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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre den Unterschied zwischen konditionierter Inhibition und konditionierter Unterdrückung.

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Die konditionierte Inhibition ist ein paradigmenübergreifender Effekt, in dem ein CS- als Sicherheitssignal oder konditionierter Inhibitor wirkt, da er relativ zuverlässig das Ausbleiben des US vorhersagt. 

Gemischte Akquisitionsphase: Auf den ersten Stimulus (CS+) folgt immer ein US und auf den zweiten Stimulus (CS-) folgt kein US. Werden beide hintereinander präsentiert reduziert sich die CR auf den CS+. Der CS- wird bei einem positiven US zu einem konditionierten Inhibitor und bei einem negativen US zu einem Sicherheitssignal.


Die konditionierte Unterdrückung ist ein Paradigma der Furchtkonditionierung, in der die Pbn in Folge des CS/US eine starke emotionale Reaktion zeigen, wie das "Freezing".

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Erkläre die Begriffe Anspruchsniveau, Zieldiskrepanz, Zielerreichungsdiskrepanz

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Das Anspruchsniveau entspricht dem Endzustand, den eine Person erreichen möchte. Die Zieldiskrepanz wird ermittelt als Differenz zwischen dem Anspruchsniveau und der Ausgangsleistung. Bei jeder Teilleistung, wird die Zielerreichungsdiskrepanz ermittelt, definiert als die Differenz zwischen der Teilleistung und dem Anspruchsniveau.

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Erkläre das Opponent-Processes-Modell und gib ein Beispiel.

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Das Opponent-Processes-Modell erklärt das Phänomen der Habituation damit, dass nicht die Reaktion (a) auf den Reiz geringer wird, sondern der ZNS-gesteuerte Regulationsmechanismus (b) zunimmt. 

Bsp.: Toleranzerhöhung bei einer Sucht: Die Erhöhung der Anzahl der Rezeptoren (Regulationsmechanismus) führt dazu, dass die Substanz schneller abgebaut wird, und der Körper nicht so stark belastet wird.

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Nenne 4 Funktionen von Emotionen

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  1. Kommunikation
  2. Interne Information
  3. Handlungsvorbereitung
  4. Bewertung von Umweltveränderungen
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Was ist latente Hemmung und wie konnte die Kontextspezifität gezeigt werden?

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Bei der latenten Hemmung, gelingt das klassische Konditionieren weniger gut mit einem CS, der zuvor im selben Kontext als bedeutungslos assoziiert wurde. 

Wenn der Kontext zwischen der Präexpositionsphase und der Testphase verändert wird, tritt der LH-Effekt nicht auf.

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Erläutere Banduras Prozesse der Aneignung und Ausführung

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Der Aneignungsprozess basiert auf den Funktionen Aufmerksamkeit und Gedächtnis, die stark von der Attraktivität und Beziehung des Lernenden zum Modell und von der Gedächtnisbelastung und -kapazität des Lernenden abhängen.

Die darauf folgende Ausführungsphase basiert auf der Reproduktionsfähigkeit und Motivation des Lernenden.

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Beschreibe das Versuchsdesign, um den Effekt von unbewussten Primes auf Kontrollerfahrung zu zeigen.

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Priming-Paradigma: 

Effekt-Prime – Stimulus – Reaktion – Effekt-Stimulus – Kontrollbeurteilung

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Erläutere die Annahme der Äquipotentialität und wie Garcia & Kölling diese widerlegt haben.

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Die Annahme der Äquipotentialität postuliert, dass jedes natürliche und willentlich ausgewählte Phänomen zu einem konditionierten Stimulus werden kann. Diese wurde widerlegt mit der Annahme der Preparedness, die davon ausgeht, dass es biologisch veranlagte und teilweise artspezifische Lernbereitschaften gibt. Garcia & Köllig zeigten dies in einem Experiment mit Ratten, bei dem E-Schocks mit Ton und Licht assoziiert wurden und Übelkeit mit gesüßtem Wasser.

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Was ist Blocking?

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Nachdem ein konditionierter Reiz in einer weitere Lernphase mit einem zweiten CS gekoppelt wird, führt der zweite Reiz alleine in der Testphase nicht zur CR, nur in Kopplung mit CS1.

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Was versteht man unter Zustandsabhängigkeit und Stimmungskongruenz?

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Zustandsabhängigkeit: Informationen werden besser erinnert, wenn der emotionale Zustand beim Abruf ähnlich ist wie beim Zeitpunkt des Erlernens.

Stimmungskongruenz: Informationen werden besser erinnert, wenn ihre Valenz kongruent zum emotionalen Zustand beim Abruf ist.

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Was misst das Multi-Motiv-Gitter

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Auf den Dimensionen Macht (Kontrolle/Kontrollverlust), Anschluss (Anschluss/Zurückweisung) und Leistung (Erfolg/Misserfolg) wird jeweils die Ausprägung der Hoffnung und der Furcht gemessen.

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Erläutere das OCC-Modell

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Das OCC-modell ist ein hierarchisches Prozessmodell der Emotionen, welches die Auslöser von Emotionen in Objekt, Ereignis und Handlung differenziert. Die Auslöser werden bewertet nach Attraktivität des Objekts, Erwünschtheit des Ereignisses und Löblichkeit der Handlung. Auf dieser Basis folgt ein Gefälle an weiteren Bedingungen, wie verbundene Erwartungen, eigene oder fremde Betroffenheit, Verantwortlichkeit usw. So kann am Ende bspw. die Emotion Liebe (Objekt – Attraktivität positiv) von Freude (Ereignis – selbst betroffen – Erwartungen irrelevant) und auch Erleichterung (Ereignis – selbst betroffen – Erwartungen relevant) unterschieden werden.

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Q:

Erkläre den Unterschied zwischen konditionierter Inhibition und konditionierter Unterdrückung.

A:

Die konditionierte Inhibition ist ein paradigmenübergreifender Effekt, in dem ein CS- als Sicherheitssignal oder konditionierter Inhibitor wirkt, da er relativ zuverlässig das Ausbleiben des US vorhersagt. 

Gemischte Akquisitionsphase: Auf den ersten Stimulus (CS+) folgt immer ein US und auf den zweiten Stimulus (CS-) folgt kein US. Werden beide hintereinander präsentiert reduziert sich die CR auf den CS+. Der CS- wird bei einem positiven US zu einem konditionierten Inhibitor und bei einem negativen US zu einem Sicherheitssignal.


Die konditionierte Unterdrückung ist ein Paradigma der Furchtkonditionierung, in der die Pbn in Folge des CS/US eine starke emotionale Reaktion zeigen, wie das "Freezing".

Q:

Erkläre die Begriffe Anspruchsniveau, Zieldiskrepanz, Zielerreichungsdiskrepanz

A:

Das Anspruchsniveau entspricht dem Endzustand, den eine Person erreichen möchte. Die Zieldiskrepanz wird ermittelt als Differenz zwischen dem Anspruchsniveau und der Ausgangsleistung. Bei jeder Teilleistung, wird die Zielerreichungsdiskrepanz ermittelt, definiert als die Differenz zwischen der Teilleistung und dem Anspruchsniveau.

Q:

Erkläre das Opponent-Processes-Modell und gib ein Beispiel.

A:

Das Opponent-Processes-Modell erklärt das Phänomen der Habituation damit, dass nicht die Reaktion (a) auf den Reiz geringer wird, sondern der ZNS-gesteuerte Regulationsmechanismus (b) zunimmt. 

Bsp.: Toleranzerhöhung bei einer Sucht: Die Erhöhung der Anzahl der Rezeptoren (Regulationsmechanismus) führt dazu, dass die Substanz schneller abgebaut wird, und der Körper nicht so stark belastet wird.

Q:

Nenne 4 Funktionen von Emotionen

A:
  1. Kommunikation
  2. Interne Information
  3. Handlungsvorbereitung
  4. Bewertung von Umweltveränderungen
Q:

Was ist latente Hemmung und wie konnte die Kontextspezifität gezeigt werden?

A:

Bei der latenten Hemmung, gelingt das klassische Konditionieren weniger gut mit einem CS, der zuvor im selben Kontext als bedeutungslos assoziiert wurde. 

Wenn der Kontext zwischen der Präexpositionsphase und der Testphase verändert wird, tritt der LH-Effekt nicht auf.

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Q:

Erläutere Banduras Prozesse der Aneignung und Ausführung

A:

Der Aneignungsprozess basiert auf den Funktionen Aufmerksamkeit und Gedächtnis, die stark von der Attraktivität und Beziehung des Lernenden zum Modell und von der Gedächtnisbelastung und -kapazität des Lernenden abhängen.

Die darauf folgende Ausführungsphase basiert auf der Reproduktionsfähigkeit und Motivation des Lernenden.

Q:

Beschreibe das Versuchsdesign, um den Effekt von unbewussten Primes auf Kontrollerfahrung zu zeigen.

A:

Priming-Paradigma: 

Effekt-Prime – Stimulus – Reaktion – Effekt-Stimulus – Kontrollbeurteilung

Q:

Erläutere die Annahme der Äquipotentialität und wie Garcia & Kölling diese widerlegt haben.

A:

Die Annahme der Äquipotentialität postuliert, dass jedes natürliche und willentlich ausgewählte Phänomen zu einem konditionierten Stimulus werden kann. Diese wurde widerlegt mit der Annahme der Preparedness, die davon ausgeht, dass es biologisch veranlagte und teilweise artspezifische Lernbereitschaften gibt. Garcia & Köllig zeigten dies in einem Experiment mit Ratten, bei dem E-Schocks mit Ton und Licht assoziiert wurden und Übelkeit mit gesüßtem Wasser.

Q:

Was ist Blocking?

A:

Nachdem ein konditionierter Reiz in einer weitere Lernphase mit einem zweiten CS gekoppelt wird, führt der zweite Reiz alleine in der Testphase nicht zur CR, nur in Kopplung mit CS1.

Q:

Was versteht man unter Zustandsabhängigkeit und Stimmungskongruenz?

A:

Zustandsabhängigkeit: Informationen werden besser erinnert, wenn der emotionale Zustand beim Abruf ähnlich ist wie beim Zeitpunkt des Erlernens.

Stimmungskongruenz: Informationen werden besser erinnert, wenn ihre Valenz kongruent zum emotionalen Zustand beim Abruf ist.

Q:

Was misst das Multi-Motiv-Gitter

A:

Auf den Dimensionen Macht (Kontrolle/Kontrollverlust), Anschluss (Anschluss/Zurückweisung) und Leistung (Erfolg/Misserfolg) wird jeweils die Ausprägung der Hoffnung und der Furcht gemessen.

Q:

Erläutere das OCC-Modell

A:

Das OCC-modell ist ein hierarchisches Prozessmodell der Emotionen, welches die Auslöser von Emotionen in Objekt, Ereignis und Handlung differenziert. Die Auslöser werden bewertet nach Attraktivität des Objekts, Erwünschtheit des Ereignisses und Löblichkeit der Handlung. Auf dieser Basis folgt ein Gefälle an weiteren Bedingungen, wie verbundene Erwartungen, eigene oder fremde Betroffenheit, Verantwortlichkeit usw. So kann am Ende bspw. die Emotion Liebe (Objekt – Attraktivität positiv) von Freude (Ereignis – selbst betroffen – Erwartungen irrelevant) und auch Erleichterung (Ereignis – selbst betroffen – Erwartungen relevant) unterschieden werden.

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