigerenzer und
Hoffrage mit ihren Studien zu Brustkrebs untersucht?

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11. Wie wird der Begriff „Diagnostische Kompetenz“ im Allgemeinen verstanden?

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12. Wie haben Helmke und Schrader die „Streuungskomponente“ der diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften definiert?

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Diagnostik und Intervention

1. Welche Art von Schlussfolgerung findet statt, wenn man von Diagnostik spricht?

- Es handelt sich um eine Schlussfolgerung auf der Grundlage von diagnostischen Befunden.

-„abduktives Denken“ (erkenntnistheoretischer Begriff) = Schluss von äußerem Merkmal auf inneres Merkmal
-Diagnostizieren findet immer dort statt, wo aus Informationen Schlüsse auf nicht beobachtbare oder derzeit nicht beobachtete Vorgänge gezogen werden

Diagnostik und Intervention

2. Warum ist der direkte Rückschluss von Symptomen auf eine Ursache nicht immer einfach?

-Beziehung zwischen nicht-beobachtbarem Verhalten und beobachtbaren Indikatoren ist nicht immer eindeutig
→gibt zwar eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Zusammenhang besteht, aber die Symptome können auch eine andere Ursache haben 

- unterschiedliche diagnostische Wertigkeit der Indikatoren im Bezug auf die gesuchte Ursache muss beachtet werden, damit es nicht zu Fehlinterpretationen kommt.

Diagnostik und Intervention


3. Was unterscheidet Diagnostik von wissenschaftlicher Ursachenforschung?

wissenschaftliche Forschung:

Entdeckung allgemeiner Zusammenhänge

diagnostische Erkenntnisbemühung: nähere Kategorisierung oder Einordnung des Einzelfalls 

Diagnostik und Intervention

4. Welches Ziel verfolgt die pädagogisch-psychologische Diagnostik?

- Optimierung von Lernprozessen & Erteilung von Qualifikation (gesellschaftliche Funktion).

-Entscheidungen und daraus resultierende Handlungen zu begründen, zu kontrollieren und zu optimieren

Diagnostik und Intervention

5. Beschreiben Sie die Unterschiede zwischen Eigenschafts- und Verhaltensdiagnostik an einem Beispiel.

Eigenschaftsdiagnostik: Messung und anschließende Zuschreibung unveränderbarer
Eigenschaften/Dispositionen, zum Beispiel: Aggressivität


Verhaltensdiagnostik: Untersuchung rein situativ bestimmten Verhaltens


Beispiel: friedfertiges, freundliches Nachbarskind vs. aggressiver Schüler


Verhaltensmuster des Menschen werden mit Eigenschaftsbegriffen beschrieben.

-Bsp.: Der Eigenschaftsbegriff hilft uns, die Vielfalt der unangemessenen Verhaltensweisen (wie die des Kindes, die auf Aggressivität schließen lassen) zu einem Konzept/Dispositionsbegriff zusammenzufassen


 Verhaltensdiagnostik kann aber besser 

- auf Situationsabhängigkeit eingehen
- vor der Gefahr der Annahme der Nichtveränderbarkeit schützen
- vor Geringschätzung förderdiagnostischer Ansätze schützen


-Bsp.: Das Kind könnte also auch aggressive Verhaltensmuster zeigen, weil es ständig von seinen Mitschülern geärgert bzw. dazu angestachelt wird --> diese Situationsabhängigkeit wird beim Eigenschaftsbegriff unterschlagen!

Diagnostik und Intervention


6. Begründen Sie, warum man Selektions- und Förderdiagnostik nicht unbedingt als Gegensatz auffassen muss.

-je nach Zielsetzung steht eine unterschiedliche Funktion und Art der Diagnostik im Vordergrund 

Beide Ausrichtungen wirken in verschiedenen pädagogischen Maßnahmen zusammen. Sie sollten als gegenseitige Ergänzung verstanden werden.

Diagnostik und Intervention

7. Was versteht man darunter, dass der Mensch bei der Wahrnehmung immer dazu neigt, sinnvolle Schemata zu erkennen?

-Menschen leisten ständig Erkennungs- und Interpretationsleistungen 

-Stichwort: visuelle Ambiguität
→es findet ständig eine subjektive Interpretation auf Grundlage subjektiver Wünsche und Bedürfnisse statt
-wir konstruieren Sinn und legen ihn an uns bekannte Schemata an, um Wahrnehmungsgegebenheiten 

wiederzukennen.

Diagnostik und Intervention

8. Beschreiben Sie den „fundamentalen Attributionsfehler“ an einem Beispiel.

Wenn wir das Verhalten eines Schülers beurteilen (Folgt dem Unterricht nicht), neigen wir dazu, die Personen als Ursache für deren Handlungen zu sehen (ext. attribuieren), es kommt zu einer Überbewertung der dispositionalen Faktoren (Desinteresse) und einer Unterbewertung von situationalen Faktoren (Schlafmangel). Während wir das
Verhalten anderer also verstärkt mit internen Faktoren (Charaktereigenschaften) erklären, begründen wir unser eigenes Verhalten vor allem mit externen Faktoren (Situationsabhängigkeit).

Diagnostik und Intervention

9. Beschreiben Sie die Untersuchung von Peter Jason zur Bestätigungstendenz. Welche
Bedeutung haben die Ergebnisse dieser Untersuchung für die Diagnostik?

In der Untersuchung wurde folgende Selektionsaufgabe gestellt: Entsprechen die Karten der
Regel: „Wenn auf der einen Seite ein Vokal ist, ist auf der anderen Seite eine gerade Zahl?
E - K - 4 - 7
Die meisten Probanden drehten nach der ersten Karte (E), hinter der sich eine gerade Zahl
befand, die Karte (4) um. Diese Karte kann die Regel aber weder bestätigen, noch belegen, da
sich gemäß der Regel auf der Rückseite sowohl ein Vokal als auch ein Konsonant befinden dürfte.
Es wäre notwendig, die Karte (7) umzudrehen, um die Regel zu widerlegen oder zu bestätigen.
Im Bezug auf Diagnostik ist es daher wichtig zu berücksichtigen, dass Menschen dazu neigen, ihre
Vermutungen zu bestätigen und nicht systematisch daraufhin überprüfen, ob sie zu widerlegen sind. Sie neigen dazu, erste Eindrücken, Gerüchte, Vorinformationen besonders zu gewichten und
vorschnell zu urteilen.

Diagnostik und Intervention

10. Welches grundlegende Problem menschlichen Schlussfolgerns haben Gigerenzer und
Hoffrage mit ihren Studien zu Brustkrebs untersucht?

Sie haben durch ihre Studie Fehlerquellen in diagnostischen Entscheidungssituationen
herausgefunden: Menschen vernachlässigen die Grundwahrscheinlichkeiten von Diagnosen und achten zu sehr auf die Trefferquoten. Sie fixieren sich vor allem auf die Häufigkeit von Symptomen bei Vorliegen einer bestimmten Diagnose, anstatt die Richtigkeit der Diagnose in Frage zu stellen, wenn ein bestimmtes Symptom vorliegt. Sie lassen sich von drastischen Einzelfällen stärker beeinflussen als von umfassenden Statistiken.

Diagnostik und Intervention

11. Wie wird der Begriff „Diagnostische Kompetenz“ im Allgemeinen verstanden?

Diagnosekompetenz von Lehrkräften wird häufig als deren Fähigkeit verstanden, Schüler zutreffend einzuschätzen und somit mehr oder weniger mit Diagnose- oder Urteilsgenauigkeit (Veridikalität) gleichgesetzt

Diagnostik und Intervention

12. Wie haben Helmke und Schrader die „Streuungskomponente“ der diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften definiert?

Die Streuungskomponente bezieht sich auf den Vergleich der Streuungen der empirischen (also real vorkommenden) Merkmale der Schüler und der korrespondierenden Lehrerangaben.

Die Streuungskomponente beschreibt, ob
Lehrer die Unterschiedlichkeit der Schülerleistungen in ihrer ganzen Bandbreite zu erkennen.


„Tendenz zur Mitte“:  eine der Realität nicht entsprechende Reduktion des Streubereichs der Einschätzungen, sodass z.B. real existierende große Leistungsunterschiede zwischen Schülern in der Einschätzung der Lehrkräfte nicht widergespiegelt werden.

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