TB6 Biochemie Blut at Universität Düsseldorf | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für TB6 Biochemie Blut an der Universität Düsseldorf

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen TB6 Biochemie Blut Kurs an der Universität Düsseldorf zu.

TESTE DEIN WISSEN

Welche Form nehmen Erys in Hypertonem Milieu an?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Stechapfelform

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

metabolische Alkalose (Definition + 3 Ursachen) 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition: eine stoffwechselbedingte alkalisierung des Blutes


Ursachen

Verlust saurer Metabolite durch Erbrechen

Infusion 

Hypokaliämie durch erhöhten Austausch zw. ICR und EXR


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

erythropoetische Protoporphyrie 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Defekt der Ferrochelatase führt zur Akkumulation von Häm-vorstufen --> Photosensibilisierung  --> ROS entsehen


charakteristisch: Schwellungen, Erytheme, Pruritus

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Reaktion der Glutathion-Peroxidase

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

H2O2 + GSH (red. Form) --> 2H2O + GSSG (ox. Form)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Folgen einer Hypoventilation bezogen auf den Blut-pH

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Eine Hypoventilation hat zur Folge, dass zu wenig CO2 abgeatmet wird. Daraus folgt eine Gleichgewichtsverschiebung, sodass vermehrt CO2 mit H2O zu Bicarbonationen und Protonen reagiert. Die Protonenkonz. im Blut steigt und in den NB-Puffern sinkt sie, da die Protonen hier gebunden werden.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Biotransformation (Definition)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Biotransformation beschreibt die Vorgänge zur Umwandlung lipophiler bzw. hydrophober Stoffe in hydrophilere Stoffe. Diese Reaktionen ermöglichen oft erst eine Ausscheidung der Substanzen über den Harn oder die Gallenflüssigkeit. 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

NADPH Oxidase der neutrophilen Granulozyten (UE+ Ablauf Aktivierung)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Untereinheiten: p22phox (regulatorisch) und p91phox (enzymatisch aktiv)


Aktivierung:

die aktivierenden Signale werden über GEF (GTP Exchange Factor) und PKC (Proteinkinase C) übermittelt. 

GEF wandelt an der RAC2-Kinase GDP zu GTP um sodass die regulatorische Untereinheit stimuliert wird. Die Proteinkinase C aktiviert einen Komplex von drei Untereinheiten, die dann beide sowohl auf die regulatorische als auch die enzymatisch aktive Untereinheit wirken.

An der enzymatisch aktiven UE werden dann Elektronen von NADPH über FADH2 und FE3+ (hier mit Hilfe von Zytochrom b558) auf 2O2- übertragen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Lipidperoxidation

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Lipidperoxidation ist ein chemischer Prozess, bei dem hochreaktive Radikale Lipide oxidieren. Die daraus entstehenden Fettsäure-Radikale setzen eine Kettenreaktion in Gang, die zu Schäden an der Zellmembran führt. 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Weg von Glukose in Erythrozyten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Glucose wird über GLUT 1 in die Erythrozyten aufgenommen

2. Als Glucose-6-Phosphat wird es dann zu 90% in die anaerobe Glykolyse und zu 10% in den Pentosephosphatweg eingespeist 


anaerobe Glykolyse: von der Bilanz her werden 2 ATP und 2,3-BPG (zur Regulierung der O2 Affinität) gewonnen

Pentosephosphatweg: es wird NADPH+H+ gewonnen, das v.a für die Glutathionsynthese und den Abbau von Peroxiden wichtig ist.

Glutathion kann Methämoglobin zu funktionsfähigem Hämoglobin umwandeln

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wieso hat die O2 Bindungskurve einen sigmoidalen Verlauf und was ist der Unterschied zum Myoglobin?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

sigmoidaler Verlauf, weil: die erste Bindung an Häm ist noch etwas erschwert, diese Bindung katalysiert aber die weiteren Bindungen von O2 an Häm, wodurch die Kurve steiler wird. Außerdem herrschen allosterische Wechselwirkungen zwischen alpha und beta Globin


Myoglobin ist ein Monomer, Hämoglobin ein Heterotetramer, dadurch hat Myoglobin eine 6fach höhere O2 Affinität und keinen sigmoidalen Verlauf, sondern einen hyperbolen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung Therapie:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

hyperbare O2 - Therapie um CO zu verdrängen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Lactat Azidose (physiologisch + pathologisch)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

physiologisch: kurzfristig durch starke Muskelbelastung und relativ gesehen unzureichender O2 Zufuhr


pathologisch: langfristig durch vermehrten anaeroben Stoffwechsel z.B. durch Blutverlust oder Schock --> Organversagen

Lösung ausblenden
  • 262012 Karteikarten
  • 3427 Studierende
  • 117 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen TB6 Biochemie Blut Kurs an der Universität Düsseldorf - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Form nehmen Erys in Hypertonem Milieu an?

A:

Stechapfelform

Q:

metabolische Alkalose (Definition + 3 Ursachen) 

A:

Definition: eine stoffwechselbedingte alkalisierung des Blutes


Ursachen

Verlust saurer Metabolite durch Erbrechen

Infusion 

Hypokaliämie durch erhöhten Austausch zw. ICR und EXR


Q:

erythropoetische Protoporphyrie 

A:

Defekt der Ferrochelatase führt zur Akkumulation von Häm-vorstufen --> Photosensibilisierung  --> ROS entsehen


charakteristisch: Schwellungen, Erytheme, Pruritus

Q:

Reaktion der Glutathion-Peroxidase

A:

H2O2 + GSH (red. Form) --> 2H2O + GSSG (ox. Form)

Q:

Folgen einer Hypoventilation bezogen auf den Blut-pH

A:

Eine Hypoventilation hat zur Folge, dass zu wenig CO2 abgeatmet wird. Daraus folgt eine Gleichgewichtsverschiebung, sodass vermehrt CO2 mit H2O zu Bicarbonationen und Protonen reagiert. Die Protonenkonz. im Blut steigt und in den NB-Puffern sinkt sie, da die Protonen hier gebunden werden.

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Biotransformation (Definition)

A:

Die Biotransformation beschreibt die Vorgänge zur Umwandlung lipophiler bzw. hydrophober Stoffe in hydrophilere Stoffe. Diese Reaktionen ermöglichen oft erst eine Ausscheidung der Substanzen über den Harn oder die Gallenflüssigkeit. 

Q:

NADPH Oxidase der neutrophilen Granulozyten (UE+ Ablauf Aktivierung)

A:

Untereinheiten: p22phox (regulatorisch) und p91phox (enzymatisch aktiv)


Aktivierung:

die aktivierenden Signale werden über GEF (GTP Exchange Factor) und PKC (Proteinkinase C) übermittelt. 

GEF wandelt an der RAC2-Kinase GDP zu GTP um sodass die regulatorische Untereinheit stimuliert wird. Die Proteinkinase C aktiviert einen Komplex von drei Untereinheiten, die dann beide sowohl auf die regulatorische als auch die enzymatisch aktive Untereinheit wirken.

An der enzymatisch aktiven UE werden dann Elektronen von NADPH über FADH2 und FE3+ (hier mit Hilfe von Zytochrom b558) auf 2O2- übertragen.

Q:

Lipidperoxidation

A:

Die Lipidperoxidation ist ein chemischer Prozess, bei dem hochreaktive Radikale Lipide oxidieren. Die daraus entstehenden Fettsäure-Radikale setzen eine Kettenreaktion in Gang, die zu Schäden an der Zellmembran führt. 

Q:

Weg von Glukose in Erythrozyten

A:

1. Glucose wird über GLUT 1 in die Erythrozyten aufgenommen

2. Als Glucose-6-Phosphat wird es dann zu 90% in die anaerobe Glykolyse und zu 10% in den Pentosephosphatweg eingespeist 


anaerobe Glykolyse: von der Bilanz her werden 2 ATP und 2,3-BPG (zur Regulierung der O2 Affinität) gewonnen

Pentosephosphatweg: es wird NADPH+H+ gewonnen, das v.a für die Glutathionsynthese und den Abbau von Peroxiden wichtig ist.

Glutathion kann Methämoglobin zu funktionsfähigem Hämoglobin umwandeln

Q:

Wieso hat die O2 Bindungskurve einen sigmoidalen Verlauf und was ist der Unterschied zum Myoglobin?

A:

sigmoidaler Verlauf, weil: die erste Bindung an Häm ist noch etwas erschwert, diese Bindung katalysiert aber die weiteren Bindungen von O2 an Häm, wodurch die Kurve steiler wird. Außerdem herrschen allosterische Wechselwirkungen zwischen alpha und beta Globin


Myoglobin ist ein Monomer, Hämoglobin ein Heterotetramer, dadurch hat Myoglobin eine 6fach höhere O2 Affinität und keinen sigmoidalen Verlauf, sondern einen hyperbolen.

Q:

Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung Therapie:

A:

hyperbare O2 - Therapie um CO zu verdrängen

Q:

Lactat Azidose (physiologisch + pathologisch)

A:

physiologisch: kurzfristig durch starke Muskelbelastung und relativ gesehen unzureichender O2 Zufuhr


pathologisch: langfristig durch vermehrten anaeroben Stoffwechsel z.B. durch Blutverlust oder Schock --> Organversagen

TB6 Biochemie Blut

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang TB6 Biochemie Blut an der Universität Düsseldorf

Für deinen Studiengang TB6 Biochemie Blut an der Universität Düsseldorf gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten TB6 Biochemie Blut Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Biochemie

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Zum Kurs
Biochemie

Universität Freiburg im Breisgau

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden TB6 Biochemie Blut
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen TB6 Biochemie Blut