Rechnungswesen at Universität Bonn | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Rechnungswesen an der Universität Bonn

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TESTE DEIN WISSEN

Geschäftsvorfälle

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TESTE DEIN WISSEN
  • 4 verschiedene Arten 
    1. Aktivtausch 
      • erfolgsneutral
    2. Passivtausch 
      • erfolgsneutral mit Ausnahmen
    3. Bilanzverlängerung (Aktiv-Passiv-Mehrung)
      • erfolgsneutral oder erfolgswirksam
    4. Bilanzverkürzung (Aktiv-Passiv-Minderung)
      • erfolgsneutral oder erfolgswirksam
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TESTE DEIN WISSEN

Strömungsgrößen 

  • Einnahmen
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geldlicher Gegenwert der verkauften Produkte und für Fremde erbrachten Dienstleistungen

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Offenlegung nach §525 HGB

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TESTE DEIN WISSEN
  • Die gesetzlichen Vertreter von Kapitalgesellschaften haben für diese den Jahresabschluss beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch einzureichen
  • Er ist unverzüglich nach seiner Vorlage an die Gesellschafter, jedoch spätestens vor Ablauf des zwölften Monats des dem Abschlussstichtag nachfolgenden Geschäftsjahrs, mit dem Bestätigungsvermerk oder dem Vermerk über dessen Versagung einzureichen
  • Gleichzeitig sind der Lagebericht, der Bericht des Aufsichtsrats, die nach §161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung und, soweit sich dies aus dem eingereichten Jahresabschluss nicht ergibt, der Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses und der Beschluss über seine Verwendung unter Angabe des Jahresüberschusses oder Jahresfehlbetrags elektronisch einzureichen
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Aktiv-Passiv-Tausch

  • Erfolgsneutral
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  • Geschäftsvorfall, der Vermögenswerte auf der Aktiv-Seite und Schulden auf der Passiv-Seite der Bilanz verändert
  • Eigenkapital und Gewinn ändern sich nicht
  • Werden im Ergebnis Vermögenswerte und Schulden erhöht, so wird auch die Bilanzsumme höher
    • Bilanzverlängerung 
  • Werden Vermögenswerte und Schulden kleiner, verringert sich auch die Bilanzsumme
    • Bilanzverkürzung
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Strömungsgrößen

  • Einnahmen = Ertrag
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  • Verkauf von selbsterzeugten Produkten in der selben Periode


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Begriffsabgrenzung Buchführung

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  • Buchführung, Buchführungspflicht bezieht sich immer auf eine kaufmännische, d.h. doppelte Buchführung
  • Formen der einfachen Buchführung wie die Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung der Freiberufler oder die kameralistische Buchführung öffentlicher Haushalte werden gemeinhin nicht als Buchführung bezeichnet
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Rechtsgrundlagen der Buchführung

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  • Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten ergeben sich zum einen nach dem Handelsrecht (HGB §§238 ff.), zum anderen nach dem Steuerrecht in der Abgabenordnung (§§140 ff AO
  • Der Begriff Aufzeichnungen stellt einen Oberbegriff dar
    • Gemeint ist damit das Erfassen von Vorgängen innerhalb und außerhalb einer kaufmännischen Buchführung
    • So müssen bspw. Freiberufler ihre Betriebseinnahmen und –ausgaben aufzeichnen, obwohl sie nicht zur Buchführung verpflichtet sind (Einnahmen-Überschussrechnung nach §4 Abs. 3 EStG)
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Bereiche des Rechnungswesens

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  • Finanzbuchführung, Bilanz und Jahresabschluss (Zeitrechnung)
  • Kostenrechnung/Kalkulation (Stückrechnung)
  • Betriebswirtschaftliche Statistik (Vergleichsrechnung)
  • Planungsrechnung (Vorschaurechnung)
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Freie Berufe nach ESTG

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  • Die Heilberufe: Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten
  • Die rechts-, steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe: Rechtsanwälte, Patentanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, beratende Volks-und Betriebswirte, vereidigte Buchprüfer und Bücherrevisoren
  • Die naturwissenschaftlichen/technischen Berufe: Vermessungsingenieure, Ingenieure, Handelschemiker, Architekten, Lotsen 
  • Die sprach-und informationsvermittelnden Berufe: Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer
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Buchführungspflicht nach dem Handelsrecht

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"Nach §238 Abs. 1 HGB ist jeder Kaufmannverpflichtet Bücher zu führen. Kaufmann im Sinne des §1 HGB ist, wer ein Handelsgewerbebetreibt, dieses ist im Handelsregister einzutragen"


  • Kaufmann im Sinne dieses Gesetzes ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt
  • Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert 
  • Ein Gewerbebetrieb liegt nach §15 Abs.2 EStG vor, wenn folgende Merkmale erfüllt sind:
    • Selbständigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Gewinnerzielungsabsicht
    • Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr
    • Keine Land- und Forstwirtschaft, keine freie Berufstätigkeit und keine andere selbständige Arbeit
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Verstöße gegen Buchführungspflicht

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  1. Verpflichteter führt keine Bücher
    • Zwangsgeld nach §328f. AO bis 25.000 €
    • Vollschätzung
    • Steuerordnungswidrigkeiten nach §377 AOff.
      • bei Steuergefährdung Geldbuße bis 50.000 €
    • bei Steuerhinterziehung Geld-und/oder Freiheitsstrafen
  2. Verpflichteter führt Bücher mit schweren und gewichtigen formellen oder sachlichen Mängeln
    • Verwerfung der Buchführung
  3. Verpflichteter führt Bücher mit geringfügigen formellen oder unwesentlichen sachlichen Mängeln
    • Berichtigung durch Zuschätzung
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Zweck der Buchführung 

  • Selbstinformation


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Anhand der Buchführung kann sich der Unternehmer darüber informieren:

  • wie sich sein Vermögen und seine Schulden zusammensetzen und verändern
  • welchen Gewinn oder Verlust er innerhalb eines Zeitraums erwirtschaftet hat
  • welche Aufwendungen und Erträge seinen Erfolg im einzelnen nach Art und Höhe beeinflusst haben
  • wie hoch seine Privatentnahmen sind
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  • 89 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Rechnungswesen Kurs an der Universität Bonn - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Geschäftsvorfälle

A:
  • 4 verschiedene Arten 
    1. Aktivtausch 
      • erfolgsneutral
    2. Passivtausch 
      • erfolgsneutral mit Ausnahmen
    3. Bilanzverlängerung (Aktiv-Passiv-Mehrung)
      • erfolgsneutral oder erfolgswirksam
    4. Bilanzverkürzung (Aktiv-Passiv-Minderung)
      • erfolgsneutral oder erfolgswirksam
Q:

Strömungsgrößen 

  • Einnahmen
A:

geldlicher Gegenwert der verkauften Produkte und für Fremde erbrachten Dienstleistungen

Q:

Offenlegung nach §525 HGB

A:
  • Die gesetzlichen Vertreter von Kapitalgesellschaften haben für diese den Jahresabschluss beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch einzureichen
  • Er ist unverzüglich nach seiner Vorlage an die Gesellschafter, jedoch spätestens vor Ablauf des zwölften Monats des dem Abschlussstichtag nachfolgenden Geschäftsjahrs, mit dem Bestätigungsvermerk oder dem Vermerk über dessen Versagung einzureichen
  • Gleichzeitig sind der Lagebericht, der Bericht des Aufsichtsrats, die nach §161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung und, soweit sich dies aus dem eingereichten Jahresabschluss nicht ergibt, der Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses und der Beschluss über seine Verwendung unter Angabe des Jahresüberschusses oder Jahresfehlbetrags elektronisch einzureichen
Q:

Aktiv-Passiv-Tausch

  • Erfolgsneutral
A:
  • Geschäftsvorfall, der Vermögenswerte auf der Aktiv-Seite und Schulden auf der Passiv-Seite der Bilanz verändert
  • Eigenkapital und Gewinn ändern sich nicht
  • Werden im Ergebnis Vermögenswerte und Schulden erhöht, so wird auch die Bilanzsumme höher
    • Bilanzverlängerung 
  • Werden Vermögenswerte und Schulden kleiner, verringert sich auch die Bilanzsumme
    • Bilanzverkürzung
Q:

Strömungsgrößen

  • Einnahmen = Ertrag
A:
  • Verkauf von selbsterzeugten Produkten in der selben Periode


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Q:

Begriffsabgrenzung Buchführung

A:
  • Buchführung, Buchführungspflicht bezieht sich immer auf eine kaufmännische, d.h. doppelte Buchführung
  • Formen der einfachen Buchführung wie die Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung der Freiberufler oder die kameralistische Buchführung öffentlicher Haushalte werden gemeinhin nicht als Buchführung bezeichnet
Q:

Rechtsgrundlagen der Buchführung

A:
  • Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten ergeben sich zum einen nach dem Handelsrecht (HGB §§238 ff.), zum anderen nach dem Steuerrecht in der Abgabenordnung (§§140 ff AO
  • Der Begriff Aufzeichnungen stellt einen Oberbegriff dar
    • Gemeint ist damit das Erfassen von Vorgängen innerhalb und außerhalb einer kaufmännischen Buchführung
    • So müssen bspw. Freiberufler ihre Betriebseinnahmen und –ausgaben aufzeichnen, obwohl sie nicht zur Buchführung verpflichtet sind (Einnahmen-Überschussrechnung nach §4 Abs. 3 EStG)
Q:

Bereiche des Rechnungswesens

A:
  • Finanzbuchführung, Bilanz und Jahresabschluss (Zeitrechnung)
  • Kostenrechnung/Kalkulation (Stückrechnung)
  • Betriebswirtschaftliche Statistik (Vergleichsrechnung)
  • Planungsrechnung (Vorschaurechnung)
Q:

Freie Berufe nach ESTG

A:
  • Die Heilberufe: Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten
  • Die rechts-, steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe: Rechtsanwälte, Patentanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, beratende Volks-und Betriebswirte, vereidigte Buchprüfer und Bücherrevisoren
  • Die naturwissenschaftlichen/technischen Berufe: Vermessungsingenieure, Ingenieure, Handelschemiker, Architekten, Lotsen 
  • Die sprach-und informationsvermittelnden Berufe: Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer
Q:

Buchführungspflicht nach dem Handelsrecht

A:

"Nach §238 Abs. 1 HGB ist jeder Kaufmannverpflichtet Bücher zu führen. Kaufmann im Sinne des §1 HGB ist, wer ein Handelsgewerbebetreibt, dieses ist im Handelsregister einzutragen"


  • Kaufmann im Sinne dieses Gesetzes ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt
  • Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert 
  • Ein Gewerbebetrieb liegt nach §15 Abs.2 EStG vor, wenn folgende Merkmale erfüllt sind:
    • Selbständigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Gewinnerzielungsabsicht
    • Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr
    • Keine Land- und Forstwirtschaft, keine freie Berufstätigkeit und keine andere selbständige Arbeit
Q:

Verstöße gegen Buchführungspflicht

A:
  1. Verpflichteter führt keine Bücher
    • Zwangsgeld nach §328f. AO bis 25.000 €
    • Vollschätzung
    • Steuerordnungswidrigkeiten nach §377 AOff.
      • bei Steuergefährdung Geldbuße bis 50.000 €
    • bei Steuerhinterziehung Geld-und/oder Freiheitsstrafen
  2. Verpflichteter führt Bücher mit schweren und gewichtigen formellen oder sachlichen Mängeln
    • Verwerfung der Buchführung
  3. Verpflichteter führt Bücher mit geringfügigen formellen oder unwesentlichen sachlichen Mängeln
    • Berichtigung durch Zuschätzung
Q:

Zweck der Buchführung 

  • Selbstinformation


A:

Anhand der Buchführung kann sich der Unternehmer darüber informieren:

  • wie sich sein Vermögen und seine Schulden zusammensetzen und verändern
  • welchen Gewinn oder Verlust er innerhalb eines Zeitraums erwirtschaftet hat
  • welche Aufwendungen und Erträge seinen Erfolg im einzelnen nach Art und Höhe beeinflusst haben
  • wie hoch seine Privatentnahmen sind
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