Allgemeine Psychologie 2 (Teil1) at Universität Des Saarlandes | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie 2 (Teil1) an der Universität des Saarlandes

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Allgemeine Psychologie 2 (Teil1) Kurs an der Universität des Saarlandes zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wie kann man den Prozess der Verbesserung durch Erfahrung bzw. Übung erfassen?

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TESTE DEIN WISSEN

Der Zusammenhang von Übungsaufwand und Leistungsverbesserung wird üblicherweise durch Lernkurven ausgedückt, welche Leistung als Funktion der Anzahl an Übungsdurchgängen darstellen

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Tropismen und wie lassen sich diese untergliedern?

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TESTE DEIN WISSEN

= Ein Tropismus ist eine stereotype Veränderung der Position des gesamten Organismus.

  • Kinesis: zufällige Bewegung bis zum Erreichen einer optimalen Reizumgebung (Bsp. Kellerassel)
  • Taxis: Ausrichtung einer Bewegung an einem Umweltgradienten oder auf eine Reizquelle zu (positive Taxis) oder von ihr weg (negative Taxis) (Bsp. positiv: Sonnenblumen) 
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TESTE DEIN WISSEN

Nenne Beispiele für angeborenes Verhalten 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Reflexe 
  • Tropismen 
  • Fixe Verhaltensmuster
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TESTE DEIN WISSEN

Habituation (Gewöhnung) und Sensibilisierung (Empfindlichkeitssteigerung) stehen sich gegenüber. Was bedeuten diese Begrifflichkeiten, was haben diese für Merkmale und was haben diese für einen Sinn?

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TESTE DEIN WISSEN

Habituation: 

  • allmähliche Abnahme der Verhaltensreaktion auf einen wiederholt auftretenden (gutartigen) Reiz; Stimulus hat keine Bedeutung als Hinweissignal. -> Das gilt nicht allgemein, sondern nur bei gutartigen Reizen (ohne Bedrohung). Wenn der Reiz verhaltensrelevant ist, sollte eher keine Habituation auftreten!!!
  • reizspezifisch: ein neuer Reiz kann eine Reaktion, die aufgrund von Habituation nachgelassen hat, wieder aufleben lassen.
  • Unterdrückung unangemessener oder übersteigerter Abwehrreaktionen 
  • Ignorieren unbedeutender Reize (Aufmerksamkeit ist begrenzt -> Habituation wichtig)

Sensibilisierung: 

  • Zunahme der Reaktionsbereitschaft auf intensive Reize (schmerzhaften oder schädigenden Reize) 
  • nicht reizspezifisch: Elektroschock erhöht bei Ratten Reaktionen sowohl auf visuelle als auch auditive Reize (Reaktionssteigerung)
  • Erhöhung bzw. Aufrechterhaltung der Alarmbereitschaft und Gefahrenabwehr
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TESTE DEIN WISSEN

Gibt es Schlüsselreize beim Menschen? 

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TESTE DEIN WISSEN

Ja, beispielsweise das Kindchenschema, welches Fürsorgeverhalten hervorruft:

  • großer Kopf
  • hohe gewölbte Stirn 
  • große runde tiefe Augen 
  • kurze dicke Extremitäten 
  • Pausbacken 
  • Tollpatschigkeit
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Merkmale von fixen Verhaltensmustern? Nenne zudem ein passendes Beispiel. 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Teil des Verhaltensrepertoires einer gesamten Spezies; möglicherweise auf diese beschränkt 
  • nicht auf Lernerfahrungen zurückzuführen 
  • starre Abfolge von Verhaltensweisen 
  • Komplexer und umfassen verschiedenen Teilbewegungen


Bsp. Nüsse vergraben von Eichhörnchen 

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TESTE DEIN WISSEN

angeborenes und erlerntes Verhalten haben viele Gemeinsamkeiten. Welche sind hier wichtig zu nennen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Abhängigkeit von Umweltreizen 
  • Verhaltensweisen sind zielgerichtet
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TESTE DEIN WISSEN

Wie könnte man Lernen als Verhaltensänderung definieren?

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TESTE DEIN WISSEN

Lernen ist ein auf Erfahrung, Übung oder Beobachtung basierender Prozess, der zu relativ überdauernden Veränderungen im Verhalten oder im Verhaltenspotenzial führt.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Supernormaler Reiz? Was kennzeichnet ihn und welches exp. Beispiel könnte man hierzu anführen?

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TESTE DEIN WISSEN

=ein Reiz der alle Merkmale des auslösenden Reizes in optimaler Form erhält.

-> Ein unrealistisches Modell des Auslösereizes kann manchmal stärkere Reaktionen auslösen als der echte Auslösereiz! 


Beispiel Austernfischer: Wenn ein Ei aus dem Nest rollt, rollt der Vogel dieses mit dem Schnabel zurück.

Wird das Verhalten auch bei einem übergroßen Ei (supernormal) ausgelöst?: JA. Schlüsselmerkmale sind gegeben

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TESTE DEIN WISSEN

Worin liegen die unterschiedlichen Vorgehensweisen zwischen Ethologen und Lernpsychologen in Bezug auf angeborenes und erlerntes Verhalten?

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TESTE DEIN WISSEN

Ethologen:

  • Angeborenes UND erlerntes Verhalten
  • in der natürlichen Umgebung 

Lernpsychologen:

  • erlerntes Verhalten 
  • exp. Bedingungen
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind allgemeine Prinzipien der Habituation (Thompson & Spencer, 1966)? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Verlauf: bei wiederholter Stimuluspräsentation lässt die Reaktion von Mal zu Mal nach 
  • Spontanerholung: bleibt der Stimulus nach der Habituation für längere Zeit aus, kann die Reaktion wieder auftreten 
  • erneutes Lernen: obwohl die Habituation verschwinden kann, tritt sie bei der zweiten Präsentation des Stimulus schneller wieder auf
  • Wirkung der Reizintensität: langsamer, bei leicht intensiven Reizen; ist ein Reiz sehr intensiv, tritt möglicherweise keine Habituation auf 
  • Wirkung des Überlernens: weiterer Lernprozess ohne beobachtbare Verhaltensänderung, aber langfristige Habituation (Wieder und wieder wird ein Reiz geboten, obwohl man keine Reaktion mehr zeigt -> kann zu länger anhaltender Habituation führen)
  • Generalisierung: Übertragung der Habituation auf einen neuen, aber ähnlichen Stimulus
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Warum ist die Habituation eine wichtige Forschungsmethode? Nenne hier auch ein Beispiel aus der Säuglingsforschung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wichtige Rolle in der Entwicklungspsychologie (z. B. Säuglingsforschung) 
  • Erfassung von sensorischen und kognitiven Leistungen (z. B. Wahrnehmung; Gedächtnis; Handlungszielen)


Säuglinge kann man nicht befragen, deswegen wendet man die Habituation an. -> Bsp. Es wird die Blickzeit gestoppt. Wenn der Gegenstand neu ist, wird dieser länger angeschaut und nimmt dann von Mal zu Mal kontinuierlich ab. In der kritischen Testphase schaut man, in wie weit das Objekt im Gedächtnis repräsentiert wird. Hier wird kontrastiert mit einem anderen Gegenstand und schaut worauf die Aufmerksamkeit geht.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Allgemeine Psychologie 2 (Teil1) Kurs an der Universität des Saarlandes - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie kann man den Prozess der Verbesserung durch Erfahrung bzw. Übung erfassen?

A:

Der Zusammenhang von Übungsaufwand und Leistungsverbesserung wird üblicherweise durch Lernkurven ausgedückt, welche Leistung als Funktion der Anzahl an Übungsdurchgängen darstellen

Q:

Was sind Tropismen und wie lassen sich diese untergliedern?

A:

= Ein Tropismus ist eine stereotype Veränderung der Position des gesamten Organismus.

  • Kinesis: zufällige Bewegung bis zum Erreichen einer optimalen Reizumgebung (Bsp. Kellerassel)
  • Taxis: Ausrichtung einer Bewegung an einem Umweltgradienten oder auf eine Reizquelle zu (positive Taxis) oder von ihr weg (negative Taxis) (Bsp. positiv: Sonnenblumen) 
Q:

Nenne Beispiele für angeborenes Verhalten 

A:
  • Reflexe 
  • Tropismen 
  • Fixe Verhaltensmuster
Q:

Habituation (Gewöhnung) und Sensibilisierung (Empfindlichkeitssteigerung) stehen sich gegenüber. Was bedeuten diese Begrifflichkeiten, was haben diese für Merkmale und was haben diese für einen Sinn?

A:

Habituation: 

  • allmähliche Abnahme der Verhaltensreaktion auf einen wiederholt auftretenden (gutartigen) Reiz; Stimulus hat keine Bedeutung als Hinweissignal. -> Das gilt nicht allgemein, sondern nur bei gutartigen Reizen (ohne Bedrohung). Wenn der Reiz verhaltensrelevant ist, sollte eher keine Habituation auftreten!!!
  • reizspezifisch: ein neuer Reiz kann eine Reaktion, die aufgrund von Habituation nachgelassen hat, wieder aufleben lassen.
  • Unterdrückung unangemessener oder übersteigerter Abwehrreaktionen 
  • Ignorieren unbedeutender Reize (Aufmerksamkeit ist begrenzt -> Habituation wichtig)

Sensibilisierung: 

  • Zunahme der Reaktionsbereitschaft auf intensive Reize (schmerzhaften oder schädigenden Reize) 
  • nicht reizspezifisch: Elektroschock erhöht bei Ratten Reaktionen sowohl auf visuelle als auch auditive Reize (Reaktionssteigerung)
  • Erhöhung bzw. Aufrechterhaltung der Alarmbereitschaft und Gefahrenabwehr
Q:

Gibt es Schlüsselreize beim Menschen? 

A:

Ja, beispielsweise das Kindchenschema, welches Fürsorgeverhalten hervorruft:

  • großer Kopf
  • hohe gewölbte Stirn 
  • große runde tiefe Augen 
  • kurze dicke Extremitäten 
  • Pausbacken 
  • Tollpatschigkeit
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Q:

Was sind Merkmale von fixen Verhaltensmustern? Nenne zudem ein passendes Beispiel. 

A:
  • Teil des Verhaltensrepertoires einer gesamten Spezies; möglicherweise auf diese beschränkt 
  • nicht auf Lernerfahrungen zurückzuführen 
  • starre Abfolge von Verhaltensweisen 
  • Komplexer und umfassen verschiedenen Teilbewegungen


Bsp. Nüsse vergraben von Eichhörnchen 

Q:

angeborenes und erlerntes Verhalten haben viele Gemeinsamkeiten. Welche sind hier wichtig zu nennen?

A:
  • Abhängigkeit von Umweltreizen 
  • Verhaltensweisen sind zielgerichtet
Q:

Wie könnte man Lernen als Verhaltensänderung definieren?

A:

Lernen ist ein auf Erfahrung, Übung oder Beobachtung basierender Prozess, der zu relativ überdauernden Veränderungen im Verhalten oder im Verhaltenspotenzial führt.

Q:

Was ist ein Supernormaler Reiz? Was kennzeichnet ihn und welches exp. Beispiel könnte man hierzu anführen?

A:

=ein Reiz der alle Merkmale des auslösenden Reizes in optimaler Form erhält.

-> Ein unrealistisches Modell des Auslösereizes kann manchmal stärkere Reaktionen auslösen als der echte Auslösereiz! 


Beispiel Austernfischer: Wenn ein Ei aus dem Nest rollt, rollt der Vogel dieses mit dem Schnabel zurück.

Wird das Verhalten auch bei einem übergroßen Ei (supernormal) ausgelöst?: JA. Schlüsselmerkmale sind gegeben

Q:

Worin liegen die unterschiedlichen Vorgehensweisen zwischen Ethologen und Lernpsychologen in Bezug auf angeborenes und erlerntes Verhalten?

A:

Ethologen:

  • Angeborenes UND erlerntes Verhalten
  • in der natürlichen Umgebung 

Lernpsychologen:

  • erlerntes Verhalten 
  • exp. Bedingungen
Q:

Was sind allgemeine Prinzipien der Habituation (Thompson & Spencer, 1966)? 

A:
  • Verlauf: bei wiederholter Stimuluspräsentation lässt die Reaktion von Mal zu Mal nach 
  • Spontanerholung: bleibt der Stimulus nach der Habituation für längere Zeit aus, kann die Reaktion wieder auftreten 
  • erneutes Lernen: obwohl die Habituation verschwinden kann, tritt sie bei der zweiten Präsentation des Stimulus schneller wieder auf
  • Wirkung der Reizintensität: langsamer, bei leicht intensiven Reizen; ist ein Reiz sehr intensiv, tritt möglicherweise keine Habituation auf 
  • Wirkung des Überlernens: weiterer Lernprozess ohne beobachtbare Verhaltensänderung, aber langfristige Habituation (Wieder und wieder wird ein Reiz geboten, obwohl man keine Reaktion mehr zeigt -> kann zu länger anhaltender Habituation führen)
  • Generalisierung: Übertragung der Habituation auf einen neuen, aber ähnlichen Stimulus
Q:

Warum ist die Habituation eine wichtige Forschungsmethode? Nenne hier auch ein Beispiel aus der Säuglingsforschung

A:
  • Wichtige Rolle in der Entwicklungspsychologie (z. B. Säuglingsforschung) 
  • Erfassung von sensorischen und kognitiven Leistungen (z. B. Wahrnehmung; Gedächtnis; Handlungszielen)


Säuglinge kann man nicht befragen, deswegen wendet man die Habituation an. -> Bsp. Es wird die Blickzeit gestoppt. Wenn der Gegenstand neu ist, wird dieser länger angeschaut und nimmt dann von Mal zu Mal kontinuierlich ab. In der kritischen Testphase schaut man, in wie weit das Objekt im Gedächtnis repräsentiert wird. Hier wird kontrastiert mit einem anderen Gegenstand und schaut worauf die Aufmerksamkeit geht.

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