Klinische Pharmakologie at Universität Düsseldorf | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für klinische Pharmakologie an der Universität Düsseldorf

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen klinische Pharmakologie Kurs an der Universität Düsseldorf zu.

TESTE DEIN WISSEN
Welche Einschränkungen gibt es bei der Inscriptio eines Privatrezeptes?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Name, Berufsbezeichnung, Anschrift
(Telefonnummer empfehlenswert)

nicht erlaubt:
• Dr. Rolf Zinkernagel Rathausplatz ...
• Dr. med. dent. Rolf Zinkernagel Rathausplatz ...
usw.
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Formen des Abgabestatuses von Arzneimitteln gibt es (AM)? 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Frei verkäuflich, nicht apothekenpflichtig (nAP)
  • Erhältlich auch außerhalb der Apotheke (Supermarkt, Drogerie u.a.) 
  • z.B. Heilwässer, Tees, Desinfektionsmittel, Vitamine etc.
  • neuerdings zunehmend Ausnahmeregelungen!

Apothekenpflichtig
  • ohne ärztl. Verschreibung (AP, OTC, Handverkauf)
    erprobte Mittel für die Selbstmedikation
  • verschreibungspflichtig (VP, RP, Rx)
    alle neu zugelassenen AM bis zur weiteren Einstufung durch den Gesetzgeber (15. Novelle)
  • Betäubungsmittel (BtM)
    Gefahr der Abhängigkeit, besondere Verschreibungsform
  • Alle neuen AM erst einmal verschreibungspflichtig
  • alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel sind auch apothekenpflichtig!!
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Womit befasst sich das Betäubungsmittelgesetz (BtMG)?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Bestimmt, welcher Stoff als BtM eingestuft wird
  • regelt den Verkehr mit diesen (Handel, Verschreibung, Überwachung) 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Womit befasst sich die Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV)?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen (flexibler als Gesetz)
    —> welche Stoffe sind verschreibungspflichtig?
    —> was muss eine korrekte Verschreibung enthalten?
    —> Ausnahmen
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TESTE DEIN WISSEN
Wie werden BTM kategorisiert?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Nach dem BtMG in drei Kategorien: 

  • Anlage I: nicht Verkehrsfähige BTM
    Handel und Abgabe verboten, z.B. Heroin (Ausnahme für Modellversuche)
  • Anlage II: verkehrsfähige, aber nicht verschreibungsfähige BTM
    Handel erlaubt, Abgabe verboten, z.B. Ausgangsstoffe wie Cocablätter
  • Anlage III: verkehrsfähige und verschreibungsfähige BTM
    Abgabe nach BtMVV, z.B. Morphin, auch Amphetamin, Cocain 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) - was ist das?
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TESTE DEIN WISSEN
Regelt seit 11/ 2016 die Strafbarkeit des Umgangs mit nicht im BtMG geregelten Suchtstoffen (da durch Urteil des EuGH diese oft keine AM sind) 
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TESTE DEIN WISSEN
Wozu dient die Verschreibungspflicht und nach welchen Fristen sind diese gültig?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Zweck: 
Verringerung des Arzneimittelrisikos

Fristeinteilung

1. Verschreibungspflicht für neu zugelassene AM Bis zur weiteren Einstufung durch den Gesetzgeber (BMG)
    Präparate, die „Stoffe mit der medizinischen Wissenschaft nicht allgemein bekannten Wirkungen“ enthalten
    (darunter alle neu zugelassenen Wirkstoffe)

2. Verschreibungspflicht unbefristet
     a) Präparate, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Gesundheit gefährden können,
         wenn sie ohne ärztliche Überwachung angewendet werden
     b) Präparate, die oft missbräuchlich angewendet werden und dadurch die Gesundheit gefährden können
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Womit befasst sich die Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtMVV)?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Für jedes verschreibungsfähige BTM sind für Human-, Zahn- und Tiermediziner getrennt die auf einem Rezept für einen Monat verschreibbaren Höchstmengen festgelegt:

  • z.B. Morphin 30g/ MOnat, Dronabinol bzw. Rentenalters 0,5g/ Monat
  • Es kann nur auf einem dreiteiligen BTM-Rezept verschreiben werden 
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TESTE DEIN WISSEN
Was beschreibt Paragraph 4 der AMVV?
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TESTE DEIN WISSEN
1. Erlaubt die Anwendung einer verschreibungspflichtigen Arzneimittels keinen Aufschub, kann die verschreibende Person den Apotheker in geeigneter Weise, insbesondere fernmündlich, über die Verschreibung und deren Inhalt unterrichten.
Der Apotheker hat sich über die Identität der verschreibenden Person Gewissheit zu verschaffen.
Die verschreibende Person hat dem Apotheker die Verschreibung in schriftlicher oder elektronischer Form unverzüglich nachzureichen. 

2. Für den Eigenbedarf einer verschreibenden Person bedarf die Verschreibung nicht der schriftlichen oder elektronischen Form.
Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend (—> Ausweis) 

3. Die wiederholte Abgabe eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels auf dieselbe Verschreibung über die verschriebene Menge hinaus ist unzulässig.

—> wurde mit der 14. Novelle entfernt und ein halbes Jahr später wieder in Kraft gesetzt
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Aufgaben erfüllt eine Verschreibung? 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Verschreibung = Rezept

  • Verbindliche Anweisung des Arztes an den Apotheker zur Aushändigung eines Arzneimittels
  • Privaturkunde

Aufgaben:
  • Berechtigung zu Abgabe bzw. Erwerb von Arzneimitteln
  • Bestätigung gegenüber Krankenkassen, dass der Erwerb von Arzneimitteln ärztlich begründet war
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TESTE DEIN WISSEN
Wer hat eine Berechtigung zur Verschreibung?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Ärzte (mit Einschränkungen)
  • Zahnärzte (mit Einschränkungen)
  • Tierärzte (mit Einschränkungen) 

—> Approbation erforderlich!
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TESTE DEIN WISSEN
Womit befasst sich das Arzneimittelgesetz (AMG)?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Fassung von 1976, aktuell 16. AMG-Novelle (2014) 
  • Definition Arzneimittel (AM) 
  • Anforderungen an AM: Qualität, Unbedenklichkeit, Wirksamkeit
  • Herstellung, Zulassung, Registrierung, Qualitätskontrolle, Pharmakovigilanz, Sondervorschriften für Tierarzneimittel, Im- und Export, Informationsdienste, Überwachung, Haftung
  • Für die Rezeptausstellung einschlägig: 7. Abschnitt Abgabe von Arzneimitteln
    —> Apothekenpflicht und Ausnahmen
    —> Verschreibungspflicht
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  • 205063 Karteikarten
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  • 116 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen klinische Pharmakologie Kurs an der Universität Düsseldorf - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Welche Einschränkungen gibt es bei der Inscriptio eines Privatrezeptes?
A:
Name, Berufsbezeichnung, Anschrift
(Telefonnummer empfehlenswert)

nicht erlaubt:
• Dr. Rolf Zinkernagel Rathausplatz ...
• Dr. med. dent. Rolf Zinkernagel Rathausplatz ...
usw.
Q:
Welche Formen des Abgabestatuses von Arzneimitteln gibt es (AM)? 
A:
Frei verkäuflich, nicht apothekenpflichtig (nAP)
  • Erhältlich auch außerhalb der Apotheke (Supermarkt, Drogerie u.a.) 
  • z.B. Heilwässer, Tees, Desinfektionsmittel, Vitamine etc.
  • neuerdings zunehmend Ausnahmeregelungen!

Apothekenpflichtig
  • ohne ärztl. Verschreibung (AP, OTC, Handverkauf)
    erprobte Mittel für die Selbstmedikation
  • verschreibungspflichtig (VP, RP, Rx)
    alle neu zugelassenen AM bis zur weiteren Einstufung durch den Gesetzgeber (15. Novelle)
  • Betäubungsmittel (BtM)
    Gefahr der Abhängigkeit, besondere Verschreibungsform
  • Alle neuen AM erst einmal verschreibungspflichtig
  • alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel sind auch apothekenpflichtig!!
Q:
Womit befasst sich das Betäubungsmittelgesetz (BtMG)?
A:
  • Bestimmt, welcher Stoff als BtM eingestuft wird
  • regelt den Verkehr mit diesen (Handel, Verschreibung, Überwachung) 
Q:
Womit befasst sich die Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV)?
A:
  • Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen (flexibler als Gesetz)
    —> welche Stoffe sind verschreibungspflichtig?
    —> was muss eine korrekte Verschreibung enthalten?
    —> Ausnahmen
Q:
Wie werden BTM kategorisiert?
A:
Nach dem BtMG in drei Kategorien: 

  • Anlage I: nicht Verkehrsfähige BTM
    Handel und Abgabe verboten, z.B. Heroin (Ausnahme für Modellversuche)
  • Anlage II: verkehrsfähige, aber nicht verschreibungsfähige BTM
    Handel erlaubt, Abgabe verboten, z.B. Ausgangsstoffe wie Cocablätter
  • Anlage III: verkehrsfähige und verschreibungsfähige BTM
    Abgabe nach BtMVV, z.B. Morphin, auch Amphetamin, Cocain 
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Q:
Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) - was ist das?
A:
Regelt seit 11/ 2016 die Strafbarkeit des Umgangs mit nicht im BtMG geregelten Suchtstoffen (da durch Urteil des EuGH diese oft keine AM sind) 
Q:
Wozu dient die Verschreibungspflicht und nach welchen Fristen sind diese gültig?
A:
Zweck: 
Verringerung des Arzneimittelrisikos

Fristeinteilung

1. Verschreibungspflicht für neu zugelassene AM Bis zur weiteren Einstufung durch den Gesetzgeber (BMG)
    Präparate, die „Stoffe mit der medizinischen Wissenschaft nicht allgemein bekannten Wirkungen“ enthalten
    (darunter alle neu zugelassenen Wirkstoffe)

2. Verschreibungspflicht unbefristet
     a) Präparate, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Gesundheit gefährden können,
         wenn sie ohne ärztliche Überwachung angewendet werden
     b) Präparate, die oft missbräuchlich angewendet werden und dadurch die Gesundheit gefährden können
Q:
Womit befasst sich die Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtMVV)?
A:
Für jedes verschreibungsfähige BTM sind für Human-, Zahn- und Tiermediziner getrennt die auf einem Rezept für einen Monat verschreibbaren Höchstmengen festgelegt:

  • z.B. Morphin 30g/ MOnat, Dronabinol bzw. Rentenalters 0,5g/ Monat
  • Es kann nur auf einem dreiteiligen BTM-Rezept verschreiben werden 
Q:
Was beschreibt Paragraph 4 der AMVV?
A:
1. Erlaubt die Anwendung einer verschreibungspflichtigen Arzneimittels keinen Aufschub, kann die verschreibende Person den Apotheker in geeigneter Weise, insbesondere fernmündlich, über die Verschreibung und deren Inhalt unterrichten.
Der Apotheker hat sich über die Identität der verschreibenden Person Gewissheit zu verschaffen.
Die verschreibende Person hat dem Apotheker die Verschreibung in schriftlicher oder elektronischer Form unverzüglich nachzureichen. 

2. Für den Eigenbedarf einer verschreibenden Person bedarf die Verschreibung nicht der schriftlichen oder elektronischen Form.
Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend (—> Ausweis) 

3. Die wiederholte Abgabe eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels auf dieselbe Verschreibung über die verschriebene Menge hinaus ist unzulässig.

—> wurde mit der 14. Novelle entfernt und ein halbes Jahr später wieder in Kraft gesetzt
Q:
Welche Aufgaben erfüllt eine Verschreibung? 
A:
Verschreibung = Rezept

  • Verbindliche Anweisung des Arztes an den Apotheker zur Aushändigung eines Arzneimittels
  • Privaturkunde

Aufgaben:
  • Berechtigung zu Abgabe bzw. Erwerb von Arzneimitteln
  • Bestätigung gegenüber Krankenkassen, dass der Erwerb von Arzneimitteln ärztlich begründet war
Q:
Wer hat eine Berechtigung zur Verschreibung?
A:
  • Ärzte (mit Einschränkungen)
  • Zahnärzte (mit Einschränkungen)
  • Tierärzte (mit Einschränkungen) 

—> Approbation erforderlich!
Q:
Womit befasst sich das Arzneimittelgesetz (AMG)?
A:
  • Fassung von 1976, aktuell 16. AMG-Novelle (2014) 
  • Definition Arzneimittel (AM) 
  • Anforderungen an AM: Qualität, Unbedenklichkeit, Wirksamkeit
  • Herstellung, Zulassung, Registrierung, Qualitätskontrolle, Pharmakovigilanz, Sondervorschriften für Tierarzneimittel, Im- und Export, Informationsdienste, Überwachung, Haftung
  • Für die Rezeptausstellung einschlägig: 7. Abschnitt Abgabe von Arzneimitteln
    —> Apothekenpflicht und Ausnahmen
    —> Verschreibungspflicht
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